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July 18, 2012

Pakistan: Tausende Pakistaner demonstrierten gegen die NATO

Pakistan: Tausende Pakistaner demonstrierten gegen die NATO

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Veröffentlicht: 14:17, 18. Jul. 2012 (CEST)
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Peschawar (Pakistan) / Jamrud (Pakistan), 18.07.2012 – Am gestrigen Dienstag demonstrierten tausende Pakistaner gegen die NATO und die Wiedereröffnung der Nachschubrouten für die in Afghanistan stationierten ISAF-Truppen. Die Demonstranten zogen von der im Nordwesten des Landes liegenden Stadt Peschawar aus in die Stadt Jamrud, welche sich nahe der afghanischen Grenze befindet, und riefen dabei Parolen wie „Tod den USA“.

An dem Protestmarsch sollen sich einem Behördenvertreter zufolge bis zu 20.000 Menschen beteiligt haben. Ein AFP-Fotograf schätzte die Zahl der Teilnehmer jedoch auf 8.000 bis 10.000 Menschen. Die Demonstration wurde von der islamistischen Partei Jamaat-e-Islami organisiert, welche mit 50.000 Teilnehmern gerechnet hatte. Die Blockade der NATO-Transportwege, die im November 2011 nach einem tödlichen US-Luftangriff auf einen pakistanischen Grenzposten verhängt wurde, wurde Anfang Juli von der pakistanischen Regierung aufgehoben.

Die Aufhebung der Blockade verursachte Proteste von Seiten islamistischer Parteien und anderer Gruppen. Da die Spediteure für die Blockade, welche sieben Monate lang andauerte, Entschädigungen und Sicherheitsgarantien verlangen, passierten bislang nur einige wenige Lastwagen die Grenze nach Afghanistan.

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January 2, 2010

Nach Selbstmordanschlag vom Freitag fordert der pakistanische Ministerpräsident internationale Unterstützung

Nach Selbstmordanschlag vom Freitag fordert der pakistanische Ministerpräsident internationale Unterstützung

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Veröffentlicht: 22:11, 2. Jan. 2010 (CET)
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Peschawar (Pakistan), 02.01.2010 – Der Ministerpräsident Pakistans, Yousaf Raza Gilani, hat nach dem verheerenden Terroranschlag vom vergangenen Freitag, dem 1. Januar 2010, die internationale Staatengemeinschaft um Unterstützung beim Kampf gegen den Terrorismus aufgefordert.

Bei dem Selbstmordattentat, das bei einem Volleyballspiel verübt wurde, waren mindestens 93 Menschen, darunter acht Kinder, getötet worden. Der Attentäter hatte einen Kleintransporter mit 300 Kilogramm Sprengstoff beladen und dann am Rande eines Volleyballspiels, dem rund 200 Zuschauer beiwohnten, zur Explosion gebracht. Durch die Wucht der Detonation stürzten in der Nähe des Sportplatzes über 20 Häuser ein, wodurch viele Menschen unter den Trümmern zu Tode kamen. Seit Juli 2007 kamen in Pakistan mehr als 2.800 Menschen durch Terroranschläge ums Leben.

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February 14, 2009

Erneut US-Drohnen-Angriff auf Ziele in Süd-Waziristan (Pakistan): mindestens 25 Tote

Erneut US-Drohnen-Angriff auf Ziele in Süd-Waziristan (Pakistan): mindestens 25 Tote

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Veröffentlicht: 21:15, 14. Feb. 2009 (CET)
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Drohne (Typ XM21) der US-Streitkräfte (Archivbild)

Drohne vom Typ MQ-1 Predator(Archivbild)

Peschawar (Pakistan), 14.02.2009 – Mindestens 25 Menschen wurden heute durch einen Raketenangriff, die von unbemannten Drohnen aus abgeschossen wurden, in der gebirgigen Grenzregion Süd-Waziristan getötet. Das Gebiet gilt als Rückzugsgebiet der Taliban, die von hier aus Operationen im benachbarten Afghanistan planen. Nach Angaben pakistanischer Sicherheitskräfte handelt es sich bei den Toten überwiegend um al-Qaida-Kämpfer, darunter mehrere Usbeken sowie Araber. Ziel war ein Ausbildungslager der pakistanischen Tehreek-e-Taliban (TTP) im Gebiet von Ladha. Urheber des Angriffes sind mutmaßlich die Streitkräfte der Vereinigten Staaten oder der Auslandsgeheimdienst CIA, die als einzige militärische Mächte in der Region über unbemannte Drohnen verfügen, die solche Angriffe ausführen können. Eine offizielle Bestätigung für den Angriff von US-amerikanischer Seite gibt es jedoch nicht. Eine allgemeine Bestätigung für solche Angriffe durch die USA liegt von der Vorsitzenden des US-Geheimdienstausschusses, Dianne Feinstein, vor, die – möglicherweise unbeabsichtigt – ausführte, dass solche Angriffe auch von pakistanischem Boden aus ausgeführt würden. Feinstein äußerte sich während einer öffentlichen Anhörung vor dem Ausschuss am letzten Donnerstag. Wörtlich sagte die demokratische Senatorin aus Kalifornien: „As I understand, these (drones) are flown out of a Pakistani base.“[1] („So wie ich das verstehe, werden diese [Angriffe mit Drohnen] von einer pakistanischen Basis aus geflogen.“ – Übersetzung Wikinews)

Die Raketen schlugen in einem Haus in einer Region namens Zangari ein, 70 Kilometer nördlich von Wana. In dieser Region wird auch der Taliban-Führer Baitullah Mehsud vermutet. Er befand sich jedoch offenbar nicht unter den Toten. Mehsud soll in die Ermordung der ehemaligen pakistanischen Ministerpräsidentin Benazir Bhutto im Dezember 2007 verwickelt gewesen sein.

Nach Ansicht politischer Beobachter gibt es eine stille Übereinkunft zwischen den USA und Pakistan, nach der die USA solche Angriffe durchführen darf. Offiziell verurteilt die pakistanische Regierung solche Angriffe als Verletzung der nationalen Souveränität Pakistans. Am 28. Oktober des vergangenen Jahres verurteilte der Senat Pakistans die US-Raketenangriffe als „eine grobe Verletzung unserer nationalen Souveränität und unseres Territoriums“. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters haben die Vereinigten Staaten im Jahr 2008 etwa 30 Mal Ziele in Pakistan angegriffen, in denen Einrichtungen der Taliban vermutet wurden. Dabei sollen nach pakistanischen Angaben mindestens 220 Menschen getötet worden sein. Anderen Berichten sollen sogar 355 Menschen getötet worden sein, darunter nach Angaben der pakistanischen Zeitung „The News“ 301 Zivilisten und 18 Angehörige der pakistanischen Sicherheitskräfte.

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Referenzen

  1. latimes.com: „Missiles hit compound in Pakistan“ (14.02.2009)

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December 11, 2008

Pakistan: Talibankämpfer verhindern Hilfslieferungen für Afghanistan

Pakistan: Talibankämpfer verhindern Hilfslieferungen für Afghanistan

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Veröffentlicht: 08:28, 11. Dez. 2008 (CET)
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Peschawar (Pakistan), 11.12.2008 – In Pakistan wird seit Tagen von der ISAF-Schutztruppe versucht, mehrere Hilfslieferungen für die afghanische Bevölkerung durch die Grenzregion nach Afghanistan zu transportieren. Dabei wurden vermutlich durch Talibankämpfer mehrere dieser LKWs zerstört. Diese Zerstörung sei durch Brandsätze auf mehr als 50 beladenen Containern am Abgangsort der Hilfslieferungen durch die Rebellen durchgeführt worden, so die Erklärung eines Wachmannes. Die Taliban versucht so, Hilfslieferungen für den Nachbarstaat und Materiallieferungen für die dort stationierten ISAF-Soldaten zu verhindern.

In Afghanistan sollen die Rebellen einer Studie des brasilianischen Internationalen Rats für Sicherheit und Entwicklung (ICOS) zufolge drei Viertel des Landes kontrollieren, nachdem diese dort 2001 vertrieben worden waren. Diese Studie zweifeln NATO-Verantwortliche an. Sie bezeichnen die Angaben als unglaubwürdig.

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April 3, 2008

Pärchen wegen Ehebruch gesteinigt

Pärchen wegen Ehebruch gesteinigt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Pärchen wegen Ehebruch gesteinigt

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Veröffentlicht: 14:04, 3. Apr. 2008 (CEST)
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Peschawar (Pakistan), 03.04.2008 – Vermutlich zu Tode gesteinigt wurden ein Mann und eine Frau im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan, nachdem ihre gemeinsame Flucht misslang. Der Mob warf ihnen Ehebruch vor.

Bereits vorher hatte die Familie der verheirateten Frau den örtlichen Taliban gemeldet, dass sie Versuche unternommen habe, mit einem anderen Mann wegzulaufen. Nach einem Hinweis auf den Bus, in dem das Pärchen unterwegs war, wurde das Fahrzeug gestoppt und das Paar gekidnappt.

Ein Sprecher der Taliban, die in dieser Region weitgehend freie Hand haben, gab an, die beiden hätten vor einem „Taliban-Tribunal“ gestanden und seien zum Tod durch Steinigung verurteilt worden. In derselben Nacht sei die Hinrichtung ausgeführt worden.

Steinigungen dieser Art waren eine früher übliche Praxis der Taliban in Afghanistan als sie dort noch die Macht ausübten. In Pakistan soll es sich um den zweiten Fall dieser Art gehandelt haben.

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January 22, 2006

Rot-Kreuz-Hubschrauber in Pakistan vermisst

Rot-Kreuz-Hubschrauber in Pakistan vermisst

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Artikelstatus: Fertig 08:13, 23. Jan. 2006 (CET)
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Islamabad (Pakistan), 22.01.2006 – Seit Sonntag vermisst das Internationale Komittee des Roten Kreuzes (IKRK) einen seiner Hubschrauber. Er war in Pakistan im Einsatz und sollte dort die Erdbebenopfer versorgen.

Der Standort des Hubschraubers war in Turkmenistan. Nach seinem Einsatz sollte er dorthin zurückkehren, unter anderem musste er auch über Afghanistan fliegen. Nachdem aber kurz nach dem Start in der Stadt Peshawar der Funkkontakt zum Tower abbrach, gilt die Maschine als vermisst. An Bord befinden sich sieben Menschen, keiner von ihnen soll IKRK-Mitarbeiter sein.

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February 4, 2005

Flugzeugabsturz in Afghanistan: 104 Menschen vermisst

Flugzeugabsturz in Afghanistan: 104 Menschen vermisst

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Kabul (Afghanistan), 04.02.2005 – Wie die private Fluggesellschaft Kam Air am heutigen Freitag mitteilte, verschwand am gestrigen Donnerstag eine Boeing 737 während des Fluges von Herat im Westen Afghanistans nach Kabul.

Am Donnerstagmorgen hatte der Pilot Funkkontakt mit dem Flughafen in Peshawar aufgenommen, weil die Landung in Kabul aufgrund eines Schneesturms nicht möglich war. Die Landeerlaubnis für Peshawar wurde erteilt, das Flugzeug landete aber nie. Auch auf dem Flughafen Lahore im Osten des Nachbarlandes Pakistan und bei der US-amerikanischen Armee wusste niemand, was mit dem Flugzeug passiert ist.

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  • Reuters.de: „“ B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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