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July 25, 2007

Maiswurzelbohrer erstmals in Deutschland

Maiswurzelbohrer erstmals in Deutschland

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Veröffentlicht: 12:53, 25. Jul. 2007 (CEST)
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Diabrotica virgifera

Offenburg (Deutschland) / Wien (Österreich), 25.07.2007 – In Deutschland wurde nun das erste Mal der Maiswurzelbohrer nachgewiesen. Der Pflanzenschädling, der normalerweise nur in Nordamerika vorkommt, wurde im Ortenaukreis in Baden-Württemberg gefangen. Er gilt auf den Maisfeldern der Welt als einer der größten Schädlinge.

Bisher kam der Maiswurzelbohrer nur in den angrenzenden Ländern in Europa oder Nordamerika vor. Im Sommer 2005 wurde der Schädling nahe der niederländisch-deutschen Grenze entdeckt. Nach Europa kam er vermutlich 1992 über den Belgrader Flughafen.

Der Schaden für die Landwirte entsteht, weil sich das Tier von den Wurzeln der Maispflanze ernährt. Dadurch wird die Wurzel zerstört und der Mais kann kein Wasser mehr aufnehmen. Begünstigt wird die Ausbreitung auch durch den milden Winter und den warmen Frühling, denn unter diesem Witterungsbedingungen verbreitet er sich besonders gut.

Im Nachbarland Österreich gibt es den Schädling schon länger. Die ersten Exemplare des Diabrotica virgifera, so sein lateinischer Name, wurden im Osten des Landes im Jahr 2002 gesichtet. Die ersten Exemplare in diesem Jahr am 14. Juni.

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Quellen

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September 2, 2005

Schnakenjagd per Hubschrauber

Schnakenjagd per Hubschrauber – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Schnakenjagd per Hubschrauber

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Artikelstatus: Fertig 12:22, 2. Sep. 2005 (CEST)
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Emmendingen (Deutschland), 02.09.2005 – Letzten Montag waren per Hubschrauber und zu Fuß so genannte „Schnakenbekämpfer“ unterwegs. Sie versuchten, entlang des Rheins eine Stechmückenplage zu verhindern. Die Aktion begann zwar schon am Wochenende, doch erst am Montag wurden zusätzlich drei Hubschrauber eingesetzt.

Die Schnakenbekämpfer arbeiten im Auftrag der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS). Die KABS, gegründet 1976, hat die Aufgabe, die Stechmücken am Rhein zwischen dem Kaiserstuhl im Kreis Emmendingen und Bingen in Rheinland-Pfalz zu bekämpfen.

Durch das Hochwasser schlüpften in den letzten Tagen massenweise Stechmückenlarven. Die KABS setzt nur biologische Stoffe ein, um ausschließlich und gezielt die Stechmücken zu vernichten. Der Kampf gegen die Mücken lief bis Mittwoch.

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July 20, 2005

Heuschreckenplage in Südfrankreich

Heuschreckenplage in Südfrankreich – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Heuschreckenplage in Südfrankreich

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Saint Affrique (Frankreich), 20.07.2005 – Die anhaltenden außergewöhnlich hohen Temperaturen im Juni und Juli 2005 haben in der Gegend um St. Affrique im Süden des französischen Departement Aveyron eine Heuschreckenplage bisher unbekannten Ausmaßes ausgelöst. Bei den Plagegeistern handelt es sich um Unmengen von zwei bis dreieinhalb Zentimeter langen Rotflügligen Schnarrschrecken der Art Psophus stridulus.

Die zu den Kurzfühlerschrecken gehörenden dunklen Insekten fressen Felder und Wiesen verzweifelter Landwirte kahl und haben innerhalb von rund sechs Wochen die Landschaft in eine trostlose Steppe verwandelt. Beim Gang über ein befallenes Feld schreckt man bei jedem Schritt einen Schnarrschreckenschwarm auf. Wenn die Heuschrecken auffliegen, ist ein lautes Schnarrgeräusch zu hören und erblickt man leuchtend rote Hinterflügel.

Manche Experten vermuten, die Heuschreckenplage werde durch einen drastischen Klimawandel ausgelöst. Die damit verbundene Aufheizung mache Südeuropa immer „afrikanischer“. Ein deutscher Wissenschaftsautor wies kürzlich im Internet mehrfach darauf hin, dass es im Laufe der Erdgeschichte ständig einen Wechsel von Warmzeiten und Kaltzeiten gegeben habe, der keineswegs abgeschlossen sei. Zeitweise habe das Gebiet von Europa nahe dem Äquator gelegen.

So viele Heuschrecken wie im Sommer 2005 sind im Departement Aveyron noch nie beobachtet worden. Das letzte Heuschreckenjahr war vor 15 Jahren. Aus dieser Zeit wissen die betroffenen Landwirte, dass die Heuschrecken merklich reduziert werden, sobald es kühler wird.

Der Einsatz von Gift gegen die Heuschrecken ist sehr riskant. Denn dabei darf nur ein Mittel verwendet werden, das für die Heuschrecken tödlich ist, nicht aber für Bienen und andere Insekten. Auch das Vieh der Bauern darf nicht durch verseuchtes Futter gefährdet werden.

Die Hitze der letzten Wochen hat auch in Italien negative Folgen. Über 100 Touristen sind nach dem Baden im Meer durch giftige Algen schwer erkrankt.

Quellen

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