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February 26, 2012

Antarktis: Brasilianische Forschungsstation ausgebrannt – zwei Marineangehörige kommen ums Leben

Antarktis: Brasilianische Forschungsstation ausgebrannt – zwei Marineangehörige kommen ums Leben

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Veröffentlicht: 20:28, 26. Feb. 2012 (CET)
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Militär- und Forschungsstation Comandante Ferraz (Archivbild)

König-Georg-Insel (Antarktika), 26.02.2012 – Am Samstagmorgen brach im Maschinenraum der von Brasilien in der Antarktis betriebenen Militär- und Forschungsstation „Estação Antártica Comandante Ferraz“ ein Feuer aus (Bild). Zwei Marineangehörige wurden dabei getötet, eine weitere Person verletzt.

Mit Hubschraubern wurden 44 Forscher auf die chilenische Forschungsstation „Eduardo Frei“ ausgeflogen. Der chilenische Verteidigungsminister Andres Allamand gab bekannt, dass das Feuer die brasilianische Station völlig zerstört habe. Die Löscharbeiten wurden wegen schlechten Wetters unterbrochen, so ein Sprecher der argentinischen Marine. Der brasilianische Stationskommandant bleibt mit zwölf Marinesoldaten zunächst in der chilenischen Forschungsstation, um die Unglücksursache zu klären und die Leichen zu bergen.

Die abgebrannte Station Estação Antártica Comandante Ferraz befindet sich auf King George Island, an der Baía do Almirantado (Admirality Bay). Sie wurde vom Forschungsschiff Barão de Teffé auf die Insel transportiert und nahm am 6. Februar 1984 ihren Betrieb auf. Die Anlage umfasst 2.600 Quadratmeter und besteht aus mehreren Modulen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Antarktika
  • Portal:Brände

Quellen[Bearbeiten]

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February 11, 2005

Gefangenenrevolte in argentinischem Gefängnis

Gefangenenrevolte in argentinischem Gefängnis

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Córdoba (Argentinien), 11.02.2005 – In einem Hochsicherheitsgefängnis im argentinischen Córdoba haben meuternde Gefängnisinsassen etwa 25 Wärter als Geiseln genommen. Auch der Gefängnisdirektor befindet sich in der Gewalt der Häftlinge.

Nach Angaben eines Polizeisprechers wird damit gedroht, die Geiseln zu töten. Die Aufständischen wollen mit der seit Donnerstagnachmittag (Ortszeit) andauernden Meuterei bessere Haftbedingungen sowie geringere Freiheitsstrafen erzwingen. Die Gefängnisanstalt wurde für etwa 700 Häftlinge gebaut, aktuell befinden sich rund 2.000 Insassen im Gefängnis. Ähnliche Zustände herrschen auch in anderen Gefängnissen des Landes. Der Bürgermeister von Córdoba, der zweitgrößten Stadt Argentiniens, Luis Juez, gestand ein, dass die Zustände im Gefängnis „inhuman“ seien.

Bisher sollen bei der Gefangenenrevolte mindestens acht Menschen getötet und etwa 30 verletzt worden sein. Die Gefangenen hatten die Waffenkammer des Gefängnisses geplündert und sich Schießereien mit der Polizei geliefert. Inzwischen wurde mit der Freilassung einzelner Geiseln begonnen.

Ein großes Aufgebot an Soldaten und Polizisten hat das Gelände abgeriegelt. Außerdem wurde die Stromversorgung des Gefängnisbaus unterbrochen. Vor dem Gefängnis haben sich Angehörige der Häftlinge versammelt.

Am Freitagabend (Ortszeit) sagte Polizeichef Jorge Rodríguez, die Haftanstalt sei unter Kontrolle, niemand leiste derzeit Widerstand.

Quellen

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