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March 1, 2012

Istanbul: Bombenanschlag auf Polizeibus – 16 Personen verletzt

Istanbul: Bombenanschlag auf Polizeibus – 16 Personen verletzt

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Veröffentlicht: 18:03, 1. Mär. 2012 (CET)
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Istanbul – Der Beyazıtturm (links) und die Süleymaniye-Moschee (rechts)

Istanbul (Türkei), 01.03.2012 – Am Donnerstag wurde durch bislang unbekannte Täter im Istanbuler Stadtteil Sütlüce eine an einem Motorrad befestigte Bombe gezündet. Durch die Explosion wurde ein Polizeibus (Bild) erheblich beschädigt, der 21 Beamte transportierte. 15 davon wurden verletzt. Die Bombe war ferngezündet worden.

In der Nähe des Tatortes befindet sich das Büro der islamisch-konservativen Regierungspartei Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP). Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan sprach von einem Terroranschlag. 15 Polizisten und eine Zivilperson seien verletzt worden. Nach dem Anschlag suchten Experten die Umgebung nach einem weiteren Sprengsatz ab, gefunden wurde keiner. Ein Bekennerschreiben oder ähnliches liegt nicht vor. Die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) die als Terrororganisation eingestuft ist, geht bei Anschlägen häufig nach dem gleichen Modus vor und verwendet wie hier Plastiksprengstoff. Der Istanbuler Gouverneur Hüseyin Mutlu meinte es sei noch zu früh um die PKK für die Explosion, die von Zeugen mit einem Feuerball verglichen wurde, verantwortlich zu machen.

In der Vergangenheit wurden in der Türkei Anschläge von der PKK, rechts- und linksradikalen Gruppen, sowie islamistischen Extremisten wie der Al Kaida verübt.

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November 12, 2011

Türkei: Geiselnehmer bei Befreiung einer entführten Fähre getötet

Türkei: Geiselnehmer bei Befreiung einer entführten Fähre getötet

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Veröffentlicht: 17:37, 12. Nov. 2011 (CET)
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Marmarameer bei Istanbul (Archivaufnahme)

Istanbul (Türkei), 12.11.2011 – Die von einem Mann mithilfe eines Sprengsatzes an seinem Körper, der zunächst als Attrappe angesehen wurde, gekaperte Fähre „Kartepe“ ist befreit. Der Entführer wurde dabei vom eingesetzten Militär und von Spezialeinheiten der Polizei getötet. Die 18 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder sind unverletzt. Sie waren zwölf Stunden in der Gewalt des etwa 30-jährigen Mannes.

Die für bis zu 400 Passagiere ausgelegte Fähre war zwischen Izmit und Gölcük im östlichen Marmarameer unterwegs, als sie entführt wurde. Zunächst war man von mehreren Tätern ausgegangen. Verbindungen zur Terrororganisation Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) werden vermutet. Der Gouverneur der Provinz Kocaeli, Ercan Topaca, sagte im Staatsfernsehen, dass bei einer Durchsuchung der Wohnung des Erschossenen in Izmit Dokumente der PKK gefunden worden seien. Eine Person sei in dem Zusammenhang festgenommen worden.

Laut dem Gouverneur von Istanbul, Hüseyin Avni Mutlu, war die Erstürmung des Schiffes gut vorbereitet. Man war der Fähre gefolgt, bis ihr 50 Kilometer vor Istanbul der Treibstoff ausgegangen war. Um 4.30 Uhr wurde der Befehl zur Befreiung gegeben. Die Umstände, wie der Täter den Tod gefunden hat, sind unklar. Kam es zu einem Schusswechsel?

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September 22, 2011

PKK erschoss entführten Zivilisten

PKK erschoss entführten Zivilisten – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

PKK erschoss entführten Zivilisten

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Veröffentlicht: 00:03, 22. Sep. 2011 (CEST)
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Ankara (Türkei), 22.09.2011 – Kämpfer der verbotenen Untergrundorgansation PKK errichteten auf der Straße von Eruh nach Şırnak eine Straßenblockade. Sie hielten den PKW eines Zivilisten an und fragten nach der Identität der Passagiere. Der Fahrer wurde entführt und seine Leiche später durch Einheiten der Jandarma gefunden. Die Leiche wies eine Schussverletzung auf.

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July 11, 2008

Türkei: PKK entführt drei deutsche Touristen

Türkei: PKK entführt drei deutsche Touristen

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Veröffentlicht: 10:01, 11. Jul. 2008 (CEST)
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Provinz Ağrı (Türkei), 11.07.2008 – Drei deutsche Bergtouristen sind am Mittwochabend, den 9. Juli 2008 im Ararat-Gebirge von PKK-Kämpfern entführt worden. Die anderen Mitglieder der insgesamt 13-köpfigen Bergsteigergruppe wurden von der Polizei in Sicherheit gebracht. Unterdessen ist mit einer großangelegten Suche durch die türkische Grenzpolizei begonnen worden. Nach Informationen, die der Sender Phoenix lieferte, hängt die Entführung mutmaßlich mit der Schließung einer Produktionsfirma in Wuppertal zusammen, die dem dänischen Fernsehsender Roj TV zuarbeitete. Alle drei Bergsteiger stammen aus Bayern.

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October 17, 2007

Türkisches Parlament macht den Weg frei für Militäraktionen im Nordirak

Türkisches Parlament macht den Weg frei für Militäraktionen im Nordirak

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Veröffentlicht: 22:52, 17. Okt. 2007 (CEST)
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Blick in den Plenarsaal des türkischen Parlaments

Ankara (Türkei), 17.10.2007 – Das türkische Parlament stimmte heute mit großer Mehrheit einem Regierungsantrag zu, der der türkischen Regierung die Möglichkeit einräumt, mit militärischen Mitteln gegen die vom Norden Iraks aus operierenden Rebellen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) auf irakischem Boden vorzugehen.

Der stellvertretende türkische Ministerpräsident Cemil Çiçek, der den Antrag im Auftrag der Regierung vor dem Parlament begründete, sagte, die türkische Regierung habe genug von leeren Versprechungen, in denen eine Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des vom Norden Iraks ausgehenden Terrorismus zugesagt wurde. Nicht ein einziger PKK-Kämpfer sei in den letzten Jahren an die Türkei überstellt worden. Er berief sich auf internationales Recht, das seinem Land erlaube, sich gegen die terroristische Bedrohung zur Wehr zu setzen, die von der PKK im Norden Iraks ausgehe. Das Parlament wurde ersucht, der Regierung die Erlaubnis zu geben „diese terroristische Bedrohung durch grenzüberschreitendes militärisches Eingreifen zu beseitigen“.

Die NATO sowie US-Präsident Bush hatten die Türkei eindringlich vor einem solchen Schritt gewarnt. Die Beziehungen zwischen den USA und der Türkei sind auch wegen einer Resolution des US-Kongresses gegen den Genozid an den Armeniern während des Ersten Weltkrieges gespannt. Die US-Regierung distanzierte sich jedoch von der Resolution. Am Donnerstag der letzten Woche hatte die türkische Regierung ihren Botschafter in der US-Hauptstadt zu Konsultationen über die Resolution nach Ankara beordert. Am vergangenen Samstag hatten zwei hochrangige US-Diplomaten in der türkischen Hauptstadt Gespräche mit Vertretern der türkischen Regierung geführt, bei denen die Besorgnis der USA über die türkischen Invasionspläne zum Ausdruck gebracht worden war.

Auch der irakische Premierminister Dschawad al-Maliki hatte seinen türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan aufgefordert, ein militärisches Eingreifen auf irakischem Gebiet zu vermeiden und sicherte der türkischen Regierung zu, gegen die separatistischen Kräfte der PKK im Norden Iraks vorzugehen. Im Gegenzug betonte Erdoğan, eine militärische Intervention in den Norden Iraks stehe nicht unmittelbar bevor. Man werde handeln, wenn die Zeit dafür „reif“ sei.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat heute nach einem Gespräch mit seinem türkischen Amtskollegen Abdullah Gül vor Journalisten erklärt, die Türkei habe jedes Recht, eine solche grenzüberschreitende Militäraktion durchzuführen. In diesem Falle habe das Land die syrische Unterstützung. Für die wachsende terroristische Bedrohung auf dem Boden des Irak seien in erster Linie die von den USA geführten Streitkräfte verantwortlich zu machen, die den Irak besetzt hielten.

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  • Portal:Türkei

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March 25, 2007

Türkei: Zwei Soldaten durch Mine verletzt

Türkei: Zwei Soldaten durch Mine verletzt

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Artikelstatus: Fertig 21:32, 25. Mär. 2007 (CEST)
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Bitlis (Türkei), 25.03.2007 – Zwei Soldaten der türkischen Streitkräfte wurden durch eine Minenexplosion im Dorf Sarıkonak verletzt. Die Sicherheitskräfte befanden sich im Rahmen einer Militäroperation in dem Dorf. Laut dem Gouverneur von Bitlis Mevlüt Atbaş wurde die Mine von der PKK gelegt. Die verletzten Soldaten wurden in das Militärhospital Tatvan eingeliefert.

Zurzeit fährt die türkische Regierung anscheinend einen härteren Kurs gegenüber den Kurden. So wird in einem Artikel des Onlinedienstes Telepolis zum Ausdruck gebracht, dass die Führung bei der Lösung der „Kurdenfrage“ vor allem wieder auf das Mittel der Gewalt setzen will. Das soll in erster Linie durch eine Intervention im Nordirak erfolgen, um dort verschanzte PKK-Guerillatruppen zu bekämpfen.

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March 21, 2007

PKK verübt Molotov-Anschläge

PKK verübt Molotov-Anschläge – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

PKK verübt Molotov-Anschläge

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Artikelstatus: Fertig 20:03, 21. Mär. 2007 (CET)
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Diyarbakır (Türkei), 21.03.2007 – PKK-Mitglieder warfen am 16. März in Diyarbakır einen Molotowcocktail in eine Apartmentwohnung. Die Familie schlief, als der Anschlag verübt wurde, bis sie durch die Feuerwehr aus dem Haus evakuiert wurde. Danach konnten die Feuerwehrmänner nur schwer den dreijährigen Sohn der Familie, der bewusstlos war, aus dem brennenden Kinderzimmer retten. Alle Familienmitglieder überlebten. Der Anschlag ereignete sich auf der Bağlar-Lezgin-Avcı Straße. Der Grund für den Anschlag ist unbekannt.

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March 12, 2007

Zahlreiche Operationen gegen die PKK ausgeführt

Zahlreiche Operationen gegen die PKK ausgeführt

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Artikelstatus: Fertig 13:13, 12. Mär. 2007 (CET)
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Diyarbakır / Gaziantep / Şanlıurfa / Şırnak (Türkei), 12.03.2007 – In Diyarbakır und Şırnak wurde am 5. März Sprengstoff und dazugehöriges Material der PKK / KONGRA – GEL beschlagnahmt.

Während einer Operation in den gebirgigen Gebieten des Landkreises Dicle (Diyarbakır) stießen die Sicherheitskräfte auf vorgefertigte, im Boden vergrabene Bomben. Die gefundenen Bomben und der Sprengstoff wurden vernichtet.

In Şırnak fanden die Sicherheitskräfte 17 Kilogramm Plastiksprengstoff, 20 elektrische Zünder, eine Pistole und einen dazugehörigen Schalldämpfer; die beschlagnahmten Gegenstände befanden sich im Besitz von PKK / KONGRA – GEL Mitgliedern.

Es wurden in Şanlıurfa und Gaziantep vier Personen aufgegriffen, die sich am 2. März der PKK anschließen wollten.

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Türkei: Kind wurde durch Mine tödlich verletzt

Türkei: Kind wurde durch Mine tödlich verletzt

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Artikelstatus: Fertig 13:15, 12. Mär. 2007 (CET)
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Siirt (Türkei), 12.03.2007 – Ein achtjähriges Kind starb, als es am 28. Februar im Dorf Belenoluk (Landkreis Pervari) auf eine Mine trat. Die Mine wurde laut Polizeiangaben von der PKK zuvor in die Straße vergraben. Das Kind erlag seinen schweren Verletzungen noch am Tatort.

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January 5, 2007

2006 ergaben sich 99 PKK-Mitglieder

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Artikelstatus: Fertig 21:29, 5. Jan. 2007 (CET)
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Lage von Şırnak in der Türkei

Şırnak (Türkei), 05.01.2007 – Laut Polizeiangaben ergaben sich 2006 insgesamt 99 PKK-Mitglieder, die sich im Nordirak aufhielten. Die meisten von ihnen kommen aus dem Mahmur-Lager. Zuerst suchten die PKK-Sympathisanten Schutz bei einer Vertretung der KDP, danach wurden diejenigen, die sich ergeben wollten, zum Grenzübergang Habur in Şırnak gebracht, wo sie den türkischen Sicherheitskräften übergeben wurden.

Die meisten dieser Personen werden, nachdem ihre Aussagen aufgenommen wurden, vom Gericht freigelassen und ihre Akte geschlossen. Dies ist aufgrund des Gesetzes der aktiven Bereuung vom 1. Juni 2005 möglich. Laut den aufgenommenen Aussagen gibt es Hunderte in den Lagern der PKK, die auch eine Flucht erwägen, und diejenigen, die einen Weg finden, die Flucht durchzuführen.

2006 hat sich auch ein Ehepaar, das sich auf dem Berg von Kandil befand und das ihr fast vier Jahre altes Kind bei sich hatte, ergeben. Weiter gelang es den Sicherheitskräften, ein Mitglied mittels E-Mail zur Aufgabe zu überreden.

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