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June 27, 2006

Zwischenfall am Flughafen Johannesburg: Jumbo überfährt Mitglied der Bodencrew

Zwischenfall am Flughafen Johannesburg: Jumbo überfährt Mitglied der Bodencrew

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Artikelstatus: Fertig 18:13, 27. Jun. 2006 (CEST)
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Johannesburg (Südafrika), 27.06.2006 – Am Flughafen „Johannesburg International“ ist es am Sonntagmorgen, den 25. Juni nach Angaben des südafrikanischen Rundfunks zu einem schweren Zwischenfall gekommen. Ein Jumbo-Jet des Typs Boeing 747 der British Airways, der von London nach Südafrika geflogen war, hat einen südafrikanischen Techniker vom Bodenpersonal auf dem Flughafengelände überrollt und dabei schwer verletzt. Bryan Thompson, der Sprecher einer Vereinigung südafrikanischer Flughäfen (Acsa), sagte, der Unfall habe sich um 07:00 Uhr früh ereignet.

Nach weiteren Augenzeugenberichten lässt sich der Unfallhergang folgendermaßen rekonstruieren: Der Techniker war offenbar ohnmächtig geworden, als er das Flugzeug in eine Parkposition einweisen und einen Bremskeil vor einen Reifen des Flugzeugs legen wollte. Spiegel Online berichtet auch, dass der Mann an einem Hindernis hängen geblieben war. Danach wurde er von der Maschine überrollt, so dass ihm später nach Angaben von „Pretoria News“ das rechte Bein amputiert werden musste. Anderen Quellen zufolge mussten beide Beine des Mannes amputiert werden.

Eine Stunde lang mussten die 283 Passagiere in der Maschine bleiben, bevor sie aussteigen konnten. In der Zeit gelang es, den Techniker zu befreien und ihn ins Krankenhaus „Milpark Hospital“ zu fliegen. Thompson sagte, der Mann befinde sich in kritischem Zustand.

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October 11, 2005

Sojus-Kapsel mit Weltraumtourist an Bord sicher zur Erde zurückgekehrt

Sojus-Kapsel mit Weltraumtourist an Bord sicher zur Erde zurückgekehrt

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Arkalyk (Kasachstan) / Moskau (Russland), 11.10.2005 – Eine Sojuskapsel mit drei Raumfahrern ist sicher zur Erde zurückgekehrt. Sie landete heute früh am Morgen MESZ um 03:09 Uhr in der kasachischen Steppe etwa 58 Kilometer nordöstlich der Stadt Arkalyk auf, kurz vorher wurden die Bremsraketen gezündet. An Bord befanden sich der US-amerikanische Geschäftsmann Gregory Olsen, der Kosmonaut Sergei Konstantinowitsch Krikaljow und US-amerikanische Astronaut John Lynch Phillips.

Greogory Olsen trat seinen Flug mit „Sojus TMA-7“ am 1. Oktober 2005 an. Er zahlte für seine Reise eine Summe von umgerechnet 17 Millionen Euro und war somit bisher der dritte Weltraumtourist. Für Sergei Konstantinowitsch Krikaljow war es bereits der sechste Raumflug, mit seiner Rückkehr war er insgesamt 803 Tage, neun Stunden und 41 Minuten im Weltall und ist somit Rekordhalter. Für John Lynch Phillips war es der zweite Flug. Er war Bordingenieur bei der Mission ISS Expedition 11. Sowohl Krikaljow wie auch Phillips hielten sich bei ihrer letzten Mission insgesamt 177 Tage auf der ISS auf.

Der Rückflug und die Landung sei nach Angaben eines Sprechers des russsischen Kontrollzentrums in Moskau planmäßig verlaufen. Bereits wenige Minuten nachdem die Kapsel den Boden berührte waren die Helfer zur Stelle und die Raumfahrer aus ihrer Kapsel zu bergen. Für den US-Astronauten Phillips war die Strapaze des Rückflugs nach einer so langen Zeit in der Schwerelosigkeit wohl etwas zu viel. Er wurde ohnmächtig und musste mit Riechsalz wiederbelebt werden. Während das vor zwölf Tagen gestartete Raumschiff „Sojus TMA-7“ an der ISS angedockt bleibt, kehrten die drei Raumfahrer nun mit „Sojus TMA-6“ zurück, die bereits am 15. April in den Weltraum startete.

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October 10, 2005

Wieder technische Probleme an Bord einer Helios-Maschine

Wieder technische Probleme an Bord einer Helios-Maschine

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Artikelstatus: Fertig 16:46, 10. Okt. 2005 (CEST)
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Larnaka (Zypern) / Dublin (Irland), 10.10.2005 – Eine Maschine des Typs „Boeing 737-800“ der Billigfluglinie „Helios Airways“ musste am Samstag kurz nach dem Start an den Abflugflughafen in Larnaka zurückkehren. An Bord wurden technische Probleme mit der Klimaanlage festgestellt. Auch das Luftdrucksystem der Maschine war nicht in Ordnung.

An Bord befanden sich 139 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Sie war auf dem Weg von Larnaka in Zypern nach Dublin in Irland. Nach Angaben der Flughafendirektion landete die Maschine sicher auf der Rollbahn. Die Passagiere wurden danach mit einer anderen Maschine nach Irland weitergeflogen.

Nach dem Absturz einer Helios-Boeing im August diesen Jahres mit 121 Toten in der Nähe Athens achten die Fluggesellschaften besonders auf technische Probleme bei Störungen im Zusammenhang mit dem Luftdruckbereich und der Klimaanlagen. Die Maschine war damals eben wegen solcher Probleme abgestürzt, nachdem beide Piloten aufgrund akuten Sauerstoffmangels ohnmächtig geworden waren.

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September 9, 2005

Hintergründe der Flugzeugtragödie bei Athen sind aufgeklärt

Hintergründe der Flugzeugtragödie bei Athen sind aufgeklärt

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Artikelstatus: Fertig 23:29, 9. Sep. 2005 (CEST)
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Karte von Griechenland

Die Unglücksmaschine, von Januar 1998 bis März 2004 geflogen von der dba.

Athen (Griechenland), 09.09.2005 – Der Absturz der Boeing 737-300 der zyprischen Fluggesellschaft Helios Mitte August in der Nähe von Athen ist aufgeklärt. Griechische Ermittler haben ihre Erkenntnisse darüber der Zeitung „International Herald Tribune“ mitgeteilt.

Der Absturz geschah demnach durch eine Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände. Bei dem Absturz starben alle 121 Menschen an Bord. Zum einen haben die beiden Piloten Fehler gemacht, zum anderen war die falsche Wartung der Maschine schuld.

Die Piloten im Cockpit haben bereits vor dem Start auf dem Flughafen in Larnaka ein falsch eingestelltes Luftaustrittsventil und ein Druckventil nicht bemerkt. Alarmsignale im Armaturenbereich haben sie nicht erkannt. Der deutsche Pilot mit langjähriger Berufserfahrung und sein junger Kopilot aus Zypern mit wenig Erfahrung im Führen eines Flugzeuges konnten sich wegen Sprachproblemen nur unzureichend verständigen. Bei beiden reichten die vorhandenen Englischkenntnisse nicht aus, um miteinander problemlos kommunizieren zu können. Diese Erkenntnis konnte aus den Aufzeichnungen des Sprachrekorders im Cockpit gewonnen werden.

Fest steht auch, dass die Maschine vor dem Abflug technisch nicht in Ordnung war. Das Druckausgleichsystem für die Kabine war nicht wie üblich auf Automatik eingestellt, sondern auf manuelle Bedienung. Bevor die Ermittler dazu nähere Angaben machen, wird zuvor noch eine Vernehmung des zuständigen Ingenieurs erfolgen. Der Brite hatte die Boeing als Letzter durchgecheckt und das Signal für den Abflug erteilt. Seiner Aussage wird große Bedeutung beigemessen.

Die Herald Tribune beschrieb auch den Ablauf des Unglücksfluges. So ertönte bei einer Höhe von 10.000 Fuß, etwa 3.000 Meter, ein Alarmton. Dieser sollte die Piloten vor dem Druckabfall warnen. Sie hatten ihre Lage aber vollkommen falsch eingeschätzt, da der Ton auch für andere Defekte verwendet wird. Sie hatten dabei übersehen, dass der Ton am Boden eine andere Bedeutung hat als während des Fluges.

Anstatt sofort geeignete Maßnahmen einzuleiten, stieg die Boeing dann auf 14.000 Fuß. In dieser Höhe lösten sich aufgrund des Druckabfalls in der Kabine die Sauerstoffmasken von der Decke. Die gleichzeitig im Cockpit aufblinkende Warnleuchte konnten beide Piloten nicht deuten. Erst in diesem Moment bemerkten die beiden Piloten, dass sie ein sprachliches Kommuniktionsproblem hatten. Sie konnten nicht besprechen, wie sie die technischen Probleme in den Griff bekommen könnten.

Kurz darauf stellte sich bei beiden Piloten ein Sauerstoffmangel ein, ausgelöst durch den falschen Kabinendruck. Normalerweise entspricht der Druck einem Niveau von 8.000 Fuß, der Druck im Cockpit entsprach jedoch einer Höhe von 14.000 Fuß. Das Flugzeug stieg jedenfalls weiter nach oben. Als erstes sank der Chefpilot ohnmächtig zusammen und fiel auf den Boden. Sein Kopilot verlor kurz darauf das Bewusstsein, blieb aber in seinem Sitz.

Das Flugzeug flog dann in einer Höhe von 34.000 Fuß in Richtung Athen weiter. Gesteuert wurde es nur noch durch den Autopiloten. In der Nähe von Athen begann die Maschine am Himmel zu kreisen. Als der Treibstoff leer war, fiel eines der Triebwerke aus. Als die Maschine dadurch instabil wurde, schaltete sich der Autopilot von selbst ab. Daraufhin stürzte die Boeing ab.

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August 14, 2005

Flugzeug vor Athen abgestürzt

Flugzeug vor Athen abgestürzt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Flugzeug vor Athen abgestürzt

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Wikinews-logo.png Artikelstatus: Fertig 19:58, 15. Aug 2005 (CEST)
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Karte von Griechenland

Die Unglücksmaschine, von Januar 1998 bis März 2004 geflogen von der dba.

Athen (Griechenland), 14.08.2005 – Ein Flugzeug ist in Griechenland in der Nähe von Athen abgestürzt.

An Bord der Boeing 737-300 der zyprischen Fluggesellschaft Helios Airways waren 115 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Das Flugzeug ist am Sonntag , den 14. August um 12:03 Uhr Ortszeit (11:03 Uhr MESZ) an einem Hügel nahe der Ortschaft Grammatikó, 30 Kilometer nordöstlich von Athen, zerschellt.

Nachdem der Pilot einen Notruf abgesetzt hatte, brach der Funkkontakt zum Flugzeug ab. Da ein Terrorakt nicht ausgeschlossen werden konnte, stiegen F-16-Jets der griechischen Luftwaffe auf um das Flugzeug zu eskortieren. Einer der F-16-Piloten hat eine Person mit einer Sauerstoffmaske im Cockpit des Unglücksflugzeuges gesehen, die scheinbar ohnmächtig war. Im gleichen Zustand waren auch mehrere Passagiere zu sehen.

Mittlerweile geht man davon aus, dass die Luftversorgung im Flugzeug nicht funktionierte, woraufhin die Piloten und Insassen ohnmächtig wurden. Das Flugzeug flog in der Nähe von Athen führerlos noch einige Schleifen, sackte ab, als der Treibstoff ausging und zerschellte an einem Hügel. Die Unglücks-Boeing war nach Berichten des griechischen und des zyprischen Fernsehens „bekannt für ähnliche Probleme“. Vor wenigen Monaten, am 18. Dezember 2004, hatte es auf dem Flug von Warschau nach Larnaca ein ähnliches Problem gegeben, was jedoch glimpflich ausging. Weiter heißt es, dass das Flugzeug bereits zweimal in den vergangenen Monaten Probleme mit der Klimaanlage gehabt habe. Und auch am Sonntag habe es wieder Probleme mit der Klimaanlage gegeben. Die Fluggäste des vorherigen Fluges hätten wie betäubt das Flugzeug verlassen.

In den Flughäfen von Athen und Nikosia wurden Krisenstäbe eingerichtet. Psychologen sollen versuchen, Angehörigen der Opfer zu helfen.

Das Flugzeug befand sich auf einem Flug von Larnaca nach Tschechien, und sollte eine Zwischenlandung auf dem Internationalen Flughafen von Athen machen.

Die zyprische Regierung hat eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen, die am Montag beginnt. Auf den öffentlichen Gebäuden werden die Flaggen auf Halbmast sein.

Bei dem Flugzeug mit der Registrierungsnummer 5B-DBY handelt es sich um eine ehemalige Maschine mit der Registrierungsnummer D-ADBQ der dba Luftfahrtgesellschaft mbH – „flydba“, die im April 2004 an Helios Airways übertragen wurde.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Helios-Airways-Flug 522“.

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