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October 25, 2008

Landesvorsitzender der Berliner NPD zu Geldstrafe verurteilt

Landesvorsitzender der Berliner NPD zu Geldstrafe verurteilt

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Veröffentlicht: 16:24, 25. Okt. 2008 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 25.10.2008 – Der Berliner Landesvorsitzender der rechtsextremen NPD, Jörg Hähnel, wurde von Amtsgericht Tiergarten wegen Billigung von Tötungsdelikten zu einer Geldstrafe in Höhe von 4.500 Euro verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Hähnel im Dezember 2007 die Meinungsfreiheit überschritten hatte, indem er die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht als „politisch geboten“ und geschichtlich legitimiert rechtfertigte. Seine Rede vor der Bezirksverordnetenversammlung in Berlin-Lichtenberg, der Hähnel angehört, hatte damals für Empörung gesorgt.

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February 14, 2005

Hoyzer muss im Gefängnis bleiben

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Hoyzer muss im Gefängnis bleiben

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Berlin (Deutschland), 14.02.2005 – Der ehemalige DFB-Schiedsrichter Robert Hoyzer, der am vergangenen Samstag verhaftet worden ist, muss aufgrund von Fluchtgefahr in Untersuchungshaft bleiben. Der Vorwurf lautet „mittäterschaftlich begangener gewerbs- und bandenmäßiger Betrug in acht Fällen“. Der heutige Haftprüfungstermin im Berliner Amtsgericht Tiergarten fiel für den 25-Jährigen negativ aus. Noch vergangene Woche sagte er in der ZDF-Talkshow von Johannes B. Kerner, er habe „große Angst vor dieser Thematik Gefängnis“.

Neben Robert Hoyzer müssen auch die Hintermänner des Schiedsrichterskandals, die Brüder S., weiterhin in Untersuchungshaft bleiben. Einer ihrer Verteidiger sagte anwesenden Journalisten: „Mein Mandant ist unschuldig.“ Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft haben ergeben, dass Robert Hoyzer bereits 2004 ähnliche Straftaten begangen hat. Generalstaatsanwalt Hansjürgen Karge rechnet mit einer empfindlichen Freiheitsstrafe.

Hoyzers Rechtsanwalt Stephan Holthoff-Pförtner bezeichnete die Anordnung der Untersuchungshaft im Tagesspiegel als „eine sehr populistische Entscheidung der Staatsanwaltschaft“. Er räumte allerdings ein, dass Hoyzer, indem er ein weiteres mutmaßlich manipuliertes Spiel verschwiegen hat, einen Vorwand lieferte.

Derzeit ist eine Sonderkommission mit 40 Polizisten und vier Staatsanwälten für die Ermittlungen zuständig. „Jede Person, die in den Vernehmungen oder in den Medien genannt wird, muss durch die Mühle gedreht werden. Alle können sicher sein: Wir werden jeden Stein umdrehen, bis alles aufgeklärt ist“, sagte der Generalstaatsanwalt.

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February 2, 2005

Fußballskandal: Razzia bei Nürnberger Club-Profi

Fußballskandal: Razzia bei Nürnberger Club-Profi

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Nürnberg / Berlin / Dresden (Deutschland), 02.02.2005 – Der Wettskandal im deutschen Fußballprofigeschäft zieht seine Kreise. Gestern hat am frühen Morgen in weiten Teilen Deutschlands eine Groß-Razzia bei Fußballspielern und Schiedsrichtern stattgefunden.

Mehr als 150 Beamte waren im Einsatz, bei 19 Beschuldigten haben Durchsuchungen stattgefunden. Einer davon war der Ex-Dresdner Spieler Maik Wagefeld, seit der Saison 2004 Spieler des 1. FC Nürnberg. Einige Minuten nach 06:00 Uhr klingelte es an seiner Haustüre. Mehrere Polizeibeamte baten auf Anordnung des Amtsgerichtes Berlin-Tiergarten eingelassen zu werden. Wagefeld zeigte sich gegenüber den Beamten kooperativ und erteilte bereitwillig Auskunft. Er gab ihnen auch die Möglichkeit zur Konteneinsicht. Wagefeld gab zu, von der mysteriösen Sonderzahlung an den Dresdner Club gewusst zu haben, fand daran aber nichts Außergewöhnliches.

Kurzzeitig wurde sein Handy sichergestellt, Wagefeld wurde jedoch nicht verhaftet. Er hat jetzt einen Anwalt eingeschaltet und sofort seinen Nürnberger Arbeitgeber informiert. Der 1.FCN steht hinter seinem Spieler und sieht keinen Grund, an den Angaben Wagefelds zu zweifeln.

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