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April 29, 2011

Bombenanschlag in Marrakesch: Zahl der Toten auf 16 gestiegen

Bombenanschlag in Marrakesch: Zahl der Toten auf 16 gestiegen

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Veröffentlicht: 14:34, 29. Apr. 2011 (CEST)
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Marrakesch (Marokko), 29.04.2011 – Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur MAP ist die Zahl der Todesopfer bei dem Bombenanschlag auf das vor allem von Touristen besuchte Café Argana in der marokkanischen Hauptstadt Marrakesch auf 16 gestiegen. Zwei schwerverletzte Opfer des Anschlags verstarben in der Nacht im Krankenhaus.

Angaben zur Nationalität der Opfer wurden von den marokkanischen Behörden noch nicht gemacht. Aus französischen Regierungskreisen wurde jedoch bestätigt, dass mindestens sechs Franzosen unter den Opfern sind. Das Außenministerium der Niederlande gab bekannt, dass eine Niederländerin unter den Toten ist.

Der Anschlag ist international verurteilt worden. Ob es sich tatsächlich um einen „terroristischen Akt“ handelte, wie der marokkanische Kommunikationsminister Khalid Naciri gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärt hatte, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Vor acht Jahren waren in der marokkanischen Stadt Casablanca bei mehreren Anschlägen insgesamt 45 Menschen durch Selbstmordattentäter getötet worden.

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April 28, 2011

Bombenanschlag auf Touristencafé in Marrakesch: 15 Tote

Bombenanschlag auf Touristencafé in Marrakesch: 15 Tote

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Veröffentlicht: 23:34, 28. Apr. 2011 (CEST)
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Der idyllisch gelegene Marktplatz Djemaa el Fna, ein beliebtes touristisches Ziel

Marrakesch (Marokko), 28.04.2011 – 15 Menschen, überwiegend Touristen, starben heute bei einem Bombenanschlag auf ein beliebtes Touristencafé in der Altstadt von Marrakesch. 20 weitere Menschen wurden verletzt. Unter den Toten sind zwölf Ausländer, darunter 6 Franzosen sowie drei Marokkaner. Kommunikationsminister Khalid Naciri sprach gegenüber der Presseagentur AFP von einem „terroristischen Akt“.

Ein Vertreter der Präfektur von Marrakesch bestätigte diesen Verdacht. In einem der Opfer seien Nägel gefunden worden. Diese könnten von einem Sprengsatz stammen, die ein Selbstmordattentäter gezündet hat.

Das Café Argana, wo sich die Explosion ereignete, liegt an dem mittelalterlichen Marktplatz Djemaa el Fna. Aus der ersten Etage, die fast vollständig zerstört wurde, genossen die Besucher gerne den Blick auf Schlangenbeschwörer und Gaukler auf dem davor liegenden Marktplatz.

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October 4, 2005

Flugzeugabsturz in Marokko kostet vier Schweizern das Leben

Filed under: Flugverkehr,Flugzeugabsturz,Marrakesch,Themenportal Afrika — admin @ 5:00 am

Flugzeugabsturz in Marokko kostet vier Schweizern das Leben

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Marrakesch (Marokko), 04.10.2005 – In Marokko kamen heute bei einem Flugzeugabsturz 90 Kilometer südlich von Marrakesch vier Schweizer ums Leben. Der Absturzort befindet sich im Südosten des Landes in einer bergigen und schwer zugänglichen Gegend. In der Nähe liegt der 2.000 Meter hohe Berg Zat. Die Ursache des Absturzes ist zur Zeit noch unklar, die Maschine wurde von einem 25-jährigen Schweizer geflogen. Es wurde aber ein Notsignal empfangen, als sich das Flugzeug des Typs „Piper PA-28-181“ über dem Atlasgebirge befand. Die Maschine befand sich auf dem Weg von Marrakesch nach Ouarzazate.

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September 11, 2005

Franz Beckenbauer wird 60

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Franz Beckenbauer wird 60

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Artikelstatus: Fertig 11:38, 12. Sep. 2005 (CEST)
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München (Deutschland) / Marrakesch (Marokko), 11.09.2005 – Heute feiert Franz Beckenbauer seinen 60. Geburtstag. Der gebürtige Münchner war deutscher Nationalspieler und Trainer, spielte für den FC Bayern München und den Hamburger SV, aber auch in den USA bei Cosmos New York. Heute ist Beckenbauer Fußballfunktionär und Journalist. Seit 1994 ist er Präsident des FC Bayern München, und in jüngster Zeit ist er Leiter des Organisationskomitees für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.

Beckenbauer hat von Samstag auf Sonntag in einem Luxushotel in Marrakesch bei geschlossener Gesellschaft in seinen Geburtstag hineingefeiert. Teilnehmer der Feier waren etwa 100 Gäste, darunter viele Fußballfunktionäre aus aller Welt. Entsprechend den Gepflogenheiten in seiner Heimatstadt München ließ Beckenbauer um Mitternacht Weißwürste und Weißbier auftischen. Das Rahmenprogramm der Feier wurde von dem österreichischen Künstler André Heller inszeniert.

In gleichen Hotel findet zur Zeit ein FIFA-Kongress statt.

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June 25, 2005

Abdelghani Mzoudi will Schadensersatz von Deutschland

Abdelghani Mzoudi will Schadensersatz von Deutschland

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Agadir Marrakesch (Marokko) / Karlsruhe (Deutschland), 25.06.2005 – Abdelghani Mzoudi, am 9. Juni 2005 vom Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe vom Terrorvorwurf freigesprochener Marokkaner, erwägt, die deutschen Behörden möglicherweise auf Schadensersatz zu verklagen.

Diese Information gab Mzoudis Anwalt Michael Rosenthal bekannt. Er war am Dienstag mit Mzoudi nach Marokko geflogen und am Donnerstag wieder zurück gekehrt.

Als Begründung nannte Rosenthal „das Verfahren hat die Lebensplanung Mzoudis zerstört“. Die deutschen Behörden müssen nun mit einer Klage rechnen, falls es eine Möglichkeit gäbe, Entschädigungszahlungen einzuklagen. Der Anwalt weiter: „Konkrete Pläne gibt es aber noch nicht“.

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June 21, 2005

Freigesprochener Marokkaner Mzoudi in die Heimat gereist

Freigesprochener Marokkaner Mzoudi in die Heimat gereist

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Artikelstatus: Fertig 21. Jun. 2005 (CEST)
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Agadir / Marrakesch (Marokko) / Hannover / Karlsruhe (Deutschland), 21.06.2005 – Am 9. Juni 2005 wurde der Marokkaner Abdelghani Mzoudi durch den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe vom Terrorvorwurf freigesprochen, heute hat er Deutschland verlassen.

In den frühen Morgenstunden hatte Mzoudi unter Aufsicht des Bundesgrenzschutzes (Bpol) in Begleitung seiner Anwältin in Hannover ein Flugzeug mit Ziel Agadir bestiegen. In Marokko wurde er am Flughafen von Behördenvertretern und seiner Familie empfangen. Per Auto reiste er in seinen Heimatort in der Nähe von Marrakesch.

Mzoudi stand im Verdacht, einer der Helfer der Hamburger Piloten vom 11. September 2001 gewesen zu sein. Die Bundesanwaltschaft hatte gegen einen Freispruch durch das Hanseatische Oberlandesgericht vom Februar 2004 Revision eingelegt. Diesen hatte der BGH mit der Begründung verworfen, Mzoudi sei die Beteiligung an den Anschlägen nicht nachzuweisen.

Daraufhin drohte Mzoudi die Abschiebung aus Deutschland. Um die Abschiebung zu vermeiden, hatte er zuvor angekündigt, Deutschland verlassen und direkt zu seiner Familie nach Marrakesch fliegen zu wollen.

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