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May 18, 2006

Großbrand in Londoner Tanklager vermutlich durch übergelaufenen Tank

Großbrand in Londoner Tanklager vermutlich durch übergelaufenen Tank

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Artikelstatus: Fertig 00:08, 18. Mai 2006 (CEST)
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Hemel Hempstead (Vereinigtes Königreich), 18.05.2006 – Der Großbrand in einem Londoner Tanklager im Dezember 2005 ist vermutlich geklärt. Der Brand ist eventuell durch einen übergelaufenen Tank entstanden. Der Untersuchungsbericht zur Klärung der Unglücksursache wurde am 9. Mai in London veröffentlicht.

Die Experten haben herausgefunden, dass der Tank, der dem Mineralölkonzern Total gehört, zum Zeitpunkt des Brandausbruches bereits 40 Minuten lang voll war, obwohl die Pumpen weiterhin Treibstoff in den Tank einfüllten. Keiner der Mitarbeiter des Tanklagers hatte davon etwas bemerkt. Durch den Brand des einen Tanks gerieten anschließend mehr als 20 weitere Tanks in Brand. Jeder Tank fasst jeweils über 13 Millionen Liter. Die Löscharbeiten dauerten über zwei Tage.

Themenverwandte Artikel

  • London: Großfeuer gelöscht (13.12.2005)
  • Große Explosion nahe London (11.12.2005)
  • London: Der Tag nach der Treibstoffexplosion (12.12.2005)
  • Portal:Brände

Quellen

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December 13, 2005

London: Großfeuer gelöscht

London: Großfeuer gelöscht – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

London: Großfeuer gelöscht

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Hemel Hempstead (England), 13.12.2005 – Der Großbrand von Hemel Hempstead ist gelöscht. So berichtet die Feuerwehr vor Ort. Auf dem Gelände des Tanklagers gäbe es zwar noch vereinzelte kleine Brandherde, die Brände in den 20 großen Tanks selbst seien jedoch erfolgreich bekämpft worden.

Wie Wikinews berichtete, brach am Sonntagmorgen aus noch immer ungeklärter Ursache ein Großbrand in dem Tanklager Hemel Hempstead nahe London aus. Die Feuerwehr konnte die Flammen letztlich durch die Verwendung eines Wasser-Schaum-Gemisches unter Kontrolle bringen und löschen.

Feuerwehr-Chef Roy Wilsher teilte dazu mit: „Wir haben noch nie gegen ein solches Großfeuer gekämpft. Trainiert hatten wir bis heute nur den Einsatz an einem einzigen Tank.“ Bei dem wohl größten Industriebrand seit dem zweiten Weltkrieg, wie Experten meinen, ist ein Schaden von schätzungsweise 100 Millionen Euro entstanden. Zur Brandbekämpfung waren rund 600 Feuerwehrleute im Einsatz, 43 Menschen wurden verletzt.

Sorgen bereitet der englischen Umweltbehörde der 120 Kilometer lange Rauchteppich, der über Südengland hängt. Bei Niederschlägen könnten Schadstoffpartikel mit dem Regen in den Boden eindringen. Man hofft auf den günstigsten Fall, dass der Wind die Wolke über dem Atlantik auflöst.

Als Folge aus dem Vorfall in England hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die Kommission für Anlagensicherheit gebeten, die Handlungsnotwendigkeit für deutsche Tanklager zu prüfen.

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December 12, 2005

London: Der Tag nach der Treibstoffexplosion

London: Der Tag nach der Treibstoffexplosion

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Artikelstatus: Fertig 16:37, 12. Dez. 2005 (CET)
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Hemel Hempstead (Großbritannien), 12.12.2005 – Am gestrigen Morgen explodierte in der Nähe von London ein Treibstofflager. Diese Explosion hat nach aktuellem Stand laut Spiegel Online mindestens 43 Verletzte, darunter einen Schwerverletzten, und keine Toten gefordert. Bis auf zwei Personen konnten alle das Krankenhaus gestern wieder verlassen.

Auf Grund der enormen Hitzeentwicklung konnte die Feuerwehr erst 20 Stunden später beginnen, das Feuer zu löschen. Es sind ungefähr 150 Einsatzkräfte vor Ort, die nun versuchen, das Feuer mit einem Schaumteppich zu ersticken. Die Löscharbeiten werden mindestens einen Tag andauern. Der Rauch des Großfeuers ist laut Angaben des Gesundheitsamtes nicht giftig.

Ein Meteorologe sagte, dass die Rauchwolke nun in Richtung Ärmelkanal ziehe. Dort soll sich die Wolke verflüchtigen. Auf dem Gebiet unterhalb der Wolke wird kein Regen erwartet. Niederschlag würde die Teilchen des Rauchs binden und als schwarzer Regen zu Boden fallen.

Das Treibstofflager war per Pipeline direkter Lieferant für die Flughäfen Luton und Heathrow. Nach mehreren Hamsterkäufen an Tankstellen versicherte die Ölindustrie aber, dass es keine Benzinknappheit geben werde.

Dass diese Angst nicht ganz unbegründet ist, zeigt sich an den aktuellen Veränderungen auf dem Gasmarkt. Aufgrund von Gasknappheit ist weiterhin mit einem Anziehen des Preises zu rechnen. Dieser ist direkt an den Rohölpreis gebunden, womit auch ein Ansteigen des Benzinpreises zu erwarten ist.

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December 11, 2005

Große Explosion nahe London

Große Explosion nahe London – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Große Explosion nahe London

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Artikelstatus: Fertig 00:00, 12. Dez. 2005 (CET)
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Das Feuer, aufgenommen von Dunsmore, Bucks – zirka 20 Meilen entfernt.

Satellitenaufnahme

Rauchwolke aus Sicht von St Alban

Hemel Hempstead (Vereinigtes Königreich), 11.12.2005 – Um 07:03 Uhr MEZ ereignete sich in dem Treibstofflager Buncefield Depot in Hemel Hempstead, zirka 40 Kilometer nördlich von London, eine schwere Explosion. Das Benzinlager liegt etwa 15 Kilometer vom Flughafen Luton entfernt. Die Explosion soll noch in 60 Kilometer Entfernung für die Menschen zu spüren gewesen sein. Anwohner sprechen von einem gewaltigen Knall, dem innerhalb 30 Minuten noch vier weitere Explosionen gefolgt seien. BBC meldete zwei weitere Explosionen, geschehen um 07:26 Uhr MEZ und 07:27 Uhr MEZ.

Die Polizeibehörden meldeten, dass es für einen Terroranschlag keine Hinweise gäbe. „Es handelt sich wahrscheinlich um einen Unfall“, so ein Behördenvertreter. Man werde aber in alle Richtungen ermitteln. Eine Sprecherin des Flughafen Luton erklärte, dass der Flugverkehr nicht beeinträchtigt sei, da die Rauchwolke nicht auf einem Flugweg liege. Des weiteren sei ein Flugzeugabsturz auch nicht Grund für die Explosion gewesen. Medien berichteten zunächst, dass über dem Tanklager ein Flugzeug gesehen worden sein soll.

Die Flammen der Explosion schossen, so die BBC, 100 bis 200 Meter in die Höhe. Ein Tankerfahrer, der auch dieses Treibstofflager anfährt, berichtete, dass das Benzindepot insgesamt aus 20 Tanks mit einer Füllmenge von je drei Millionen Gallonen Treibstoff bestehe. Mindestens fünf davon, also 25 Prozent der Lagerkapazität, sollen in Flammen stehen. Es handelt sich um das fünftgrößte Mineralöl-Versorgungsdepot in Großbritannien und um einen wichtigen Knotenpunkt innerhalb des landeseigenen Pipelinenetzes. Es wird gemeinsam von Total, Texaco, BP, Shell und British Pipeline betrieben. Auch der Flughafen London-Heathrow wird von hier aus mitversorgt. Die Behörden warnten die Bevölkerung bereits vor Hamsterkäufen, um einer Benzinverknappung vorzubeugen.

Tagesschau Online zufolge wurden 36 Personen verletzt, zwei von ihnen schwer.

Schäden werden im Umkreis von einer Meile gemeldet. Das in der Nähe liegende „Ramada“ Hotel sei evakuiert worden, nachdem dort Fensterscheiben durch die Explosion geborsten waren. Die Polizei sperrte die in der Nähe verlaufenden Autobahnen M1 und M10.

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