WikiNews de

March 13, 2006

Hubschrauber-Absturz an der Barentssee

Hubschrauber-Absturz an der Barentssee – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Hubschrauber-Absturz an der Barentssee

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 13. Mär. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Warandej (Russland), 13.03.2006 – Anderthalb Kilometer südlich der Siedlung Warandej an der Barentssee ist am Samstag um 11:35 Uhr Moskauer Zeit ein Hubschrauber des Typs „Mil Mi-8“ abgestürzt. Dabei wurden 14 Menschen verletzt. Nach Angaben von RIA Novosti kam hingegen ein Mensch ums Leben, acht wurden verletzt. Die Unglücksmaschine mit insgesamt 16 Passagieren und drei Besatzungsmitgliedern an Bord (RIA Novosti berichtet von 22 Passagieren) gehörte der Fluglinie „Arkhangelsk airline“. Ein Flugzeug des Typs „Antonow An-26“ brachte die Menschen anschließend zum Flughafen Naryan-Mar in Russland.

Alle Passagiere stammten aus der Stadt Perm. Dabei handelte es sich um Verwandte und Freude eines Ölmagnaten, der im März letzten Jahres ebenfalls mit einem Flugzeug abgestürzt war. Dieses Unglück ereignete sich am 16. März 2005 mit einer Maschine des Typs Antonow An-24. Damals waren 28 von 52 an Bord befindlichen Menschen ums Leben gekommen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 10, 2005

Russisches Versuchs-Raumfahrzeug für Frachttransport vermisst

Russisches Versuchs-Raumfahrzeug für Frachttransport vermisst

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 12:18, 15. Okt. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Moskau (Russland), 10.10.2005 – Ein russisches Versuchs-Raumfahrzeug wird nach einem erfolgreichen Einsatz vermisst. Das Fluggerät mit dem Namen „Demonstrator-2R“ wurde am Freitag, den 7. Oktober von einem Atom-U-Boot mit Namen „Borissoglebsk“ in der Barentssee mit einer Interkontinentalrakete des Typs „Volna“ erfolgreich auf einer suborbitalen Flugbahn in den Weltraum geschossen.

Die Aufgabe von „Demonstrator-2R“ war es, eine neue Wiedereintrittstechnologie zu testen, mit deren Hilfe man in der Zukunft kostengünstig Fracht von der Internationalen Raumstation ISS zur Erde transportieren könnte. Dabei ist das Gerät lediglich für den Rücktransport von Gerätschaften von der Station zur Erde ausgelegt. Um Platz zu sparen, wird es zusammengefaltet an Bord eines konventionellen Transportes, z.B. mit einer Progress-Mission zur Raumstation gebracht. Beim Eintritt in die Atmosphäre entfaltet sich ein Schutzschild, der gleichzeitig die Kapsel abbremst und sie gegen Hitze schützt. Gebaut wurde das Gerät von der Firma Lawotschkin in Russland in Kooperation mit dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Unbemannte Raumfahrt

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 24, 2005

Gewissheit: Solarsegler Cosmos 1 an Rakete ins Meer gestürzt

Gewissheit: Solarsegler Cosmos 1 an Rakete ins Meer gestürzt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Moskau (Russland), 24.06.2005 – Das Schicksal des Solarseglers „Cosmos 1“ ist geklärt. Wie eine Sprecherin der russischen Konstrukteursfirma Lawotschkin am Freitag in Moskau mitteilte, hat sich der Satellit nicht von der Rakete gelöst und ist ins Meer gestürzt.

Als Träger diente die „Volna“-Trägerrakete. Dabei handelte es sich um eine umgebaute Kontinentalrakete, die von einem russischen Atom-U-Boot in der Barentssee abgeschossen wurde.

Bislang konnten die Trümmer nicht gefunden werden. Wissenschaftler der Planetary Society hegten über Tage die schwache Hoffnung, dass „Cosmos 1“ auf einer nicht vorgesehenen Umlaufbahn um die Erde kreist, da man zuvor schwache Signale an drei Bodenstationen aufgefangen hatte.

Themenverwandte Artikel

  • Hobby-Astronomen können mitsuchen – Cosmos 1 weiter vermisst (24.06.2005)
  • Cosmos 1: Planetary Society klammert sich an Strohhalm (22.06.2005)
  • Weltraumsegler sendet nun doch Signale (22.06.2005)
  • Kein Kontakt zum Weltraumsegler (22.06.2005)
  • Sonnensegeltest im Weltraum (19.06.2005)
  • Portal:Unbemannte Raumfahrt

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 22, 2005

Kein Kontakt zum Weltraumsegler

Kein Kontakt zum Weltraumsegler – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Kein Kontakt zum Weltraumsegler

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Moskau (Russland), 22.06.2005 – Zu dem am 21. Juni um 21:46 Uhr MESZ gestarteten Weltraumsegler, dem Satelliten Cosmos 1, konnte von der Bodenkontrolle in Moskau bisher kein Kontakt hergestellt werden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Sonnensegler entweder auf eine falsche Umlaufbahn im Weltall eingeschwenkt ist oder es überhaupt nicht bis ins All geschafft hat.

Die Mission wurde in der Barentssee von dem russischen Atom-U-Boot „Borisoglebsk“ mit einer Rakete des Typs Volna, einer umgebauten SS18-Interkontinentalrakete, gestartet. Sie sollte den 100 Kilogramm schweren Satelliten in eine Höhe von 825 Kilometern transportieren. Die Sonnensegel hätten entfaltet eine Größe von 600 Quadratmetern ausgemacht, die aus acht jeweils 15 Meter langen radial angeordneten Dreiecken bestanden hätten.

Das Raumfahrzeug sollte allein vom Licht der Sonne angetrieben werden. Dabei werden die Lichtpartikel von der Oberfläche der Segel zurückgeworfen. Durch diese winzigen Stöße sollte die Sonde beschleunigt werden.

Bei der Mission handelt es sich bereits um den zweiten Fehlschlag. Bereits im Juli 2001 scheiterte ein Test des Satelliten wegen eines Raketenfehlers: Die dritte Stufe der Trägerrakete trennte sich nicht ordnungsgemäß. Das jetzt gescheiterte Experiment könnte aber wiederholt werden. Insgesamt stünden fünf solcher Satelliten aus dem Lawotschkin-Konzern, dem Erbauer des Satelliten, bereit, sagte ein Sprecher des Moskauer Instituts für Kosmosforschung (IKI).

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 19, 2005

Sonnensegeltest im Weltraum

Sonnensegeltest im Weltraum – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Sonnensegeltest im Weltraum

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Pasadena (Vereinigte Staaten), 19.06.2005 – Am 20. Juni 2005 soll der Satellit Cosmos 1 ins All starten. Dieser stellt in mehrerer Hinsicht eine Besonderheit dar. Er wurde von der Plantetary Society, einem Verein von Raumfahrtenthusiasten geplant und gebaut. Der Satellit soll die neue – aber theoretisch schon lange bekannte – Technologie der Weltraumsegel testen.

Im Jahr 1921 stellte der russische Raumpionier Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski das theoretische Konzept vor. In den 1970er Jahren wurden Pläne von Louis Friedman für eine Mission zum Kometen Halley bei der Nasa nach einer Risikoanalyse nicht realisiert.

Die Mission kostet vier Millionen US-Dollar und startet in der Barentssee von dem russischen Atom-U-Boot “Borisoglebsk” mit einer Rakete des Typs Volna einer umgebauten SS18-Interkontinentalrakete. Sie soll den 100 Kilogramm schweren Satelliten in eine Höhe von 825 Kilometern transportieren. Das Sonnensegel hat entfaltet eine Größe von 600 Quadratmetern und besteht aus acht jeweils 15 Meter langen radial angeordneten Dreiecken. Die Flügel selber bestehen aus einer fünf Tausendstel Millimeter dicken, mit Aluminium beschichteten Polyesterfolie.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.