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August 28, 2016

Ingolstadt: Streit um die historische Eselbastei

Ingolstadt: Streit um die historische Eselbastei

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Veröffentlicht: 00:17, 28. Aug. 2016 (CEST)
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Eine Kanonenkugel traf dieses Pferd, als der Schwedenkönig durch Ingolstadt ritt

München (Deutschland), 28.08.2016 – Historische Mauerreste in Ingolstadt sind dort Stadtgespräch und sorgten für heftige politische Auseinandersetzungen. Von einem Platz, auf dem zuletzt eine Gießerei stand, soll der Legende zufolge am 30. April 1632 eine Kanonenkugel auf den Schwedenkönig Gustav Adolf abgeschossen worden sein, die aber nur sein Pferd traf. Das tote Tier wurde später präpariert und gilt als das älteste erhaltene Tierpräparat in Europa.

Die Stadtbefestigung von Ingolstadt aus dem 16. Jahrhundert war bereits 1799 von den Franzosen, welche unter Napoleons Führung die Stadt erobert hatten, weitgehend beseitigt worden. Nur einige Reste blieben erhalten: Dazu gehörte die Eselbastei, die allerdings in der heute bekannten Form erst ab 1650 errichtet worden war. Ihre Fundamente waren Anfang des 19. Jahrhunderts teilweise geschliffen worden, die Steine wurden für ein neues Festungsbauwerk verwendet. 2014 begannen Ausgrabungen, bei denen die historischen Reste näher untersucht werden konnten.

Gegenwärtig geht es um die Erweiterung eines Kongressgebäudes. In der Presse erscheinen widersprüchliche Meldungen. So wird behauptet, der Stadtrat habe beschlossen, die Eselbastei zu beseitigen. Offenbar handelt es sich aber nur um das sichtbare Mauerwerk aus neuerer Zeit, nämlich aus dem 19. Jahrhundert. Einer anderen Darstellung zufolge werden die archäologischen Untersuchungen an den unterirdisch erhaltenen Resten der Bastion bis Ende des Jahres fortgesetzt. Dennoch gibt es in der Stadt großen Unmut darüber, dass ein historisches Zeugnis unter dem Erdboden verschwindet.

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July 31, 2016

Religiös motivierter Mordanschlag in einer Kirche in Frankreich

Religiös motivierter Mordanschlag in einer Kirche in Frankreich

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Veröffentlicht: 13:48, 1. Aug. 2016 (CEST)
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Die Kirche von Saint-Etienne-du-Rouvray war Ort der Tat

Paris (Frankreich), 31.07.2016 – Bei einem Anschlag in der französischen Region Normandie töteten zwei Männer einen 85jährigen Priester während der Messe. Bisherigen Berichten zufolge bekannten sich die Täter zur Terrororganisation Islamischer Staat. Die Kirche liegt in einer Stadt mit rund 30.000 Einwohnern, wurde 1619 gebaut und gehört zu einer katholischen Gemeinde. Der Anteil der Katholiken in Frankreich wird auf etwa 50% geschätzt.

Sowohl von der Motivation der Tat als auch aufgrund der näheren Umstände des Geschehens bewerten Kommentatoren den Anschlag als religiös ausgerichtet. Teilweise wird der ermordete Priester als Märtyrer gesehen. Zum Tatzeitpunkt befanden sich außer ihm nur fünf Personen in der Kirche. Eine davon wurde lebensgefährlich verletzt. Die Täter wurden von einer Spezialeinheit erschossen, als sie die Kirche verließen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Anschlag in Saint-Étienne-du-Rouvray“.

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July 14, 2016

Rechtspopulisten feierten „Patriotischen Frühling“ in Wien

Rechtspopulisten feierten „Patriotischen Frühling“ in Wien

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Veröffentlicht: 14:18, 16. Juli 2016 (CEST)
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Wien (Österreich), 14.07.2016 – Mitte Juli feierten in Vösendorf bei Wien über 1.500 FPÖ-Anhänger mit prominenten Vertretern rechtspopulistischer Parteien aus zehn EU-Staaten einen „Patriotischen Frühling“. Von der FPÖ nahmen Parteichef Heinz-Christian Strache, der Europaabgeordnete Harald Vilimsky und der Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer teil. Reden hielten Marcus Pretzell von der Alternative für Deutschland (AfD), die Britin Janice Atkinson von der UK Independence Party sowie Marine Le Pen von der französischen Front National.

Die „patriotischen Parteien” wollen die Europäische Union von innen heraus verändern, so Strache. Dazu gehören auch Volksabstimmungen in allen Mitgiedsstaaten. Erinnert wurde an die Volksabstimmung der Franzosen zur EU-Verfassung 2005. Der FPÖ-Chef betonte: „Wir sind nicht europafeindlich, im Gegenteil. Wir lieben Europa.“ Die Grundtendenz der versammelten Personen wird jedoch an ihren Gemeinsamkeiten deutlich: Es geht um die Verteidigung der „christlich-abendländlischen Kultur“ und die Ablehnung des Islam.

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July 6, 2016

Kai Diekmann und die Reise nach Israel

Filed under: Jerusalem,Themenportal Medien,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Kai Diekmann und die Reise nach Israel – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Kai Diekmann und die Reise nach Israel

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Veröffentlicht: 13:20, 7. Juli 2016 (CEST)
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Kai Diekmann, Bild von 2006

Jerusalem (Israel), 06.07.2016 – Die besonderen Beziehungen zwischen dem Axel Springer Verlag und dem Land Israel sind seit langem bekannt. In den 1970er Jahren ließ der Medienkonzern – vor dem Hintergrund des kalten Krieges – eine der größten Druckereien dort errichten, um in Krisensituation notfalls ganz Europa mit Zeitungen zu versorgen. Nachwuchsjournalisten bekommen Reisen in das gelobte Land spendiert. In einem aktuellen Interview berichtet Kai Diekmann, Gesamtherausgeber der Bild-Gruppe, über weitere Hintergründe. Für die Süddeutsche Zeitung sind dabei ganz andere Einzelheiten von Interesse – so etwa die angeblichen Originalbaupläne des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, die Diekmann 2009 dem israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geschenkt habe.

Die Baupläne waren Ende des Jahres 2008 aufgetaucht. Laut einem Bericht der Tageszeitung DIE WELT handelte es sich um „28 Zeichnungen mit Entwürfen“. Diese seien im Rahmen der Ausbauplanung teilweise auch von Häftlingen selbst gezeichnet worden. Diese Baupläne wurden 2009 im Rahmen einer Ausstellung in Berlin gezeigt und befinden sich heute in Israels Holocaustgedenkstätte Yad Vaschem.

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June 24, 2016

Glock gegen Werberat

Glock gegen Werberat – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Glock gegen Werberat

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Veröffentlicht: 09:34, 24. Jun. 2016 (CEST)
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Das umstrittene Plakat mit schwarzem Pferd (auch eine Variante mit weißem Pferd existiert)

Kärnten (Österreich), 24.06.2016 – Trotz Rüge des österreichischen Werberates setzt Glock weiterhin auf das waffenverherrlichende Plakat und wird daher heftig von der breiten Öffentlichkeit kritisiert. Eine entsprechende Beschwerde wurde auch diesmal wieder von Gemeinderat Sascha Jabali-Adeh (politische Bewegung Verantwortung Erde) eingebracht. Der Ausgang des Verfahrens ist derzeit noch unklar.

Die Glock GmbH ist ein Waffenproduktionsunternehmen, das 1963 in Deutsch-Wagram gegründet wurde. Es ist vor allem bekannt für seine Feldmesser und Pistolen.

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June 5, 2016

AfD-Vize Alexander Gauland fühlt sich missverstanden

AfD-Vize Alexander Gauland fühlt sich missverstanden

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Veröffentlicht: 11:14, 5. Juni 2016 (CET)
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Gauland im Plenum des brandenburgischen Landtages (2016)

Berlin (Deutschland), 05.06.2016 – Die Frankfurt Allgemeine Zeitung gibt Äußerungen Alexander Gaulands über den farbigen Fußball-Nationalspieler Jerome Boateng wie folgt wieder: „So werde der in Berlin geborene und aufgewachsene Fußballspieler, der einen ghanaischen Vater und eine deutsche Mutter hat, zwar als Spieler in der deutschen Nationalmannschaft geschätzt, doch das bedeute nicht, dass er nicht als fremd empfunden werde.“ Daraufhin wurde Gauland von den Medien Rassismus vorgeworfen. Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, zeigte sich empört und erklärte, es sei „einfach geschmacklos“, den Namen Boatengs und der deutschen Nationalmannschaft „für politische Parolen zu missbrauchen“.

Gauland, der stellvertretender Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD) ist, sieht seine Äußerungen nicht als beleidigend. Er begründet seine Einstellung damit, dass er nur die „Einstellung mancher Menschen beschrieben“, jedoch sich „an keiner Stelle über Herrn Boateng geäußert“ habe. Parteivorsitzende Frau Petry sagte: „Herr Gauland kann sich nicht erinnern, ob er diese Äußerung getätigt hat. Ich entschuldige mich unabhängig davon bei Herrn Boateng für den Eindruck, der entstanden ist.“

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May 26, 2016

Widersprüchliche Berichterstattung über Messerangriff

Filed under: Polizeieinsatz,Themenportal Medien,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Widersprüchliche Berichterstattung über Messerangriff

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Veröffentlicht: 09:52, 31. Mai 2016 (CET)
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Bahnhof von Grafing

Grafing bei München (Deutschland), 26.05.2016 – Am Morgen des 10. Mai hat ein 27jähriger Mann auf dem Bahnhof von Grafing bei München wahllos auf Menschen eingestochen. Laut Aussagen von Zeugen soll er dabei „Allahu akbar“ und „Ihr Ungläubigen, ihr sollt sterben!“ gerufen haben, was er später in der polizeilichen Vernehmung auch bestätigte. Bei seinen Angriffen wurden vier Personen verletzt, eine davon tödlich.

Den ersten Ermittlungen zufolge stammt der Täter aus Hessen und war in psychiatrischer Behandlung gewesen. Daher wird die Schuldfähigkeit des Täters bezweifelt. Das Motiv ist unklar. Der Ruf „Allahu akbar“ wird von Muslimen zu Beginn der täglichen Pflichtgebete gesprochen und gilt als religiöse Pflicht.

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May 9, 2016

Das Ende einer Geschichte: Margot Honecker ist tot

Das Ende einer Geschichte: Margot Honecker ist tot

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Veröffentlicht: 11:09, 10. Mai 2016 (CEST)
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Margot Honecker 1988 in Potsdam

Santiago de Chile (Chile), 09.05.2016 – Am 6. Mai starb Margot Honecker, Ehefrau des ehemaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR Erich Honecker, in ihrem Asyl in Chile. Nachdem ihr Mann im Juli 1992 nach Deutschland ausgeliefert worden war, bekam sie von der chilenischen Regierung politisches Asyl.

Bereits die Wohnung ihrer Eltern war bis 1938 eine wichtige Kontaktstelle der KPD. 1963 wurde sie Ministerin für Volksbildung der DDR und wirkte maßgeblich am „Gesetz über das einheitliche sozialistische Bildungssystem“ mit. Sie war unter anderem hauptverantwortlich dafür, dass Kinder, deren Eltern wegen „Republikflucht“ oder Spionage inhaftet wurden, oft ohne die Einwilligung der Eltern, zur Zwangsadoption freigegeben wurden. Oft leitete sie Beschwerden an ihr Ministerium direkt an die Stasi weiter. 1978 führte sie gegen den Widerstand der Kirchen und vieler Eltern den Wehrunterricht für Schüler der 9. und 10. Klassen ein, der eine paramilitärische Ausbildung an Waffen beinhaltete.

Nach der Wende 1989 trat sie aus der SED/PDS aus. Es wird vielfach öffentlich kritisiert, dass Margot Honecker bis zu ihrem Tod starrköpfig den DDR-Unrechtsstaat und den Mauerbau verteidigt hat und niemals für ihr Handeln als DDR-Ministerin für Volksbildung gerichtlich belangt worden ist.

Die ab 1961 errichtete Grenzbefestigung der DDR galt als „antifaschistischer Schutzwall“

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April 5, 2016

Panama-Papiere werden zum weltweiten Politskandal

Panama-Papiere werden zum weltweiten Politskandal

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Veröffentlicht: 12:57, 5. Apr. 2016 (CEST)
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Panama-Stadt, Sitz von Mossack Fonseca

München (Deutschland), 05.04.2016 – Das Dienstleistungsunternehmen Mossack Fonseca & Co. half bei der Gründung von rund 300.000 Briefkastenfirmen in 21 sogenannten Steueroasen. 2015 waren der Süddeutschen Zeitung umfangreiche Informationen zugänglich gemacht worden, die inzwischen über einen Rechercheverbund von 400 Journalisten ausgewertet werden konnten. Zu den Kunden von Mossack Fonseca, die mit Hilfe dieser Briefkastenfirmen ihre Vermögensverhältnisse verschleierten und Steuern hinterzogen, gehören auch Politiker, darunter frühere und noch amtierende Staats- und Regierungschefs. Als Beispiele werden die Premierminister von Island und Pakistan, die Präsidenten von Argentinien und der Ukraine sowie der König von Saudi-Arabien genannt.

Die Firma Mossack Fonseca wurde 1977 von Jürgen Mossack und Ramón Fonseca Mora gegründet. Sie gilt als einer der Marktführer im Bereich der Briefkastenfirmendienstleistungen und betreibt mit rund 600 Personen ein internationales Netzwerk in 42 Ländern. Zu den sogenannten Steueroasen gehören die Schweiz, Zypern, die Jungfern-Inseln, Guernsey, Jersey und die Isle of Man. Die „Panama-Papiere“ wurden zuerst vor etwa einem Jahr durch einen anonymen Informanten angeboten und stammen aus einer internen Datenbank von Mossack Fonseca. Es handelt sich inzwischen um Daten und Dokumente von 1970 bis Frühjahr 2016. Die Sammlung enthält zu 214.000 Briefkastenfirmen E-Mails, Verträge, Texte, Übersetzungen und eingescannte Dokumente. Ingesamt handelt es sich um 11,5 Millionen Datensätze, davon allein fast 5 Millionen E-Mails. Die Auswertung hinsichtlich prominenter Personen ist jedoch noch nicht abgeschlossen.

Auch deutsche Banken sollen die Vermittlerdienste von Mossack Fonseca genutzt haben. Dazu gehören die Deutsche Bank, die Dresdner Bank, die Commerzbank und die BayernLB. Weiterhin besteht der Verdacht, dass ehemalige Siemens-Manager auch Schwarzgelder auf diese Weise versteckten. Dies wurde von einem der beteiligten Ex-Siemens-Manager indirekt bestätigt. Laut einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung” haben mehrere Tausend Deutsche die Briefkastenfirmen der Kanzlei Mossack Fonseca über deren Zentrale in Panama genutzt. Darunter befinden sich auch so bekannte Personen wie der Privatagent Werner Mauss.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Panama Papers“.

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March 6, 2016

Mehr als 20 Männer mit Migrationshintergrund belästigten drei Mädchen in Kiel

Mehr als 20 Männer mit Migrationshintergrund belästigten drei Mädchen in Kiel

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Veröffentlicht: 00:26, 6. März 2016 (CET)
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Kiel (Deutschland), 06.03.2016 – Nach Polizeiberichten hat eine Gruppe von Männern mit Migrationshintergrund am vergangenen Donnerstag junge Mädchen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren in einem Einkaufszentrum belästigt. Es wurden vier Täter verhaftet. Anfänglich hatte nur zwei Männer aus Afghanistan die Mädchen bedrängt. Die Mädchen wurden gegen ihren Willen fotografiert und gefilmt. Die Bilder wurden dann von den Männern übers Internet verschickt und lockten etwa 20 bis 30 weitere Männer an, von denen sich die Mädchen verfolgt fühlten. Unbeteiligte Zuschauer des Geschehens riefen zunächst den Wachdienst des Einkaufszentrums und schließlich die Polizei.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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