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January 10, 2015

Absatzanstieg bei Opel

Absatzanstieg bei Opel – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Absatzanstieg bei Opel

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Veröffentlicht: 21:57, 10. Jan. 2015 (CET)
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Rüsselsheim (Deutschland), 10.01.2015 – Der Autobauer Opel konnte im Jahr 2014 seinen Absatz auf dem europäischen Markt steigern. Insgesamt verkaufte die General-Motors-Tochter drei Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahr. Mit 1,08 Millionen verkauften Autos und einem Marktanteil von 5,74 Prozent war 2014 das beste Jahr für Opel seit 2011. Der Autobauer konnte sogar erstmals seit 14 Jahren seinen Marktanteil erhöhen, nämlich um 0,1 Prozentpunkte.

Die drei meistverkauften Opel-Modelle waren Astra, Corsa und Zafira.

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June 2, 2009

Treuhandmodell für Opel sorgt für Diskussionen

Treuhandmodell für Opel sorgt für Diskussionen

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Veröffentlicht: 16:41, 2. Jun. 2009 (CEST)
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Rüsselsheim (Deutschland), 02.06.2009 – Der geplante Einstieg des österreichisch-kanadischen Autozulieferers Magna bei Opel sorgt weiterhin für Diskussionsstoff, vor allem innerhalb der Unionsparteien in Deutschland. Der CDU-Haushaltsexperte Georg Schirmbeck hält das gegenwärtige Konzept für „nicht tragfähig“. Das von der Koalitionsrunde am Samstag verabschiedete Sanierungskonzept für Opel erhält jedoch die Unterstützung des thüringischen Ministerpräsidenten Althaus. Er sieht bei dem beschlossenen Konzept einen „Interessenausgleich“ bei dem es gelungen sei, „am Ende für die deutschen Opel-Bauer und ihre Zukunft ein vernünftiges Konzept zu finden“. Martin Kannegiesser vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnt vor einer Ausweitung des staatlichen Engagements in der Privatwirtschaft: „Wenn der Staat bei einem Unternehmen einsteigt, muss man befürchten, dass er viel zu lange drin bleibt.“ Ebenso wie der CSU-Wirtschaftsminister zu Guttenberg hält er eine geordnete Insolvenz für eine bessere Lösung.

Um die GM-Tochter Opel vor der drohenden Zahlungsunfähigkeit zu retten, soll neben Magna künftig der deutsche Staat als Treuhänder mit im künftigen Beirat der Geschäftsführung sitzen. Der deutsche Steuerzahler stellt die Zahlungsfähigkeit von Opel in den nächsten sechs Monaten mit 1,5 Milliarden Euro sicher. Diese werden je zur Hälfte von den Bundesländern mit Opel-Standorten (Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen) und vom Bund übernommen. Für die nächsten fünf Jahre kommen noch einmal 4,5 Milliarden Euro hinzu. Im Gegenzug erhält der Bund alle Geschäftsanteile der Adam Opel GmbH als Sicherheit. Die Verteilung der Anteile sieht nach dem gegenwärtigen Konzept künftig so aus: 20 Prozent hält Magna International, der Opel-Mutterkonzern GM behält 35 Prozent der Anteile, die russische Sberbank ist mit 35 Prozent dabei, die verbleibenden zehn Prozent sollen in Form einer Mitarbeiterbeteiligung vergeben werden. Die Geschäftspolitik wird durch einen Beirat der Geschäftsführung bestimmt, der sich aus fünf Mitgliedern zusammensetzt: Je zwei Vertreter werden von der öffentlichen Hand und dem Magna-Konzern gestellt. Hinzu kommt ein neutraler fünfter Sitz, der mit dem Präsidenten der US-Handelskammer in Frankfurt am Main, Fred Irwin, besetzt werden soll.

Wie verlautet, will Magna alle deutschen Standorte in dem künftigen Unternehmen erhalten, in denen ausschließlich Modell der Marke Opel vom Band rollen sollen. Unsicher ist die Zukunft der Opel-Standorte in anderen europäischen Ländern; insbesondere die Standorte in Großbritannien und Belgien (Antwerpen) sind gefährdet. Zwischen 10.000 und 11.000 Stellen will Magna in Europa abbauen, davon in Deutschland vermutlich 2.600 Arbeitsplätze, vor allem in Bochum.

GM gewährt Opel dabei Zugang zu fast allen Märkten weltweit mit Ausnahme des US-Marktes, Einschränkungen soll es auch auf dem kanadischen und chinesischen Automarkt für Opel geben. Die Beteiligung einer russischen Bank am Finanzierungskonzept weist bereits in eine neue Richtung der Marktorientierung von Opel. Künftig soll der russische Markt stärker ins Blickfeld genommen werden.

Das verabschiedete Konzept ist juristisch noch nicht endgültig geregelt. Wichtige parlamentarische Hürden wurden jedoch bereits genommen. Die Haushalts- und Finanzausschüsse der Länderparlamente von Hessen und Nordrhein-Westfalen stimmten am Sonntag den Bürgschaften für Opel zu. Die größte Bürgschaft auf Länderebene kommt dabei vom Bundesland Hessen mit 447 Millionen Euro. In Rheinland-Pfalz waren bereits vorher entsprechende Beschlüsse gefasst worden (102 Millionen Euro). Auch der Haushaltsausschuss des thüringischen Landtags sprach sich bereits am Donnerstag einstimmig für entsprechende staatliche Garantien aus. Der Anteil des Landes Thüringen wird bei 51 Millionen Euro liegen.

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April 1, 2009

General-Motors-Chef Rick Wagoner zurückgetreten

General-Motors-Chef Rick Wagoner zurückgetreten

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Veröffentlicht: 22:00, 1. Apr. 2009 (CEST)
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Detroit / Auburn Hills (Vereinigte Staaten) / Rüsselsheim (Deutschland), 01.04.2009 – Die angeschlagenen Konzerne General-Motors und Chrysler kommen aus eigener Kraft aus den roten Zahlen nicht heraus, was auf Misswirtschaft der Unternehmensführungen zurückzuführen ist. Der Chef von General Motors Rick Wagoner (56) ist auf Bestreben des US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama zurückgetreten. Wagoner macht den Platz frei für seinen Nachfolger Fritz Henderson (50). Der Rücktritt von Rick Wagoner war Bedingung für weitere Finanzhilfen. Kent Kresa wird Interims-Chairman. Außerdem wurde beiden Unternehmen ein Ultimatum (General Motors: 60 Tage; Chrysler: 30 Tage]] gestellt, um ein tragfähiges Sanierungskonzept vorzulegen. Andernfalls drohe eine saubere Insolvenz, um frei von Altlasten mit durch die US-Regierung aufgestockten Mitteln frisch zukunftsfähig zu werden. Chrysler soll eine Allianz mit Fiat eingegangen sein. Insgesamt scheint sich ein Umbau von weiten Teilen der US-Automobilbranche anzubahnen.

Der Chef des Opel-Gesamtbetriebsrats Klaus Franz begrüßte den personellen Wechsel an der Führungsspitze und spricht in diesem Zusammenhang von einem Versagen des bisherigen Amtsinhabers. Er soll das Unternehmen regelrecht „verbrannt“ haben, begründete er seine Meinung. Unterschwellig kritisierte er auch dessen Geschäftsgebaren: Henderson soll sich im Gegensatz zu Wagoner nach Angaben des Gesamtbetriebratschefs an einmal gemachte Zusagen halten und hatte Henderson direkt auf eine mögliche Abtrennung von Opel vom Europageschäft angesprochen. Diese scheint wahrscheinlich, wenn das Ultimatum nicht die geforderten tragfähigen Rettungspläne bringt und eine Teilinsolvenz des Mutterkonzerns General Motors droht. Nach neuesten Informationen solle der Mutterkonzern General Motors sich schon auf eine Insolvenz eingestellt haben.

Unterdessen haben die hessische Landesregierung und die deutsche Bundeskanzlerin finanzielle Unterstützung durch eine Staatsbürgschaft zugesichert, wenn ein Investor für Opel gefunden und erfolgreich einsetzt worden sei. Um Opel zu helfen, müssen Mitarbeiter laut IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild Zugeständnisse bringen. Dies geht aus einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hervor.

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March 8, 2009

GM-Europa-Chef Forster: Opel muss drei Werke in Europa schließen

GM-Europa-Chef Forster: Opel muss drei Werke in Europa schließen

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Veröffentlicht: 18:53, 8. Mär. 2009 (CET)
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Rüsselsheim (Deutschland), 08.03.2009 – GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster sagte vor dem Genfer Autosalon, er sehe 30 Prozent Überkapazitäten bei den europäischen Opel-Standorten. Daher sei es unumgänglich, etwa drei Werke von Opel beziehungsweise Vauxhall in Europa zu schließen. Dieser „Drei-Werke-Plan“ wurde von Opel-Beriebsratschef Klaus Franz inzwischen dementiert.

Verhandlungen mit privaten Unternehmen würden Monate andauern; Zeit, die Opel in Europa nicht mehr habe. Es sollten Regelungen über Lohnverzichte und ein freiwilliges Ausscheiden von Opel-Mitarbeitern erwogen werden. Der GM-Rettungsplan sehe Einsparungen von 1,2 Milliarden US-Dollar beziehungsweise zirka 950 Millionen Euro vor. Die Bundesregierung, der der Rettungsplan zur Prüfung vorgelegt worden war, bezeichnete den vorgelegten Rettungsplan als unzureichend und hat Nachbesserungen angemahnt.

Für neue Fragen sorgten Berichte, wonach der Opel-Mutterkonzern Patentrechte als Sicherheit für eine Finanzspritze in Milliardenhöhe durch das US-Finanzministerium verpfändet habe. Mittlerweile deuten einige Anzeichen darauf hin, dass sich auch der Mutterkonzern (General Motors) mit der Möglichkeit einer Insolvenz beschäftigt: Es laufen massive Vorbereitungen. Insgesamt drei Insolvenzkanzleien wurden angeworben, zwei davon sollen GM Europe beraten, während Opel Deutschland eine weitere auf Insolvenzrecht spezialisierte Kanzlei anheuerte. Ein Insolvenzverfahren wurde Opel inzwischen vom deutschen Innenminister Wolfgang Schäuble empfohlen – mit weitreichenden Konsequenzen für den europäischen Automobilmarkt. Dieses radikale Vorgehen lehnte der hessische Ministerpräsident Roland Koch indes ab. Ob und in welcher Form die deutsche Bundesregierung sich an einer Rettung des Autobauers beteiligt, in Form einer Eigenbeteiligung oder über den Weg einer Bürgschaft, ist noch unklar.

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March 3, 2009

Forster – Opel muss drei Werke in Europa schließen

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Rüsselsheim (Deutschland), 03.03.2009 – GM-Europa Chef Carl-Peter Forster sagte vor dem Genfer Autosalon, er sehe Überkapazitäten von 30 Prozent. Daher sei es unumgänglich, etwa drei Werke von Opel bzw. Vauxhall in Europa zu schließen.

Es sollen Regelungen über Lohnverzichte und ein freiwilliges Ausscheiden von Opel-Mitarbeitern erwogen werden. Der GM-Rettungsplan sehe Einsparungen von 1,2 Milliarden Dollar bzw. ca. 950 Millionen Euro vor.

Verhandlungen mit privaten Unternehmen würden Monate andauern; Zeit die Opel in Europa nicht mehr habe.

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  • heute.de: „GM-Europa-Chef will drei Werke schließen“ (03.03.2009)
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February 27, 2009

Opel-Mitarbeiter demonstrieren in Rüsselsheim

Opel-Mitarbeiter demonstrieren in Rüsselsheim

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Veröffentlicht: 18:30, 27. Feb. 2009 (CET)
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Rüsselsheim (Deutschland), 27.02.2009 – In Rüsselsheim haben am Donnerstag etwa 29.000 Mitarbeiter für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze beim Autobauer Opel demonstriert. Auch plädierten sie für eine größere Unabhängigkeit vom Mutterkonzern General Motors, dafür trat zumindest der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz ein. Auch der Vize-Kanzler und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sprach zu den Mitarbeitern. Er sagte seine Unterstützung im Kampf um das Überleben von Opel zu. Der Autobauer hat in Rüsselsheim 18.300 Mitarbeiter, in Kaiserslautern 3.500, in Bochum 5.300 und in Eisenach 1.900.

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February 14, 2005

Powertrain wird aufgelöst

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Powertrain wird aufgelöst

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Rüsselsheim (Deutschland) / Turin (Italien), 14.02.2005 – Der im Jahr 2000 gegründete Joint-Venture zwischen General Motors und Fiat, die Powertrain GmbH, wird aufgelöst. Zu weiteren Arbeitsplatzverlusten wird es nach Angaben eines Sprechers allerdings nicht kommen.

Die Werksteile der Adam Opel AG und Fiats, die damals an Powertrain ausgelagert wurden, fallen zurück an die jeweiligen Stammfirmen: „Die Mitarbeiter werden dann dort weiter beschäftigt“.

Wie es mit der übrigen Zusammenarbeit zwischen Fiat und General Motors weitergeht, wurde nicht bekannt. Fiat hält zwei Prozent der GM-Anteile und ist damit einer der größten Einzelaktionäre, während GM sechs Prozent von Fiat hält. Darüber hinaus gibt es eine Abmachung, wonach Fiat in den nächsten Jahren komplett in den GM-Konzern eigegliedert werden soll, was insbesondere für die Zukunft der deutschen Adam Opel AG sowie der schwedischen Tochter Saab von Bedeutung sein könnte.

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February 13, 2005

Opel baut 500 Stellen weniger ab

Opel baut 500 Stellen weniger ab – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Opel baut 500 Stellen weniger ab

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Rüsselsheim / Bochum (Deutschland), 13.02.2005 – Bei Opel werden rund 500 Stellen weniger abgebaut als bisher geplant. „In den Verhandlungen über die Umsetzung der Sanierung haben wir die Zahl jetzt auf rund 6.000 Stellen reduziert“ so Gesamtbetriebsratsvositzender Klaus Franz. Am Standort Rüsselsheim werden statt 2.900 Stellen jetzt 2.700 Stellen abgebaut, im Motorenwerk Kaiserslautern sind es statt 435 nun 235, in Bochum sind es 100 Stellen weniger, die gestrichen werden sollen. Bis 2007 sollen hier etwa 3.500 Opelaner bis 2007 gegen Zahlung einer Abfindung aus dem Betrieb ausscheiden.

Der Fachzeitschrift „Automobilwoche“ sagte Franz, dass auch weiterhin nicht mit betriebsbedingten Kündigungen zu rechnen ist. Es seien genügend Angestellte gefunden, die bereit sind, in eine Transfergesellschaft zu wechseln. „Wir sind auf dem besten Weg, den ersten Teil unseres Restrukturierungsprogramms, und damit die schärfsten Einschnitte nach dem Zweiten Weltkrieg, zu bewältigen“. Eine endgültige Bilanz kann aber erst am 25. Februar vorgelegt werden. Bis dahin können sich Opelaner freiwillig für ein Abfindungsprogramm melden. Der Mutterkonzern General Motors stellt etwa 750 Millionen Euro für das Abfindungsprogramm zur Verfügung.

Klaus Franz sagt allerdings auch, dass sich der zweite Teil des Sanierungsprogrammes, der Arbeitskosten Produktionsaufträge und Standortsicherung betrifft, schwierig gestaltet. „Ob die Verhandlungen über den Zukunftspakt bis Ende Februar abgeschlossen werden, vermag ich inzwischen nicht mehr zu sagen.“

Darüber hinaus wird berichtet, dass der Opelstandort Rüsselsheim bei General Motors weiter an Bedeutung gewinnt. Der Entwicklungschef des Mutterkonzerns Bob Lutz sagte, dass Opel die Verantwortung für die Entwicklung und das Design der Marke Saturn erhalten wird. Die Automarke Saturn wurde 1985 gegründet und wird in den Vereinigten Staaten vertrieben. Genau wie bereits bei Vauxhall geschehen, wird man bei Saturn „nur die Marketing-Leute und Händler behalten und in Zukunft ohne Backoffices arbeiten.“ Die Zahl der Arbeitsplätze, die in Amerika wegfallen werden, ist noch nicht bekannt. Dass Saturn in Deutschland bei Opel produziert wird, schloss er allerdings aus.

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January 29, 2005

Opel: Gesamtbetriebsrat droht mit Klagewelle

Opel: Gesamtbetriebsrat droht mit Klagewelle

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Rüsselsheim (Deutschland), 29.01.2005 – Als es im Oktober 2004 zu Arbeitsniederlegungen in den drei Bochumer Opelwerken kam, einigte man sich darauf, den anstehenden Arbeitsplatzabbau sozialverträglich, das heißt ohne betriebsbedingte Kündigungen, durchzuführen. Neben der Zahlung hoher Abfindungen wollte man Arbeitnehmer dazu bringen, freiwillig in Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaften zu wechseln.

Der Abbau von 6.500 Arbeitsplätzen gestaltet sich schwierig. Bislang haben sich 5.972 Mitarbeiter freiwillig für eine Abfindung gemeldet. Entsprechend drohen erneut betriebsbedingte Kündigungen. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz sagte der Branchenzeitschrift „Automobilwoche“, dass man dies nicht kampflos hinnehmen werde. „Wenn uns die Geschäftsleitung zu einem Sozialplan und betriebsbedingten Kündigungen zwingt, dann nehmen wir zuvor alle 6.500 Mitarbeiter in die IG Metall auf und bereiten ebenso viele Individualklagen vor.“

Zunächst einmal ist die Meldefrist für Abfindungswillige, die ursprünglich zum 31. Januar enden sollte, bis zum 25. Februar verlängert worden. Sollten sich bis dahin immer noch keine 6.500 Freiwilligen gemeldet haben, würde eine Einigungsstelle, deren Vorsitzender ein Arbeitsrichter wäre, das weitere Verfahren festlegen.

Die GM-Tochter aus Rüsselsheim plant, insgesamt etwa 10.000 Stellen in Deutschland abzubauen. Neben den 6.500 Abfindungszahlungen will man an den deutschen Standorten Bochum, Eisenach, Kaiserslautern und Rüsselsheim Altersteilzeit einführen. Weiterhin ist geplant, einzelne Betriebsteile an Zulieferfirmen auszulagern.

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December 10, 2004

Opel baut 9.500 Arbeitsplätze in Deutschland ab

Opel baut 9.500 Arbeitsplätze in Deutschland ab

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Rüsselsheim (Deutschland) / Zürich (Schweiz), 10.12.2004 – In der Nacht vom 8. zum 9. Dezember 2004 haben sich in Zürich die Vertreter der Opel-Beschäftigten und die GM-Opel Europa-Geschäftsführung auf den endgültigen Abbau von insgesamt zirka 9.500 Arbeitsplätzen innerhalb von zwei Jahren in Deutschland geeinigt. Im Opel Standort Bochum ist die terminliche Festlegung für das Auslaufen von rund 3.600 Arbeitsverträgen geplant. In Rüsselsheim sollen zirka 5.000 Stellen abgebaut werden. Das wäre der größte kurzfristige Arbeitsplatz-Abbau seit Ende des Zweiten Weltkriegs.

Der dauerhafte Weiterbestand der vier großen deutschen Opel-Werke sei mit dieser radikalen Maßnahme aber nicht gesichert, sagte Betriebsratschef Klaus Franz. Der Standard.at berichtet von einem ersten Kommentar von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD). Clement begrüßte den „Sanierungsplan“ für Opel. Er „…war erleichtert, dass die Sanierung des Unternehmens ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgen soll.“

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