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January 6, 2016

Atomreaktor Doel 1 in Belgien schaltet sich nach Problemen wieder automatisch ab

Atomreaktor Doel 1 in Belgien schaltet sich nach Problemen wieder automatisch ab

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Veröffentlicht: 20:05, 6. Jan. 2016 (CET)
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Das belgische Atomkraftwerk Doel

Antwerpen (Belgien), 06.01.2016 – Block 1 des belgischen Atomkraftwerkes Doel schaltete sich am Samstag um 18:00 Uhr nur vier Tage nach der erneuten Aufnahme des Betriebs selbst ab. Ein Sprecher des Betreibers Electrabel erklärte, die Abschaltung sei den technischen Regeln entsprechend verlaufen. Es habe „keine Gefahr für das Personal, die Anwohner und die Umwelt“ bestanden. Als Grund für die Abschaltung wurde ein Problem an einem Generator im nicht-nuklearen Teil des Kernkraftwerkes genannt. Nach Klärung des Vorfalls soll der Reaktorblock 1 wieder angefahren werden.

Im Februar 2015 hatten die Betreiber den ersten der vier Blöcke, der seit August 1974 am Netz gewesen war, aufgrund eines Regierungsbeschlusses heruntergefahren. Nach einem Beschluss des belgischen Parlaments im Juni hatte man den Reaktor ab dem 30. Dezember noch einmal für zehn Jahre in Betrieb genommen.

An der weiteren Nutzung von Belgiens ältestem Atomreaktoren gibt es heftige Kritik, besonders aus Deutschland. Das 150 km von der deutschen Grenze entfernte Kraftwerk ist von allen europäischen Kernkraftwerken dasjenige mit der höchsten Bevölkerungsdichte in der Umgebung: im Umkreis von 75 km leben ca. 9 Millionen Menschen.

Es kam in letzter Zeit mehrfach zu Schwierigkeiten in belgischen Atomkraftwerken. Beispielsweise hatte es am 25. Dezember ein Leck in einer Heißwasserleitung von Doel 3 gegeben. Die Grünen in Belgien fordeten nun, die beiden älteren Blöcke 1 und 2 der Doel-Anlage von der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) prüfen zu lassen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Belgien: Atomreaktoren bleiben bis 2025 in Betrieb (05.07.2012)

Quellen[Bearbeiten]

  • Wikipedia: Kernkraftwerk Doel

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July 5, 2012

Belgien: Atomreaktoren bleiben bis 2025 in Betrieb

Belgien: Atomreaktoren bleiben bis 2025 in Betrieb

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Veröffentlicht: 22:24, 5. Jul. 2012 (CEST)
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Kernkraftwerk Tihange

Lüttich (Belgien), 05.07.2012 – Belgien plante, eines seiner ältesten Atomkraftwerke, das 1975 in Betrieb genommene Kernkraftwerk Tihange, 2015 abzuschalten. Mangels alternativer Energiequellen wird das Kraftwerk jedoch erst zehn Jahre später vom Netz genommen. Am Mittwoch beschloss das Kabinett in Brüssel, dass Reaktor 1 des Atomkraftwerks Tihange erst 2025 von seinem Betreiber, Electrabel, abgeschaltet werden soll. Die Entscheidung wurde von der belgischen Regierung damit begründet, dass es im Winter ansonsten zu Stromengpässen kommen könnte. Das Kraftwerk ist Eigentum des französischen Energieversorgungskonzerns GDF Suez.

Das Kabinett sprach sich jedoch gegen einen Vorschlag aus, welcher beinhaltet, dass zwei weitere Atomkraftwerke von GDF Suez am Standort Doel länger in Betrieb bleiben sollten. Die beiden Reaktoren sollen 2015 wie geplant abgeschaltet werden. GDF Suez wollte dazu nicht Stellung nehmen.

Belgien will bis 2025 komplett auf Atomenergie verzichten, wenn bis dahin genug alternative Energiequellen zur Verfügung stehen. Insgesamt hat Belgien sieben Atomreaktoren, die sich in den zwei Atomkraftwerken Doel bei Antwerpen und Tihange bei Lüttich befinden. Mehr als die Hälfte des belgischen Stromverbrauchs wird durch Atomkraft gedeckt. Zur Deckung ist das Land stark auf Öl- und Gasimporte angewiesen. Belgien will jetzt genau wie Deutschland auch auf Elektrizität aus Windenergie, welche offshore in der Nordsee gewonnen werden soll, umsteigen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

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January 21, 2010

GM schließt Opel-Standort in Antwerpen

GM schließt Opel-Standort in Antwerpen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

GM schließt Opel-Standort in Antwerpen

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Veröffentlicht: 21:19, 21. Jan. 2010 (CET)
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Antwerpen (Belgien), 21.01.2010 – Nick Reilly, neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Adam Opel AG, erklärte am Donnerstag in Brüssel, der Opel-Standort in Antwerpen (Belgien) solle zur Jahresmitte geschlossen werden. Damit fallen in Antwerpen 2.600 Arbeitsplätze weg. Weitere europäische Standorte wolle der Konzern weiterführen. Insgesamt sei weltweit jedoch ein Abbau von 8.300 Arbeitsplätzen geplant, um das Unternehmen zu sanieren. Allein in Deutschland seien 4000 Arbeitsplätze betroffen. Die Unternehmensführung begründete den Schritt mit der Erwartung eines schrumpfenden westeuropäischen Automarktes. Es wird erwartet, dass im Jahr 2010 1,5 Millionen weniger Autos verkauft werden als 2009.

Die Belegschaftsvertreter in Antwerpen reagierten empört. Sie werfen der Unternehmensleitung Wortbruch vor. Dem Standort Antwerpen war der Bau eines Geländewagens zugesichert worden, der jetzt aber in Korea produziert werde. Zurzeit wird in Antwerpen der Opel Astra produziert.

„Wir sind uns der Tragweite bewusst, die diese Ankündigung für die Beschäftigten in Antwerpen und ihre Familien hat und fühlen mit ihnen“, erklärte Reilly.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Opel

Quellen

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May 1, 2005

Unfall auf Achterbahn in belgischem Freizeitpark

Unfall auf Achterbahn in belgischem Freizeitpark

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Antwerpen (Belgien), 01.05.2005 – In einem Freizeitpark in der Nähe der belgischen Stadt Antwerpen wurden 25 Menschen bei einem Unfall leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich auf der Achterbahn des Freizeitparks. Nach Angaben der Parkleitung hatte sich die von einer Zugmaschine gezogene Achterbahn in zwei Teile geteilt. Sekunden zuvor war der Antriebsmotor ausgefallen und eine Sicherheitsbremse hatte gegriffen. Die zwei Teile der Bahn stießen unmittelbar danach wieder zusammen.

Unter den 25 Leichtverletzten waren vier Personen, die nach dem Unfall in ein Krankenhaus gebracht wurden. Alle vier konnten das Krankenhaus inzwischen aber wieder verlassen.

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December 9, 2004

General Motors entlässt nicht nur bei Opel

General Motors entlässt nicht nur bei Opel

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Ehemaliges Hauptquartier in Detroit

Rüsselsheim (Deutschland), 09.12.2004 – Im Überlebenskampf von Opel kommen die Sanierungsbemühungen General Motors nach wochenlangen Verhandlungen und wilden Streiks voran. Im Rahmen des mit der Europazentrale von General Motors vereinbarten Restrukturierungsprogramms sollen auch insgesamt 2.000 Arbeitsplätze an vier Standorten außerhalb Deutschlands vernichtet werden. Dies betrifft die Werke Antwerpen (Belgien), Saragossa (Spanien), Trollhättan (Schweden) und Ellesmere Port (Großbritannien). Auch in den USA hat GM die Schließung von zwei weiteren Firmen angekündigt.

Eingeschlossen werde auch eine Verringerung der Führungskräfte um 15 Prozent. Die Kosten der Sanierung belaufen sich schätzungsweise auf rund eine Milliarde US-Dollar. Die Umsetzung erfolgt in den Jahren 2005 und 2006.

Themenverwandte Artikel

  • Themenportal Opel

Quellen

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