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May 2, 2007

Führer des irakischen Zweigs der Terrororganisation Al-Qaida tot

Führer des irakischen Zweigs der Terrororganisation Al-Qaida tot

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Artikelstatus: Fertig 00:07, 2. Mai 2007 (CEST)
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Bagdad (Irak), 02.05.2007 – Nach unbestätigten Informationen des irakischen Innenministeriums ist der Anführer des irakischen Zweigs der Terrororganisation Al-Qaida bei einem Gefecht zwischen zwei rivalisierenden Extremistengruppen getötet worden. General Abdul Karim Challaf, Direktor des internationalen Kommandozentrums des Innenministeriums sagte am Dienstag im Staatsfernsehen: „Es gibt Geheimdienstinformationen, wonach Abu Ayyub al-Masri bei Gefechten zwischen bewaffneten Gruppen getötet wurde.“ Die Leiche al-Masris sei jedoch weder gefunden noch identifiziert worden.

In das Gefecht sollen keine Soldaten der irakischen Armee und keine Soldaten der Vereingten Staaten verwickelt gewesen sein. Der irakische Nachrichtensender Al-Arabiya berichtete am Dienstag, dass der Führer der Terrororganistion Al-Qaida, al-Masri, in dem Gebiet zwischen den Städten Falludscha und Ramadi getötet worden sei. Al-Masri wurde nach dem Tod Abu Mussab al-Sarkawis (früherer Anführer Al-Qaidas) zum Führer der Terrororganistion.

In einer im Internet verbreiteten Erklärung hat Al-Qaida jedoch im Irak am Dienstag Gerüchte über den Tod ihres Anführers zurückgewiesen. Abu Ayyub al-Masri lebe und sei in Sicherheit, hieß es. Die Erklärung wurde auf einer Website veröffentlicht, die die irakische Al-Qaida seit über einem Jahr täglich für ihre Verlautbarungen nutzt. Abu Hamsa „bekämpft nach wie vor die Feinde Gottes“, steht darin weiter, und auch „die Brüder im Kriegsministerium“ arbeiteten an neuen „Schlägen“.

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December 30, 2006

Saddam Hussein hingerichtet

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Saddam Hussein hingerichtet

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Artikelstatus: Fertig 22:31, 30. Dez. 2006 (CET)
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Saddam Hussein nach seiner Gefangennahme im Dezember 2003

Bagdad (Irak), 30.12.2006 – Saddam Hussein wurde in der Nacht vom 29. Dezember auf den 30. Dezember 2006 gehängt. Die Hinrichtung fand gegen 6:00 Uhr morgens Ortszeit statt. Saddam war zum Tode verurteilt worden, da er im Jahr 1982 als Vergeltung für einen Mordanschlag auf ihn den Tod von 148 Bewohnern des Dorfs Dudschail angeordnet hatte. Nach dpa-Angaben wurden Saddam Husseins Halbbruder Barzan al-Tikriti sowie der ehemalige Richter Awad al-Bander für das Verbrechen noch nicht gehängt. Der arabische Sender Al-Arabiya hatte zuvor gemeldet, dass auch die beiden bereits hingerichtet worden seien.

Die schnelle Hinrichtung wird kritisiert, da der Prozess gegen ihn zur Aufarbeitung der jüngeren Vergangenheit im Irak nicht beigetragen habe. Amnesty International kritisierte, dass die Hinrichtung Ergebnis eines Verfahrens sei, das international gültigen Standards nicht genüge. US-Präsident Bush nannte die Hinrichtung einen „Meilenstein“.

Nach Berichten von NBC News waren in Bagdad nach den Hinrichtungen Gewehrschüsse, vermutlich Freudenschüsse, zu hören.

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October 23, 2006

Irakische Geistliche: Selbstmordattentate sind Sünde

Irakische Geistliche: Selbstmordattentate sind Sünde

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Artikelstatus: Fertig 21:39, 23. Okt. 2006 (CEST)
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Mekka (Saudi-Arabien), 23.10.2006 – Sunnitische und schiitische Religionsgelehrte haben sich von Donnerstag, den 19. Oktober bis Samstag, den 21. Oktober 2006 in Mekka getroffen und eine Erklärung verabschiedet, die Selbstmordattentate und Anschläge auf heilige Stätten zur Sünde erklärt. Die Erklärung umfasst insgesamt zehn Punkte und soll dazu beitragen, dem Blutvergießen im Irak ein Ende zu machen.

Die Erklärung wurde während eines Treffens der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) vom vergangenen Donnerstag bis zum Samstag vorbereitet und anschließend verabschiedet. Anschläge auf heilige Stätten werden darin als Sünde verurteilt. „Die Botschaft der Erklärung von Mekka soll auch von den Predigern im Irak weitergetragen werden“, sagte der Generalsekretär der OIC, Ekmeleddin Ihsanoglu, dem Fernsehsender Al-Arabiya. Außerdem werden die Iraker mit der Erklärung aufgefordert, daran zu arbeiten, ihr Land politisch, militärisch und wirtschaftlich selbst zu kontrollieren, „und somit die Besatzung zu beenden“.

Die OIC, in der 57 Staaten Mitglied sind, stellte jedoch klar, dass es sich bei der Erklärung um eine religiöse Initiative und nicht um einen politischen Vermittlungsversuch handele.

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March 16, 2006

Irak: US-Luftwaffe startet größten Luftangriff seit 2003

Irak: US-Luftwaffe startet größten Luftangriff seit 2003

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Artikelstatus: Fertig 00:29, 17. Mrz. 2006 (CET)
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Lage der Stadt Samarra

Samarra (Irak), 16.03.2006 – US-amerikanische und irakische Streitkräfte starteten heute eine Großoffensive gegen Ziele in und um Samarra. Es handelt sich um den größten Luftangriff seit dem Irakkrieg vor drei Jahren.

Operation „Swarmer“, Bild: US-Verteidigungsministerium

Bei der Operation „Swarmer“ sind über 50 Flugzeuge und Kampfhubschrauber, etwa 1500 Soldaten der US-Armee sowie irakischer Einheiten aus der Provinz Salah ad-Din sowie 200 weitere Militärfahrzeuge im Einsatz. Ziel des Angriffs sind Stellungen von Aufständischen in der Stadt Samarra in der Provinz Salah ad-Din 121 Kilometer nördlich Bagdads.

In Samarra befindet sich die so genannte Goldene Moschee, ein religiöses Heiligtum der schiitischen Muslime, die im Februar von sunnitischen Rebellen zerstört worden war. Dadurch waren die Spannungen zwischen beiden Religionsgruppen stark angestiegen. Beobachter sprachen sogar von der Möglichkeit eines Bürgerkrieges. Wie der irakische Außenminister Hoschyar Zebari mitteilte, war die Offensive seit längerem geplant, weil die Region als Stützpunkt oder Zwischenlager zur Durchführung von Anschlägen in der irakischen Hauptstadt benutzt worden sein soll.

Die vorwiegend von Sunniten bewohnte Region ist bereits häufig Schauplatz blutiger Attentate gewesen. Unter den Opfern sollen laut CNN auch drei Journalisten von Al-Arabiya (einem arabischen Fernsehsender mit Sitz in Dubai) sein, die über die Zerstörung der Goldenen Moschee berichtet hatten. Es wird erwartet, dass die Offensive mehrere Tage andauert.

Der Angriff begann am Tag der offiziellen Konstituierung des irakischen Parlaments in Bagdad.

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October 26, 2005

Nach Mehlis-Report wächst der Druck auf Syrien

Nach Mehlis-Report wächst der Druck auf Syrien

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Artikelstatus: Fertig 09:37, 3. Nov. 2005 (CET)
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New York (Vereinigte Staaten) / Damaskus (Syrien), 26.10.2005 – Nachdem der UN-Sonderermittler Detlev Mehlis am Dienstag vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen einen Bericht über das Ergebnis seiner Ermittlungen im Mordfall Hariri vorlegte, wächst der Druck der Staatengemeinschaft auf Syrien. Die USA und Frankreich bereiten zurzeit eine Resolution vor, die gestern in der UNO kursierte. Darin wird Syrien zur Kooperation mit dem UN-Ermittlungsteam aufgefordert, und es werden ihm im Falle der Weigerung ernsthafte Konsequenzen angedroht.

In dem Bericht der Untersuchungskommission, die von dem deutschen Staatsanwalt Detlev Mehlis geleitet wird, waren eine Reihe von Verdachtsmomenten gegen höchste Stellen Syriens und des Libanon vorgebracht worden, die darauf hindeuteten, dass diese Kräfte in das Attentat auf den ehemaligen Ministerpräsidenten des Libanon Rafiq Hariri vom 14. Februar 2005 verwickelt waren.

In dem Resolutionsentwurf werden syrischen Bürgern, die verdächtig sind, an dem Attentat beteiligt gewesen zu sein, die Sperrung von Auslandsguthaben und Reiseverbote angedroht. Syrien wird zur Kooperation mit den Ermittlern aufgefordert. Insbesondere wird – wie im Mehlis-Report dargelegt – die Haltung Syriens kritisiert, dass Verdächtige nur in Anwesenheit syrischer Repräsentanten interviewt werden konnten. Syrien wird aufgefordert, die Vernehmung Verdächtiger in unabhängigen Drittstaaten zu ermöglichen – ohne Anwesenheit syrischer Offizieller. Außerdem wird Syrien aufgefordert, jegliche Einmischung in innerstaatliche Angelegenheiten des Libanon zu unterlassen.

Der amerikanische Präsident George W. Bush hat gegenüber dem arabischen Fernsehsender Al-Arabiya erklärt, dass er seine Außenministerin Condoleezza Rice beauftragt habe, darauf zu drängen, dass kurzfristig im Rahmen der UNO ein internationales Außenministertreffen zu dieser Frage einberufen wird.

Syrien hat den Bericht der Sonderermittler in ersten Stellungnahmen zurückgewiesen. Imad Moustapha, der syrische Botschafter bei den Vereinten Nationen, erklärte, die syrische Seite habe erstmals in dem Report darüber gelesen, dass es bei der Untersuchungskommission Unzufriedenheit mit der syrischen Kooperation gegeben habe. Die Kommission sei vorher niemals an die syrische Regierung herangetreten, um sich über eine mangelnde Kooperation zu beschweren.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat nach Berichten der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur SANA beim russischen Präsidenten Putin um Unterstützung nachgesucht. In einem Telefonat mit Putin habe Assad dargelegt, der Bericht des Sonderermittlers „sollte von einigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates nicht für Zwecke benutzt werden, die nicht dem Ziel dienten, für das dieses internationale Gremium gebildet worden ist.“ Der russische Präsident Wladimir Putin habe die Bedeutung der Tatsache unterstrichen, dass die Arbeit der Vereinten Nationen ausgewogen sei und keine neuen Spannungen in der Region schaffen dürfe.

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August 18, 2005

Mutmaßlicher Al-Qaida-Anführer in Saudi-Arabien erschossen

Mutmaßlicher Al-Qaida-Anführer in Saudi-Arabien erschossen

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Medina (Saudi-Arabien) / Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), 18.08.2005 – Der meistgesuchte Terrorist Saudi-Arabiens, der mutmaßliche Al-Quaida-Chef Saleh al-Aufi, wurde heute in der heiligen Stadt Medina von Polizeikräften erschossen.

Dies gab der arabische Fernsehsender Al-Arabiya bekannt. Außerdem wurde mitgeteilt, die saudischen Sicherheitskräfte hätten mehrere Verdächtige in Medina festgenommen. Früher am Morgen war auch über die Erschießung mehrerer Verdächtiger in der Hauptstadt Riad berichtet worden. Der vier Stunden andauernde Schusswechsel begann am frühen Morgen um sechs Uhr Ortszeit, als Spezialeinheiten ein Gebiet in der Hauptstadt umstellten.

Vor zehn Tagen hatte es bereits Warnungen von Großbritannien, Australien und den USA gegeben, dass Terrorakte in Saudi-Arabien unmittelbar bevorstünden. Daraufhin war die US-Botschaft in Riad und zwei Konsulate in Jeddah and Dhahran geschlossen worden. Die Sicherheitsmaßnahmen in Saudi-Arabien waren daraufhin verschärft worden.

Saudi-Arabien war in den letzten beiden Jahren mehrfach durch Terroranschläge erschüttert worden, die auf die Aktivitäten von Al-Qaida hinwiesen. Mehrfach waren Bürger westlicher Staaten entführt oder erschossen worden. Insgesamt hat es in dem arabischen Land seit dem 12. Mai 2003, als die Terrorakte begannen, 90 zivile Opfer gegeben.

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