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February 21, 2010

Streik der Lufthansapiloten ab Mitternacht wird immer wahrscheinlicher

Streik der Lufthansapiloten ab Mitternacht wird immer wahrscheinlicher

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Veröffentlicht: 22:15, 21. Feb. 2010 (CET)
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Köln (Deutschland), 21.02.2010 – Die Positionen der Tarifparteien in der Tarifauseinandersetzung bei der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa und ihrer Tochter Germanwings sind offenbar verhärtet. Ein telefonisches Spitzengespräch zwischen dem Lufthansa-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Mayrhuber und Gewerkschaftsvertretern führte anscheinend nicht zu greifbaren Ergebnissen.

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat für Montag rund 4.000 Piloten zum Streik aufgerufen. Die Kernforderung der Gewerkschaft besteht darin, dass der Konzern von der Praxis abrückt, Strecken, die traditionell von der Lufthansa bedient wurden, an ausländische Tochtergesellschaften abzugeben, deren Piloten zu wesentlich geringeren Löhnen arbeiten müssten. Die Konzernleitung ist zu Verhandlungen zu diesem Thema jedoch nicht bereit.

Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) stellte sich gegen die gewerkschaftlichen Forderungen und bezeichnete sie als „realitätsfremd“.

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February 17, 2010

Deutschland: Lufthansa und Germanwings werden ab Montag bestreikt

Deutschland: Lufthansa und Germanwings werden ab Montag bestreikt

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Veröffentlicht: 23:06, 17. Feb. 2010 (CET)
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Logo der Deutschen Lufthansa

Frankfurt am Main (Deutschland), 17.02.2010 – Die Flugzeuge der Lufthansa und ihrer deutschen Tochter Germanwings werden am kommenden Montag wahrscheinlich am Boden bleiben, wenn die Lufthansa nicht in letzter Sekunde ein für die Gewerkschaft verhandlungsfähiges Angebot vorlegt. 94 Prozent der bei der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) organisierten Piloten hatten in einer Urabstimmung für Streik gestimmt, weil die Gewerkschaft die Verhandlung für gescheitert erklärt hatte. Der Streik ist auf zunächst vier Tage terminiert. 4000 Piloten der Lufthansa, von Germanwings und von Lufthansa Cargo wurden zum Streik aufgerufen. Es wird mit massiven Beeinträchtigungen des Flugverkehrs gerechnet.

Im Rahmen der Tarifverhandlungen hatte die Gewerkschaft bereits auf ihre erste Forderung nach einer Erhöhung der Gehälter um 6,4 Prozent verzichtet, wenn die Arbeitgeber im Gegenzug die Sicherheit der Arbeitsplätze garantieren würden. Die Gewerkschaft wirft dem Lufthansa-Management außerdem vor, durch den Einsatz hinzugekaufter Fluglinien auf traditionellen Lufthansarouten den Einsatz der teureren Lufthansa-Piloten einzusparen. Die Piloten solcher Gesellschaften verdienten zum Teil bis zu einem Viertel weniger als die Lufthansapiloten. Ein Verhandlungsangebot der Lufthansa liegt bisher nicht vor.

Die Lufthansa kritisierte die Verhandlungsführung der Gewerkschaft mit scharfen Worten. Die Gewerkschaft habe ihre Forderung nach einer Bestandsgarantie für die Arbeitsplätze mit weitgehenden Forderungen nach mehr Mitbestimmung verquickt. Diese Forderungen bezeichnete die Lufthansa als nicht akzeptabel.

Die Lufthansa AG erklärte, sie habe sich auf den Streik mit Notfallplänen vorbereitet. Reisenden innerhalb Deutschlands wurde empfohlen auf die Bahn umzusteigen. Trotzdem würde ein Streik die Gesellschaft wahrscheinlich hart treffen. Der dreitägige Pilotenstreik 2001 kostete Lufthansa rund 200 Millionen Euro. Hunderte Flüge mussten damals gestrichen werden. Die VC ist gut organisiert und wird wahrscheinlich eine hohe Beteiligung an den Streikaktionen erreichen. Analysten rechnen damit, dass ein Streik die Lufthansa täglich bis zu zehn Millionen Euro kosten könnte.

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January 10, 2010

Gewerkschaft Vereinigung Cockpit: Vor Urabstimmung über Streik

Gewerkschaft Vereinigung Cockpit: Vor Urabstimmung über Streik

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Veröffentlicht: 17:11, 10. Jan. 2010 (CET)
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Deutschland, 10.01.2010 – Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit ruft ihre Mitglieder zur Urabstimmung. Die Gewerkschaft fordert für 4500 Piloten Gehaltserhöhungen von 6,4 Prozent von ihren Arbeitgebern Lufthansa, Lufthansa Cargo und bei der Lufthansa-Tochter Germanwings. Die Abstimmung läuft per Briefwahl und wird ungefähr vier Wochen dauern, da die Piloten weltweit unterwegs sind. Ende vergangenen Jahres waren die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und den Arbeitgebern von der Gewerkschaft für gescheitert erklärt worden.

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January 28, 2008

Germanwings und TUIfly wollen zusammen arbeiten

Germanwings und TUIfly wollen zusammen arbeiten

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Veröffentlicht: 17:37, 28. Jan. 2008 (CET)
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TUIfly B738 D-AHFI.jpg

Frankfurt am Main / Hannover (Deutschland), 28.01.2008 – Die Deutsche Lufthansa und der Tourismuskonzern TUI Group haben Sondierungsgespräche über einen Zusammenschluss ihrer Billigfluggesellschaften Germanwings und TUIfly am Samstag erfolgreich abgeschlossen. Die TUI AG hatte Interesse an einer Zusammenarbeit und Fusion von Germanwings und TUIfly geäußert.

Wolfgang Mayrhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, hatte eine Übernahme von TUIfly vor kurzem noch abgelehnt. Einer Allianz beider Billigfluggesellschaften steht er jedoch aufgeschlossen gegenüber. Die Strecken der TUIfly würden die Germanwings-Strecken gut ergänzen. Dabei könnten Lufthansa und TUI jeweils 40 Prozent und Albrecht Knauf, Eigentümter der Airline Eurowings dann 20 Prozent halten. Die Marken Germanwings und TUIFly könnten auch unter einer gemeinsamen Holding weiter aufrecht erhalten werden.

TUIfly hatte seine Flotte schon von 55 auf 48 Flugzeuge reduziert. Die Auslastung lag im 1.Halbjahr 2007 nur bei 79,5 Prozent.

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February 17, 2007

Absturz einer Challenger beim Start vom Moskauer Flughafen Wnukowo

Absturz einer Challenger beim Start vom Moskauer Flughafen Wnukowo

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Artikelstatus: Fertig 15:37, 17. Feb 2007 (CET)
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Archivbild des abgestürzten Flugzeugs

Moskau (Russland), 17.02.2007 – Auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo stürzte am 13. Februar bei dichtem Schneetreiben ein Privatflugzeug vom Typ „Challenger 600“ (laut aero.de vom Typ „Challenger 850“) beim Start in Richtung Berlin zurück auf die Startbahn, kam von ihr ab und überschlug sich. Der Grund war wahrscheinlich ein Problem mit dem rechten Triebwerk, die russische Nachrichtenagentur Interfax nennt unter Berufung auf die Untersuchungskommission ein Problem mit dem Bugrad als Unfallursache, die russische Staatsanwaltschaft hält aber auch einen Pilotenfehler für möglich.

Die drei Besatzungsmitglieder überlebten das Unglück verletzt und wurden in ein Moskauer Krankenhaus eingeliefert, zwei von ihnen sind in der Zwischenzeit ins Koma gefallen. Es befanden sich keine Passagiere an Bord der Geschäftsmaschine.

Zuvor war gemeldet worden, es habe sich beim dem Flugzeug um einen „Airbus A310“ der deutschen Fluggesellschaft Germanwings gehandelt. Der Flughafen wurde nach dem Zwischenfall eine Zeit lang geschlossen.

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October 29, 2005

Ab 2006 nonstop von Köln/Bonn nach New York

Ab 2006 nonstop von Köln/Bonn nach New York

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Artikelstatus: Fertig 13:29, 29. Okt. 2005 (CEST)
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Terminal des „Köln Bonn Airport“

Köln (Deutschland), 29.10.2005 – Ab 11. Mai 2006 wird es nach 15 Jahren erstmals wieder einen täglichen Flug vom Flughafen Köln/Bonn nach New York City geben. Die US-Gesellschaft „Continental Airlines“ steuert dort den „Newark Liberty International Airport“ an. Die Strecke soll von einer Boeing 757-200 bedient werden, in der 172 Passagiere Platz haben.

Michael Garvens, Chef der Betreibergesellschaft des Flughafens, und Jim Summerford, Vizepräsident von Continental, sind zuversichtlich. Die Gesellschaft rechnet mit 75.000 Fluggästen pro Jahr. Das freut auch Joachim Klein von Germanwings. Köln/Bonn ist eines der Drehkreuze der „Billigfluglinie“, von dem aus sie die neuen Fluggäste in ganz Europa verteilen könnte.

Der Preis für die Flüge soll zwischen 550 Euro im Sommer und 350 Euro im Winter liegen. Flug „CO 111“ startet um 10:35 Uhr in Köln/Bonn, Ankunft ist 13:20 Uhr, jeweils Ortszeit. Von Newark startet Flug „CO 110“ um 18:45 Uhr, der am nächsten Morgen um 08:10 Uhr ankommt.

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  • Portal:Luftfahrt

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