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October 10, 2005

Wieder technische Probleme an Bord einer Helios-Maschine

Wieder technische Probleme an Bord einer Helios-Maschine

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Artikelstatus: Fertig 16:46, 10. Okt. 2005 (CEST)
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Larnaka (Zypern) / Dublin (Irland), 10.10.2005 – Eine Maschine des Typs „Boeing 737-800“ der Billigfluglinie „Helios Airways“ musste am Samstag kurz nach dem Start an den Abflugflughafen in Larnaka zurückkehren. An Bord wurden technische Probleme mit der Klimaanlage festgestellt. Auch das Luftdrucksystem der Maschine war nicht in Ordnung.

An Bord befanden sich 139 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Sie war auf dem Weg von Larnaka in Zypern nach Dublin in Irland. Nach Angaben der Flughafendirektion landete die Maschine sicher auf der Rollbahn. Die Passagiere wurden danach mit einer anderen Maschine nach Irland weitergeflogen.

Nach dem Absturz einer Helios-Boeing im August diesen Jahres mit 121 Toten in der Nähe Athens achten die Fluggesellschaften besonders auf technische Probleme bei Störungen im Zusammenhang mit dem Luftdruckbereich und der Klimaanlagen. Die Maschine war damals eben wegen solcher Probleme abgestürzt, nachdem beide Piloten aufgrund akuten Sauerstoffmangels ohnmächtig geworden waren.

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Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen technische Probleme einer Helios-Maschine

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen technische Probleme einer Helios-Maschine

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Larnaka (Zypern), 10.10.2005 – Einen Tag nach der Umkehr einer „Boeing 737-800“ der zyprischen Fluggesellschaft „Helios Airways“ am Samstag gab es am Sonntag erneut Probleme mit einer Maschine dieser Fluggesellschaft. Diesmal waren 191 Personen inklusive sieben Besatzungsmitglieder an Bord. Es handelte sich um die gleiche Maschine wie am Tag zuvor.

Wie bereits am Samstag musste die Maschine kurz nach dem Start in Larnaka wegen technischer Probleme umkehren. Die Boeing landete am Abend sicher auf dem Abflugflughafen. Diesmal war der Grund für die Umkehr ein Problem mit einem Triebwerk. In nächster Zeit soll dieses Flugzeug nach Angaben von Helios nicht mehr eingesetzt werden, vielmehr steht eine gründliche Kontrolle der Maschine bevor.

„Helios Airways“ zählt zu den so genannten Billigfluggesellschaften, die dafür bekannt sind, Linienflüge zu sehr günstigen Preisen anzubieten.

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September 9, 2005

Hintergründe der Flugzeugtragödie bei Athen sind aufgeklärt

Hintergründe der Flugzeugtragödie bei Athen sind aufgeklärt

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Artikelstatus: Fertig 23:29, 9. Sep. 2005 (CEST)
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Karte von Griechenland

Die Unglücksmaschine, von Januar 1998 bis März 2004 geflogen von der dba.

Athen (Griechenland), 09.09.2005 – Der Absturz der Boeing 737-300 der zyprischen Fluggesellschaft Helios Mitte August in der Nähe von Athen ist aufgeklärt. Griechische Ermittler haben ihre Erkenntnisse darüber der Zeitung „International Herald Tribune“ mitgeteilt.

Der Absturz geschah demnach durch eine Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände. Bei dem Absturz starben alle 121 Menschen an Bord. Zum einen haben die beiden Piloten Fehler gemacht, zum anderen war die falsche Wartung der Maschine schuld.

Die Piloten im Cockpit haben bereits vor dem Start auf dem Flughafen in Larnaka ein falsch eingestelltes Luftaustrittsventil und ein Druckventil nicht bemerkt. Alarmsignale im Armaturenbereich haben sie nicht erkannt. Der deutsche Pilot mit langjähriger Berufserfahrung und sein junger Kopilot aus Zypern mit wenig Erfahrung im Führen eines Flugzeuges konnten sich wegen Sprachproblemen nur unzureichend verständigen. Bei beiden reichten die vorhandenen Englischkenntnisse nicht aus, um miteinander problemlos kommunizieren zu können. Diese Erkenntnis konnte aus den Aufzeichnungen des Sprachrekorders im Cockpit gewonnen werden.

Fest steht auch, dass die Maschine vor dem Abflug technisch nicht in Ordnung war. Das Druckausgleichsystem für die Kabine war nicht wie üblich auf Automatik eingestellt, sondern auf manuelle Bedienung. Bevor die Ermittler dazu nähere Angaben machen, wird zuvor noch eine Vernehmung des zuständigen Ingenieurs erfolgen. Der Brite hatte die Boeing als Letzter durchgecheckt und das Signal für den Abflug erteilt. Seiner Aussage wird große Bedeutung beigemessen.

Die Herald Tribune beschrieb auch den Ablauf des Unglücksfluges. So ertönte bei einer Höhe von 10.000 Fuß, etwa 3.000 Meter, ein Alarmton. Dieser sollte die Piloten vor dem Druckabfall warnen. Sie hatten ihre Lage aber vollkommen falsch eingeschätzt, da der Ton auch für andere Defekte verwendet wird. Sie hatten dabei übersehen, dass der Ton am Boden eine andere Bedeutung hat als während des Fluges.

Anstatt sofort geeignete Maßnahmen einzuleiten, stieg die Boeing dann auf 14.000 Fuß. In dieser Höhe lösten sich aufgrund des Druckabfalls in der Kabine die Sauerstoffmasken von der Decke. Die gleichzeitig im Cockpit aufblinkende Warnleuchte konnten beide Piloten nicht deuten. Erst in diesem Moment bemerkten die beiden Piloten, dass sie ein sprachliches Kommuniktionsproblem hatten. Sie konnten nicht besprechen, wie sie die technischen Probleme in den Griff bekommen könnten.

Kurz darauf stellte sich bei beiden Piloten ein Sauerstoffmangel ein, ausgelöst durch den falschen Kabinendruck. Normalerweise entspricht der Druck einem Niveau von 8.000 Fuß, der Druck im Cockpit entsprach jedoch einer Höhe von 14.000 Fuß. Das Flugzeug stieg jedenfalls weiter nach oben. Als erstes sank der Chefpilot ohnmächtig zusammen und fiel auf den Boden. Sein Kopilot verlor kurz darauf das Bewusstsein, blieb aber in seinem Sitz.

Das Flugzeug flog dann in einer Höhe von 34.000 Fuß in Richtung Athen weiter. Gesteuert wurde es nur noch durch den Autopiloten. In der Nähe von Athen begann die Maschine am Himmel zu kreisen. Als der Treibstoff leer war, fiel eines der Triebwerke aus. Als die Maschine dadurch instabil wurde, schaltete sich der Autopilot von selbst ab. Daraufhin stürzte die Boeing ab.

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August 22, 2005

Stimmenrecorder der Helios-Maschine ausgewertet

Stimmenrecorder der Helios-Maschine ausgewertet

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Artikelstatus: Fertig 19:33, 22. Aug 2005 (CEST)
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Boeing B737-300 der Lufthansa

Athen (Griechenland), 22.08.2005 – Die Auswertung des Stimmenrekorders der bei Athen abgestürzten Helios-Airways-Maschine hat keine weiteren Hinweise auf die Absturzursache ergeben.

Aus den Gesprächen des deutschen Piloten mit der Flugsicherung sei zu entnehmen, dass es ein Problem mit der Kühlung der Computer gegeben hatte. Die Flugsicherung hatte den Piloten gebeten, aufzustehen und hinter seinem Sitz eine Sicherung auszuschalten, damit das sekundäre Kühlsystem angeschaltet werden kann. Gleichzeitig sei das Problem mit der Luftversorgung aufgetreten. In den letzten 30 Minuten des Fluges ist auf dem Rekorder nur ein tiefes Ein- und Ausatmen zu hören gewesen, wahrscheinlich durch eine Sauerstoffmaske. Außerdem war eine bisher unidentifizierte männliche Stimme zu hören gewesen, die dreimal „Mayday“ gerufen habe, sowie „ein Flüstern, als ob jemand mit sich selbst spricht“, berichtete ein griechischer Fernsehsender.

Von einer Verständigung der oder des Piloten mit der Flugsicherung sei nichts zu hören gewesen. Erste Vermutungen besagen, dass es sich bei den zu hörenden Atemzügen um die des Stewards oder die des Co-Piloten handeln könnte, die sich beide bis zum Zeitpunkt des Aufpralls im Cockpit befanden. Der Flugbegleiter hatte nur eine Pilotenlizenz für kleinere Flugzeuge und laut Experten besaß er nicht die Fähigkeit, die Boeing 737-300 zu landen.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Helios Airways Flug 522“.

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August 19, 2005

Flugzeug der Chartergesellschaft Helios musste in Großbritannien umgeleitet werden

Flugzeug der Chartergesellschaft Helios musste in Großbritannien umgeleitet werden

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Artikelstatus: Fertig 16:11, 21. Aug 2005 (CEST)
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London (Großbritannien) / Larnaka (Zypern), 19.08.2005 – Erneut ist ein Flug der umstrittenen zyprischen Chartergesellschaft Helios Airways problematisch verlaufen. Eine Helios-Maschine vom Typ Boeing 737-300 ist heute in Großbritannien aus Sicherheitsgründen umgeleitet worden.

Das Flugzeug mit 177 Passagieren an Bord befand sich auf dem Weg von Larnaka nach London, ursprünglich sollte sie auf dem Flughafen Luton landen. Der Pilot stellte jedoch während des Fluges Probleme mit den Landeklappen fest. Er landete die Maschine anschließend sicher auf dem Londoner Flughafen Stansted, die Insassen konnten die Maschine nach Angaben von Helios problemlos verlassen.

Nur eine kurze Weile nach diesem Zwischenfall stellte Helios alle Flüge ein, die Maschinen bleiben ab sofort am Boden.

Erst am vergangenen Sonntag stürzte eine Helios-Maschine unter bisher nicht geklärten Umständen in der Nähe von Athen ab, dabei kamen 121 Menschen ums Leben. Die zyprische Staatsanwaltschaft ermittelt seit dem Absturz am Sonntag gegen die Fluglinie Helios.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Helios Airways Flug 522“.

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  • Portal:Luftfahrt

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August 17, 2005

Flugbegleiter wollte Helios-Maschine notlanden

Flugbegleiter wollte Helios-Maschine notlanden

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Artikelstatus: Fertig 12:41, 22. Aug 2005 (CEST)
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Athen (Griechenland), 17.08.2005 – Nach Angaben einiger Medien, wollte ein Flugbegleiter die am Sonntag vor Athen abgestürzte Helios-Maschine notlanden. Die F-16-Piloten, die das Flugzeug auf seinen letzten Minuten begleiteten, hätten zwei Personen mit Sauerstoffmasken sowie den bewusstlosen Copiloten im Cockpit der Maschine gesehen.

Bei den beiden Personen handelte es sich laut „tagesschau.de“ um einen Flugbegleiter sowie seine Verlobte, eine Flugbegleiterin. Der Flugbegleiter versuchte, die Kontrolle über die Maschine zu bekommen, was auch durch die Berichte der beiden Kampfjetpiloten bestätigt wurde, die besagen, dass die Maschine 23 Minuten vor dem Absturz keine vom Autopiloten gesteuerten Kreise mehr flog.

Weiter berichteten die Piloten, die Maschine sei langsam von 10.000 auf schließlich etwa 800 Meter über dem Meer gesunken. Danach wurde sie Richtung Flughafen gesteuert und gewann dabei wieder an Höhe, als ob der steuernde Flugbegleiter bemerkt hätte, dass er zu tief fliegt. Dann ging vermutlich der Treibstoff aus und die Boeing 737-300 zerschellte auf einem Hügel nahe dem Dorf Grammatikó.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Helios-Airways-Flug 522“.

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August 14, 2005

Flugzeug vor Athen abgestürzt

Flugzeug vor Athen abgestürzt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Flugzeug vor Athen abgestürzt

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Wikinews-logo.png Artikelstatus: Fertig 19:58, 15. Aug 2005 (CEST)
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Karte von Griechenland

Die Unglücksmaschine, von Januar 1998 bis März 2004 geflogen von der dba.

Athen (Griechenland), 14.08.2005 – Ein Flugzeug ist in Griechenland in der Nähe von Athen abgestürzt.

An Bord der Boeing 737-300 der zyprischen Fluggesellschaft Helios Airways waren 115 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Das Flugzeug ist am Sonntag , den 14. August um 12:03 Uhr Ortszeit (11:03 Uhr MESZ) an einem Hügel nahe der Ortschaft Grammatikó, 30 Kilometer nordöstlich von Athen, zerschellt.

Nachdem der Pilot einen Notruf abgesetzt hatte, brach der Funkkontakt zum Flugzeug ab. Da ein Terrorakt nicht ausgeschlossen werden konnte, stiegen F-16-Jets der griechischen Luftwaffe auf um das Flugzeug zu eskortieren. Einer der F-16-Piloten hat eine Person mit einer Sauerstoffmaske im Cockpit des Unglücksflugzeuges gesehen, die scheinbar ohnmächtig war. Im gleichen Zustand waren auch mehrere Passagiere zu sehen.

Mittlerweile geht man davon aus, dass die Luftversorgung im Flugzeug nicht funktionierte, woraufhin die Piloten und Insassen ohnmächtig wurden. Das Flugzeug flog in der Nähe von Athen führerlos noch einige Schleifen, sackte ab, als der Treibstoff ausging und zerschellte an einem Hügel. Die Unglücks-Boeing war nach Berichten des griechischen und des zyprischen Fernsehens „bekannt für ähnliche Probleme“. Vor wenigen Monaten, am 18. Dezember 2004, hatte es auf dem Flug von Warschau nach Larnaca ein ähnliches Problem gegeben, was jedoch glimpflich ausging. Weiter heißt es, dass das Flugzeug bereits zweimal in den vergangenen Monaten Probleme mit der Klimaanlage gehabt habe. Und auch am Sonntag habe es wieder Probleme mit der Klimaanlage gegeben. Die Fluggäste des vorherigen Fluges hätten wie betäubt das Flugzeug verlassen.

In den Flughäfen von Athen und Nikosia wurden Krisenstäbe eingerichtet. Psychologen sollen versuchen, Angehörigen der Opfer zu helfen.

Das Flugzeug befand sich auf einem Flug von Larnaca nach Tschechien, und sollte eine Zwischenlandung auf dem Internationalen Flughafen von Athen machen.

Die zyprische Regierung hat eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen, die am Montag beginnt. Auf den öffentlichen Gebäuden werden die Flaggen auf Halbmast sein.

Bei dem Flugzeug mit der Registrierungsnummer 5B-DBY handelt es sich um eine ehemalige Maschine mit der Registrierungsnummer D-ADBQ der dba Luftfahrtgesellschaft mbH – „flydba“, die im April 2004 an Helios Airways übertragen wurde.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Helios-Airways-Flug 522“.

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