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January 10, 2010

Schneechaos: Landkreis Ostvorpommern ruft Katastrophenalarm aus

Schneechaos: Landkreis Ostvorpommern ruft Katastrophenalarm aus

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Veröffentlicht: 17:08, 10. Jan. 2010 (CET)
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Anklam (Deutschland), 10.01.2010 – Als erster Landkreis hat der Landkreis Ostvorpommern (Mecklenburg-Vorpommern) wegen der starken Schneefälle am Sonntag um 5:15 Uhr Katastrophenalarm ausgelöst. Im Schweriner Innenministerium wurde ein Krisenstab eingerichtet. Wegen der starken Schneefälle und Schneeverwehungen war es den Räumdiensten in der Nacht von Samstag auf Sonntag nicht mehr möglich, die Straßen freizuräumen. Betroffen sind insbesondere Abschnitte der Bundesstraßen 109, 110 und 111. Auch die Land- und Kreisstraßen in der Region um Anklam, Gützkow und Wolgast sind teilweise unpassierbar. Von Fahrten aus Greifswald, Jarmen oder Züssow raten die Behörden ab.

Während der Nacht waren durch Schneeverwehungen längere Streckenabschnitte der Autobahn A20 unpassierbar. Zeitweise waren 14 Kilometer der Autobahn gesperrt. Mehrere Fahrzeuge steckten im Schnee fest. Das Technische Hilfswerk konnte 170 Autofahrer aus dem Schnee befreien. Auch einige Züge blieben in den hohen Schneewehen stecken. 44 Reisende mussten aus Zügen zwischen Stralsund und Anklam befreit werden. Aus verschiedenen Landesteilen wurden auch Stromausfälle gemeldet.

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October 22, 2006

Schwerer Verkehrsunfall bei Anklam

Schwerer Verkehrsunfall bei Anklam – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Schwerer Verkehrsunfall bei Anklam

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Artikelstatus: Fertig 20:54, 22. Okt. 2006 (CEST)
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Anklam (Deutschland), 22.10.2006 – Bei einem schweren Verkehrsunfall am heutigen Sonntagmorgen starben zwei Menschen. Drei weitere wurden schwer verletzt. Alle fünf Personen befanden sich auf dem Heimweg von einer Disco. Auf dem Weg kam ihr PKW ins Schleudern und überschlug sich mehrfach. Alle fünf Personen wurden aus dem Wagen geschleudert, sie blieben in einem Straßengraben liegen.

Die Discobesucher waren im Alter von 16 bis 24 Jahren. Gestorben sind ein 18-Jähriger und eine 19-Jährige.

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October 9, 2005

Standortvorteil Maisfeld: Ausreichende Flächen beflügeln Biogas-Produktion

Standortvorteil Maisfeld: Ausreichende Flächen beflügeln Biogas-Produktion

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Anklam (Deutschland), 09.10.2005 – In der Hansestadt Anklam wurde der weltgrößte Biogas-Park probeweise in Betrieb genommen. Mais und Schweinegülle werden dort vergärt, dadurch wird Strom erzeugt. Ein bayerischer Investor hat den Standort Anklam gewählt, weil nur noch im Osten Deutschlands genügend Anbauflächen für die Erhaltung von Maisfeldern vorhanden sind. Die Menge Strom, die in Anklam im Landkreis Ostvorpommern produziert wird, reicht aus, um eine Kleinstadt damit zu versorgen.

Zur Herstellung des Stroms wird der Mais aus dem umliegenden Maisfeldern zusammen mit Gülle, ein wenig Roggenmehl bei entsprechenden Temperaturverhältnissen von 36 bis 37 Grad in wenigen Wochen vergoren. Daraus entsteht dann Biogas, das zu Strom verarbeitet wird.

Gebaut wurde die Biogasanlage in Anklam durch eine Spezialfirma aus Niedersachsen. Die Gülle liefert eine nahe gelegene Schweinemastanlage in Rubkow. Der Mais wird aus vier landwirtschaftlichen Betrieben aus dem Umkreis angeliefert. Mit den Landwirten wurden langfristige Verträge über die Anlieferung hochwertiger Maissorten abgeschlossen.

Die nächsten Biogas-Projekte sind bereits in Planung, wieder ausschließlich in Ostdeutschland. Die Bayern wollen dann rund 100 Millionen Euro in neue Anlagen investieren.

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