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September 4, 2008

Russlands Verbündete besorgt über Georgiens militärische Aktivitäten

Russlands Verbündete besorgt über Georgiens militärische Aktivitäten

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Veröffentlicht: 21:45, 4. Sep. 2008 (CEST)
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Moskau (Russland), 04.09.2008 – Mitglieder der Vertragsorganisation für kollektive Sicherheit (mit Russland verbündete Nachfolgestaaten der Sowjetunion) zeigten sich während eines Ministertreffens in Moskau „zutiefst besorgt über Georgiens militärische Aktivitäten in Südossetien“.

Sie würdigten Russlands Rolle als Garant für die Sicherheit im Kaukasus und bewerteten die Ereignisse um Südossetien als „Gefahr doppelter Standards in den internationalen Beziehungen“.

Eine Abschlusserklärung enthielt jedoch keinen Hinweis auf eine geplante Anerkennung von Abchasien und Südossetien.

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September 3, 2008

Nicaragua erkennt Südossetien und Abchasien an

Nicaragua erkennt Südossetien und Abchasien an

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Veröffentlicht: 21:00, 3. Sep. 2008 (CEST)
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Managua (Nicaragua), 03.09.2008 – Als zweites Land nach Russland will Nicaragua die Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens anerkennen. Dies hat Daniel Ortega, der Präsident des mittelamerikanischen Staates, laut Nachrichtenagentur dpa am Dienstagabend angekündigt.

Daniel Ortega sagte, die NATO-Staaten wollten einen „militärischen Ring um Russland schließen“, um das Land ähnlich wie in der Vergangenheit die Sowjetunion auseinanderzubrechen. Weiter wird Ortega mit den Worten zitiert, er unterstütze den Plan des russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin, die Gebiete an die Russische Föderation anzunähern. Völkerrechtlich sind beide Regionen Teil Georgiens. Nachdem sich die Regionen für unabhängig erklärt hatten, und Georgien mit militärischen Mitteln versucht hatte, die Kontrolle über Südossetien und Abchasien zurückzugewinnen, kam es zum Kaukasus-Konflikt 2008.

Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen der Entscheidung Ortegas und einem Angebot Russlands, künftig im militärisch-technischen Bereich stärker mit Nicaragua zu kooperieren. Am 23. August hatte der russische Präsident Dmitri Medwedew seinem Amtskollegen aus Nicaragua in einem Brief mitgeteilt, dass die militärisch-technische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern eine vielversprechende Zukunft eröffne. Konkret wird es darum gehen, Waffen, die die Sowjetunion an das sandinistische Nicaragua geliefert hatte, zu reparieren oder zu erneuern.

Die Anerkennung Südossetiens und Abchasiens durch Russland hatte in westlichen Staaten heftige Kritik hervorgerufen. Russland rechnet offenbar damit, dass insgesamt bis zu zehn Staaten die beiden Regionen ebenfalls als unabhängig anerkennen wollen. Unter anderem wird dies von Weißrussland erwartet.

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August 27, 2008

Russland erkennt Abchasien und Südossetien als unabhängig an

Russland erkennt Abchasien und Südossetien als unabhängig an

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Veröffentlicht: 16:21, 27. Aug. 2008 (CEST)
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Lage von Abchasien (links) und Südossetien (Mitte) in Georgien

Moskau (Russland), 27.08.2008 – Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat ein Dekret unterzeichnet, nach dem Russland die Gebiete Abchasien und Südossetien als von Georgien unabhängig anerkennt. Er folgt damit einer Empfehlung des russischen Parlamentes. Als Begründung führte der Präsident aus, die Anerkennung Abchasiens und Südossetiens sei „die einzige Möglichkeit, um das Leben der Menschen zu schützen“.

Kritik an der Entscheidung kam vornehmlich von den westlichen Staaten. Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisierte den Schritt als „absolut nicht akzeptabel“, und George W. Bush sprach von einer „unverantwortlichen Entscheidung“. Eine weitere Eskalation droht nun durch die Ankündigung, dass die Vereinigten Staaten Hilfslieferungen mit Kriegsschiffen nach Georgien bringen wollen. Dies solle noch am Mittwoch geschehen.

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January 11, 2006

Georgisches Außenministerium bestellt vatikanischen Botschafter ein

Georgisches Außenministerium bestellt vatikanischen Botschafter ein

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Artikelstatus: Fertig 13:12, 11. Jan. 2006 (CET)
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Tiflis (Georgien), 11.01.2006 – Am Dienstag wurde der vatikanische Botschafter in Georgien, Claudio Gugerotti, vom georgischen Außenministerium einbestellt. Grund dafür war ein Besuch des Botschafters in der abtrünnigen Teilrepublik Abchasien. Bei diesem Ereignis hatte Gugerotti der abchasischen Führung humanitäre Hilfe seitens der Vatikanmitglieder angeboten.

Über den Besuch beklagte sich nun das Ministerium beim vatikanischen Botschafter. Die georgische Regierung teilte mit, dass sie Besuche von Diplomaten in Abchasien nicht verhindern wolle, aber diese Besuche sollten vorher mit der Regierung abgestimmt werden.

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