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September 17, 2005

Flugverbot für Cameroon Airlines in Frankreich

Flugverbot für Cameroon Airlines in Frankreich

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Yaoundé (Kamerun) / Paris (Frankreich), 17.09.2005 – Frankreich hat der afrikanischen Fluglinie Cameroon Airlines ein Flugverbot erteilt. Auf unbegrenzte Zeit dürfen die Maschinen dieser staatlichen Fluggesellschaft Frankreich nicht mehr überfliegen. Als Grund gab die französische Aufsichtsbehörde für Zivilluftfahrt (DGAC) die mangelnde Sicherheit der Maschinen an. Damit ist die Cameroon Airlines die sechste Fluggesellschaft, die nicht mehr nach Frankreich fliegen darf.

Vor einigen Monaten stellten die französischen Inspektoren bei Kontrollen der Maschinen von Cameroon Airlines im Sicherheitsbereich zahlreiche Abweichungen von internationalen Normen fest. Besondere Probleme traten beim Transport gefährlicher Güter auf, ebenso bei der Beladung der Flugzeuge. Auch sei die für die Navigation notwendige Dokumentation nicht ordnungsgemäß erfolgt. Es wurde auch die technische Instandhaltung der Druckluftsysteme bemängelt.

Im Frühjahr 2005 erarbeiteten Kamerun und Frankreich aufgrund dieser Feststellungen einen Maßnahmenplan zur Mängelbeseitigung. Trotzdem hatten die Kontrollen im Juli und August erneut Probleme an den Maschinen aufgezeigt. Daraufhin erfolgte das Flugverbot.

Insgesamt stehen auf der französischen Liste der DGAC nun die folgenden Fluggesellschaften: Die US-amerikanische Air Saint-Thomas, die Nordkoreanische Air Koryo, die Liberianische International AirService, aus Mosambique die Lineas AER sowie die Phuket Airlines aus Thailand.

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August 31, 2005

Frankreich und Belgien veröffentlichten „Schwarzbuch“ für Fluggesellschaften vor der EU

Frankreich und Belgien veröffentlichten „Schwarzbuch“ für Fluggesellschaften vor der EU

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Berlin (Deutschland) / Brüssel (Belgien) / Paris (Frankreich), 31.08.2005 – Nach der jüngsten Häufung von Flugzeugunfällen haben Frankreich und Belgien vorab eine schwarze Liste mit verbotenen Fluggesellschaften veröffentlicht.

Auf der französischen Liste stehen unter anderem die Air Koryo aus Nordkorea, die amerikanische Air Saint-Thomas und die Phuket Airlines aus Thailand. Sie alle sind von einem Start- und Landeverbot betroffen. Belgien sperrt seinen Luftraum für diverse Luftfracht-Unternehmen.

Die deutsche Bundesregierung möchte derzeit keine eigene Liste veröffentlichen. Die Verantwortlichen warten auf eine einheitliche Regelung auf EU-Ebene. Die EU hat ihr „Schwarzbuch“ für das Jahresende angekündigt.

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April 5, 2005

Flugpassagiere erzwingen Startabbruch

Flugpassagiere erzwingen Startabbruch – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Flugpassagiere erzwingen Startabbruch

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Boeing 747

Bangkok (Thailand) / London (Großbritannien), 05.04.2005 – Beim Start einer Boeing 747 der Fluggesellschaft Phuket Air haben die Passagiere zwei Mal den Abbruch erzwungen.

Das Flugzeug war auf dem Weg nach London-Gatwick, an Bord befanden sich über 300 Fluggäste. Sie sahen beim Beschleunigen nach einem Tankstopp in den Vereinigten Arabischen Emiraten Treibstoff austreten. Das Benzinleck befand sich über dem rechten Tragflügel.

Eine Gruppe von verängstigten Passagieren plante bereits die Erstürmung des Cockpits um den Flugkapitän zum Startabbruch zu bewegen. Daraufhin wurde das Flugzeug drei Stunden lang repariert. Als auch beim zweiten Startversuch Benzin austrat, erzwangen die Fluggäste wiederum den Abbruch.

Die Fluggesellschaft hat sich daraufhin bereit erklärt, das Problem zu beheben. Der Heimflug der Urlauber wird nun zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

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