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December 12, 2011

Hamburger erhielt Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle zum Cannabisanbau

Hamburger erhielt Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle zum Cannabisanbau

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Veröffentlicht: 14:25, 12. Dez. 2011 (CET)
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Hamburg (Deutschland), 12.12.2011 – Ein Hamburger hat aus medizinischen Gründen eine behördliche Tolerierung, selbst Cannabis anzubauen. Weil er an Hepatitis C leidet, braucht Heiko Z. es zur Linderung seiner Symptome. Sonst könnte er wegen seiner Übelkeit nichts zu sich nehmen. Heiko Z. engagiert sich darum auch für die Zulassung von Haschisch als Medikament in Deutschland.

Quelle[Bearbeiten]

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July 8, 2010

Uni gegen Uni – Pläne zur Einstellung der Medizinerausbildung stammen von Kieler Dekan

Uni gegen Uni – Pläne zur Einstellung der Medizinerausbildung stammen von Kieler Dekan

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Protestbanner am Holstentor

Veröffentlicht: 09:03, 8. Jul. 2010 (CEST)
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Kiel (Deutschland), 08.07.2010 – Nach einem Bericht der Lübecker Nachrichten vom 7. Juli 2010 wurden die Pläne zur Verlagerung der Lübecker Medizinstudienplätze an die Universität Kiel von dem vormaligen Dekan der Medizinischen Fakultät Prof. Michael Illert 2009 noch zu Zeiten der CDU/SPD Landesregierung erarbeitet und in einem Geheimtreffen in Kiel vorgestellt. Das Treffen mit dem damaligen Staatssekretär und heutigen Wissenschaftsminister Jost de Jager sowie seinem damaligen Minister Werner Marnette kam nach dem Bericht auf Initiative des ehemaligen Damp-Chefs und UKSH-Sanierers Staatsekretär a.D. Carl Hermann Schleifer zustande. Die Medizinische Fakultät in Kiel und das Reha-Zentrum in Damp sind eingespielte Kooperationspartner. Bei dem Geheimtreffen soll nach dem Protokoll des Wissenschaftsministeriums insbesondere von Illert und Schleifer ausgehend eine gegen Lübeck gerichtete Stimmung geherrscht haben. Das Protokoll wurde durch die LN veröffentlicht, nachdem die Kieler Universität gestern alternative Sparkonzepte aus der Hansestadt scharf als „Piraterie“ zurückgewiesen hatte. Kiels Uni-Präsident Gerhard Fouquet sprach laut LN von einem „unberechtigten Eingriff einer Uni in die Strukturen einer anderen Universität.“ Lübecks Uni-Präsident Peter Dominiak hatte am 6. Juli 2010 die Lübecker Einsparpläne der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Süddeutsche Zeitung hatte bereits zuvor drastische Worte für die Wissenschaftspolitik des Landes Schleswig-Holstein gefunden und diese im Bundesvergleich „am Hintern der Nation“ verortet.

Themenverwandte Artikel

Quellen

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July 5, 2010

Lübeck kämpft für seine Uni

Lübeck kämpft für seine Uni – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Lübeck kämpft für seine Uni

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Veröffentlicht: 12:24, 5. Jul. 2010 (CEST)
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Sternmarsch am 1. Juli 2010

Lübeck (Deutschland), 05.07.2010 – Nach der großen Demonstration mit geschätzten 14.000 Teilnehmern vor dem Landeshaus in Kiel am 16. Juni und den Lübecker Protesten am Rande der Eröffnung der Kieler Woche kamen am Abend des 1. Juli in Lübeck auf dem Markt wieder über 8.000 Bürger zu einer vom AstA der Hochschule organisierten Kundgebung zusammen, um für den Erhalt des Studienganges Medizin an der Universität zu Lübeck zu demonstrieren, während die Spitzen der Lübecker Stadtpolitik mit Vertretern der Universität und Landespolitikern in der Lübecker Universitätskirche St. Petri kontrovers diskutierten. Die Demonstranten legten Unmengen gelber Blumen vor der Kirche nieder, um die Landespolitiker aus Kiel zu zwingen, „blühende Landschaften“ zu zertreten. Während die Landesregierung um den Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen und den Wissenschaftsminister de Jager mit diesem Schritt Einsparungen von 24 Millionen erzielen möchte, wurde aus dem Bericht des Landesrechnungshofes von Schleswig-Holstein deutlich, dass sich aus diesem Plan für das Land keine Einsparungen ergeben werden. Die Städte Lübeck und Kiel stehen seit 1937 in Schleswig-Holstein gegeneinander in einer vor Jahrhunderten angelegten Tradition feindlicher Rivalität.

Die Schließung des Studiengangs Medizin in Lübeck soll eine vollständige Privatisierung des Universitätsklinikums in Lübeck als Allgemeines Krankenhaus ermöglichen. Das Medizinstudium in Lübeck erzielt seit Jahren im Deutschlandvergleich Spitzenrankings und damit auch internationale Anerkennung. Vorschläge aus Lübeck, die auf die Einrichtung einer Stiftungsuniversität in Lübeck abzielten, wurden von der Landesregierung in Kiel in den vergangenen Jahren nicht aufgegriffen und auch derzeit mit großer Skepsis betrachtet. Das machte Wissenschaftsstaatssekretärin Cordelia Andreßen am 3. Juli 2010 auf einem Parteitag der Lübecker FDP erneut deutlich.

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January 6, 2008

New York: Sturz aus 150 Metern überlebt

New York: Sturz aus 150 Metern überlebt

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Veröffentlicht: 21:04, 6. Jan. 2008 (CET)
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New York (Vereinigte Staaten), 06.01.2008 – Ein New Yorker, der bereits am 7. Dezember von einem 47-stöckigen Hochhaus stürzte, befindet sich nun auf dem Weg der Besserung. Nach Aussage einiger Ärzte wird der Fensterputzer, der aus 150 Metern Höhe in die Tiefe gestürzt war, nach einigen weiteren Operationen sogar wieder laufen können. Über 99 Prozent solcher Stürze enden tödlich. Der Bruder des gebürtigen Ecuadorianers, der mit in die Tiefe gerissen wurde, überlebte diesen Arbeitsunfall nicht. Der 37-Jährige überlebte mit zahlreichen Schädel-, Knochen- und inneren Verletzungen und wird nach Einschätzung seiner Ärzte noch etwa ein Jahr bis zur vollständigen Genesung brauchen.

Quellen

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October 8, 2007

Fördergelder für Tübingen – Schlaganfall dritthäufigste Todesursache

Fördergelder für Tübingen – Schlaganfall dritthäufigste Todesursache

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Veröffentlicht: 22:47, 8. Okt. 2007 (CEST)
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Schlaganfall-Symptome

Tübingen (Deutschland), 08.10.2007 – Die Europäische Stiftung für Wissenschaft (European Science Foundation, ESF) fördert einen von der Universität Tübingen zusammen mit den Universitäten in Utrecht (Niederlande) und Nottingham (England) geleiteten interdisziplinären Forschungsverbund, der sich mit der dritthäufigsten Todesursache hierzulande befasst: dem Schlaganfall. Über 200.000 Deutsche ereilt ein solcher jedes Jahr. Während dieser für Betroffene scheinbar „wie ein Blitz aus heiterem Himmel“ kommt, gehen ihm in Wirklichkeit oft Warnzeichen voraus, die es zu erkennen gilt. Hauptziel der mit 500.000 Euro dotierten Forschungsförderung ist eine jetzt aufzubauende europaweite Datenbank, die helfen soll, die Auswirkungen von Schlaganfällen besser zu verstehen und neue Therapieansätze zu entwickeln.

„Wir wollen mit den Geldern Forschungsaktivitäten anstoßen, die von einer Institution alleine nicht geleistet werden können. Wissenschaftliche Methoden sollen ausgetauscht, internationale Begegnungen auf europäischer Ebene ermöglicht und junge Nachwuchswissenschaftler an den drei Universitäten gezielt ausgebildet und gefördert werden“, erklärt der Leiter des Projektes an der Universität Tübingen, Prof. Dr. Dr. Hans-Otto Karnath von der Neurologischen Universitätsklinik.

Die ESF setzt sich aus 75 Organisationen aus 30 europäischen Ländern zusammen. Ihr Ziel ist die Förderung europäischer Spitzenforschung.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Medizinforschung
  • Portal:Gesundheit

Quellen

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April 11, 2007

Vor 25 Jahren: Erstes deutsches Retortenbaby erblickt das Licht der Welt

Vor 25 Jahren: Erstes deutsches Retortenbaby erblickt das Licht der Welt

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Artikelstatus: Fertig 16:30, 11. Apr. 2007 (CEST)
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Fast 100.000 Kinder kamen seit 1982 in Deutschland durch künstliche Befruchtung zur Welt

Erlangen (Deutschland), 11.04.2007 – In der Universitätsfrauenklinik Erlangen erblickt am 16. April 1982 um 14:49 Uhr der kleine Oliver das Licht der Welt. Das Baby wiegt 4.150 Gramm. Oliver ist ein ganz normaler Neugeborener – und doch eine Sensation, deretwegen Journalisten seinerzeit tagelang die Erlanger Klinik belagert hatten: Oliver ist der Beweis dafür, dass deutschen Medizinern erstmals eine künstliche Befruchtung außerhalb des weiblichen Körpers gelungen ist.

Der im April 2005 verstorbene Erlanger Frauenarzt und Reproduktionsmediziner Prof. Dr. Siegfried Trotnow hatte mit seinem Team, dem Spezialisten vieler verschiedener Fachrichtungen wie der Tiermediziner Professor Dr. Safaa Al-Hasani und die Biologin Dr. Tatjana Kniewald angehörten, entscheidend dazu beigetragen, dass sich die In-vitro-Fertilisation in Deutschland rasch etablieren konnte und Zehntausende ungewollt kinderloser Frauen neue Hoffnung schöpfen konnten. Dabei halfen dem Wissenschaftlerteam die umfangreichen Vorarbeiten, die der Erlanger Gynäkologe Professor Dr. Klaus-Georg Bregulla schon in den 60-er Jahren durchgeführt hatte, lange bevor 1978 in England Louise Brown, das weltweit erste Retortenbaby, geboren wurde. Diese frühen Forschungen verschafften dem Erlanger Team einen entscheidenen Vorsprung vor den anderen Forschergruppen, die in Deutschland ebenfalls auf diesem Gebiet arbeiteten.

Dabei musste die Forschung an der Methode zur künstlichen Befruchtung anfangs viele Widerstände überwinden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft zum Beispiel hatte zwischen 1969 und 1981 alle Anträge auf finanzielle Förderung der Arbeiten abgelehnt. „Kontraproduktiv waren sicherlich auch einige Kollegen in der Klinik, die uns für verrückt hielten, und das gelegentlich die jüngeren Team-Mitglieder spüren ließen“, erinnerte sich Trotnow später.

Nach dem ersten großen Erfolg wurde die Methode der In-Vitro-Fertilisation rasch verfeinert und ist heute eines der Standardverfahren in der Reproduktionsmedizin, das in über 100 Behandlungszentren in Deutschland angewandt wird. Seit der Geburt des ersten Retortenbabys sind in Deutschland fast 100.000 Kinder nach einer künstlichen Befruchtung zur Welt gekommen. Allerdings werden seit der Gesundheitsreform von 2003 die Kosten für eine solche Behandlung nur noch zur Hälfte von den Krankenkassen übernommen. Hierdurch nahm die Zahl der hilfesuchenden Personen, die zuvor stetig angestiegen war, erstmals ab und ging von 80.000 Behandlungen im Jahr 2003 auf 40.000 im Jahr 2004 zurück.

Nachdem die künstliche Befruchtung ihren Weg in die Praxis gefunden hat und man damit laut Klinikdirektor Prof. Dr. Matthias W. Beckmann „jetzt Paaren helfen [kann], deren Behandlung vor 30 Jahren kaum denkbar war“, suchen die Reproduktionsforscher an der Erlanger Universitätsklinik inzwischen nach einem Weg, der es jungen krebskranken Frauen ermöglichen soll, eigene Kinder zu bekommen. „Diese Frauen müssen bisher oft auf eigenen Nachwuchs verzichten, weil die Behandlung sie zwar geheilt hat, die Eierstöcke aber durch die nötigen Medikamente auf Dauer geschädigt wurden,“ sagte Professor Beckmann. Wie Privatdozent Dr. Dittrich aus dem Forscherteam erklärte, entnimmt man dazu den Frauen vor der Krebstherapie Eierstockgewebe. Dieses Gewebe wird eingefroren und nach Beendigung der Therapie retransplantiert. Da Krebsbehandlungen bei jungen Menschen immer häufiger erfolgreich verlaufen, rechnet Dr. Dittrich mit einem zunehmenden Bedarf an diesem Verfahren. In der Erlanger Gewebedatenbank warteten Ende 2006 schon 100 Gewebeproben darauf, ihren Besitzerinnen wieder eingepflanzt zu werden. Weltweit konnten durch diese Methode aber bisher nur zwei Schwangerschaften herbeigeführt werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Medizinforschung

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