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April 1, 2006

Modellflugzeuge auf dem Weg nach Berlin

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Modellflugzeuge auf dem Weg nach Berlin

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Artikelstatus: Fertig 23:18, 31. Mrz. 2006 (CEST)
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Modellflugzeug

Die betroffenen Luftsportler bei der Ausübung ihres Sports

Berlin (Deutschland), 01.04.2006 – Über 3.000 Modellflugzeuge des Typs „Twenny“ befinden sich derzeit auf dem Weg in die Abgeordnetenhäuser. Dies ist Bestandteil der deutschlandweiten Aktion, ebenfalls genannt: „Twenny“. Damit wollen die deutschen Luftsportler auf ihrer Meinung nach „absurde Regelungen und ausufernde Bürokratie“, so die Internet-Initiative „JAR-Contra“, aufmerksam machen. Bereits in der jüngsten Vergangenheit wandten sich die Luftsportler mit Petitionen gegen den „Paragraphen 7“ des umstrittenen Luftsicherheitsgesetzes (25.000 Unterschriften) und die strengen Flugtauglichkeitskritieren (auch für den Luftsport) an den deutschen Bundestag. „US-amerikanische Studien zeigen, dass nur bei einem Bruchteil aller Unfälle in der allgemeinen Luftfahrt medizinische Ursachen eine Rolle spielen, die meisten Unfälle werden durch menschliche Fehlentscheidungen verursacht“, so die Initiative weiter. Auch der deutsche Fliegerarztverband kritisiert die heutigen bürokratischen Regelungen. Statt Unfälle zu verhüten, würden als Beispiel 14-jährigen Flugbegeisterten, mit einer einfachen, für den Segelflug irrelevanten Rot-Grün-Schwäche, die Freizeitbeschäftigung verwehrt. Die AOPA Germany und der Deutsche Aeroclub hoffen nun auf pragmatische Lösungen, wie sie auch in anderen westlichen Ländern existieren.

Die an alle Bundes- und Landtagsabgeordneten adressierten Flugzeuge mit der Aufschrift „Ich bin harmlos – ich will nur fliegen“ sollen für Sympathie werben, so der Verband der deutschen Luftfahrt, ein Beipackzettel informiert über die überflüssige Bürokratie. Finanziert und organisiert wird das Projekt über Spenden und Mitarbeit einzelner Luftsportler.

Laut den beigelegten Informationsblättern sollen zur Fußball-WM 2006 Segelflugzeuge in 50 Kilometer Entfernung am Boden bleiben müssen, und selbst Modellflugzeuge seien von den Flugbeschränkungsgebieten betroffen. In den USA dagegen, der Luftfahrtnation schlechthin, würden keine solchen strengen Vorschriften existieren. In einer Studie, die vom Homeland Security Department in Auftrag gegeben wurde, werden Kleinflugzeuge gar als „ausgesprochen unattraktiv für Terroristen“ bezeichnet. Das deutsche Innenministerium verschließt sich bisher den Argumenten der Aktion „Twenny“. Es seien „abstrakte Gefährdungssituationen denkbar“, heißt es in einem Brief des Ministeriums. Auf der anderen Seite liegen dem Bundeskriminalamt aber keine Erkenntnisse vor, die auf eine konkrete Gefährdung durch Kleinflugzeuge in Deutschland hindeuten könnten.

Weblinks

  • jarcontra.csa-gmbh.com: „“ (Download) (Datum unbekannt)

Quellen

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September 13, 2005

Saal an der Saale: Kleinflugzeug stürzt bei Flugschau ab

Saal an der Saale: Kleinflugzeug stürzt bei Flugschau ab

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Artikelstatus: Fertig 10:09, 13. Sep. 2005 (CEST)
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Saal a.d. Saale (Deutschland), 13.09.2005 – Im unterfränkischen Saal an der Saale im Rhön-Grabfeld-Kreis ist am Sonntag Nachmittag vor 1.500 Zuschauern ein Kleinflugzeug bei einer Flugschau abgestürzt. Es handelt sich dabei um eine der größten Flugschauen in Nordbayern, Veranstalter ist der Flugsportverein Grabfeld.

Der 41-jährige Pilot kam bei dem Absturz ums Leben. Sein Vorführflug startete gegen 14:45 Uhr. Kurz darauf stürzte die Maschine vom Typ „Extra 300“ ab. Der sofort herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Der Unfall geschah während eines Kunstflugmanövers. Bei einer Aufwärtsfigur kam die Maschine des Kunstfliegers ins Trudeln nachdem der Motor kurzzeitig ausgesetzt hatte. Der sehr erfahrene Kunstflugpilot und Teilnehmer mehrerer deutscher Kunstflugmeisterschaften konnte die Maschine nicht mehr abfangen und stürzte mit sehr hoher Geschwindigkeit in einen Acker.

Etwa 300 Meter von der Absturzstelle entfernt befindet sich das Fluggelände des Flugsportvereins. Die Zuschauer waren nach Angaben der Polizeibehörden nicht in Gefahr. Die Maschine erlitt einen Totalschaden, insgesamt wird die Schadenssumme auf rund 100.000 Euro beziffert.

Der Veranstalter hat die Flugschau nach den Unglück sofort abgebrochen, die Bergungsarbeiten gingen bis in die späten Abendstunden. Das Wrack der „Extra 300“ wurde beschlagnahmt. Luftfahrtexperten der Polizeiinspektion Bad Neustadt/Saale haben sich in die Ursachenforschung eingeschaltet. Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt leitet die Ermittlungen. Zusätzlich klären Fachleute der Flugunfalluntersuchungsstelle des Luftfahrt-Bundesamtes in Braunschweig mögliche Absturzursachen.

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September 4, 2005

Flugzeug in Blaubeuren bei einer Show vor 1.000 Zuschauern abgestürzt

Flugzeug in Blaubeuren bei einer Show vor 1.000 Zuschauern abgestürzt

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Artikelstatus: Fertig 19:03, 4. Sep. 2005 (CEST)
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Blaubeuren (Deutschland), 04.09.2005 – Heute Mittag gegen 12:00 Uhr ist ein Kleinflugzeug bei einer Flugshow im baden-württembergischen Blaubeuren abgestürzt. Am Rande des Flugfeldes befanden sich rund 1.000 Zuschauer. Sie mussten zusehen, wie die Maschine rund 250 Meter vor ihren Augen ausbrannte und der Pilot starb.

Die Zuschauer saßen teilweise auf Bänken, teilweise standen sie dicht am Flugfeld. Sie sahen verschiedenen Flugvorführungen zu, darunter auch einigen Kunstflugshows. Bundeswehrhelikopter und Oldtimerflieger waren ebenfalls an den Start gegangen. Die Gäste der Flugshow kamen überwiegend aus der näheren Umgebung des Alb-Donau-Kreises.

Der abgestürzte Tragflügler vom Typ „M 14 Scout“ bietet Platz für zwei Personen. Er hat in Flugkreisen einen guten Ruf und gilt als zuverlässiges Flugzeug. Äußerlich ähneln diese Maschinen einem Hubschrauber, der Antrieb geht aber von einem Rotor am Heck aus. Die Ursache für den Absturz ist noch nicht bekannt. Die Polizei ist vor Ort, die Ermittlungen sind angelaufen.

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August 27, 2005

Jet stürzt bei Flugschau in Kanada ab

Jet stürzt bei Flugschau in Kanada ab – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Jet stürzt bei Flugschau in Kanada ab

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Thunder Bay (Kanada), 27.08.2005 – Ein Jet der Flugstaffel „Snowbirds“ ist bei einer Flugschau im kanadischen Thunder Bay abgestürzt. Der kanadische Verteidigungsminister Bill Graham berichtet am Mittwoch, er gehe davon aus, dem Piloten sei nichts passiert.

Der Jet befand sich über einem unbewohnten Gebiet in der Provinz Ontario, als die Zuschauer der Flugschau dichten Rauch sahen. Der Pilot hat sich nach Angaben eines Reporters mit seinem Schleudersitz und einem Fallschirm retten können.

Laut Graham wird derzeit die Ursache für den Absturz ermittelt. Die Flugstaffel „Snowbirds“, gegründet in den 1970-er Jahren, hat bereits etliche Abstürze hinnehmen müssen. Der letzte Absturz ereignete sich im Dezember 2004. Damals starb in der Provinz Saskatchewan ein Pilot bei einem Flugunglück, ein anderer wurde verletzt.

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