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September 23, 2007

Schweres Flugzeugunglück in Thailand

Schweres Flugzeugunglück in Thailand – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Schweres Flugzeugunglück in Thailand

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Veröffentlicht: 22:56, 23. Sep. 2007 (CEST)
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McDonnell Douglas, Typ MD-82 von One-Two-Go-Airlines

Phuket (Thailand), 23.09.2007 – In Thailand stürzte am Sonntag, dem 16. September, um 15:35 Uhr Ortszeit (10:35 Uhr MESZ) eine Maschine der thailändischen Billigfluglinie One-Two-Go-Airlines beim Landeanflug auf die Ferieninsel Phuket ab. Die Maschine vom Typ McDonnell Douglas MD-82, die von Bangkok kommend mit vielen Urlaubern an Bord nach Phuket unterwegs gewesen war, hatte versucht, bei strömendem Regen und schlechter Sicht zu landen, wurde aber während des Landeanfluges von einer gefährlichen Windscherung erfasst, kam nach dem Aufsetzen von der Landebahn ab und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in ein angrenzendes Waldgebiet weiter, fing Feuer und brach schließlich in zwei Teile auseinander.

Der Flughafen von Phuket wurde zunächst geschlossen. Am Montagabend, dem 17. September, wurde der Betrieb wieder aufgenommen. Nach offiziellen Angaben kamen bei dem Unglück 89 Passagiere ums Leben, darunter viele Touristen. 55 Ausländer sollen unter den Toten sein. Insgesamt waren 130 Menschen an Bord des Flugzeugs.

Der 56-jährige Pilot Arief Mulyadi war während der indonesischen Besatzung 1977/78 Kampfpilot in Osttimor, wo er gegen die Widerstandsbewegung Einsätze flog. Nach Aussagen seiner Familie wollte er im nächsten Jahr mehr Zeit mit seiner Familie verbringen.

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December 26, 2005

Gedenken am ersten Jahrestag der Tsunami-Katastrophe

Gedenken am ersten Jahrestag der Tsunami-Katastrophe

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Banda Aceh (Indonesien) / Phuket (Thailand), 26.12.2005 – An vielen Ort der Welt wird heute der Opfer der Tsunami-Katastrophe vor einem Jahr gedacht, unter anderen auch in Sri Lanka und Thailand.

In Bandah Aceh, Indonesien heulten um Punkt 08:16 Uhr Ortszeit (02:16 Uhr MEZ) Sirenen zum Gedenken an die hereinbrechende Flut. Außerdem versammelten sich 3.500 Menschen auf einem Friedhof zum Gebet, gemeinsam wurde ein Trauermahl abgehalten. Die Zahl der Opfer wird heute mit offiziell 129.774 Menschen angegeben, 36.786 gelten ein Jahr nach der Flut immer noch als vermisst.

In Thailand organisierten die staatlichen Regierungsbehörden sieben Veranstaltungen zum Gedenken an die Opfer. Auch zahlreiche private Feiern wurden abgehalten. Auf dem Strand des Küstenortes Phuket wurde von japanischen Parlamentariern ein Mahnmal mit der Inschrift „Auf immer Frieden“ errichtet. Weiterer Ort der Trauer in Thailand war der Süden des Landes. Dort gedachten im Tempel Ban Muang Mönche und Angehörige der Opfer, nach der Katastrophe wurden dort die Toten aufgebahrt. Thailand war der Ort, wo sehr viele Touristen ums Lebens kamen, insgesamt starben dort offiziell 5.395 Menschen.

Weitere stark betroffene Gebiete waren auch Indien, Sri Lanka oder die Malediven.

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