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December 5, 2006

Proteste gegen Gesundheitsreform: Bundesweit zehntausende Arztpraxen geschlossen

Proteste gegen Gesundheitsreform: Bundesweit zehntausende Arztpraxen geschlossen

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Artikelstatus: Fertig 07:20 Uhr 05.12.2006 (CET)
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Berlin (Deutschland), 05.12.2006 – In der bundesweiten konzertierten Aktion „Patient in Not – diese Reform schadet allen“ blieben am 4. Dezember 2006 zahlreiche Arztpraxen geschlossen. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte wollten mit dieser Aktion gegen die geplante Gesundheitsreform protestieren. Die Ärzte wurden von einer Allianz aus Zahnärzten, Apothekern, Kliniken und insgesamt 40 Berufsverbänden unterstützt.

Unterdessen warf die Bundesgesundheitsministerin den Ärzten vor, mit der Aktion Patienten in „Geiselhaft“ zu nehmen.

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September 17, 2006

Ärztestreik: Mediziner am Bergmannsheil fordern Tarifvertrag

Ärztestreik: Mediziner am Bergmannsheil fordern Tarifvertrag

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Artikelstatus: Fertig 15:01, 17. Sep. 2006 (CEST)
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Bochum (Deutschland), 17.09.2006 – Mehr als 100 Klinikärzte der traditionsreichen Kliniken Bergmannsheil haben am 14. September 2006 in einer aktiven Mittagspause die Rückkehr an den Verhandlungstisch gefordert. In einer Demonstration vor der Verwaltung der Bergbau-Berufsgenossenschaft, der Trägerin der ältesten Unfallklinik der Welt, forderten sie die Wiederaufnahme der seit einem Jahr stockenden Tarifverhandlungen.

BG Kliniken Bergmannsheil (nicht landeseigene Universitätsklinik)

Im Gegensatz zu den an landeseigenen Universitätskliniken und kommunalen Krankenhäusern beschäftigten Ärzten müssen die Mediziner an der nichtlandeseigenen Universitätsklinik Bergmannsheil mit der Einführung des TVÖD rechnen, die mit Einkommenskürzungen verbunden wäre.

Die von der Gewerkschaft Marburger Bund vertretenen Ärzte fordern jetzt einen eigenen ärztespezifischen Tarifvertrag, der den Tarifverträgen an den landeseigenen Universitätskliniken oder den kommunalen Krankenhäusern entsprechen würde.

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August 17, 2006

Ärztestreik – Verhandlungen erneut im Stocken

Ärztestreik – Verhandlungen erneut im Stocken

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Artikelstatus: Fertig 14:46, 17. Aug. 2006 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 17.08.2006 – Nach anfänglich zielstrebig verlaufenen Gesprächen sind die Verhandlungen im Tarifkonflikt zwischen Arbeitgebern und Marburger Bund am 16. August 2006 erneut ins Stocken geraten.

Bei der Auseinandersetzung geht es um Bezahlung, Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen der Ärzte an kommunalen Krankenhäusern in der Bundesrepublik Deutschland.

Ziel des Marburger Bundes ist es laut Lutz Hammerschlag, dem Verhandlungsführer der Ärzte, „ein neues, eigenständiges Tarifwerk“ für die rund 70.000 Mediziner an städtischen Kliniken und Kreiskrankenhäusern in Deutschland zu schaffen.

Unterdessen sollen die seit acht Wochen laufenden Ärztestreiks laut Auskunft des Marburger Bundes mit 17.200 Ärzten, die in 185 Krankenhäusern die Arbeit niederlegten, einen vorläufigen Höhepunkt erreicht haben.

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Überraschende Einigung bei Ärzte-Tarifgesprächen

Überraschende Einigung bei Ärzte-Tarifgesprächen

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Artikelstatus: Fertig 23:51, 18. Aug. 2006 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 17.08.2006 – Die kommunalen Arbeitgeber und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund haben sich auf einen Tarifvertrag für die an kommunalen Krankenhäusern beschäftigten Ärztinnen und Ärzte geeinigt.

Darin wird eine Erhöhung des durchschnittlichen Gehalts um 10 bis 13 Prozent und eine Begrenzung der Arbeitszeit festgelegt.

Der Marburger Bund hat mit diesem Kompromiss weder seine ursprüngliche Forderung nach einer Lohnerhöhung um 30 Prozent noch die Angleichung der Gehälter an die der landeseigenen Universitätskliniken erreicht. Auch die Begeisterung des Verhandlungsführers der Arbeitgeber, Otto Foit, hielt sich in Grenzen. Auf die Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft kommen durch den Abschluss Mehrkosten von rund 500 Millionen Euro zu. Die Vertreter der öffentlichen Arbeitgeber befürchten sogar, dass die steigenden Kosten zu Schließungen von Krankenhäusern führen könnten. Immerhin konnten die Arbeitgeber einen Teilerfolg für sich verbuchen, weil der Tarifkompromiss unterhalb des im Bereich der Universitätskliniken erzielten Abschlusses geblieben ist. Der Marburger Bund konnte es sich als Erfolg anrechnen, dass es gelang, den Vertrag der Gewerkschaft Ver.di zu überbieten.

Der Tarifabschluss beendet einen achtwöchigen Arbeitskampf der Mediziner an kommunalen Krankenhäusern, von dem 70.000 Ärzte betroffen sind. Am Donnerstag hatten sich noch 16.000 Ärzte an 164 Krankenhäusern an den Streikaktionen beteiligt. Bevor der abgeschlossene Kompromiss rechtskräftig werden kann, muss noch die Große Tarifkommission der Gewerkschaft zustimmen. Danach wird das Ergebnis den Mitgliedern zur Urabstimmung vorgelegt.

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August 15, 2006

Ärztestreik: Wieder Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Marburger Bund

Ärztestreik: Wieder Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Marburger Bund

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Artikelstatus: Fertig 19:08, 15. Aug. 2006 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 15.08.2006 – Seit gestern verhandeln die kommunalen Arbeitgeber und der Marburger Bund in Düsseldorf wieder über Arbeitsbedingungen und Bezahlung der an kommunalen Krankenhäusern beschäftigten Ärzte.

Unter dem Druck der Streiks hatte sich die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) bereiterklärt, die Tarifverhandlungen mit dem Marburger Bund wieder fortzusetzen.

Laut Marburger Bund, der nach eigenen Angaben 110.000 der etwa 140.000 Krankenhausärzte vertritt, sind durch die Tarifeinigung zwischen Arbeitgebern, ver.di und dbb Tarifunion Gehaltseinbußen von 12 Prozent zu erwarten. Die Gewerkschaft fordert einen eigenen Flächentarifvertrag für Ärzte.

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August 11, 2006

Ärztestreiks verschärfen sich – 17.000 Mediziner im Ausstand

Ärztestreiks verschärfen sich – 17.000 Mediziner im Ausstand

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Artikelstatus: Fertig 07:16, 11. Aug. 2006 (CEST)
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Berlin / München (Deutschland), 11.08.2006 – Nach der Tarifeinigung vom 2. August 2006, bei der die Ärztegewerkschaft Marburger Bund nicht einbezogen worden war, verschärfen sich die Ärztestreiks zunehmend.

Am 9. August 2006 gingen bundesweit 17.000 Ärztinnen und Ärzte auf die Straße, alleine in München demonstrierten 3.500 Medizinerinnen und Mediziner. Damit wurde der Höhepunkt von etwa 13.500 Streikenden, der während des vorangegangenen Ärztestreiks an den Universitätskliniken erreicht wurde, nun deutlich überschritten.

Laut Marburger Bund, der nach eigenen Angaben 110.000 der etwa 140.000 Krankenhausärzte vertritt, sind durch die Tarifeinigung zwischen Arbeitgebern, ver.di und dbb Tarifunion Gehaltseinbußen von 12 Prozent zu erwarten. Die Gewerkschaft fordert einen eigenen Flächentarifvertrag für Ärzte.

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August 5, 2006

Ärzte demonstrierten bundesweit

Ärzte demonstrierten bundesweit – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Ärzte demonstrierten bundesweit

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Artikelstatus: Fertig 15:39, 5. Aug. 2006 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 05.08.2006 – Aus Protest gegen Arbeitsbedingungen und Entlohnung an kommunalen Krankenhäusern gingen am 2. August bundesweit etwa 15.000 Ärzte auf die Straße.

Die Kundgebung richtete sich auch gegen die Ausschaltung der Ärztegewerkschaft Marburger Bund bei der Tarifeinigung vom 1. August zwischen Arbeitgebern, ver.di und dbb Tarifunion.

Bei den seit Juni laufenden Streiks an kommunalen Krankenhäusern kämpfen die angestellten Ärzte für eine Verbesserung der aus ihrer Sicht unzumutbaren Arbeitsbedingungen und für eine leistungsgerechte Bezahlung durch die kommunalen Arbeitgeber. Nach einer Darstellung des Marburger Bundes ist die Tarifeinigung vom Vortage nicht mit einer Gehaltserhöhung um zehn Prozent, sondern mit einem Minus von zwölf Prozent verbunden.

Alleine in Hannover versammelten sich am 2. August mehr als 4.000 Mediziner zu einer Protestkundgebung.

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July 26, 2006

Marburger Bund: 15.000 Ärzte im Ausstand

Marburger Bund: 15.000 Ärzte im Ausstand

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Artikelstatus: Fertig 19:13, 26. Jul. 2006 (CEST)
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Berlin / Braunschweig / Ingolstadt / Schleswig (Deutschland), 26.07.2006 – Die bundesweiten Aktionen der Ärzte erreichten heute einen neuen Höchststand. 14.800 Ärzte an den kommunalen Kliniken in elf Bundesländern und 122 Städten befanden sich nach Auskunft des Marburger Bundes heute im Ausstand. In Braunschweig, Ingolstadt und Schleswig gingen die Ärzte auf die Straße, um ihren Forderungen in der aktuellen Tarifauseinandersetzung mit den kommunalen Arbeitgebern, die in der Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VKA) zusammengeschlossen sind, Nachdruck zu verleihen.

Etwa 800 Ärzte demonstrierten heute auf der zentralen Kundgebung für Norddeutschland in Braunschweig mit Rasseln, Transparenten und Trillerpfeifen für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter. Die nach Angaben des Veranstalters 2.000 Ärzte von 38 bayerischen Kliniken, die in Ingolstadt demonstrierten, rief der Vorsitzende des Marburger Bundes, Frank Ulrich Montgomery, dazu auf, die Streiks noch weiter zu intensivieren. Den Arbeitgebern rief er zu: „Diese Arbeitgeber brauchen offenbar noch Nachhilfe in Tarifpolitik.“ Er warf den Arbeitgebern vor, kein brauchbares Angebot vorgelegt zu haben. Auch zu einer Schlichtung seien die Arbeitgeber offenbar nicht bereit. Diese hatten eine Schlichtung gestern abgelehnt. Hauptstreitpunkt sind offenbar immer noch die Gehaltsforderungen der Ärztegewerkschaft, die eine Erhöhung um 15 Prozent verlangen. Die Tarifverhandlungen waren am 18. Juli für gescheitert erklärt worden. Die Streiks der Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern hatten am 26. Juni begonnen. Rund 70.000 Ärzte sind in Deutschland an den etwa 700 Krankenhäusern in kommunaler Trägerschaft beschäftigt.

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