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March 5, 2015

Meistverkaufte Fahrzeuge in China Januar 2015 – VW weiter erfolgreich

Meistverkaufte Fahrzeuge in China Januar 2015 – VW weiter erfolgreich

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Veröffentlicht: 10:09, 6. März 2015 (CET)
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Peking (China), 05.03.2015 – Unter den 20 meistverkauften Fahrzeugen in der Volksrepublik China befanden sich im Januar 2015 acht Modelle des deutschen Automobilkonzerns Volkswagen. Für den Gesamtkonzern ist China mittlerweile der wichtigste einzelne Absatzmarkt mit ca. 4,44 Mio. verkauften Fahrzeugen. Der VW Lavida zählt dort trotz eines Rückgangs von mehr als 20 Prozent noch immer zu den erfolgreichsten Modellen.

Die folgende Liste zeigt eine Übersicht über die meistverkauften Fahrzeuge aller Hersteller auf dem chinesischen Automarkt im Januar 2015 und die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Diese Daten wurden von „China Auto Web“ ermittelt, dabei handelt es sich um eine englischsprachige Website aus China, auf welcher aktuelle Daten zum chinesischen Automarkt veröffentlicht werden.

Platz Modell Anzahl Veränderung zu Jan. 14
1 Wuling Hongguang 70.580 -13,0 %
2 VW Lavida Sedan 39.695 -21,5 %
3 Haval H6 36.117 +46,8 %
4 VW Jetta 35.134 +28,3 %
5 VW Tiguan 32.912 +35,5 %
6 VW Sagitar 31.054 +16,4 %
7 Baojun 730 30.016 NEU
8 VW Passat 29.204 +7,8 %
9 VW Santana 28.407 +2,3 %
10 Hyundai Elantra 27.850 +19,6 %
11 Chevrolet Cruze 26.200 +15,8 %
12 VW Golf 26.078 +76,8 %
13 Nissan Sylphy 25.372 +1,0 %
14 VW Magotan 25.268 +14,3 %
15 Geely Emgrand 7 24.549 +117,8 %
16 Chana Honor 23.238 +45,7 %
17 Changan Eado 22.964 +67,0 %
18 Dong F. Joyear 22.640 +119,4 %
19 Buick Excelle 22.454 -16,3 %
20 Changan CS35 22.155 +110,0 %

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January 10, 2012

Rolls Royce bricht Verkaufsrekord

Rolls Royce bricht Verkaufsrekord – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Rolls Royce bricht Verkaufsrekord

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Veröffentlicht: 21:27, 10. Jan. 2012 (CET)
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München (Deutschland) / Sussex (Vereinigtes Königreich), 10.01.2012 – 3.538 Rolls Royce wurden im Jahr 2011 verkauft, so viele wie noch nie seit Bestehen der Marke. Das sind 31 Prozent mehr als im Jahr 2010. Der alte Rekord von 3.347 Autos, der 32 Jahre gehalten hatte, wurde damit übertroffen.

Rolls Royce Ghost

Der Rolls-Royce Ghost macht einen großen Teil des Erfolgs aus, er hat einen Stückpreis von rund 250.000 Euro. „Die Produktion soll in den nächsten Jahren nicht ausgebaut werden“, gab ein Sprecher des Unternehmens bekannt. Neue Märkte wie Südamerika will man erschließen. In jeder Nobelkarosse stecken 450 Arbeitsstunden. Rolls-Royce will hochgradig exklusiv bleiben. In China und den USA wohnen viele der Kunden. In diese beiden Länder gingen jeweils mehr als 1.000 der Limousinen.

Besonders freuen werden die guten Zahlen Torsten Müller-Ötvös, den Chef von BMW Großbritannien. Seit dem Jahr 2000 ist RR ein Teil der BMW Group.

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  • Portal:Automobilindustrie
  • Stuttgart: Daimler kündigt das Aus von Maybach an

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November 26, 2011

Stuttgart: Daimler kündigt das Aus von Maybach an

Stuttgart: Daimler kündigt das Aus von Maybach an

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Veröffentlicht: 15:31, 26. Nov. 2011 (CET)
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Werbung für einen Maybach W3

Stuttgart (Deutschland), 26.11.2011 – Im Jahr 2013 soll der letzte Maybach in den Verkauf gehen. Der Autokonzern Daimler hat das Ende der Maybachproduktion angekündigt.

Daimler-Chef Dieter Zetsche bestätigt, dass die Produktion der Maybachmodelle seit dem Jahr 2002 ein Verlustgeschäft gewesen sei. Der Marke Mercedes werden bessere Chancen auf dem Markt eingeräumt. Zukünftig sollen sechs Modelle der S-Klasse das Luxussegment der Marke abdecken. Die Modellauswahl wird sich dadurch in diesem Bereich verdoppeln.

Der Rolls-Royce ist der Konkurrent von Maybach und gehört zur BMW Group, er konnte sich bei den Liebhabern der Luxuskarossen wesentlich besser positionieren. In Deutschland wurden im Jahr 2011 nur 27 Exemplare der Traditionsmarke Maybach zugelassen. Ein Fahrzeug ist dabei nicht unter dem Preis von 300.000 Euro zu haben.

Maybach 57

Die 150 Mitarbeiter, die in der Produktion des Maybach beschäftigt sind, gehören laut Zetsche zu den Besten des Konzerns, sie müssten sich keine Sorgen um die Weiterbeschäftigung machen. Sie würden dringend in der anstehenden Ausweitung der Produktion der S-Klasse-Modelle benötigt.

Das Unternehmen Maybach-Motorenbau wurde 1909 von Wilhelm Maybach und Ferdinand Graf von Zeppelin in Bissingen/Enz gegründet. Vom Jahr 1921 bis 1941 wurden luxuriöse Automobile verkauft. 1966 kam es zum Zusammenschluss mit dem Großmotorenbau von Daimler-Benz. Der Name der Firma änderte sich auf „Maybach Mercedes-Benz Motorenbau GmbH“. Im Jahr 2000 kündigte der damalige Konzern DaimlerChrysler an, ab dem Jahr 2002 wieder Fahrzeuge für gehobene Ansprüche unter dem Namen Maybach zu produzieren.

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  • Portal:Daimler AG

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October 29, 2011

Saab von chinesischen Firmen für 100 Millionen Euro aufgekauft

Saab von chinesischen Firmen für 100 Millionen Euro aufgekauft

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Veröffentlicht: 13:51, 29. Okt. 2011 (CEST)
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Der sogenannte Ursaab von 1947 im Stammwerk Trollhättan

Vänersborg (Schweden), 29.10.2011 – Bis Freitag, den 28.Oktober, stand der schwedische Autobauer Saab kurz vor der Pleite. Jetzt sollen 100 Millionen Euro aus China die Rettung bringen. Die chinesischen Unternehmen Youngman und Pang Da wollen Saab zu diesem Preis zu 100 Prozent übernehmen. Das kündigten sie an, kurz bevor das Gericht über den Wegfall des Gläubigerschutzes entschieden hätte.

Guy Lofalk ist der zuständige Zwangsverwalter für das Unternehmen Saab. Er bestätigte in einem Brief an das zuständige Gericht in Vänersborg die Übernahme und zog seinen Antrag auf Abbruch des Sanierungsverfahrens zurück. Bereits im Sommer hatten die Unternehmer aus China den Einstieg bei Saab ausgehandelt. Damals wollten sie einen Teil des Unternehmens übernehmen und dieses mit einer Soforthilfe von 70 Millionen Euro stützen, zudem hatten sie angekündigt, langfristig 245 Millionen Euro zu investieren. Das zugesagte Geld kam so langsam, dass bald keine Löhne mehr für die Angestellten und Arbeiter von Saab bezahlt werden konnten. Schon seit April stand die Produktion im Hauptwerk Trollhättan wegen der katastrophalen Finanzausstattung still.

Die 3.500 Beschäftigten haben wieder Hoffnung, den Arbeitsplatz behalten zu können und regelmäßig Löhne und Gehälter pünktlich auf dem Konto vorzufinden. Eine Aussage der Käufer, wie es weitergehen soll, steht noch aus.

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June 6, 2011

General Electric und Nissan bauen Solartankstellen

General Electric und Nissan bauen Solartankstellen

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Veröffentlicht: 13:49, 6. Jun. 2011 (CEST)
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Solartankstelle in Deutschland

Plainville / Franklin (Vereinigte Staaten), 06.06.2011 – Einweihung von Solarladestationen für Elektroautos in Plainville im US-Bundesstaat Connecticut durch General Electric, Bau von Solarzapfsäulen in Franklin im Bundesstaat Tennessee durch Nissan: Die Aufladung an diesen Anlagen ergibt eine positive Kohlenstoffdioxid-(CO2)-Bilanz.

Die Autos im Schatten parken, während auf dem Dach der Schatten spendenden Carports Solarmodule montiert werden: Der erzeugte Strom steht für Elektroautos zur Verfügung, die während der Parkzeit aufgeladen werden können. Ein hervorragendes Konzept für den Betrieb von Elektrofahrzeugen. Dieses ist deutlich umweltschonender als die Aufladung mit Strom, der aus fossilen Brennstoffen erzeugt wurde. Denn in diesem Fall ist der Betrieb eines Fahrzeugs mit Benzin oder Diesel deutlich umweltschonender, als die Energie aus der Batterie.

General Electric hat seinen ersten Solar-Car-Ports eingeweiht. 125 MWh sollen sie im Jahr leisten. Im Juni 2011 soll ein Carport der Firma Nissan fertiggestellt werden. 30 Ladesäulen sollen dort zur Verfügung stehen. Ausschließlich der Leaf, das Elektroauto von Nissan, soll dort geladen werden können.

Denkt man an die vielen Garagendächer und Carports, ergibt sich ein enormes Potenzial für diese Technik.

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  • Portal:Automobilindustrie

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May 16, 2011

Neuer Interessent für den schwedischen Autobauer Saab

Neuer Interessent für den schwedischen Autobauer Saab

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Veröffentlicht: 20:07, 16. Mai 2011 (CEST)
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Saab-Logo

Stockholm (Schweden), 16.05.2011 – Als neuer Geldgeber des bedrohten schwedischen Automobilherstellers Saab hat sich nun der chinesische Autohändler Pang Da ins Spiel gebracht. Der chinesische Investor will zunächst 30 Millionen Euro aufbringen, um die Produktion in den Fabrikhallen von Saab wieder zum Laufen zu bringen, die seit Wochen still steht. Saab steht zurzeit finanziell so schlecht da, dass Lieferantenrechnungen nicht bezahlt werden können. Längerfristig will das börsennotierte Unternehmen Pang Da 65 Millionen Euro investieren, um dafür den Aktienanteil des jetzigen Eigentümers Spyker zu übernehmen. Auf der Basis der Saab-Modelle will der chinesische Autohändler eigens für den chinesischen Markt konzipierte Modelle entwickeln.

Der niederländische Sportwagenhersteller Spyker hatte Saab erst 2010 erworben. Vor kurzem war erst ein anderer chinesischer Investor, der Hawtai-Konzern, wieder abgesprungen. Die Behörden in China und Schweden müssen dem Deal noch zustimmen.

Der schwedische Marktbeobachter Fredrik Sjöshult äußerte laut dem Berliner Tagesspiegel Zweifel, ob sich Saab mit dem neuen Investor aus seinen finanziellen Schwierigkeiten herausmanövrieren kann: „Der Saabzirkus dreht sich weiter. Mit einem neuen chinesischen Akteur, der keine Autos herstellt, nicht genug Geld hat, um Saabs langfristige Probleme zu lösen und der nur die Hälfte von dem bezahlt, was die abgesprungene Hawtai in der letzten Woche bezahlen wollte.“

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March 9, 2011

Interesse für Biosprit E10 bleibt hinter Erwartungen zurück

Interesse für Biosprit E10 bleibt hinter Erwartungen zurück

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Veröffentlicht: 14:26, 9. Mär. 2011 (CET)
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Zapfsäule mit E10 in Vorbereitung

Berlin (Deutschland), 09.03.2011 – Das Interesse in der Bevölkerung für den Biotreibstoff E10 bleibt hinter den Erwartungen zurück. Mit ein Grund dafür dürfte sein, dass viele Autofahrer unzureichend informiert und durch Presseberichte über die Unverträglichkeit des Treibstoffes verunsichert sind. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat deswegen zu einem Treffen mit Vertretern der Automobilindustrie, Verbraucherverbänden, Bioethanolerzeugern, Mineralölwirtschaft, Automobilclubs und Bauernverband eingeladen. An der Konferenz nahmen außerdem Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sowie Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (beide CSU) teil.

Politik und Industrie haben sich grundsätzlich auf eine Fortsetzung der Markteinführung verständigt. Bundesumweltminister Röttgen hatte der Industrie vorgeworfen, zu wenige Anstrengungen für die Einführung des Kraftstoffes zu unternehmen. Doch zweifelhaft ist nicht nur die Verträglichkeit des Kraftstoffes selbst, sondern Kritiker halten es für verwerflich, dass speziell für den Ethanol-Kraftstoff angebaute Zuckerrüben, Zuckerrohr, Mais und Getreide verbraucht werde, während anderswo Menschen an Hunger sterben. Außerdem würden dadurch Lebensmittel knapper, was die bereits 2007–2008 weltweit gestiegenen Lebensmittelpreise weiter erhöhe, wovon insbesondere Menschen in den Entwicklungsländern existentiell betroffen sind. Der verkehrspolitischer Sprecher der Grünen, Winfried Hermann, fordert den Nachweis der Öko-Bilanz des zugemischten Bio-Ethanols; dessen Herkunft aus nachwachsendem und nachhaltigen landwirtschaftlichen Anbau müsse klar zertifiziert sein, äußerte Hermann gegenüber n-tv. Ethanol sei nicht schon durch seine Herkunft aus nachwachsenden Rohstoffen ökologisch. Problematisch sei eine etwaige Verdrängung von Ernährungsproduktion oder Regenwald.

Durch die Einführung des Treibstoffes E10 verunsicherte Autofahrer stiegen vielfach auf Super Plus um, was zu einem Versorgungsengpass dieser Treibstoffsorte führte. Politik, Wirtschaft und Verbraucher schieben sich die Verantwortung für die Situation gegenseitig zu. Für Klaus Picard, den Hauptgeschäftsführer des Verbands der Mineralölwirtschaft, erfolgt die Einführung des E10-Treibstoffes „gegen den Wunsch der breiten Bevölkerung“. Die Mineralölwirtschaft müsse die Vorgaben der Politik jedoch umsetzen, da sonst Strafzahlungen drohen, die man auf den Preis umlegen wolle. Diese Ankündigung ist für das Bundesumweltministerium „nicht hinnehmbar“, so die Sprecherin des Ministeriums. Es sei die Aufgabe der Mineralölkonzerne, die Verbraucher davon zu überzeugen, dass eine zehnprozentige Ethanolbeimischung unschädlich sei.

Der ADAC wiederum kritisierte, dass zu wenig Alternativtreibstoff zur Verfügung stehe. Außerdem kritisierte der Automobilclub, dass die Frage ungeklärt sei, wer für Fahrzeugschäden durch E10 hafte, falls ein Autofahrer den Treibstoff tankt, etwa weil der Tankwart ihm sagte, er könne das Benzin bedenkenlos tanken. Aufgrund der Unbedenklichkeitsliste, die bei der Deutschen Automobil Treuhand unter www.dat.de verfügbar ist, gelten 93 Prozent der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge als E10-tauglich, doch ob bei den Verbleibenden ein einmaliges falsches Tanken den Motor schädigt, ist bislang nicht bekannt. Dies versucht der ADAC mit einer Testreihe derzeit herauszufinden.

Für zusätzliche Verunsicherung hatten Berichte gesorgt, nach denen das E10-Benzin womöglich schädlicher sei als bisher angenommen. Thomas Brüner, der Leiter der Motorenentwicklung bei BMW, hatte am 6. März in der Welt am Sonntag gesagt, dass bei einer Verwendung von E10 vermutlich die Wartungsintervalle für den Ölwechsel verkürzt werden müssen. Auf diese Frage wollen sich BMW und Daimler nun in einer gemeinsamen Forschungsgruppe konzentrieren. Andreas Keßler, der für das ZDF in der Sendung Wiso regelmäßig Autofragen erörtert, sieht vor allem im erhöhten Wasseranteil eine Gefahr. So würde die Schmierfähigkeit zurückgehen. Im Winter könne deswegen bei Kurzstrecken unter starkem Frost ein Einfrieren der Ölpumpe verursacht und so ein Motorschaden ausgelöst werden.

Derzeit sind in manchen Raffinerien die Tanks mit E10-Benzin gefüllt, doch der Absatz ist rückläufig. Weniger als ein Drittel der von PCK in Schwedt an der Oder im Februar produzierten E10-Menge sei an die Tankstellen ausgeliefert worden und im März sei das Interesse weiter gesunken, teilten Firmensprecher der Mineralölwirtschaft mit. „Jetzt geht nur noch etwa ein Viertel der bestellten E-10-Menge weg. Die Tendenz ist weiter rückläufig“, sagte Vica Fajnor von PCK, einem Gemeinschaftsunternehmen von BP, Shell, Eni und Total.

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March 6, 2011

Deutschland: Verbraucher-Boykott des neuen Kraftstoffgemischs E10 setzt Politik unter Druck

Deutschland: Verbraucher-Boykott des neuen Kraftstoffgemischs E10 setzt Politik unter Druck

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Veröffentlicht: 18:08, 6. Mär. 2011 (CET)
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Bundesumweltminister seit 2009: Norbert Röttgen (CDU) will E10 an den Tanksäulen durchsetzen

Bundesumweltminister 2005 – 2009: Sigmar Gabriel (SPD) wischte 2008 wissenschaftliche Bedenken gegen den neuen Biosprit beiseite.

Berlin (Deutschland), 06.03.2011 – Die Verbraucher in Deutschland boykottieren an den Zapfsäulen den angeblich umweltfreundlichen neuen Benzin-Ethanol-Kraftstoff E10. Gegenüber einer großen deutschen Boulevardzeitung verteidigte Bundesumweltminister Norbert Röttgen den neuen Kraftstoff mit den Worten: „Die Einführung von Biokraftstoff dient dazu, unsere Abhängigkeit vom Öl zu reduzieren.“ Außerdem soll die Verwendung des Kraftstoffs dazu beitragen, den Ausstoß des schädlichen Klimagases Kohlenstoffdioxid (CO2) zu vermindern.

Die Produktbezeichnung setzt sich zusammen aus „E“ für „Ethanol“ (umgangssprachlich: „Alkohol“) und der Zahl „10“ für den Ethanolanteil von 10 Prozent. Der herkömmliche Superkraftstoff hatte bisher einen Ethanolanteil von fünf Prozent (auch „E5“ genannt).

Die Klimabilanz von E10 ist unter Experten jedoch umstritten. Landwirte widmen ihre Anbauflächen um und produzieren Weizen, Mais oder Zuckerrüben für die Ethanolproduktion, weil das lukrativer ist. Der Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für globale Umweltveränderungen empfahl dem damaligen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD), die Produktion von Biosprit aus Mais und Raps sofort zu stoppen. Der Leiter des Beirats, Jürgen Schmid, warnte 2008 vor dem möglichen Missbrauch durch die Förderung von Mais- und Rapsanbau. Bauern in Ländern der Dritten Welt könnten dazu verleitet werden, Regenwälder abzuholzen, um die attraktiven Prämien für den Anbau von Mais und Raps zu kassieren: „Durch die Zerstörung des Urwalds wird mehr Treibhausgas freigesetzt als im Biosprit vermieden wird.“ Der Einwand des Beirats wurde vom Umweltminister Gabriel damals zurückgewiesen. Entscheidend für das Verbraucherverhalten an den Zapfsäulen ist jedoch vor allem die Befürchtung, die Motoren ihrer Fahrzeuge könnten das neue Kraftstoffgemisch, dem 10 Prozent Ethanol beigemischt sind, nicht vertragen. E10 wird gegenwärtig an ungefähr 7.000 von insgesamt 15.000 Tankstellen im deutschen Bundesgebiet angeboten. Weil die Raffinerien wegen des Verbraucherboykotts zurzeit auf dem Kraftstoff sitzen bleiben, wurde die E10-Produktion zunächst einmal gestoppt. Damit steht die Einführung des Biosprits möglicherweise vor dem Aus.

Thomas Brüner, der Leiter der BMW-Mechanikentwicklung, bestärkte in einem Interview die Zweifel an der Tauglichkeit des neuen Kraftstoffs. Wie er der „Welt am Sonntag“ sagte, nimmt die Wassermenge im Motor durch den Einsatz von Ethanol zu. Im Fahrbetrieb kondensiert das Wasser „aus den Verbrennungsgasen und gelangt ins Öl, das dadurch verdünnt wird und schneller altert.“ Die Intervalle für einen Ölwechsel müssten möglicherweise verkürzt werden. Experten empfehlen Autofahrern, die E10 tanken, häufiger ihren Ölstand zu prüfen.

Die Politik steht nun unter Druck. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) berief für Dienstag einen „Benzin-Gipfel“ ein, obwohl eigentlich Umweltminister Röttgen für die E10-Einführung zuständig ist. Der Handlungsdruck für die Politik ergibt sich auch aus der Tatsache, dass mit der E10-Einführung ein Entgegenkommen gegenüber der Automobilindustrie bei der zukünftigen Höhe des durchschnittlichen Ausstoßes des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids durch Kraftfahrzeuge verbunden ist: Durch den Einsatz des neuen Kraftstoffes müssen die Autos bis 2012 ihren CO2-Ausstoß nicht auf 120, sondern nur auf 130 Gramm pro Kilometer senken.

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January 29, 2011

Patent: Motorwagen Nr. 1 von Carl Benz

Patent: Motorwagen Nr. 1 von Carl Benz – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Patent: Motorwagen Nr. 1 von Carl Benz

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Patent-Motorwagen Nummer 1

Mannheim (Deutschland), 29.01.2011 – Am 29. Januar 1886, also vor 125 Jahren schrieb Carl Benz in Mannheim Automobilgeschichte. Er meldete das Patent für den Motorwagen Nr. 1 an. Niemand ahnte damals, wie sehr dieses Patent die Welt verändern würde. Aus einem „Motorwagen Nummer 1“ wurden eine Milliarde Kraftfahrzeuge, die heute auf den Straßen der Welt unterwegs sind.

Die Teile des Wagens kamen aus der Fahrradproduktion. Er wog 265 Kilogramm bei einer Länge von 2,7 Metern, einer Breite von 1,4 Metern und einer Höhe von 1,45 Meter. Der Motor war ein Einzylinder-Viertaktmotor mit einem Hubraum von 0,954 Litern. Damit leistete er 0,9 PS (0,67 kW). Die Höchstgeschwindigkeit betrug 16 Kilometer pro Stunde bei einem Verbrauch von 10 Litern auf 100 Kilometern.

Der Wagen blieb ein Einzelstück wie der Patent Motorwagen Nr. 2. Die Folgemodelle, die damals für den normalen Bürger unerschwinglich waren, verkauften sich in der europäischen High Society. Bis zum Jahr 1893 lieferte seine Firma Benz & Co 69 Fahrzeuge aus. 1898 lag die Jahresproduktion bei 750 Automobilen. 1900 bekam er Konkurrenz von Gottlieb Daimler, der den „Mercedes“ auf den Markt brachte. Das Modell von Carl Benz verkaufte sich nicht mehr. Die Konkurrenten legten damit die Grundsteine für die spätere Daimler-Benz-AG.

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January 7, 2011

Spionageaffäre bei Renault: Verdächtigt wird „ein chinesischer Hintermann“

Spionageaffäre bei Renault: Verdächtigt wird „ein chinesischer Hintermann“

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Veröffentlicht: 20:19, 7. Jan. 2011 (CET)
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Paris (Frankreich), 07.01.2011 – Hinter einem vermuteten Fall von Wirtschaftsspionage in der Konzernzentrale des französischen Autobauers Renault steckt möglicherweise ein chinesischer Hintermann, schreibt die französische Zeitung „Le Figaro“. Das Interesse der Auftraggeber gilt dabei offenbar der Entwicklung von Elektroautos bei Renault, einem Projekt, in das die Firma zusammen mit ihrem japanischen Partner Nissan jährlich rund 200 Millionen Euro investiert (Wikinews berichtete).

Am Montag waren drei führende Renault-Mitarbeiter wegen des Verdachts auf Wirtschaftsspionage vom Dienst suspendiert worden. Sie mussten ihre Schreibtische in der Konzernzentrale umgehend räumen. Anzeige wurde bisher jedoch noch nicht erstattet. Sie sollen insbesondere Details zur Batterie und zum Motor der Elektrofahrzeuge weitergegeben haben.

Allein in die Entwicklung brauchbarer Batterien investierte Renault-Nissan bisher 1,5 Milliarden Euro. Die Entwicklung von geeigneten Batterien ist entscheidend für die Marktchancen von Elektroautos, da diese die Reichweite der Fahrzeuge, aber auch ihren Preis entscheidend mitbestimmen. Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group schätzt den weltweiten Markt allein für Lithium-Ionen-Akkus im Jahr 2020 auf rund 25 Milliarden US-Dollar.

Frankreichs Industrieminister Eric Besson sprach in diesem Zusammenhang von einem „Wirtschaftskrieg“. Der französische Staat hält 15 Prozent der Anteile an Renault. Wie am Freitag aus Regierungskreisen verlautete, hat das Büro des Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy den Geheimdienst DCRI mit der Untersuchung des Vorgangs beauftragt.

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