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April 17, 2011

Bis zu 39 Tote durch Tornados in sechs US-Bundesstaaten

Bis zu 39 Tote durch Tornados in sechs US-Bundesstaaten

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Veröffentlicht: 21:28, 17. Apr. 2011 (CEST)
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Das Sturmtief zu Beginn der Tornado-Serie

Raleigh (Vereinigte Staaten), 17.04.2011 – Eine Serie von Tornados, die seit Donnerstag durch die im mittleren Westen sowie im Süden und Osten gelegenen US-Bundesstaaten Oklahoma, Alabama, Arkansas, Mississippi und North Carolina zogen, brachte neben massiven Sachschäden auch mindestens 23 Menschen den Tod. Andere Quellen gehen von bis zu 39 Toten aus.

Die Serie von Tornados begann am Donnerstagabend (Ortszeit) in Oklahoma und zog dann durch die Bundesstaaten Arkansas, Mississippi, Alabama, Georgia und schließlich durch North- und South Carolina bis nach Virginia. In North Carolina wurde der Notstand ausgerufen, nachdem dort über 60 Tornados durchgezogen waren. Insgesamt registrierte der Nationale Wetterdienst des Landes über 100 Tornados. Meteorologen sprachen von der schlimmsten Serie von Tornados seit Jahrzehnten.

Die Tornados gingen mit heftigen Regenfällen, Gewittern und Hagelschauern einher. Hunderte Häuser wurden zerstört und 130 Menschen verletzt. 84.000 Menschen waren zeitweise ohne Strom.

Scott Sharp, eine Meteorologe des Nationalen Wetterdienstes der Vereinigten Staaten, sprach von einer „Familie von Tornados“, die Teil des gleichen Sturmsystems waren. Besonders hart traf es den Bundesstaat North Carolina, in dem acht Wirbelstürme registriert wurden, denen allein in der Hauptstadt des Bundesstaates, Raleigh, drei Menschen zum Opfer fielen. Insgesamt starben in dem Bundesstaat 20 Menschen durch den Sturm. In Virginia starben der New York Times zufolge vier Menschen, jeweils sieben in Arkansas und Alabama, zwei in Oklahoma und ein Mensch im Bundesstaat Mississippi. In Arkansas starben mehrere Menschen durch entwurzelte Bäume, die auf Häuser und Wohnmobile stürzten.

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March 30, 2009

Mehrere Tote bei Amoklauf im Pinelake-Altersheim in Carthage

Mehrere Tote bei Amoklauf im Pinelake-Altersheim in Carthage

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Veröffentlicht: 21:59, 30. Mär. 2009 (CEST)
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Raleigh (Vereinigte Staaten), 30.03.2009 – Die Serie der Amokläufe reißt nicht ab. Jetzt hat sich erstmals ein Amoklauf in einer Seniorenwohnanlage in den Vereinigten Staaten ereignet. Dabei sollen mindestens acht Menschen (sieben Patienten zwischen 78 und 98 Jahren und eine Pflegekraft) ums Leben gekommen sein, vier Menschen wurden verletzt, darunter in einem Schusswechsel ein Polizist am Bein und der Täter selbst. Zu den Verletzungen des Täters liegen noch keine Angaben vor.

Der Täter soll das Gebäude gestürmt und sofort wild um sich gefeuert haben. Auf ihn kommt eine Anklage wegen achtfachen Mordes zu. Die örtlichen Behörden haben demnach ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Gründe für die Tat sind unklar.

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February 28, 2009

US-Präsident Obama kündigt Abzug der US-Truppen aus dem Irak bis 2010 an

US-Präsident Obama kündigt Abzug der US-Truppen aus dem Irak bis 2010 an

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Veröffentlicht: 16:40, 28. Feb. 2009 (CET)
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US-Präsident Barack Obama

Raleigh (Vereinigte Staaten), 28.02.2009 – US-Präsident Barack Obama kündigte am vergangenen Freitag bei einer Rede im Stützpunkt der Marineinfanterie Camp Lejeune in North Carolina den Abzug des Großteils der US-Streitkräfte aus dem Irak zum August 2010 an. Über diesen Zeitpunkt hinaus soll ein Truppenkontingent zwischen 35.000 und 50.000 US-Soldaten zur Ausbildung irakischer Militäreinheiten noch bis 2011 im Irak verbleiben. Zurzeit sind noch etwa 140.000 Soldaten der US-Streitkräfte im Irak.

Obama sagte, der Abzug finde trotz weiterhin instabiler Sicherheitslage im Irak statt. Die USA müssten jedoch Prioritäten setzen: „Wir können nicht auf den Straßen im Irak Patrouille laufen, bis sie vollständig sicher sind.“ Als einen wesentlichen Grund für den Truppenabzug nannte Obama die großen Kosten des Irakkrieges: „Wir können nicht unbegrenzt an einer Verpflichtung festhalten, die unser Militär belastet und das amerikanische Volk fast eine Billion Dollar kosten wird.“ Die USA würden sich künftig stärker um die Situation in Pakistan und Afghanistan kümmern. Von prominenten Mitgliedern seiner eigenen Partei, der Demokratischen Partei, wurde die Absicht Obamas kritisiert, eine so große Anzahl von US-Soldaten weiterhin im Irak zu belassen. Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, bezeichnete die Zahl 50.000 als zu hoch. Unterstützung kam hingegen vom republikanischen Kandidaten bei den Präsidentschaftswahlen, Senator John McCain. Der Senator bezeichnete die Pläne Obamas als „gut durchdacht“. Ursprünglich hatte Obama einen rascheren Rückzug der US-Truppen aus dem Irak ins Auge gefasst.

Nach Angaben von globalsecurity.org wurden bisher während des Irakeinsatzes insgesamt 4.173 US-Militärangehörige getötet (Stand: Ende Februar 2009). Die Zahl der verletzten US-Soldaten beträgt demnach 30.182. Hinzu kommen 200 getötete britische Soldaten und weitere 150 getötete Soldaten anderer verbündeter Streitkräfte. Seit dem Einmarsch der US-Streitkräfte und ihrer Verbündeten im Jahr 2003 wurden Schätzungen zufolge mehr als 150.000 Zivilisten getötet. Außerdem starben rund 9.000 irakische Soldaten und Polizisten in dieser Zeit. Auch 136 Journalisten starben im Irak eines gewaltsamen Todes. Die Vereinigten Staaten kostete der Krieg im Irak nach Schätzungen des US-Kongresses bisher 660 Milliarden US-Dollar.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „den Irakkrieg“.

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June 21, 2006

Carolina Hurricanes gewinnen Stanley Cup der National Hockey League

Carolina Hurricanes gewinnen Stanley Cup der National Hockey League

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Artikelstatus: Fertig 22:24, 21. Jun. 2006 (CEST)
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Raleigh (Vereinigte Staaten), 21.06.2006 – Die Carolina Hurricanes haben zum ersten Mal in der Geschichte der National Hockey League (NHL), der nordamerikanischen Eishockeyliga, den Stanley Cup gewonnen. Sie gewannen die Finalserie gegen die Edmonton Oilers im entscheidenden siebten Spiel durch ein 3:1 auf eigenem Eis. Zum besten Spieler der „Play Offs“ wurde der erst 22-jährige Torhüter der Hurricanes, Cam Ward, mit der Conn Smythe Trophy ausgezeichnet. Carolina hatte in der Serie bereits nach vier Spielen mit 3:1 geführt und brauchte nur noch einen Sieg, verlor aber die beiden folgenden Spiele, so dass es zum entscheidenden siebten Spiel kam. Das Spiel wurde endgültig 61 Sekunden vor Schluss entschieden. Edmonton nahm seinen Torhüter aus dem Spiel, um einen weiteren Stürmer zu bringen, um doch noch den 2:2 Ausgleich zu schaffen. Die Chance nutzten die Carolina Hurricanes, und Justin Williams traf in das leerstehende Tor von Edmonton zum 3:1.

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December 2, 2005

USA: Tausendste Hinrichtung seit Wiedereinführung der Todesstrafe

USA: Tausendste Hinrichtung seit Wiedereinführung der Todesstrafe

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Artikelstatus: Fertig 18:32, 2. Dez. 2005 (CET)
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Raleigh (Vereinigte Staaten), 02.12.2005 – Um 07:15 Uhr GMT (02:15 Uhr Ortszeit) starb Kenneth Lee Boyd durch eine Giftspritze im Zentralgefängnis in Raleigh, der Hauptstadt North Carolinas. Sein Tod markiert die tausendste Hinrichtung in den USA seit dem Jahre 1976, dem Jahr der Wiedereinführung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten.

Boyd, ein Vietnam-Kriegsveteran, war 57 Jahre alt und hatte eine lange Alkoholkarriere hinter sich. Er war für die Ermordung seiner Frau und seines Schwiegervaters im Jahre 1988 zum Tode verurteilt worden. Boyds Anwalt, Thomas Maher, bezeichnete die tausendste Hinrichtung als „einen Meilenstein, dessen wir uns alle schämen sollten“.

Ungefähr 100 Gegner der Todesstrafe hatten sich außerhalb des Gefängnisses zum Protest versammelt, wo sie Kerzen in den Händen hielten und die Namen der anderen 999 Verurteilten, die durch die Todesstrafe ums Leben gekommen sind, verlasen.

Zwischen 16 und 18 der Demonstranten wurden kurz vor Mitternacht wegen Hausfriedensbruch verhaftet, weil sie sich bei ihren Protesten auf das Gefängnisgrundstück begeben hatten.

In 38 der 50 US-Bundesstaaten wird die Todesstrafe praktiziert. Nur in China, Iran und Vietnam werden mehr Menschen durch die Todesstrafe hingerichtet. Die Mehrheit der US-Amerikaner befürwortet die Todesstrafe nach wie vor. Trotzdem war in den letzten Jahren ein Rückgang der Zahl von Hinrichtungen festzustellen. Im letzten Jahr waren es noch 59 Hinrichtungen.

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June 5, 2005

Wie man Dinosaurier-Weibchen erkennt

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Wie man Dinosaurier-Weibchen erkennt

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Raleigh (USA), 05.06.2005 – Dank neuer Erkenntnisse amerikanischer Forscher ist es künftig mitunter möglich, das Geschlecht von Dinosauriern zu erkennen. Wenn sich in den Knochen noch Gewebe befindet, das demjenigen weiblicher Vögel ähnelt, handelt es sich um ein weibliches Tier. Zu dieser Erkenntnis gelangte ein Forscherteam um Mary Higby Schweitzer von der North Carolina State University.

Bei einem in Jordanien entdeckten Tyrannosaurus rex war das mit feinen Blutadern durchsetzte Knochenmarksgewebe eines Oberschenkelknochens reich an Kalzium. Weibliche Vögel besitzen ein sehr ähnliches Gewebe, mit dem der Mineralverlust wettgemacht wird, der beim Eierlegen entsteht.

Nach der neuen Untersuchungsmethode konnte das Skelett eines Raubdinosauriers der Art Tyrannosaurus rex (“König der Tyrannenechsen”) aus der späten Kreidezeit vor etwa 68 Millionen Jahren als weiblich identifiziert werden. Die Entdeckung der amerikanischen Forscher unterstützt die These, dass die heutigen Vögel die Nachfahren der Dinosaurier sind.

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March 26, 2005

Fossilteile des Tyrannosaurus Rex entdeckt

Fossilteile des Tyrannosaurus Rex entdeckt

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TyrannosaurusRex

Raleigh (USA), 26.03.2005 – Die Paläontologische Abteilung der Staats-Universität von North Carolina (UNC) hat neue Forschungsberichte veröffentlicht. Demnach wurden Weichteile des etwa 70 Millionen Jahre alten Tyrannosaurus Rex entdeckt.

Die Forscher der Universität, Mary Higby Schweitzer und ihre Kollegen, machten diese Entdeckung als sie mineralische Ablagerungen aus einem Knochenteil des Dinosauriers auflösten. Dabei wurde elastisches Gewebe sichtbar.

Aufgefallen waren den Forschern ungewöhnliche Gewebeteile an dem Untersuchungsobjekt. Nach dem Entfernen verkalkter Knochenstücke blieb weiches Material übrig, das bei der anschließenden Analyse als Blutgefäße und Körperzellen identifiziert werden konnte. Die Forscher konnten eine Ähnlichkeit zur Gewebestrukur der heutigen Strauße feststellen.

Unter normalen Umständen ist es sehr schwierig, die ursprüngliche Beschaffenheit von weichen Fossilteilen zu rekonstruieren, da sie mehrere Millionen Jahre alt sind. Mary Higby Schweitzer hat nun mit ihrem Team bewiesen, dass dies nach einer solch langen Zeit durchaus noch möglich ist.

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