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April 1, 2011

US-Kampfflugzeug in der Eifel abgestürzt

US-Kampfflugzeug in der Eifel abgestürzt

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Veröffentlicht: 23:09, 1. Apr. 2011 (CEST)
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A10 Thunderbolt II (Archivbild)

Laufeld (Deutschland), 01.04.2011 – Rund 300 Meter von dem 500-Einwohner-Dorf Laufeld bei Manderscheid in der Eifel stürzte heute gegen 16 Uhr ein US-Militärjet in eine Wiese. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Das berichtet das Polizeipräsidium in Trier.

Das Militärflugzeug vom Typ A10 Thunderbolt II stammte von der Spangdahlem Air Base der US-Luftwaffe im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Das Flugzeug befand sich auf einem routinemäßigen Trainingsflug.

Der Bürgermeister des Ortes äußerte sich erleichtert: „Wir sind wohl knapp einer Katastrophe entgangen.“

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January 22, 2011

Kommandant der Gorch Fock wurde der Führung enthoben

Kommandant der Gorch Fock wurde der Führung enthoben

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Veröffentlicht: 14:59, 22. Jan. 2011 (CET)
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Galionsfigur der Gorch Fock

Ushuaia (Argentinien), 22.01.2011 – Entgegen seiner Ankündigung enthob Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) am Freitag, dem 21. Januar 2011, den Kapitän des Schulungsschiffs Gorch Fock, Norbert Schatz, des Amtes. Gleichzeitig ordnete er die Rückkehr des Schiffes nach Deutschland in den Heimathafen Kiel an. Am Freitag hatte er noch erklärt, Konsequenzen könne es erst nach einer Untersuchung der Vorfälle geben.

Das Kommando auf dem Schiff übernimmt Michael Brühn; es handelt sich um den Vorgänger von Norbert Schatz. Brühn ist Teil des Ermittlungsteams, das sich nach Ushuaia begeben hat, um die Vorfälle zu klären.

Seit im November 2010 eine Offiziersanwärterin aus der Takelage gestürzt und dabei tödlich verunglückt war, kommt das Schiff nicht aus den Schlagzeilen. Kurz nach dem Todesfall soll die geschockte Mannschaft gezwungen worden sein, wieder in die Masten zu klettern. Vier Kadetten sollen sich der Meuterei schuldig gemacht haben. Es soll zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Wenige Tage nach dem Unglück mit tödlichem Ausgang soll eine ausgelassene Feier an Bord stattgefunden haben.

Es wird spekuliert, ob der Verteidigungsminister neue Informationen hat, die ihn zur Abberufung des Kapitäns veranlasst haben. Es ist fraglich, ob die Gorch Fock wieder als Schulungsschiff auf große Fahrt gehen wird.

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March 28, 2010

Südkoreanisches Kriegsschiff nach Explosion gesunken

Südkoreanisches Kriegsschiff nach Explosion gesunken

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Veröffentlicht: 15:21, 28. Mär. 2010 (CEST)
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Südkorea, 28.03.2010 – Nahe der Grenze zu Nordkorea ist ein südkoreanisches Kriegsschiff aufgrund eines Loches im Rumpf gesunken. Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend (MEZ) in der Nähe der südkoreanischen Insel Baengnyeongim im Gelben Meer. Von 104 Menschen an Bord der Cheonan konnten wahrscheinlich 58 gerettet werden. Die Ursache für die Entstehung des Loches ist noch unklar. Es wurde aber anfangs darüber spekuliert, ob es ein Torpedoangriff gewesen sein könnte, nachdem Inselbewohner eine Explosion vernommen hatten. Berichtet wurde aber auch von Schießübungen des nordkoreanischen Staates. Zuvor habe das betroffene Schiff einen Schuss Richtung Norden abgegeben. Am Samstag wollte sich die Regierung zu einem Krisentreffen zusammenfinden. Bereits im November 2009 war es zu einem Schusswechsel auf See zwischen Nord- und Südkorea gekommen. Allerdings sieht die Regierung Südkoreas keine Hinweise auf eine Beteiligung Nordkoreas.

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March 24, 2009

Tornado des Jagdgeschwaders 33 verunglückt

Tornado des Jagdgeschwaders 33 verunglückt

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Veröffentlicht: 21:30, 24. Mär. 2009 (CET)
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Büchel (Deutschland), 24.03.2009 – Am 23. März 2009 ist ein Jagdbomber von Typ Tornado des 33. Jagdbombergeschwaders der deutschen Luftwaffe bei der Landung auf dem Fliegerhorst Büchel im Landkreis Cochem-Zell verunglückt. Bei äußerst ungünstigen Wetterbedingungen soll das Flugzeug nach einem Übungsflug aus bislang nicht näher geklärten Umständen von der Landebahn abgekommen sein und sich mehrfach überschlagen haben. Die beiden Insassen konnten sich durch einen Schleudersitz retten und wurden verletzt in das Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz eingeliefert.

Der Flugbetrieb des Luftwaffenstandorts wurde vorübergehend eingestellt. Am 24. März untersuchte die Generalflugsicherheit der Bundeswehr das Wrack und die genaueren Unglücksumstände. Am Flugzeug entstand vermutlich ein Totalschaden.

Der Fliegerhorst Büchel ist vor allem durch die Mutmaßungen von Atomwaffengegnern bekannt, die vermuten, dass es sich um den letzten Atomwaffenstützpunkt in Deutschland handele.

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February 16, 2009

Zusammenstoß zweier Atomwaffen-U-Boote im Atlantik

Zusammenstoß zweier Atomwaffen-U-Boote im Atlantik

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Veröffentlicht: 23:58, 16. Feb. 2009 (CET)
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atomar getriebenes Atom-U-Boot vom Typ Triomphant-Klasse (Archivfoto)

Paris (Frankreich), 16.02.2009 – Zunächst galt die höchste Geheimhaltungsstufe, doch nun wurde bestätigt, dass Anfang Februar zwei zirka 150 Meter lange U-Boote der französischen und britischen Atomwaffenstreitkräfte mit je 16 Raketen an Bord zusammengestoßen sind.

Das Pariser Verteidigungsministerium verlautbarte – wie bei Havarien solcher Art gewöhnlich, dass von dem Crash der „HMS Vanguard“ und der „Le Triomphant“ „zu keiner Zeit eine Gefahr ausgegangen“ sei. Die Kriegsboote hätten sich auf einem „Routineeinsatz“ mit geringen Geschwindigkeiten befunden. Es werde untersucht, wie es trotz modernster Ortungstechnik zum Crash kommen konnte.

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January 30, 2009

Verhängnisvolle Fehllandung: Mehrere Fallschirmspringer im Baum gelandet

Verhängnisvolle Fehllandung: Mehrere Fallschirmspringer im Baum gelandet

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Veröffentlicht: 08:05, 30. Jan. 2009 (CET)
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Amberg (Deutschland), 30.01.2009 – Am vergangenen Mittwoch, den 28. Januar führte eine Einheit der amerikanischen 173. Airbourne-Brigade der US-Armee in der Ortschaft Großschönbrunn des Marktes Freihung im ostbayerischen Kreis Amberg-Sulzbach eine Übung durch. Über Art und Umfang der mißglückten Landung gibt es in den Medien unterschiedliche Angaben. Ersten Meldungen zufolge hatten die 130 Fallschirmspringer die Windrichtung falsch eingeschätzt, und das Flugzeug soll mit einem falschen Absprungwinkel vom nahegelegenen Truppenübungsplatz Grafenwöhr kommend geflogen sein. Sie wurden gewaltig abgetrieben. Manche der insgesamt zehn Springer saßen einige Stunden in der Gemarkung Ehenfeld den Baumwipfeln fest, bevor sie von Mitgliedern der Bergwacht Amberg-Sulzbach, der Feuerwehr und des Bayerischen Roten Kreuzes befreit werden konnten. Vier von ihnen konnten sich selbst retten und Hilfe holen, der Rest musste mittels Leitern und anderem Gerät aus ihrer mißlichen Lage befreit werden.

Einer der Verunglückten konnte erst nach zwei Stunden gerettet werden, weil die Feuerwehrleiter nicht lang genug war, so dass ein Rettungshubschrauber zur Sicherung des kopfüber Hängenden gerufen werden musste. Er hing in ca. 30 Metern Höhe in einer Föhre. Die Fallschirmspringer wurden nicht ernsthaft verletzt.

Überschattet wurde die Rettungsaktion von einer Straftat: Diebe klauten den ehrenamtlichen Helfern ein teures Navigationsgerät und ein Alarmierungsgerät, während diese im Rettungseinsatz ihr Hab und Gut unbewacht ließen.

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November 9, 2008

Mehr als 20 Tote bei U-Boot-Havarie im Japanischen Meer

Mehr als 20 Tote bei U-Boot-Havarie im Japanischen Meer

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Veröffentlicht: 17:15, 9. Nov. 2008 (CET)
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Lage des Japanischen Meeres

Wladiwostok (Russland), 09.11.2008 – An Bord eines Atom-U-Bootes der russischen Pazifikflotte starben am Samstag in Folge einer Betriebsstörung mindestens 20 Besatzungsmitglieder, darunter sechs Militärangehörige und 14 Zivilisten. Als Ursache des Unglücks vermutet die russische Marine ausströmendes Gas im Feuerlöschsystem. Der Atomreaktor des U-Boots war von der Havarie nicht betroffen. Marinesprecher Igor Dygalo erklärte: „Das Haupttriebwerk arbeitet normal. Die Hintergrundstrahlung entspricht den Normalwerten.“

Dem Marinesprecher zufolge ereignete sich das Unglück innerhalb der russischen Hoheitsgewässer im Japanischen Meer – eine genauere Ortsangabe wollte der russische Militärsprecher nicht machen. Bei einer Probefahrt aktivierte sich nach Angaben des Sprechers im Vorschiff unerwartet das Feuerlöschsystem des Schiffes. Dabei soll ein Gas ausgeströmt sein, das unter anderem zu Kühlzwecken in Kühlschränken eingesetzt wird. Das giftige Gas ist unter dem Handelsnamen „Freon“ (Difluordichlormethan) bekannt und gehört zur Gruppe der Halogenkohlenwasserstoffe. Bei einem Brand an Bord eines U-Bootes löst das Feuerlöschsystem eine Reihe von Aktionen aus. Unter anderem wird der betroffenen Kammer der Sauerstoff entzogen und ein gasförmiges Kühlmittel eingeleitet. Für Menschen, die sich dann in einem solchen Raum aufhalten, besteht Lebensgefahr.

Modell eines U-Bootes vom Typ 971U

Bei dem U-Boot handelt es sich um die K-152 „Nerpa“ (Robbe), einem U-Boot der Akula-Klasse, das seit Oktober zu Testzwecken in pazifischen Gewässern unterwegs war. Es war geplant, das Schiff für einen Zeitraum von zehn Jahren im Leasingverfahren an Indien auszuleihen. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich 208 Personen an Bord, darunter eine Reihe von Schiffsingenieuren. Standardmäßig hat das U-Boot eine 73-köpfige Besatzung.

Die Nerpa ist inzwischen aus eigener Kraft im Marinestützpunkt Bolschoi Kamen eingetroffen – ungefähr 130 Kilometer von Wladiwostok, dem Hauptstützpunkt der russischen Pazifikflotte, entfernt. Zuvor waren 21 Verletzte durch das U-Boot-Jagdschiff „Admiral Tribuz“ aufgenommen und in Krankenhäuser an der Küste gebracht worden.

Der russische Präsident Dmitri Medwedew wies bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Militärführung an, das Unglück zu untersuchen. Ein Ermittlungskomitee bei der Staatsanwaltschaft Russlands ermittelt wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen Paragraf 352 des Strafgesetzbuches (Verletzung von Vorschriften für den Betrieb von Kriegsschiffen, die eine fahrlässige Tötung zur Folge haben).

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October 10, 2007

Grundwehrdienstleistender im Kampfpanzer ertrunken

Grundwehrdienstleistender im Kampfpanzer ertrunken

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Veröffentlicht: 13:19, 10. Okt. 2007 (CEST)
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Storkau (Elbe) / Augustdorf (Deutschland), 10.10.2007 – Beim Übersetzen mit einem Kampfpanzer vom Typ „Leopard 2 A6“ ist der Fahrer des Fahrzeuges in der Elbe ertrunken. Der Panzer kam gegen 21.00 Uhr aus noch ungeklärter Ursache von der Fähre ab und versank in der Elbe.

Der Fahrer, der auf Grund der Bauart des Panzers den längsten Ausstiegsweg hat, konnte sich nicht mehr in Sicherheit bringen. Er war ein grundwehrdienstleistender Obergefreiter, der dem Panzerbataillons 203 in Augustdorf, Nordrhein-Westfalen, angehört. Drei Personen, der Richtschütze, der Ladeschütze sowie der Kommandant, konnten sich retten.

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July 8, 2006

Verunglückter Marinetaucher war bekannter Schwimmer

Verunglückter Marinetaucher war bekannter Schwimmer

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Artikelstatus: Fertig 22:05, 8. Jul. 2006 (CEST)
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Kochel am See (Deutschland), 08.07.2006 – Am 25. Juni verunglückte ein 24-jähriger Taucher aus einer Kieler Bundeswehreinheit im bayerischen Walchensee tödlich. Der Tod des Soldaten ereignete sich in 47 Meter Tiefe während einer Marineübung.

Jetzt wurde die Identiät des Unfallopfers durch die Kriminalpolizei in Weilheim bestätigt. Es handelt sich um Dennis Koch, einen ehemaligen Sportler mehrerer Schwimmvereine aus Borken und Baunatal. Koch hatte während seiner aktiven Wettkampflaufbahn mehrere Schwimmtitel gewonnen. Eine abgeschlossene Ausbildung als Kampfschwimmer hatte er hinter sich.

Annika Mehlhorn, eine erfolgreiche Wettkampfschwimmerin der SG ACT Baunatal, war eng mit Koch befreundet.

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June 28, 2006

Kieler Taucher im Walchensee tödlich verunglückt

Kieler Taucher im Walchensee tödlich verunglückt

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Artikelstatus: Fertig 20:22, 28. Jun. 2006 (CEST)
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Kiel / Kochel am See (Deutschland), 28.06.2006 – Noch vor einigen Tagen hatte Braunbär Bruno den Walchensee besucht. Am Dienstag war der See zum Ort eines tragischen Unglücks geworden. Eine Marineeinheit aus Kiel befand sich am Dienstag bei einem Lehrgang im oberbayerischen Walchensee in der Nähe von Kochel am See. Bei einer Tauchübung kam dabei ein 24-jähriger Soldat ums Leben. Ein weiterer Taucher wurde mit Verletzungen gerettet und ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Stelle im Walchensee, an der das Unglück geschah, ist zirka 47 Meter tief. Die beiden Soldaten waren am Dienstagmittag in den See eingestiegen und übten den Tauchgang. Unmittelbar nach dem Abtauchen der beiden Soldaten, wurde an Land ein Alarmsignal gesichtet, daraufhin sei sofort ein Rettungstaucher den beiden, die bereits fast die Oberfläche erreicht hatten, zu Hilfe geeilt. Welche Gründe sie veranlasst hatten, den Tauchgang vorzeitig abzubrechen und wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.

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