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March 26, 2013

Zypriotische Regierung und Troika einigen sich auf Rettungsplan

Zypriotische Regierung und Troika einigen sich auf Rettungsplan

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Veröffentlicht: 15:54, 26. Mär. 2013 (CET)
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Bank of Cyprus, Aglandjia, Nikosia

Laiki Hochhaus, Nikosia

Nikosia (Zypern), 26.03.2013 – Die zypriotische Regierung hat lange gepokert, doch am frühen Montagmorgen einigten sich der Inselstaat und die Troika von Kreditgebern (die EZB, die Europäische Komission, der IWF) auf einen Rettungsplan in der aktuellen Bankenkrise. Die EZB hatte für die Einigung eine Frist zum Montag gesetzt, ansonsten wollte sie die Zahlungen nach Zypern einstellen. Demnach werden Pensionsfonds nicht angetastet, und die Einlagensicherung für Guthaben bis 100.000 Euro gilt weiterhin. Die Troika stellt Zypern Finanzmittel von bis zu zehn Milliarden Euro zur Verfügung.

Die zweitgrößte zypriotische Bank, die Laiki Bank, soll abgewickelt werden. In dieser „Bad Bank“ verbleiben dann außer den Verbindlichkeiten auch alle Guthaben, die den Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung übersteigen. Dabei soll es sich um etwa 4,2 Milliarden Euro handeln. Einlagen bis 100.000 Euro und der von der EZB vergebene ELA-Notkredit werden an die Bank of Cyprus übertragen. Guthaben bei der größten Bank Zyperns werden oberhalb der 100.000-Euro-Grenze vorläufig eingefroren, bis entschieden ist, ob und in welcher Höhe diese im Rahmen des Rettungsplanes herangezogen werden. Dafür erhalten die betroffenen Kontoinhaber im Gegenzug Wertpapiere. Es wird jedoch erwartet, dass diese einen beträchtlich geringeren Wert haben werden. Anleger bei anderen zypriotischen Banken werden nach diesen Plänen nicht an der Bankenrettung beteiligt. Ein Teil der Maßnahmen wurde bereits vom zypriotischen Parlament beschlossen.

Die Banken in der Republik Zypern sollen am Donnerstag, dem 28. März, erstmals seit fast zwei Wochen wieder geöffnet werden. Mit der Schließung sollte ein Run auf die Banken verhindert werden. Seit Sonntagabend haben Geldautomaten, je nach Geldinstitut, nur noch 100 bis 120 Euro am Tag ausgezahlt.

Eine Schlüsselrolle spielt bei der Bankenrettung spielt auch Russland. Russische Banken und Firmen sind mit beträchtlichen Summen in Zypern involviert. Das meiste Geld wird nur durch Zypern transferiert und ist kein Schwarzgeld. Russische Steuer- und Rechtsexperten empfehlen Zypern aus zwei Gründen: Erstens wegen des konstanten Steuersatzes von 10 Prozent, und zweitens erscheint das unabhängige, kostengünstige und dennoch englisch geprägte Rechtssystem vielen Konzernen vorteilhaft gegenüber der lokalen Alternative. Am Jahresanfang wurde Zypern von der russischen Schwarzen Liste der unkooperativen Steuerparadiese entfernt.

Russische Banken sollen mit Ende 2012 ausstehende Kreditforderungen im Ausmaß von 20 bis 30 Milliarden Euro an in Zypern ansässige russische Firmen haben. Hauptsächlich betroffen sind Gazprombank, Nomos, Sberbank, Alfa und auch die staatliche VTB. Das entspricht 15 bis 20 Prozent der Kapitalbasis dieser Banken in Russland und 5 bis 6 Prozent der von ihnen insgesamt gewährten Firmenkredite. Außerdem sollen russische Firmen um die 15 Milliarden Euro als Guthaben bei Banken in der Inselrepublik liegen haben. Falls nun der Kapitalverkehr von Zypern ins Ausland eingeschränkt wird, trifft dies damit auch direkt die Kreditrückzahlung an russischen Banken – mit unbekannter Nebenwirkung.

Die zypriotischen Banken wurden außerdem durch den Schuldenschnitt bei griechischen Staatsanleihen stark betroffen. Schon im Januar war erkennbar, dass einige europäische Länder wie Deutschland und Finnland darauf bestehen werden, auch die Kontoinhaber an einer Lösung zu beteiligen. Ein erster Entwurf zur Bankenrettung war in der vergangenen Woche beim zypriotischen Parlament ohne einzige Ja-Stimme durchgefallen und hatte auch für einige Verunsicherung an den Finanzmärkten gesorgt. Ein späterer Versuch, Pensionsfonds für die Krisenbewältigung zu verwenden, wurde von deutscher Seite blockiert.

Ausgelöst wurde das Gesuch der zypriotischen Regierung, unter den EU-Rettungsschirm zu schlüpfen, durch neue Anforderungen bezüglich der Kernkapitalquote der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA). Während in Deutschland seit dem 1. Januar 2013 eine Kernkaptialquote von 3,5 Prozent nötig ist, die bis 2019 auf 7 Prozent erhöht werden soll, wird in Zypern schon jetzt eine Kernkapitalquote von 9 Prozent verlangt. Die zweitgrößte Bank des Landes, die Cyprus Popular Bank („Laiki“), muss daher bis Ende Juni mindestens 1,8 Milliarden Euro – knapp ein Zehntel des zyprischen Bruttoinlandsproduktes – aufbringen, was sie nicht kann.

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March 19, 2013

EU will Sparer in Zypern an der Krise beteiligen

EU will Sparer in Zypern an der Krise beteiligen

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Veröffentlicht: 15:24, 19. Mär. 2013 (CET)
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Bank in Zypern

Nikosia (Zypern), 19.03.2013 – Die zypriotische Regierung hat die EU um Hilfe für die in die Krise geratenen Banken ersucht, die sie nicht mehr stützen könne. Viele zyprische Banken hatten in Griechenland investiert und gerieten durch die dortige Schuldenkrise in Schwierigkeiten. Allein die beiden größten Geldinstitute in Zypern machten Verluste von 4,5 Milliarden Euro.

Der Bankensektor hat in Zypern ein großes Gewicht: Das BIP in Zypern belief sich 2011 auf 18 Milliarden Euro, die Bilanzsumme der Banken auf 150 Milliarden Euro. Der Anteil der Banken im zypriotischen Aktienindex beträgt 80 Prozent.

Der Rettungsplan der EU sieht eine europäische Unterstützung von 10 Milliarden Euro vor und eine Beteiligung der Kontoinhaber mit 5,8 Milliarden Euro. Auf zypriotischen Konten liegen insgesamt 30 Milliarden Euro von durch die Einlagensicherung gedeckten Guthaben unter 100.000 Euro, insgesamt 38 Milliarden Euro sind größere Guthaben. Bei den Verhandlungen soll sich der zypriotische Präsident Anastasiades geweigert haben, die großen Guthaben mit mehr als 10 Prozent zu belasten, das wären 3,8 Milliarden Euro. Damit müssten die kleinen Guthaben 2 Milliarden Euro aufbringen, das wären 6,5 Prozent. Die Kontoinhaber sollen mit Aktien ihrer Banken entschädigt werden.

Ökonomen kritisierten diesen Tabubruch bei der Einlagensicherung heftig. Der Präsident Zyperns, Nikos Anastasiades, hat – in Anbetracht der knappen Mehrheitsverhältnisse – angekündigt, das Paket nachverhandeln zu wollen. Insbesondere ein Schutz für Kleinsparer sei erforderlich. Ähnlich hatte sich bereits der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, geäußert. Ein neuer Vorschlag soll Guthaben bis 20.000 Euro nicht mehr betreffen.

Die nötige Abstimmung im zypriotischen Parlament über die Zwangsabgabe wurde erst auf Montag, dann auf Dienstag verschoben. Die Banken bleiben bis Donnerstag geschlossen.

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  • Portal:Finanzpolitik

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January 27, 2013

Badminton: Scott Evans gewinnt Cyprus International 2013

Badminton: Scott Evans gewinnt Cyprus International 2013

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Veröffentlicht: 11:10, 28. Jan. 2013 (CET)
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Nikosia (Zypern), 27.01.2013 – Der irische Olympiateilnehmer Scott Evans gewinnt die Herreneinzelkonkurrenz bei den Cyprus International 2013. Die Cyprus International begingen in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum. Die weiteren Sieger: Linda Zechiri im Dameneinzel, Joe Morgan und Nic Strange im Herrendoppel, Sarah Thomas und Carissa Turner im Damendoppel sowie Oliver Gwilt und Sarah Thomas im Mixed.

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July 11, 2011

Zypern: Buschbrand löst Explosion auf Militärstützpunkt aus

Zypern: Buschbrand löst Explosion auf Militärstützpunkt aus

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Veröffentlicht: 18:56, 11. Jul. 2011 (CEST)
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Nikosia (Zypern), 11.07.2011 – Eine Detonation auf dem Stützpunkt Evangelos Florakis an der Südküste Zyperns wurde vermutlich durch einen Buschbrand in den frühen Morgenstunden ausgelöst. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wird derzeit von zehn Todesopfern ausgegangen. Deutlich höher soll die Zahl der Verletzten sein.

Auf dem Stützpunkt befanden sich Container mit Munition, die von dem unter zyprischer Flagge fahrenden Schiff „Monchegorsk“ stammen. Es wurde im Februar 2009 aufgebracht, da der Verdacht bestand, dass die Munition vom Iran nach Gaza transportiert werden sollte. Weshalb die gefährliche Fracht nach so langer Zeit noch auf dem Stützpunkt war, ist nicht bekannt.

Der Leiter der Nationalgarde sprach im zyprischen staatlichen Rundfunk von einer großen Katastrophe. In den nahegelegenen Ortschaften Zygi und Mari gibt es große Schäden. Nach Augenzeugenberichten sollen in der Ortschaft Mari fast alle Fensterscheiben geborsten sein. Nach der gewaltigen Explosion sei ein Regen von Glassplittern und anderem Material niedergegangen. Das Elektrizitätswerk Vasiliko wurde schwer beschädigt, die Bevölkerung ist zum Stromsparen aufgerufen.

Staatspräsident Dimitris Christofias traf sich in der Hauptstadt Nikosia mit Ministern des Landes zu einer Krisensitzung.

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  • Portal:Militär

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June 6, 2010

Gaza-Seeblockade: Free Gaza Movement versucht es erneut

Gaza-Seeblockade: Free Gaza Movement versucht es erneut

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Veröffentlicht: 20:09, 6. Jun. 2010 (CEST)
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Nikosia (Zypern) / Berlin (Deutschland), 06.06.2010 – Greta Berlin, die Sprecherin der Organisation Free Gaza Movement, hatte am Vormittag in der zyprischen Stadt Nikosia bekanntgegeben, dass das irische Schiff „Rachel Corrie“ Kurs auf Gaza genommen hat und die von Israel verhängte Sicherheitszone voraussichtlich am späten Nachmittag des heutigen Freitags erreichen würde. Inzwischen wurde jedoch bekannt, dass zu dem Schiff keine Funkverbindung mehr hergestellt werden kann. „Wir vermuten, dass es sich um einen Sabotageakt der Israelis handelt“, sagte Audrey Bomse für die Bewegung in Jerusalem. Die Organisation wolle das Schiff in einen Hafen umleiten, um mehr hochrangige Personen an Bord zu bekommen. Bislang befinden sich an Bord des „Rachel Corrie“ der Nobelpreisträger Mairead Corrigan-Maguire und der frühere UN-Diplomat Denis Halliday, beides irische Staatsbürger.

Das Schiff ist nach der amerikanischen Aktivistin Rachel Corrie benannt, die 2003 bei einer Demonstration in Gaza von einem Bulldozer überfahren und getötet wurde.

Der schwedische Schriftsteller Henning Mankell, der sich an Bord der „Sophia“ befand, als dieses am 31. Mai von der israelischen Marine aufgebracht wurde, hat sich in Berlin zu dem Vorfall geäußert. „Ich glaube, Israel hat auf diesem Schiff Mord begangen“, ließ der Bestsellerautor wissen. Bei der Militäraktion wurden mindestens neun Personen getötet, mehrere Dutzend weitere wurden verletzt. Der Vorfall hatte international Entrüstung ausgelöst.

Vor einer Lesung aus seinem neuen Roman „Der Feind im Schatten“ – dem letzten Roman in der Reihe um „Kommissar Wallander“ – erzählte Mankell, wie er den Zwischenfall erlebt hat. Er sei um vier Uhr morgens durch Schüsse geweckt worden. Aufgefundene Messer und Rasierklingen hätten als Grund gedient, das Schiff nach Israel zu bringen. Er fühle sich „gekidnappt“. Er sei bestohlen worden, ihm seien Handy, Kamera und Kreditkarte abgenommen worden, sogar die Socken.

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February 19, 2008

Zyperns bisheriger Präsident Tassos Papadopoulos muss sein Amt abgeben

Zyperns bisheriger Präsident Tassos Papadopoulos muss sein Amt abgeben

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Veröffentlicht: 23:17, 19. Feb. 2008 (CET)
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Nikosia (Zypern), 19.02.2008 – Bei den Präsidentenwahlen in der Republik Zypern am Sonntag, den 17. Januar 2008 konnte der Amtsinhaber Tassos Papadopoulos nur ungefähr 32 Prozent der Stimmen erlangen und ist somit überraschend bereits in der ersten Runde der Wahl ausgeschieden.

Papadopoulos’ Abwahl wird von politischen Beobachtern dabei allgemein als Entscheidung der Wähler für eine Annäherung der Republik Zypern an den Nordteil der Insel gesehen. De jure umfasst die Republik Zypern zwar das gesamte Land, im Norden hat sich jedoch die Türkische Republik Nordzypern etabliert, die staatliche Strukturen aufgebaut hat, international jedoch nicht anerkannt wird.

Der bisherige Präsident hatte zum Beispiel den sogenannten Annan-Plan der Vereinten Nationen abgelehnt, der vorsah, dass beide Landesteile föderal miteinander verbunden werden sollten.

Papadopoulos erkannte seine Niederlage schnell an und sagte: „Die Menschen haben geurteilt und entschieden. Ihre Entscheidung wird voll respektiert.“

Seine beiden Mitstreiter, Yiannakis Cassoulides und Demetris Christofias, dagegen haben angekündigt, dass es wieder Gespräche zwischen beiden Landesteilen geben solle. Diese hatte es unter Papadopoulos’ Regierung nicht gegeben.

Die Wahl hatte mit Yiannakis Cassoulides auch einen echten Überraschungssieger, denn er konnte mit knapp 34 Prozent der Stimmen die erste Wahlrunde gewinnen, obwohl ihn sehr viele im Vorfeld der Wahlen veröffentlichte Umfragen nur als Dritten sahen. Cassoulides sagte nach der Wahl, dass nun der erste Schritt gemacht sei, eine Zukunft zu ermöglichen, von der Zypern träume und die Zypern verdiene.

Zweiter wurde mit ungefähr 33 Prozent Demetris Christofias, der der als sozialdemokratisch bis kommunistisch eingestuften „Fortschrittspartei des werktätigen Volkes“ (AKEL) angehört, wobei zwischen dem Ersten und den Zweiten nur ungefähr 700 Stimmen liegen. Christofias hat derzeit das Amt des Parlamentspräsidenten inne.

Aufgrund dieses knappen Wahlausgangs versuchten beide Kandidaten bereits jetzt, sich die Unterstützung der Anhänger des ausgeschiedenen Papadopoulos zu sichern. So wurde dieser von beiden gelobt.

Für die zweite Wahlrunde am kommenden Sonntag schreiben Analysten Cassoulides leicht bessere Chancen als Christofias zu, da die Anhänger Papadopoulos’ den Kommunisten abgeneigt seien, da diese einen eigenen Kandidaten aufgestellt hatten, statt mit Papadopoulos zusammenzuarbeiten. Es wird trotzdem ein enges Rennen erwartet.

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January 4, 2008

Malta und Zypern führen den Euro ein

Malta und Zypern führen den Euro ein – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Malta und Zypern führen den Euro ein

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Veröffentlicht: 14:56, 4. Jan. 2008 (CET)
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Nikosia (Zypern) / Valletta (Malta), 04.01.2008 – Die europäischen Staaten Zypern und Malta haben zum 1. Januar 2008 den Euro eingeführt. Dadurch werden das zyprische Pfund und die maltesische Lira ersetzt. Noch bis zum 1. Februar sollen beide Zahlungsmittel offiziell gelten, bis der Euro dann alleiniges Zahlungsmittel wird.

In den Geldkreislauf wurden von der Europäischen Zentralbank 150 Millionen Banknoten eingebracht, die zusammen einen Wert von 3,3 Milliarden Euro haben. Zypern bekommt 395 Millionen Münzen im Wert von 100,3 Millionen Euro und Malta 200 Millionen Münzen.

Die Einführung wurde möglich, nachdem die Europäische Kommission im Mai 2007 in einem offiziellen Bericht festgestellt hatte, dass die Maastricht-Kriterien erfüllt sind. Anschließend begrüßte der Europäische Rat im Juni 2007 den Entschluss der Länder, der Währungszone Euro beitreten zu wollen.

Nach Einschätzung der EZB ist die Einführung des Euro gut verlaufen. So habe es in Zypern keine Probleme gegeben. Die Spitzenpolitiker des Landes, Präsident Tassos Papadopoulos, Finanzminister Michalis Sarris und Zentralbankpräsident Athanasios Orphanides, begrüßten die Einführung der neuen Landeswährung. Nach Einschätzung der Beobachter wird der Euro in der Bevölkerung eher skeptisch gesehen, vor allem die Angst vor höheren Preisen sei ausgeprägt. Der Onlinedienst „ERT online“ hingegen berichtet von einer anderen Grundstimmung. Demnach sei die Einführung mit einem Feuerwerk gefeiert worden. Außerdem zitiert er den Präsidenten Tassos Papadopoulos, der den Euro als „Wunderwerk“ bezeichnet. Eine kleine Kuriosität am Rande: Da in Zypern sowohl Türkisch als auch Griechisch Amtssprache ist, kommt die türkische Sprache in Form des Schriftzuges „Kibris“ in lateinischen Buchstaben auf die Münzen. Trotzdem bleibt im türkischen Teil Zyperns die türkische Lira die offizielle Währung.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso erklärte zur Einführung des Euros in Malta: „Heute ist ein weiterer stolzer Tag in Maltas stolzer Geschichte.“ Mit der Einführung des Euro würde Malta Ja sagen zu Stabilität, Reform sowie freiem Handel und Reisen für Geschäftsleute und Bürger.

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July 1, 2006

Vier Reifen bei LTU Airbus A321 geplatzt

Vier Reifen bei LTU Airbus A321 geplatzt

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Artikelstatus: Fertig 20:33, 1. Jul. 2006 (CEST)
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Nikosia (Zypern), 01.07.2006 – Bei der Landung auf dem zyprischen Flughafen Paphos sind bei einem Airbus A321 vier Reifen geplatzt.

Der Airbus A321 der in Düsseldorf beheimateten Fluggesellschaft LTU war am Abend des 30. Junis in Düsseldorf gestartet. Sein Ziel war Paphos auf Zypern. Das Flugzeug hatte 187 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder an Bord.

Bei der Landung am Zielflughafen sind vier Reifen geplatzt. Das Flugzeug kam sicher zum Stillstand. Passagiere und Besatzung konnten das Flugzeug unverletzt verlassen und wurden mit Bussen zum Terminal gebracht. Alle anderen Maschinen, die in Paphos landen wollten, mussten zu dem 100 Kilometer entfernten Flughafen Larnaca umgeleitet werden, da der Flughafen nach dem Vorfall vorübergehend gesperrt war. Laut Angaben des Flughafens sind Techniker der LTU in Zypern angekommen, um die technischen Probleme zu beheben.

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  • Portal:Airbus

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February 26, 2006

Heftiger Sandsturm behinderte Flugverkehr auf Zypern und in Ägypten

Heftiger Sandsturm behinderte Flugverkehr auf Zypern und in Ägypten

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Artikelstatus: Fertig 18:18, 26. Feb. 2006 (CET)
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Nikosia (Zypern), 26.02.2006 – Der Flughafen Paphos auf der Insel Zypern musste am Samstag wegen eines starken Sandsturms den Flugverkehr teilweise einstellen. Durch den Sand war die Sicht derart behindert, dass keine Starts und Landungen mehr möglich waren. Am stärksten betroffen war die Region rund um die Stadt Paphos im Westen Zyperns.

So mussten einige Flüge komplett gestrichen werden, darunter auch ein Flug nach England. Ankommende Flugzeuge konnten in Paphos nicht landen, sie wurden nach Larnaka weitergeleitet.

In Ägypten wirkte sich der Sandsturm ebenfalls auf den Flugverkehr aus. Auch der Internationale Kairoer Flughafen strich mindestens 25 Flüge.

Der Sand kam aus der Wüste Sahara. Durch den Sturm wurden auf Zypern mindestens 15 Personen an den Atemwegen verletzt. Die Behörden empfahlen den Bürger der Region, ihre Häuser nicht zu verlassen. Auch die Hauptstadt Zyperns, Nikosia, war vom Sandsturm betroffen. Die Stadt lag teilweise im Dunklen, teilweise verhüllte ein beigefarbener Schleier den Horizont. Sandstürme sind für einige Mittelmeerländer in den Frühjahrsmonaten nichts Ungewöhnliches, jedoch waren die bisherigen Stürme auf Zypern nie so heftig wie dieses Mal.

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September 10, 2005

Leichtflugzeug in Zypern abgestürzt

Leichtflugzeug in Zypern abgestürzt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Leichtflugzeug in Zypern abgestürzt

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Artikelstatus: Fertig 21:02, 10. Sep. 2005 (CEST)
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Nikosia (Zypern), 10.09.2005 – Heute Morgen ist nahe dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri an der Südostküste Zyperns ein Leichtflugzeug abgestürzt.

Nach Polizeiangaben habe sich der Absturz über bewohntem Gebiet ereignet. Betroffen sei die Ortschaft Kolossi, in der mindestens ein Haus in Flammen stünde.

Bisher sind keine weiteren Angaben verfügbar, weder über den Flugzeugtyp noch die Opferzahl.

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  • Themenportal Brände

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