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November 1, 2006

Wartungsmission zum Hubble-Weltraumteleskop angekündigt

Wartungsmission zum Hubble-Weltraumteleskop angekündigt

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Artikelstatus: Fertig 12:01, 1. Nov. 2006 (CET)
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Das Hubble Weltraumteleskop

Greenbelt (Vereinigte Staaten), 01.11.2006 – Auf einer Pressekonferenz im Goddard Space Flight Center der NASA hat Michael Griffin gestern bekannt gegeben, dass die fünfte und letzte Wartungsmission zum Hubble-Weltraumteleskop (HST) stattfinden wird. Aufgabe der Mission wird es sein, Gyroskope, Batterien und weitere Ersatzteile auszutauschen. Zudem werden zwei neue Instrumente, der „Cosmic Origins Spectrograph“ und die „Wide Field Camera 3“, installiert, welche die Fähigkeiten des Teleskops noch einmal erheblich verbessern sollen.

Die „SM4“ genannte Mission soll als STS-125 zwischen Frühjahr und Herbst 2008 stattfinden. Die siebenköpfige Crew besteht aus Scott D. Altman als Kommandanten, Capt. Gregory C. Johnson als Piloten und den Missionsspezialisten John M. Grunsfeld, Michael J. Massimino, Andrew J. Feustel, Michael T. Good and K. Megan McArthur. Als Orbiter ist die Discovery vorgesehen, der Flug soll elf Tage dauern.

Die Mission ist besonders heikel, weil die ISS aufgrund ihrer anderen Orbitalbahn nicht als „Rettungsinsel“ dienen kann, sollte es an der Discovery zu Beschädigungen kommen, die eine sichere Landung ungewiss erscheinen lassen.

Durch die Mission soll die Funktionsfähigkeit des HST bis ins Jahr 2013 gesichert werden.

Hinweis: Obwohl die Mission SM4 genannt wird, ist es die fünfte Servicemission zum HST. Die Vorläufermissionen waren SM1, SM2, SM3A und SM3B.

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August 22, 2006

NASA entdeckt neuen Beweis für dunkle Materie

NASA entdeckt neuen Beweis für dunkle Materie

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Artikelstatus: Fertig 17:43, 22. Aug. 2006 (CEST)
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Der 4 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernte Bullet Cluster wird durch zwei kollidierende Galaxienhaufen geformt.

Cambridge (Massachusetts) (USA), 22.08.2006 – Angaben von NASA-Wissenschaftlern zufolge bringen neue Beobachtungen der Masseverteilung einen klaren Beweis für die Trennung von dunkler Materie und normaler Materie.

„Es handelt sich hier um das energiereichste kosmische Phänomen nach dem Urknall, von dem wir wissen“, sagte Maxim Markevitch vom Harvard-Smithsonian Zentrum für Astrophysik und Mitglied des NASA-Teams, das Bilder analysierte, die mit dem Chandra-Röntgen-Observatorium, dem Hubble-Weltraumteleskop, dem Very Large Telescope der europäischen Südsternwarte und den optischen Magellanteleskopen gesammelt worden waren.

Die Beobachtungen unterstützen die Theorie, wonach der Großteil des Universums aus unsichtbarer dunkler Materie besteht, die durch Beobachtung ihrer Gravitationskraft auf sichtbare Materie entdeckt wurde.

„Ein Universum, das von dunklem Stoff beherrscht wird, scheint absurd, deshalb wollten wir überprüfen, ob es irgendwelche grundlegenden Schwachstellen in unserer Überlegung gibt“, sagte Teamleiter Doug Clowe von der University of Arizona in Tucson. „Diese Ergebnisse sind ein direkter Beweis dafür, dass dunkle Materie existiert.“

Weil die Gravitationskraft Licht ablenken kann, war es dem Team möglich, das Vorhandensein von dunkler Materie mit Hilfe von Gravitationslinsen zu entdecken. Licht, das von Himmelskörpern auf der weiter entfernten Seite der Galaxie emittiert wird, wurde durch ein Gravitationsfeld stärker abgelenkt, als diese durch die Ablenkung aufgrund der sichtbaren Materie erwartet worden wäre, die sich in der galaktischen Konstellation findet. Um ihre Entdeckung zu machen, stellten die Wissenschaftler Teleskope auf einen Galaxienhaufen ein, der die offizielle Bezeichnung 1E0657-56 trägt, aber inoffiziell aufgrund seiner Form als Bullet Cluster (Gewehrkugelhaufen) bekannt ist.

Die Form einer Gewehrkugel ist das Ergebnis eines heftigen Zusammenpralls eines kleinen Galaxienhaufens mit einem anderen, größeren Haufen und entsteht durch die Interaktion von normaler Materie bei so einer Kollision. Dunkle Materie jedoch kennt keine der Kräfte, die normale Materie beeinflussen – bis auf die Gravitation. Und so spaltete sie sich schließlich während des Ereignisses von der normalen Materie ab.

Diese Ergebnisse werden in einer kommenden Ausgabe der Astrophysical Journal Letters veröffentlicht werden.

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 21.08.2006

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June 26, 2006

Hauptkamera des Hubble-Weltraumteleskops ausgefallen

Hauptkamera des Hubble-Weltraumteleskops ausgefallen

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Artikelstatus: Fertig 08:00, 26. Jun. 2006 (CEST)
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Baltimore (Vereinigte Staaten), 26.06.2006 – Seit dem 19. Juni ist die Hauptkamera des Hubble-Weltraumteleskops ausgefallen, das teilte das „Space Telescope Science Institute“ (STSI) mit. Dabei handelt es sich um ein Gerät mit Namen „Advanced Camera for Surveys“ (ACS), das seit dem Jahr 2002 im Einsatz ist und bei einer Service-Mission installiert wurde. Die Ursache für den Ausfall ist noch nicht bekannt, Techniker der NASA versuchen zurzeit, den Fehler zu beheben. Fest steht bisher, das die Stärke der Stromversorgung unter eine Begrenzungsmarke gefallen ist und sich das Gerät nun in einem Sicherheitsmodus befindet.

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October 6, 2005

Nach 35 Jahren: Astronomen finden Erklärung für „Gammablitze“

Nach 35 Jahren: Astronomen finden Erklärung für „Gammablitze“

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Artikelstatus: Fertig 09:44, 7. Okt. 2005 (CEST)
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Chicago (USA), 06.10.2005 – Ein internationales Forscherteam unter Führung der University of Chicago hat eine Erklärung für so genannte „Gammablitze“ gefunden, die seit 35 Jahren die Astronomen beschäftigen. Dabei wird für Sekundenbruchteile Energie in Form von Gammastrahlung frei. Die Energiemenge kann dem entsprechen, was unsere Sonne über Milliarden von Jahren abgibt.

Vor zwei Jahren hatten Astronomen bereits gezeigt, dass Gammablitze über zwei Sekunden Länge von explodierenden Sternen (Supernovae) verursacht werden. Diese machen etwa zwei Drittel aller Gammablitze aus. Zwei Artikel, die heute in der Zeitschrift „Nature“ erscheinen, befassen sich mit den Beobachtungen eines Gammablitzes vom 9. Juli und schließen diese Ursache für kurze Blitze aus.

Die Erklärung der Astronomen: Kurzzeitige Gammablitze entstehen, wenn Neutronensterne verschmelzen oder ein Neutronenstern in ein Schwarzes Loch stürzt. Dabei umkreisen sich die Objekte für kurze Zeit mit hoher Geschwindigkeit, bevor sie kollidieren.

Neutronensterne zählen wie die schwarzen Löcher, die durch ihre große Masse nicht einmal Licht entkommen lassen, zu den Objekten mit der höchsten Materiedichte im Universum. Sie bestehen aus elektrisch neutralen Elementarteilchen, den Neutronen, die extrem dicht gepackt sind, so dass schon ein Stück Neutronensternmaterie von der Größe eines Stecknadelkopfes Millionen von Tonnen wiegt. Dadurch erreichen sie mit nur 20 Kilometern Durchmesser bis zum Dreifachen der Masse der Sonne.

Der Gammablitz am 9. Juli war vom Satelliten „High Energy Transient Explorer 2“ (HETE-2) festgehalten worden, der speziell für deren Beobachtung ausgelegt ist. Weitere Beobachtungen erfolgten mit dem Röntgenteleskop Chandra der NASA, dem Hubble-Weltraumteleskop und verschiedenen Teleskopen auf der Erde.

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