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June 4, 2011

Neuseeland wird Gastland der Frankfurter Buchmesse 2012

Neuseeland wird Gastland der Frankfurter Buchmesse 2012

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Veröffentlicht: 10:52, 4. Jun. 2011 (CEST)
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Maorische Skulptur

Frankfurt am Main (Deutschland), 04.06.2011 – Neuseeland wird Gastland der Frankfurter Buchmesse 2012. Das wurde am 2. Juni 2011 in einem Vertrag vereinbart, den der Direktor der Buchmesse Juergen Boos und der Staatssekretär im neuseeländischen Kulturministerium Lewis Holden in Auckland geschlossen haben. Die Unterzeichnung, an der auch der neuseeländische Kulturminister Christopher Finlayson teilgenommen hatte, fand während eines Staatsbesuchs von Bundesaußenminister Guido Westerwelle statt, in dessen Begleitung Boos gereist war.

Die neuseeländische Literatur ist in Deutschland bisher nur wenig bekannt geworden. Beherrschend sind Schriften in englischer Sprache, daneben gibt es aber auch Werke in der Sprache der Maori, den polynesischen Ureinwohnern der Insel, die südöstlich von Australien im Pazifischen Ozean gelegen ist. Bekannte neuseeländische Autoren sind insbesondere Katherine Mansfield (The Garden Party and other short stories, 1922) und Keri Hulme, die für ihren Roman The Bone People (Unter dem Tagmond, 1984) im Jahr 1985 den Booker Prize, den wichtigsten britischen Literaturpreis, erhalten hatte. Als bedeutendster Autor, dessen Bücher in der Maori-Sprache verfasst sind, gilt Witi Ihimaera.

Boos wies bei der Vertragsunterzeichnung darauf hin, dass multimediale Formen typisch für die neuseeländische Kultur seien. Er erwarte deshalb, dass sich dies auch auf die Präsentation der neuseeländischen Literatur auf der Buchmesse auswirke.

Die Messe wird vom 10. bis 14. Oktober 2012 stattfinden.

Die Einladung an die neuseeländischen Verlage wurde vergleichsweise spät ausgesprochen. Bereits vor einem Jahr stand fest, dass Island im Jahr 2011, Brasilien 2013 und Finnland im Jahr 2014 Gastländer sein würden. Neuseeland ist nach Indien (1986 und 2006) und Irland (1996) das dritte englischsprachige Gastland der Frankfurter Buchmesse.

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Quellen

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May 3, 2011

Neuseeland: Zwei Tote durch Tornado in Auckland

Neuseeland: Zwei Tote durch Tornado in Auckland

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Veröffentlicht: 23:39, 3. Mai 2011 (CEST)
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Schäden durch den Tornado in Albany, Auckland

Foto: Nard Louws

Auckland (Neuseeland), 03.05.2011 – Durch die Auswirkungen eines Tornados wurden in Auckland, Neuseeland zwei Personen getötet und etwa dreißig weitere verletzt. Zehn der Verletzten erlitten schwere Verletzungen, drei davon befinden sich in einem kritischen Zustand. Der Tornado jagte durch den Vorort Albany. Augenzeugen zufolge klang der Wirbelsturm „wie ein riesiger Staubsauger“. Er stürzte Bäume und Autos um und wirbelte Teile von Dächern durch die Gegend. Peter Kreft vom neuseeländischen Wetterdienst Metservice sagte im neuseeländischen Hörfunksender Radio New Zealand, der Schlot des Tornados habe am Boden einen Durchmesser von zehn Metern gehabt. Der Sturm sei ohne Vorwarnzeit aufgetreten.

Auckland liegt im Norden der neuseeländischen Nordinsel.

Nach Angaben der Feuerwehr gingen 74 Notrufe ein, die Polizei rückte zu 15 Einsätzen aus. Gary Davey, der amtierende Polizeidirektor für den Waitemata-Distrikt sagte der Presse, dass ein Dutzend Fahrzeuge von dem Tornado umgestürzt wurden und die Insassen geborgen werden mussten. Eine Augenzeugin berichtete „One News“ des neuseeländischen Fernsehens, dass der Tornado innerhalb von 200 Metern an der Pinehill-Schule vorbeikam, wo Eltern ihre schulpflichtigen Kinder abholen wollten.

Insgesamt zog der Tornado eine rund fünf Kilometer lange Spur der Verwüstung durch den Vorort Aucklands. In Auckland kommt es ein- bis zweimal jährlich zu einem Tornado. 2004 starben zwei Bewohner der Stadt, als ein Tornado ein Haus im Stadtviertel Taranaki zerstörte. Im gesamten Land ereignen sich pro Jahr etwa zwanzig dieser Wirbelstürme, zumeist auf der Nordinsel. Die meisten Tornados in Neuseeland sind bedeutend schwächer als in den Vereinigten Staaten, wo in den vergangenen Wochen mehr als 350 Menschen in einer Tornadoserie zu Tode kamen.

Themenverwandte Artikel

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January 11, 2008

Sir Edmund Hillary ist tot

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Sir Edmund Hillary ist tot

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Veröffentlicht: 17:12, 11. Jan. 2008 (CET)
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Edmund Hillary (2004). Foto: Mariusz Kubik

Auckland (Neuseeland), 11.01.2008 – Sir Edmund Hillary ist tot. Der Erstbesteiger des 8.848 Meter hohen Mount Everests starb am Morgen des 11. Januars 2008 (Ortszeit) in Auckland in Neuseeland im Alter von 88 Jahren.

Hillary wurde weltberühmt, als er am 29. Mai 1953 zusammen mit dem Sherpa Tenzing Norgay als erster Mensch den Mount Everest, den höchsten Berg der Erde, erklommen hatte. 1958 leitete er eine Expedition zum Südpol. Später versuchte er, im Himalaya den Yeti zu finden. Nachdem er 1977 den Ganges von Mündung bis Quelle erforscht hatte, traf sich Hillary 1985 zu einer Nordpolreise mit Neil Armstrong. Von 1985 bis 1989 fungierte die Bergsteigerlegende als Botschafter in Indien. Obwohl er in den letzten Jahren wiederholt gesundheitliche Probleme hatte, reiste er noch 2007 an den Südpol, wo er das 50-jährige Jubiläum der von ihm mit eingerichteten Scott Base zelebrierte.

Hillary war ein Kritiker der Kommerzialisierung der Himalaya-Besteigungen. Nachdem ein Neuseeländer 2006 einen halb erfrorenen Engländer sterben lassen hatte, drückte Hillary seine Abscheu über den Mangel an Kameradschaft seines Landsmannes aus. Allgemein sei die Kameradschaft egoistischem Ehrgeiz gewichen.

Die neuseeländische Premierministerin Helen Clark würdigte Hillary als den bekanntesten Neuseeländer, dessen Tod ein großer Verlust sei.

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December 19, 2005

Neuseeland: Demonstration gegen die Kommerzialisierung von Weihnachten

Neuseeland: Demonstration gegen die Kommerzialisierung von Weihnachten

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Artikelstatus: Fertig 19. Dez. 2005 (CET)
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Auckland (Neuseeland), 19.12.2005 – Im Rahmen der diesjährigen SantaCon-Veranstaltungen ist es am vergangenen Samstag in der neuseeländischen Stadt Auckland zu kleineren Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Weihnachtsmännern gekommen. Die an Diskordianismus und anderen surrealen Strömungen orientierte Bewegung trifft sich seit 1994 jedes Jahr in Städten überall auf der Welt, um das Julfest, vermischt mit Spontanaktionen, zu feiern.

Die 40 teilweise betrunkenen Weihnachtsmänner zogen randalierend durch die Stadt, überfielen Geschäfte und griffen Sicherheitkräfte an. Laut dem örtlichen Polizeisprecher warfen sie leere Bierflaschen umher, urinierten von Brücken auf Autos, beschmierten Bürogebäude mit Graffiti und stießen in einem Park Müllcontainer um. Drei der verkleideten Männer wurden von der Polizei festgenommen.

Alex Dyer, der Sprecher der Gruppe, sagte, dass „Santarchy“ eine weltweite Bewegung ist, um gegen die Kommerzialisierung von Weihnachten zu demonstrieren.

Quellen

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September 17, 2005

Gestohlenes Kleinflugzeug stürzte ins Meer

Gestohlenes Kleinflugzeug stürzte ins Meer

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Artikelstatus: Fertig 17. Sep. 2005 (CEST)
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Auckland (Neuseeland), 17.09.2005 – Das Kleinflugzeug, das über der neuseeländischen Stadt Auckland kreiste und dessen Pilot ein Hochhaus zu rammen drohte, ist ins Meer gestürzt.

Nach Polizeiangaben hatte der Mann das Flugzeug am frühen Morgen auf dem Flugplatz Ardmore in Süd Auckland gestohlen. Er kreiste dann in niedriger Flughöhe über der Stadt. Der Pilot stand in Funkkontakt zur Polizei und drohte damit, das Flugzeug in das höchste Gebäude der neuseeländischen Großstadt, den Sky Tower, zu steuern. Daraufhin ordneten die Behörden die Evakuierung von 500 Personen an.

Entgegen der Ankündigung des Piloten stürzte die Maschine dann jedoch ins Meer. Der Mann überlebte den Absturz und war noch in der Lage aus eigener Kraft aus dem Flugzeugwrack zu klettern. Er wurde dann von der Polizei aus dem Wasser gerettet und in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Gründe für sein Handeln sowie seine Personalien sind bisher nicht bekannt.

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Pilot droht mit gestohlenem Flugzeug in Hochhaus zu stürzen

Pilot droht mit gestohlenem Flugzeug in Hochhaus zu stürzen

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Artikelstatus: Fertig 12:37, 17. Sep. 2005 (CEST)
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Auckland (Neuseeland), 17.09.2005 – In Auckland kreist derzeit ein gestohlenes Leichtflugzeug über dem Zentrum der Stadt. Der Pilot droht damit, in ein Hochhaus zu stürzen.

Nach Angaben der Polizei besteht Funkkontakt zum Piloten. Seine Beweggründe für den Vorfall sind noch unbekannt.

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