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December 21, 2010

Forsa-Umfrage: FDP bei drei Prozent

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Forsa-Umfrage: FDP bei drei Prozent

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Veröffentlicht: 18:53, 21. Dez. 2010 (CET)
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Berlin (Deutschland), 21.12.2010 – Die FDP kommt laut der jüngsten Umfrage für den Zeitraum vom 13. bis 17. Dezember 2010, die heute veröffentlicht wurde, nur noch auf drei Prozent Zustimmung in der Wählergunst. So schlecht hat die FDP in dieser Umfrage seit Jahren nicht mehr abgeschnitten. Bei der Bundestagswahl vom 27.09.2009 hatte die Partei, die gewöhnlich mit der Farbe Gelb assoziert wird, noch 14,6 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten. Das Ergebnis ist das schlechteste Forsa-Umfrageergebnis für die FDP seit November 2002.

Die Linke erhielt in der aktuellen Umfrage 11, die Grünen 19, die SPD 24 und die Union 35 Prozent der „Stimmen“.

Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahlen wären …. So stellt das Forsa-Institut jede Woche im Auftrag der Zeitschrift „stern“ und dem deutschen Fernsehsender RTL seine so genannte „Sonntagsfrage“.

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Quellen

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October 13, 2010

Wahlumfrage: Wählerwanderungen setzen sich fort

Wahlumfrage: Wählerwanderungen setzen sich fort

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Veröffentlicht: 17:23, 13. Okt. 2010 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 13.10.2010 – Bei einer aktuellen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Magazins „stern“ und des Fernsehsenders RTL ergeben sich nach Presseberichten für die Sonntagsfrage auf Bundesebene zur Zeit folgende Ergebnisse: CDU/CSU 29 Prozent; Bündnis 90/Die Grünen 25 Prozent; SPD 23 Prozent; Die Linke 12 Prozent; und die FDP 4 Prozent.

Die sich bereits in vergangenen Umfrageergebnissen ausgedrückten Zustimmungsverluste der FDP und -gewinne der Grünen setzen sich damit fort. Insgesamt stehen dem Regierungslager (CDU/CSU/FDP), das auf 33 Prozent kommt, 60 Prozent bei den Oppositionsparteien gegenüber. Die SPD und die Grünen könnten mit gemeinsam 48 Prozent eine grün-rote Koalition bilden, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahlen wären.[1] Für Koalitionen aus CDU/CSU/Grüne, CDU/CSU/SPD und Grüne/SPD/Die Linke gäbe es ebenfalls Mehrheiten.

Dieses Ungleichgewicht zwischen Oppositions- und Regierungsanhängern wird durch die Fünf-Prozent-Hürde bei der Sitzverteilung im Deutschen Bundestag noch verstärkt, weil nach diesem Umfrageergebnis die FDP (erstmals) den Einzug verpassen würde[2] und für die Zuteilung der derzeitigen Regierung nur die 29 Prozent der Stimmen für die CDU/CSU berücksichtigt würden.

Anmerkungen

  1. und zwar trotz der knapp verfehlten absoluten Mehrheit der Stimmen, weil durch Effekte des Sainte-Laguë/Schepers-Verfahrens, das für die Stimmzuteilung verwendet wird (vgl. Wikipedia: Bundestagswahlen), durch Überhangmandate und die Fünf-Prozent-Hürde einer knapp verfehlten absoluten Stimmenmehrheit durchaus eine absolute Mehrheit der Abgeordneten entsprechen kann und wegen der Fünf-Prozent-Hürde tendenziell auch entspricht.
  2. Aufgrund der statistischen Unschärfe der Prozentzahlen sind selbst bei angenommener perfekter Repräsentativität der Stichprobe Werte nahe 5 Prozent hinsichtlich der Fünf-Prozent-Hürde mit Vorsicht zu genießen, vgl. hierzu Wikipedia: statistische Signifikanz.

Quellen

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October 6, 2010

Forsa-Umfrage: die Grünen erstmals zweitstärkste Partei in Deutschland

Forsa-Umfrage: die Grünen erstmals zweitstärkste Partei in Deutschland

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Veröffentlicht: 21:09, 6. Okt. 2010 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 06.10.2010 – Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik haben Die Grünen die SPD in der Sonntagsfrage für die Bundesebene überholt. Wie die FAZ meldet, kommen die Grünen auf 24 Prozent; die Sozialdemokraten erreichen nur 23 Prozent.

Damit setzt sich der seit Monaten anhaltende Zulauf zu den Grünen fort. Die bisherige Struktur des Parteiensystems in der Bundesrepublik Deutschland, in der zwei ungefähr gleichstarken großen Volksparteien eine oder mehrere kleinere, eher spezielle Interessen vertretende Parteien (FDP, ab 1982 Grüne, ab 1990 PDS/Linke[1]) gegenüberstanden, ist mithin zumindest vorübergehend obsolet geworden.

Quellen

Anmerkungen

  1. dies gilt strenggenommen erst seit 1972, da bis zu den Wahlen 1969 eine abnehmende Zahl weiterer kleiner Fraktionen Sitze im Bundestag hatten. Außerdem sind die zwischenzeitlich durch Ausschluss oder Austritt fraktionslos gewordenen Abgeordneten unberücksichtigt. Die PDS hatte zeitweise keinen Fraktions-, sondern nur den mit weniger Rechten versehenen Gruppenstatus.

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January 24, 2008

Nokia schließt Werk in Bochum

Nokia schließt Werk in Bochum – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Nokia schließt Werk in Bochum

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Veröffentlicht: 09:52, 24. Jan. 2008 (CET)
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Espoo (Finnland), 24.01.2008 – Nokia schließt das Bochumer Werk zur Jahresmitte 2008. Dies gab der Vorstand am 23.01.2008 in einer Pressekonferenz bekannt. Die Fertigung wird in Rumänien fortgeführt. 2.300 Arbeiter sind davon direkt betroffen. Als Gründe wurden vom Unternehmen die Lohnkosten und ein generell hohes Kostenniveau genannt. Die Löhne machen nach Angaben von Nokia etwa fünf Prozent der Kosten eines Mobiltelefons aus und seien zehnmal höher als in Rumänien.

Die Schließung des Werks schadet nach einer neuen Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin „stern“ dem Image des Handyherstellers Nokia. Nach dieser Umfrage wollen mehr als die Hälfte aller Deutschen auf Grund der Entscheidung des Konzerns künftig keine Nokia-Handys mehr kaufen. Mehr als zwei Drittel meinen, dass die Schließung des Bochumer Werks dem Image des Konzerns schade.

Für heute hat das Unternehmen im Rahmen der Bilanzveröffentlichung um 15 Uhr eine Pressekonferenz angesetzt.

Quellen

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September 16, 2005

Zwei Tage vor der Bundestagswahl: Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet

Zwei Tage vor der Bundestagswahl: Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet

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Artikelstatus: Fertig 21:40, 16. Sep. 2005 (CEST)
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Dies ist ein Artikel, der für einen Wettbewerb eingereicht wurde. Falls ein Einspruch eingelegt wird, bitte Schiedsrichter Cyper davon unterrichten.

Berlin (Deutschland), 16.09.2005 – Nach wochenlanger Führung der Unionsparteien in den Umfragewerten und einer recht erfolgreichen Aufholjagd der Sozialdemokraten um die Wählergunst steht bei der Wahlentscheidung über den 16. Deutschen Bundestag am 18. September 2005 ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden großen politischen Lager bevor. Zurzeit verfügt weder ein rot-grünes Bündnis aus SPD und Grünen unter einem Bundeskanzler Schröder noch ein Bündnis aus CDU/CSU und FDP mit der Spitzenkandidatin Angela Merkel über eine sichere absolute Mehrheit in den Wählerumfragen.

Die Umfragen sind mit großen Unsicherheiten behaftet, da der Unterschied zwischen Schwarz/Gelb einerseits und Rot/Grün sowie der Linkspartei andererseits 1,5 Prozent beträgt, während der Anteil der Unentschlossenen an den Wählern immer noch auf bis zu 30 Prozent veranschlagt wird. Richard Hilmer von Infratest Dimap sprach in der „Welt“ von einem Fünftel Unentschlossener.

Das Institut für Demoskopie in Allensbach sieht Unterschiede zwischen den Hauptblöcken von 1,5 Prozent. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa konnte keine signifikanten Unterschiede zwischen den politischen Lagern feststellen.

Nach den aktuellen Umfragen kommen die Unionsparteien zusammen auf 41,7 Prozent der Wählerstimmen, die FDP erzielt in den Umfragen 8 Prozent der Stimmen. Daraus ergibt sich rechnerisch eine hauchdünne Mehrheit für Schwarz-Gelb. Die SPD kommt laut Allensbach zurzeit auf 32,5 Prozent (-0,4 Prozent gegenüber der Vorwoche), die kleineren Parteien (Grüne: -0,2 Prozent, FDP: + 1 Prozent und Linkspartei etwa gleichbleibend) kommen jeweils auf ungefähr acht Prozent der Wählerstimmen (genauer – Grüne: 7 Prozent, FDP: 8 Prozent, Linkspartei: 8,5 Prozent). Wahrscheinlichstes Ergebnis der Bundestagswahl am 18. September ist danach eine Mehrheit für CDU/CSU und FDP.

Da sowohl die Führung der SPD als auch die Spitzenpolitiker der Grünen eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei abgelehnt haben, ergibt sich keine politisch wahrscheinliche Regierungskoalition mit einem rot-grünen Kanzler. Da aber auch die Unionsparteien im Bündnis mit der FDP über keine sichere Mehrheit verfügen, bleibt rechnerisch eine große Koalition weiterhin eine politische Option – auch wenn sie gegenwärtig von keiner der zur Wahl stehenden Parteien favorisiert wird. Auch eine so genannte Ampel-Koalition aus Rot-Gelb-Grün wird sowohl von den Grünen als auch von der FDP abgelehnt. Beide Parteien wollen in den letzten Tagen eine Zweitstimmenkampagne starten, um ein Erstarken der großen Parteien in Grenzen zu halten.

Während die Kanzlerfrage bei einer schwarz-gelben Koalition geklärt zu sein scheint (Angela Merkel), ist nach wie vor offen, ob der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber im Falle eines Wahlsieges nach Berlin wechseln wird und wenn ja, welches Ministeramt er dort bekleiden würde. Die FDP will im Falle einer schwarz-gelben Mehrheit ihren außenpolitischen Experten Wolfgang Gerhardt ins Auswärtige Amt bringen. Im Falle einer großen Koalition aus CDU/CSU und SPD wäre mit personalpolitischen Neuheiten zu rechnen. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat bereits erklärt, dass er für eine solche Koalition nicht zur Verfügung stehen würde.

Datenbasis für die Befragung des Instituts in Allensbach waren 1682 Wähler, die zwischen Samstag und Donnerstag dieser Woche befragt wurden.

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February 1, 2005

Warnung vor neuem S-Führerschein

Warnung vor neuem S-Führerschein – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Warnung vor neuem S-Führerschein

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Berlin (Deutschland), 01.02.2005 – Nun ist es so weit: Seit heute können Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr aufgrund einer EU-Regelung die neue Führerscheinklasse „S“ erwerben. Damit ist der Jugendliche berechtigt so genannte Mini-Autos zu fahren.

Nun haben sich der ADAC, TÜV und Fahrlehrer gemeldet und vor Unfallrisiken gewarnt. Die Meinung der Fachleute läuft darauf hinaus, dass die kleinen Fahrzeuge keine Sicherheit bieten und Unfälle damit lebensgefährlich sind.

Die Leichtbauweise der Mini-Autos kann die Insassen nicht schützen. Mit einem zulässigen Gewicht von maximal 350 Kilogramm haben Unfälle verheerende Folgen. Es wurden Crash-Tests durchgeführt und diese These damit bewiesen.

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa lehnen auch die meisten Bundesbürger den neuen Führerschein ab.

Experten forderten daher eine Helmpflicht für Quad-Fahrer. Das Bundesverkehrsministerium hat bereits bekannt gegeben, sie würden darüber nachdenken, innerhalb der nächsten Monate eine Helmpflicht einzuführen.

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