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October 9, 2014

Easyjet erwartet Gewinnsprung

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Easyjet erwartet Gewinnsprung

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Veröffentlicht: 23:29, 9. Okt. 2014 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 09.10.2014 – Die britische Fluglinie Easyjet erwartet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013/2014 einen Gewinnsprung von 20 Prozent auf 741 Mio. Euro. Dieses Ergebnis ist hauptsächlich auf den Pilotenstreik bei Air France zurückzuführen, da während des Streiks, vor allem im September, Fluggäste der französischen Airline unter anderem auf Easyjet umgestiegen sind. Laut Easyjet ist dies bereits der vierte Rekordgewinn in Folge. Die Flugzeuge waren im Schnitt zu 92,2 Prozent ausgelastet und damit um 2,5 Prozentpunkte besser als im Vorjahr. Easyjet bedient das Segment der sogenannten Billigflieger, welche durch günstige Ticketpreise und moderne Flotten die angestammten europäischen Fluggesellschaften zunehmend in Bedrängnis bringen.

Quellen[Bearbeiten]

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June 25, 2006

Stelios Haji-Ioannou wurde zum Ritter geschlagen

Stelios Haji-Ioannou wurde zum Ritter geschlagen

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Artikelstatus: Fertig 01:33, 25. Jun. 2006 (CEST)
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London (England), 25.06.2006 – Queen Elizabeth II. von England hat am Freitag in London Stelios Haji-Ioannou zum Ritter geschlagen. Ab sofort darf sich der Grieche „Sir Stelios“ nennen. Sir Stelios gründete 1998 die britische Billigfluglinie „easyJet“. Die englische Königin begründete die Ehrung mit den Verdiensten des Griechen für die britische Luftfahrt.

Stelios Haji-Ioannou wurde von der Ritterschlagung total überrascht. Er zweifelte, ob ihm die Ehre auch tatsächlich zusteht. Immerhin hat er es den Briten ermöglicht, zu günstigen Flugpreisen Reisen zu können.

Der irische Flugkonkurrent Ryanair hat aus Anlass der Ehrung einen Werbespot auf den Markt gebracht. Darin gratuliert Ryanair Sir Stelios, allerdings nicht ohne Hintergedanken: Ryanair warnt davor, mit Rittern zu fliegen.

Themenverwandte Artikel

  • Trittin kritisiert Billigairlines (27.03.2005)

Quellen

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March 1, 2006

Geringe Veränderungen im Sicherheitsranking der 50 größten Fluggesellschaften

Geringe Veränderungen im Sicherheitsranking der 50 größten Fluggesellschaften

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Artikelstatus: Fertig 15:29, 1. Mrz. 2006 (CET)
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Hamburg (Deutschland), 01.03.2006 – Der neueste Sicherheitsbericht des Hamburger „Jet Airliners Crashes Evaluation Centres“ (J.A.C.D.E.C.) vom Februar 2006 wurde in der Märzausgabe des Fliegermagazins „Aero International“ veröffentlicht. In Flugkreisen ist der jährlich erscheinende Bericht des deutschen Flugunfall-Untersuchungsbüros unter der Bezeichnung „JACDEC-Safety-Ranking“ bekannt und gilt für die Zivilluftfahrt. Nicht berücksichtigt sind Flüge mit Militärmaschinen, Charter- und Frachtmaschinen sowie Flüge von Regionalfluglinien.

Für die Analyse werden die jeweils 50 größten Fluggesellschaften weltweit herangezogen. Berücksichtigt wurde der zurückliegende Zeitraum vom 1. Januar 1973 bis einschließlich 31. Dezember 2005. In dem Bericht werden nur Flüge von Zivilmaschinen erfasst, die zum Zeitpunkt des Unfalls zahlende Passagiere an Bord hatten. Der neueste Bericht weist relativ wenige Veränderungen im Vergleich zum vorangehenden Bericht auf. Daraus kann der Schluss gezogen werden, dass sich mit Maschinen der 50 größten Fluggesellschaften nur wenige Flugunfälle ereignet haben. Angegeben werden die Rankingzahlen nicht in ganzen Zahlen, sondern mit zwei Nachkommastellen. Das kommt daher, dass sich die Zahlen aus mehreren Faktoren errechnen. So wird eine Zahl errechnet, die neben der Flugleistung in Kilometern beziehungsweise Meilen die Anzahl der Passagiere an Bord sowie die Anzahl der Toten an Bord berücksichtigt. Tote, die sich nicht an Bord befanden, sondern in Häusern oder auf Straßen, werden nicht berücksichtigt. Ebenfalls nicht berücksichtigt sind verletzte Personen an Bord.

Boeing 747 der Qantas Airways

Spitzenreiter des Rankingberichtes ist wie in den Vorjahren die australische Qantas Airways. Sie besitzt eine der modernsten Flotten in der Zivilluftfahrt. Ihre Maschinen weisen ein Durchschnittsalter von sieben Jahren auf. Zu einer der sichersten Fluggesellschaften Deutschlands zählt die 1979 gegründete Air Berlin. Sie landete mit einer Unfallrate von 0,00 auf dem sechsten von 50 Plätzen. Vor ihr liegen neben der Qantas Airways noch die Finnair, Cathay Pacific, EL AL und All Nippon Airways. Auch sie haben eine Unfallrate von 0,00, sind aber schon länger im Flugbetrieb als die Berliner Fluggesellschaft und kommen daher auf einen besseren Rankingplatz. Die Deutsche Lufthansa ist in der Rankingliste auf Platz 18 zu finden. Seit Beginn der Analysen hat die Lufthansa 61 Tote zu verzeichnen.

Gleich dahinter auf Platz 19 liegt die österreichische Fluglinie Austrian Airlines (AUA). Sie lag in den vorhergehenden Rankingberichten auf einem Spitzenplatz, den sie jedoch nicht halten konnte. Schuld daran war die Notlandung einer AUA-Fokker 70, ausgelöst durch einen Triebwerkschaden. Die Notlandung erfolgte Anfang Januar 2004 zwei Kilometer vom Münchener Flughafen entfernt auf einem Feld und forderte einige Leichtverletzte.

Das „JACDEC-Safety-Ranking“ berücksichtigt ausschließlich die erfolgten Flugunfälle. Nicht zur Beurteilung herangezogen werden die Schuldfragen bei den Unfällen. Daher kann laut JACDEC kein Schluss gezogen werden, ob die Fluggesellschaften auch weiterhin zuverlässig sein werden. Das Ranking bezieht sich ausschließlich auf die Vergangenheit.

So meldete sich zum Beispiel nach Erscheinen der neuesten Analyse ein Sprecher der AUA zu Wort und wies auf das Ergebnis der Schuldfrage im Abschlussbericht der deutschen Flugunfallkommission hin. Demnach war nach Ansicht der Österreicher weder die AUA noch der Pilot für die Notlandung verantwortlich. Die Untersuchung hätte ergeben, dass sich die Maschine vor Beginn des Fluges technisch in einem einwandfreien Zustand befunden habe. Dank des souveränen Verhaltens des Piloten sei kein größerer Schaden entstanden. Die AUA zählt sich trotz Platz 19 weiterhin zu den sichersten Fluglinien der Welt, schließlich gab es in der über 40-jährigen Geschichte der AUA keinen einzigen Todesfall.

Dass die Veränderungen im Sicherheitsranking relativ gering ausgefallen sind, liegt daran, dass bei den 50 größten Fluggesellschaften nur wenige Todesopfer zu beklagen sind. Zwar hat sich Zahl der Toten im zivilen Flugverkehr von 2004 auf 2005 mehr als verdoppelt, aber von schweren Unfällen betroffen waren 2005 überwiegend kleinere Fluggesellschaften. 2004 gab es 516 Tote, 2005 waren 1.054 zu beklagen.

Folgende im Sicherheitsranking enthaltenen Fluggesellschaften weisen eine Unfallrate von 0,00 auf (alphabetische Sortierung):

  • Air Berlin
  • All Nippon Airways
  • Cathay Pacific
  • Easyjet
  • El Al
  • Emirates
  • Eva Air
  • Jet Blue Airways
  • Qantas Airways
  • Ryanair
  • Virgin Atlantic Airways

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt

Quellen

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March 27, 2005

Trittin kritisiert Billigairlines

Trittin kritisiert Billigairlines – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Trittin kritisiert Billigairlines

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Boeing 737 der EasyJet

Berlin / Dortmund (Deutschland), 27.03.2005 – Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) hat die indirekten Subventionen für Billigflieger durch die Kommunen kritisiert. „Billig fliegen auf Kosten der Allgemeinheit gehört sich nicht“ sagte er in der „BILD am Sonntag“.

Am Beispiel des Flughafen Dortmund soll erklärt werden, was Trittin meint: Dortmund-Wickede, jahrzehntelang ein unbedeutender kleiner Flughafen im Osten des Ruhrgebiets, profitierte in den letzten Jahren ungemein vom Ausbau der Billigairlines. Die britische EasyJet entrichtet für jeden Passagier eine Flughafengebühr von fünf Euro. Etablierte Fluggesellschaften, die den Flughafen ansteuern, müssen allerdings 25 Euro bezahlen. Außerdem werden ihnen Flugzeugenteisungen und Fäkalienabpumpungen zusätzlich in Rechnung gestellt.

Der Flughafen in Dortmund-Wickede ist daher stark defizitär. Die Verluste werden vom Steuerzahler aufgefangen, da der Flughafen zu 74 Prozent den Dortmunder Stadtwerken und zu 26 Prozent der Stadt Dortmund gehört. „Es ist ein Unding, dass Bürger von den Stadtwerken zur Kasse gebeten werden, um den Billigfliegern Millionen in den Rachen zu werfen“ sagte der Bundesumweltminister weiter. Er forderte daher den Abbau dieser indirekten Subventionen, „weil sie den fairen Wettbewerb zwischen den Verkehrsträgern behindern“.

Themenverwandte Artikel

Quellen

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