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November 20, 2006

Terroranschlag in Deutschland geplant

Terroranschlag in Deutschland geplant – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Terroranschlag in Deutschland geplant

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Artikelstatus: Fertig 22:24, 20. Nov. 2006 (CET)
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Karlsruhe / Frankfurt am Main / Wiesbaden / Mainz (Deutschland), 20.11.2006 – Wie die Bundesanwaltschaft heute mitteilte, haben sechs Personen einen Terroranschlag auf ein Flugzeug in Deutschland geplant. Dabei sollte vermutlich ein Bombenkoffer am Flughafen Frankfurt am Main auf ein Flugzeug geschmuggelt werden. Laut der Zeitung „Die Welt“ soll es sich bei dem Ziel um eine Maschine der israelischen Fluggesellschaft „El Al“ gehandelt haben.

Gegen die Verdächtigen und ihre möglichen Hintermänner wurde ein Ermittlungverfahren wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung beziehungsweise deren Unterstützung eingeleitet. Dabei durchsuchte die Polizei in Hessen und Rheinland-Pfalz neun Wohnungen. Außerdem wurden die Verdächtigen am Freitag in Haft genommen und, bis auf einen, am Samstag wieder auf freien Fuß gesetzt. Mit den Ermittlungen wurde das Bundeskriminalamt beauftragt.

Die sechs Ausländer hatten Kontakt zu einem Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens (Fraport) aufgenommen. Der Fraport-Mitarbeiter erklärte sich dazu bereit, den Sprengsatz einzuschmuggeln. Anscheinend sind sich jedoch die Terrorverdächtigen und der Mittelsmann nicht über die Höhe der Entlohnung einig geworden. Auch seien die Pläne, welche im Sommer geschmiedet wurden, erst in einem frühen Planungsstadium gewesen.

Die Bundesanwaltschaft versucht nun unter anderem in den Ermittlungen, genauere Pläne und die möglichen Auftraggeber des Anschlags ausfindig zu machen. Mehr wurde nicht mitgeteilt.

Politiker wiesen noch einmal darauf hin, dass Deutschland nicht aus dem Fadenkreuz der Terroristen herausfalle. Dies zeige der heutige Tag, aber auch die missglückten Bahnanschläge im Sommer[1].

Themenverwandte Artikel

  1. Zwei herrenlose Koffer mit Propangasflaschen in Koblenz und Dortmund (02.08.2006)

Quellen

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March 1, 2006

Geringe Veränderungen im Sicherheitsranking der 50 größten Fluggesellschaften

Geringe Veränderungen im Sicherheitsranking der 50 größten Fluggesellschaften

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Artikelstatus: Fertig 15:29, 1. Mrz. 2006 (CET)
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Hamburg (Deutschland), 01.03.2006 – Der neueste Sicherheitsbericht des Hamburger „Jet Airliners Crashes Evaluation Centres“ (J.A.C.D.E.C.) vom Februar 2006 wurde in der Märzausgabe des Fliegermagazins „Aero International“ veröffentlicht. In Flugkreisen ist der jährlich erscheinende Bericht des deutschen Flugunfall-Untersuchungsbüros unter der Bezeichnung „JACDEC-Safety-Ranking“ bekannt und gilt für die Zivilluftfahrt. Nicht berücksichtigt sind Flüge mit Militärmaschinen, Charter- und Frachtmaschinen sowie Flüge von Regionalfluglinien.

Für die Analyse werden die jeweils 50 größten Fluggesellschaften weltweit herangezogen. Berücksichtigt wurde der zurückliegende Zeitraum vom 1. Januar 1973 bis einschließlich 31. Dezember 2005. In dem Bericht werden nur Flüge von Zivilmaschinen erfasst, die zum Zeitpunkt des Unfalls zahlende Passagiere an Bord hatten. Der neueste Bericht weist relativ wenige Veränderungen im Vergleich zum vorangehenden Bericht auf. Daraus kann der Schluss gezogen werden, dass sich mit Maschinen der 50 größten Fluggesellschaften nur wenige Flugunfälle ereignet haben. Angegeben werden die Rankingzahlen nicht in ganzen Zahlen, sondern mit zwei Nachkommastellen. Das kommt daher, dass sich die Zahlen aus mehreren Faktoren errechnen. So wird eine Zahl errechnet, die neben der Flugleistung in Kilometern beziehungsweise Meilen die Anzahl der Passagiere an Bord sowie die Anzahl der Toten an Bord berücksichtigt. Tote, die sich nicht an Bord befanden, sondern in Häusern oder auf Straßen, werden nicht berücksichtigt. Ebenfalls nicht berücksichtigt sind verletzte Personen an Bord.

Boeing 747 der Qantas Airways

Spitzenreiter des Rankingberichtes ist wie in den Vorjahren die australische Qantas Airways. Sie besitzt eine der modernsten Flotten in der Zivilluftfahrt. Ihre Maschinen weisen ein Durchschnittsalter von sieben Jahren auf. Zu einer der sichersten Fluggesellschaften Deutschlands zählt die 1979 gegründete Air Berlin. Sie landete mit einer Unfallrate von 0,00 auf dem sechsten von 50 Plätzen. Vor ihr liegen neben der Qantas Airways noch die Finnair, Cathay Pacific, EL AL und All Nippon Airways. Auch sie haben eine Unfallrate von 0,00, sind aber schon länger im Flugbetrieb als die Berliner Fluggesellschaft und kommen daher auf einen besseren Rankingplatz. Die Deutsche Lufthansa ist in der Rankingliste auf Platz 18 zu finden. Seit Beginn der Analysen hat die Lufthansa 61 Tote zu verzeichnen.

Gleich dahinter auf Platz 19 liegt die österreichische Fluglinie Austrian Airlines (AUA). Sie lag in den vorhergehenden Rankingberichten auf einem Spitzenplatz, den sie jedoch nicht halten konnte. Schuld daran war die Notlandung einer AUA-Fokker 70, ausgelöst durch einen Triebwerkschaden. Die Notlandung erfolgte Anfang Januar 2004 zwei Kilometer vom Münchener Flughafen entfernt auf einem Feld und forderte einige Leichtverletzte.

Das „JACDEC-Safety-Ranking“ berücksichtigt ausschließlich die erfolgten Flugunfälle. Nicht zur Beurteilung herangezogen werden die Schuldfragen bei den Unfällen. Daher kann laut JACDEC kein Schluss gezogen werden, ob die Fluggesellschaften auch weiterhin zuverlässig sein werden. Das Ranking bezieht sich ausschließlich auf die Vergangenheit.

So meldete sich zum Beispiel nach Erscheinen der neuesten Analyse ein Sprecher der AUA zu Wort und wies auf das Ergebnis der Schuldfrage im Abschlussbericht der deutschen Flugunfallkommission hin. Demnach war nach Ansicht der Österreicher weder die AUA noch der Pilot für die Notlandung verantwortlich. Die Untersuchung hätte ergeben, dass sich die Maschine vor Beginn des Fluges technisch in einem einwandfreien Zustand befunden habe. Dank des souveränen Verhaltens des Piloten sei kein größerer Schaden entstanden. Die AUA zählt sich trotz Platz 19 weiterhin zu den sichersten Fluglinien der Welt, schließlich gab es in der über 40-jährigen Geschichte der AUA keinen einzigen Todesfall.

Dass die Veränderungen im Sicherheitsranking relativ gering ausgefallen sind, liegt daran, dass bei den 50 größten Fluggesellschaften nur wenige Todesopfer zu beklagen sind. Zwar hat sich Zahl der Toten im zivilen Flugverkehr von 2004 auf 2005 mehr als verdoppelt, aber von schweren Unfällen betroffen waren 2005 überwiegend kleinere Fluggesellschaften. 2004 gab es 516 Tote, 2005 waren 1.054 zu beklagen.

Folgende im Sicherheitsranking enthaltenen Fluggesellschaften weisen eine Unfallrate von 0,00 auf (alphabetische Sortierung):

  • Air Berlin
  • All Nippon Airways
  • Cathay Pacific
  • Easyjet
  • El Al
  • Emirates
  • Eva Air
  • Jet Blue Airways
  • Qantas Airways
  • Ryanair
  • Virgin Atlantic Airways

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  • Portal:Luftfahrt

Quellen

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January 2, 2006

Israel: Passagiermaschinen erhalten Raketenabwehrsystem

Israel: Passagiermaschinen erhalten Raketenabwehrsystem

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Jerusalem (Israel), 02.01.2006 – Künftig werden einige Passagiermaschinen der israelischen Fluggesellschaft El Al mit Raketenabwehrsystemen an Bord unterwegs sein.

Die Fluggesellschaft hat bereits eine Maschine mit dem Raketensystem „Flight Guard“ ausrüsten lassen, weitere fünf Maschinen werden folgen. „Flight Guard“ wurde vor zehn Jahren entwickelt. Seitdem ist es in israelischen Kampfflugzeugen der Luftwaffe im Einsatz, nun folgt auch der Einsatz in Passagiermaschinen. Das Projekt läuft unter der Verantwortung des israelischen Verkehrsministeriums.

Die Ausrüstung einer Maschine kostet rund 847.000 Euro. Das Abwehrsystem reagiert auf Raketen, die mit Wärmesensoren ausgerüstet sind. Befindet sich eine feindliche Rakete im Anflug, feuert „Flight Guard“ automatisch Leuchtsignale ab. Sie sollen die Rakete von der Passagiermaschine ablenken. Das System kommt bis zu einer Flughöhe von 3.600 Metern zur Wirkung.

Bisher gibt es zur Ausrüstung von Passagiermaschinen mit „Flight Guard“ nur Aussagen eines Sprechers des Verkehrsministeriums. Ein Sprecher von El Al, der zu diesem Thema gefragt wurde, wollte sich nicht dazu äußern.

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