WikiNews de

September 18, 2006

Kunstmaler Erich Lindenberg ist tot

Kunstmaler Erich Lindenberg ist tot – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Kunstmaler Erich Lindenberg ist tot

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 23:48, 18. Sep. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Berlin (Deutschland), 18.09.2006 – Kunstmaler Erich Lindenberg ist tot. Er wurde am Samstag, den 16. September tot aufgefunden. Wann er starb, ist nicht bekannt. Er ist der Bruder von Sänger Udo Lindenberg. Noch im Mai 2006 hatten beide den 60. Geburtstag von Udo gefeiert. Die Ermittlungen zur Feststellung der Todesursache des 68-jährigen Kunstmalers wurden eingeleitet.

Themenverwandte Artikel

  • Udo Lindenberg feiert seinen 60. Geburtstag (18.05.2006)

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 18, 2006

Udo Lindenberg feiert seinen 60. Geburtstag

Udo Lindenberg feiert seinen 60. Geburtstag

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 00:33, 18. Mai 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Udo Lindenberg

Berlin (Deutschland), 18.05.2006 – Der am 17. Mai 1946 geborene Künstler gilt als Begründer der deutschsprachigen Rockmusik. Nach einigen Engagements als Schlagzeuger, unter anderem in Klaus Doldingers „Passport“, veröffentlichte er 1971 seine erste – noch englischsprachige – Platte, ein Jahr später die erste deutsche LP. Seinen musikalischen Durchbruch erreichte er 1973 mit dem Album „Alles klar auf der Andrea Doria“. Bis heute folgten an die 60 Platten, die sich etwa 20 Millionen mal verkauften.

Im Sommer 1973 gründete er mit vier weiteren Musikern sein „Panikorchester“, in dem er trotz wechselnder Besetzung immer wieder namhafte Musiker vereinte. Es folgten einige Tourneen, deren vorläufiger Höhepunkt 1979 die „Dröhnlandsymphonie“ darstellte: Das von Theaterregisseur Peter Zadek inszenierte Rockspektakel wurde mit erheblichem finanziellen Aufwand aus der Taufe gehoben und von fast 100.000 Zuschauern besucht. 2004 feierte er mit einer Tournee mit diversen Gaststars (Nina Hagen, Peter Maffay, Otto Waalkes u.a.) sein 30-jähriges Bühnenjubiläum.

Neben seinem gesellschaftlichen und politischen Engagement, das sich in den Liedtexten wie auch in diversen Aktivitäten („Grüne Raupe“, „Rock gegen rechte Gewalt“) ausdrückt, zeichnet sich Lindenberg durch eine beachtliche Vielseitigkeit aus: Anfang der 80er entstanden zwei Kinofilme, 1989 und 2004 zwei Autobiographien. Ab Mitte der 90er entwickelte er eigene Maltechniken, deren Ergebnisse in verschiedenen Bildbänden und vermehrt auch auf Ausstellungen zu sehen sind, zuletzt im April 2006 als Gemeinschaftsausstellung mit seinem Bruder, dem Maler Erich Lindenberg. Im Mai 2002 stellte Udo Lindenberg erstmals seine Theaterrevue „Atlantic Affairs“ mit zahlreichen Gaststars (Helge Schneider, Meret und Ben Becker, Otto Sander, Horst Buchholz und anderen) vor, die die Emigration deutscher Künstler in den 30er und 40er Jahren thematisiert und auf Liedern von Kurt Tucholsky und Friedrich Hollaender aufbaut.

Für sein Schaffen erhielt Udo Lindenberg mehrere Preise, unter anderem 1989 das Bundesverdienstkreuz für seine Bemühungen um die Verständigung zwischen Ost und West. 2004 wurde in seiner Heimatstadt Gronau vor dem Rock’n’Pop-Museum der Udo-Lindenberg-Platz eingeweiht.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.