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November 13, 2006

Gewaltiger Hurrikan auf dem Planeten Saturn entdeckt

Gewaltiger Hurrikan auf dem Planeten Saturn entdeckt

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Artikelstatus: Fertig 21:45, 13. Nov. 2006 (CET)
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Bilder vom Südpol des Saturns mit dem hurrikanähnlichen Sturm (aufgenommen von zwei Instrumenten der Sonde Cassini)

Pasadena (Vereinigte Staaten), 13.11.2006 – Die Raumsonde Cassini der NASA hat Bilder eines gewaltigen Hurrikans auf dem Saturn eingefangen. Der Sturm befindet sich am Südpol des Planeten. Solch ein Ereignis wurde nie zuvor auf einem anderen Planeten (außer auf der Erde) beobachtet.

„Es sieht zwar wie ein Hurrikan aus, aber verhält sich nicht wie ein Hurrikan. Was auch immer es sein mag, wir werden uns auf das Auge dieses Sturms konzentrieren und herausfinden, warum er dort ist“, sagte Dr. Andrew Ingersoll, ein Mitglied des Teams, das an dem California Institute of Technology in Pasadena für die Bilder, die Cassini liefert, zuständig ist.

Der Sturm hat einen Durchmesser von näherungsweise 5.000 Meilen (zirka 8.000 Kilometern) oder ungefähr zwei Dritteln des Durchmessers der Erde und ist stationär. Die Winde des Sturms, die im Uhrzeigersinn blasen, erreichen etwa 350 Meilen (zirka 560 Kilometer) pro Stunde, und zwei spiralförmige Arme aus Wolken erstrecken sich aus dem Zentrum des Sturms. Wissenschaftler sagen, dass die Wolken des Sturms zwischen drei- und fünfmal höher und größer sind als alle Wolken, die auf der Erde gefunden wurden.

Es ist unbekannt, was zur Entstehung des Sturms geführt hat.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Astronomie

Quellen

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 11.11.2006

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March 10, 2006

„Cassini“ entdeckte neue Wasservorräte

„Cassini“ entdeckte neue Wasservorräte

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Artikelstatus: Fertig 19:29, 10. Mär. 2006 (CET)
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Saturnmond Enceladus (Foto: NASA)

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 10.03.2006 – Die NASA-Sonde „Cassini“ hat auf dem kleinen Saturnmond Enceladus Wasser entdeckt. Es befindet sich in Becken, die einige wenige Meter unter der Oberfläche liegen. Das Wasser aus den Becken sprüht geysirartig hervor.

Damit wird der Saturnmond, der seinen Mutterplaneten in einer Entfernung von 238.000 Kilometern umkreist, für die Wissenschaftler besonders interessant. Weil die Wasservorräte nur wenige Meter unter der Oberfläche liegen, steigt der Mond zu einem Kandidaten auf, der Lebensformen beherbergen könnte.

Von der Entdeckung vulkanischer Aktivitäten auf Enceladus wurden die Wissenschaftler überrascht. Der Vulkanismus auf dem nur 500 km im Durchmesser messenden Mond verändert das bisherige Bild des Sonnensystems. Bisher war man der Ansicht, dass außer der Erde nur der Jupiter-Mond Io und der Neptun-Mond Triton vulkanische Aktivitäten aufweisen.

Cassini kam zuletzt im Jahr 2005 an Enceladus vorbei. Das nächste Rendezvous der Sonde mit dem kleinen Saturnmond wird im Jahre 2008 stattfinden.

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Quellen

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September 19, 2005

Wasserdampfwolke auf dem Saturnmond Enceladus entdeckt

Wasserdampfwolke auf dem Saturnmond Enceladus entdeckt

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Artikelstatus: Fertig 19. Sep. 2005 (CEST)
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Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 19.09.2005 – Europäische und US-amerikanische Wissenschaftler haben mit Hilfe der Raumsonde Cassini eine Wasserdampfwolke auf dem Saturnmond Enceladus entdeckt. Die Sonde machte in 175 Kilometer Höhe eine Aufnahme vom Südpol des 500 Kilometer großen Trabanten. Dort konnten die Wissenschaftler Spalten entdecken, aus denen Wasserdampf entweicht.

Robert H. Brown von der Universität Arizona wertet diese Entdeckung gegenüber der Zeitung Washington Post als eine der bedeutendsten Entdeckungen in der Geschichte der Planetenforschung. Die Entfernung des Mondes Enceladus zum Planeten Saturn beträgt mehr als 238.000 Kilometer.

Quellen

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May 13, 2005

Große Wellen verrieten unbekannten Saturnmond

Große Wellen verrieten unbekannten Saturnmond

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Artikelstatus: Fertig 13. Mai. 2005 (CEST)
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Hamburg (Deutschland), 13.05.2005 – Die Nasa-Sonde „Cassini“ hat innerhalb der Ringe des riesigen Planeten Saturn einen weiteren kleinen Mond entdeckt. Der Himmelskörper mit einem Durchmesser von etwa sieben Kilometern wurde provisorisch als „S/2005 S1“ bezeichnet. Es ist der zweite Mond, den man innerhalb der Saturnringe aufspüren konnte.

Der kleine Mond „S/2005 S1“ wurde zunächst nur durch große Wellen an den Rändern der etwa 35 Kilometer breiten „Keeler-Lücke“ im Saturnring verraten. Anfangs war er nicht sichtbar. Erst die Nasa-Sonde „Cassini“ lieferte jetzt Fotos des Saturnmondes.

Der Saturn ist – von der Sonne aus gezählt – der sechste Planet und der zweitgrößte in unserem Sonnensystem. Neben zahlreichen Monden besitzt er ein den Planeten freischwebend umgebendes Ringsystem aus kleinen Partikeln.

Die „Cassini“-Aufnahmen zeigen ein kleines Objekt, das sich im Zentrum der „Keeler-Lücke“ verbirgt, und wellenartige Muster an den Rändern der Lücke. Diese großen Wellen entstehen durch die Schwerkraft des kleinen Mondes.

„S/2005 S1“ umkreist den Saturn in einer Entfernung von 136.505 Kilometern und reflektiert etwa die Hälfte des Lichts, das auf ihn fällt, berichtete „Spiegel Online“. Die „Keeler-Lücke“ liegt etwa 250 Kilometer entfernt vom äußeren Rand des Saturnringes A, der den äußeren Rand der hellen Saturnringe bildet.

Der bereits 1990 entdeckte Saturnmond „Pan“ mit einem Durchmesser von etwa 25 Kilometern umrundet den Saturn in der etwa 300 Kilometer breiten „Encke-Lücke“. „Atlas“ und andere Saturnmonde umkreisen den Saturn außerhalb des Ringsystems.

Themenverwandte Artikel

  • Landung der Sonde Huygens auf dem Saturnmond Titan (17.01.2005)

Quelle

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January 17, 2005

Landung der Sonde Huygens auf dem Saturnmond Titan

Landung der Sonde Huygens auf dem Saturnmond Titan

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Darmstadt (Deutschland) / Washington D.C. (Vereinigte Staaten) / Paris (Frankreich), 17.01.2005 – Am Freitag, 11:15 Uhr MEZ, wird die europäische Sonde Huygens durch die Atmosphäre des größten Saturn-Trabanten rasen – und dabei den ersten Wetterbericht vom Rand unseres Sonnensystems zur Erde funken. Mit 18.000 Stundenkilometern tritt die Sonde in die Atmosphäre des Saturn-Mondes Titan ein. Dies ist die Krönung eines gemeinsamen Großprojektes von ESA (Paris) und NASA (Washington), der europäischen und der amerikanischen Weltraumbehörde. Ziel des Großprojektes ist die Erforschung von Saturn und seinen Monden. Der Start der Sonde erfolgte am 15.10.1997.

Verläuft alles zur Zufriedenheit der Bodenpersonals vom European Space Operations Centre (ESOC) in Darmstadt, wird der Hauptfallschirm den Flug des 349 Kilogramm schweren Messlabors von 1.500 auf weniger als 300 Stundenkilometer abbremsen. In einer Höhe von rund 160 Kilometern klinkt sich der Hitzeschild der Sonde aus und die sechs Messinstrumente der Sonde können die Zusammensetzung und den Aufbau der Atmosphäre untersuchen. Wenn der Sonde dann noch das Schicksal der Marssonde Beagle 2 erspart bleibt, die am 25. Dezember spurlos im Staub des Roten Planeten verschwand, könnte sie sogar noch zwei Stunden lang messen und die Daten zum Mutterschiff Cassini schicken. Von dort brauchen die Daten dann noch 67 Minuten für die rund 1,2 Milliarden Kilometer zur Erde.

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Quellen

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