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January 9, 2011

Fahrschule in Senden bietet Ausbildung mit Elektroautos an

Fahrschule in Senden bietet Ausbildung mit Elektroautos an

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Veröffentlicht: 15:24, 9. Jan. 2011 (CET)
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Senden (Deutschland), 09.01.2011 – Bereits seit einiger Zeit sind in Deutschland Elektroautos auf den Straßen unterwegs. Nun bietet eine Fahrschule in Senden als eine der ersten in Deutschland eine Ausbildung mit ebendiesen an.

Während Fahrlehrer Rudi Thomas früher (in den 1980er und 1990er-Jahren) seine Fahrschüler auf einem Porsche 911 schulte, geht nun der Trend Richtung Energiesparen und Klimaschutz. Inzwischen bildet er sie auf einem verbrauchsarmen „Golf Blue Motion“ oder mit einem Elektroauto der Marke ZENN mit Automatikgetriebe aus. Die Abkürzung ZENN steht dabei für „Zero Emission, No Noise“ (auf Deutsch: keine Emission, kein Geräusch).

Fahrlehrer Rudi Thomas ist der Auffassung, dass seine Schüler in der Grundausbildung mehr Spaß am Fahren haben und sich durch das mit dem Elektroauto nicht mehr nötige Schalten besser auf den Verkehr konzentrieren können. Das bestätigt auch sein Kollege Manfred Meyer.

Aber nicht nur das Lernen fällt den Schülern so leichter, es ist auch besser für den Geldbeutel. Mit 1,39 Euro kommt man 100 Kilometer weit, außerdem entfallen die Kosten für die ASU und die Steuern. Wartungskosten entstünden kaum, ebenso würde die Versicherung billiger, so Meyer. Diese Vorteile würden auch an die Fahranfänger weitergegeben.

Der Anstoß zu dem Projekt kam aus den Reihen der Fahrschüler.

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  • Portal:Elektroautos

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March 27, 2005

Top oder Flop: Die Führerscheinklasse S

Top oder Flop: Die Führerscheinklasse S

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Hamburg (Deutschland), 27.03.2005 – Eine neue EU-Regelung ermöglicht es Jugendlichen ab 16 Jahren seit dem 01.02.2005, den neuen Führerschein Klasse „S“ zu erwerben. Damit dürfen spezielle Leichtkraftfahrzeuge oder Quads bzw. Trikes im Straßenverkehr mit höchstens 45 Kilometer pro Stunde bewegt werden. Der ADAC, TÜV und diverse Fahrlehrer hatten schon vor der Einführung vor den Unfall- und Sicherheitsrisiken durch den S-Schein gewarnt.

Lars Zühlke von der „Auto-BILD“ in Hamburg hat sich nun ebenfalls zu Wort gemeldet. Den Erfahrungen der ersten Wochen nach Einführung zufolge erfülle die Führerscheinklasse „S“ nicht die Erwartungen, die die EU-Politiker in sie gesetzt hätten.

So gibt es laut Zühlke in Deutschland kaum Fahrschulen, die den Unterricht in der S-Klasse anbieten. Begründet werde dies mit der nicht vorhandenen Nachfrage nach diesem Führerschein.

Die hauptsächliche Ursache für die mangelnde Akzeptanz sieht Zühlke in erster Linie in der Kostenfrage. Dies gelte für Fahrlehrer wie Fahrschüler: Die Jugendlichen sähen keinen Anlass, für diesen Führerschein zwischen 700 und 900 Euro zu bezahlen, wenn zwei Jahre später der S-Führerschein auf den B-Führerschein mit Erreichen des 18. Lebensjahres nicht angerechnet wird.

Die Fahrschulen wiederum müssten erst einmal Fahrzeuge für den S-Klassen-Unterricht anschaffen, wofür rund 10.000 Euro pro Auto fällig seien. Ob sich die Kosten amortisieren, wenn keine Nachfrage besteht, sei mehr als fraglich, so Zühlke.

In Kreisen der Fahrlehrerverbände werde nun bereits ganz offen über die Abschaffung des S-Führerscheins diskutiert. Nachdem das neue Gesetz aber bereits zum 01.02.2005 europaweit eingeführt wurde, sei eine Abschaffung wenig wahrscheinlich. Viel eher werde dieser Führerschein „sang- und klanglos“ einschlafen und kaum noch die Rede davon sein, meint der Experte.

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February 1, 2005

Warnung vor neuem S-Führerschein

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Berlin (Deutschland), 01.02.2005 – Nun ist es so weit: Seit heute können Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr aufgrund einer EU-Regelung die neue Führerscheinklasse „S“ erwerben. Damit ist der Jugendliche berechtigt so genannte Mini-Autos zu fahren.

Nun haben sich der ADAC, TÜV und Fahrlehrer gemeldet und vor Unfallrisiken gewarnt. Die Meinung der Fachleute läuft darauf hinaus, dass die kleinen Fahrzeuge keine Sicherheit bieten und Unfälle damit lebensgefährlich sind.

Die Leichtbauweise der Mini-Autos kann die Insassen nicht schützen. Mit einem zulässigen Gewicht von maximal 350 Kilogramm haben Unfälle verheerende Folgen. Es wurden Crash-Tests durchgeführt und diese These damit bewiesen.

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa lehnen auch die meisten Bundesbürger den neuen Führerschein ab.

Experten forderten daher eine Helmpflicht für Quad-Fahrer. Das Bundesverkehrsministerium hat bereits bekannt gegeben, sie würden darüber nachdenken, innerhalb der nächsten Monate eine Helmpflicht einzuführen.

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January 1, 2005

Führerscheinänderungen zum 01.02.2005

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Leichtmobil

Berlin (Deutschland), 01.01.2005 – Ab dem 1. Februar 2005 können Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr aufgrund einer EU-Regelung die neue Führerscheinklasse „S“ erwerben. Grundlage dafür ist die „Dritte Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften“.

Mit dieser Führerscheinklasse ist man zum Führen von Fahrzeugen aus der Klasse „Leichtmobile“ berechtigt. Diese Kleinwagen dürfen 350 Kilogramm wiegen und maximal vier Kilowatt haben beziehungsweise 45 Kilometer pro Stunde schnell sein. Für Ottomotoren gibt es eine Hubraumbegrenzung auf 50 Kubikzentimeter, für Dieselmotoren gibt es keine Hubraumbegrenzung. Diese Bestimmungen treffen auf vierrädrige Motorräder, auch Quads oder Microcars genannt, zu. Microcars sehen wie normale Kleinwagen aus, sind aber entsprechend kleiner.

Die Jugendlichen müssen, um den Führerschein für diese Wagen zu erhalten, eine Prüfung für die Führerscheinklasse „S“ ablegen. Für die Zulassung zu dieser Prüfung sind keine Pflichtstunden vorgeschrieben. Bisher war immer mindestens ein PKW-Führerschein für diese Fahrzeuge erforderlich.

Die Fahrzeuge aus dieser Klasse sind wegen ihres schlechten Abschneidens bei Crashtests bekannt. Der ADAC warnt eindringlich vor dieser Neuerung, da diese Kleinwagen durch das leichte Gewicht ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen. Fahrer dieser Leichtmobile sind bei einer Kollision extrem gefährdet. Die Personen würden aufgrund der Erfahrungen mit den Dummys während der Crashtests durch die enormen Belastungen auf den Körper in diesen Miniautos im Ernstfall schwerste Verletzungen erleiden.

Stattdessen wird dazu geraten, für Jugendliche Autos mit normalem Gewicht auf eine niedrigere Geschwindigkeit zu drosseln. Mit Erreichen der Volljährigkeit können dann diese Autos wieder auf normale Geschwindigkeit umgebaut werden.

Zudem entstehen für diese Wagen hohe Anschaffungskosten. Microcars für den S-Führerschein kosten zwischen 9.500 und 12.000 Euro. Im Vergleich dazu sind sehr sichere, herkömmliche Kleinwagen bereits für 8.990 Euro zu erhalten.

Themenverwandte Artikel

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