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March 24, 2012

TGV Duplex fährt nun auf der Strecke Frankfurt–Marseille – ICE nach London verzögert sich

TGV Duplex fährt nun auf der Strecke Frankfurt–Marseille – ICE nach London verzögert sich

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Veröffentlicht: 03:26, 24. Mär. 2012 (CET)
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TGV Duplex auf der Premierefahrt von Frankfurt nach Marseille. In der Nähe von Mörfelden-Walldorf

TGV Duplex im Bahnhof von Marseille

Frankfurt am Main (Deutschland), 24.03.2012 – Mit vier Minuten Verspätung fuhr er um 16.02 Uhr auf Gleis 1 des Frankfurter Hauptbahnhofs ein: der TGV Duplex, der Frankfurt mit Marseille in acht Stunden verbinden werden wird. Der Zug und die Fahrgäste wurden mit einem kleinem Feuerwerk am Hauptbahnhof begrüßt. Die Fahrzeit mit der Bahn zwischen Frankfurt am Main und Marseille hat sich seit dem 23. März 2012 um 1½ Stunden verkürzt.

Seitdem es zwischen den beiden Städten eine Direktverbindung gibt, fährt man mit dem doppelstöckigen TGV Duplex aus der deutschen Bankenmetropole in etwas weniger als acht Stunden direkt ans Mittelmeer. Um 8.14 Uhr wird der Zug in Marseille abfahren und erreicht Frankfurt um 15.58 Uhr. Um 14 Uhr kann man ab Frankfurt in der Gegenrichtung starten und erreicht die Mittelmeerstadt um 21.46 Uhr. Zwischen Mulhouse und Dijon wird auf der neuen Trasse LGV Rhin-Rhône eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 320 km/h erreicht.

Ein reguläres Ticket soll 142 Euro kosten. Zunächst ist täglich nur eine Fahrt pro Richtung geplant.

Zwischenhalte gibt es in Mannheim, Karlsruhe, Baden-Baden, Straßburg, Mulhouse, Belfort, Besançon, Charlon-sur-Saone, Lyon, Avignon und Aix-en-Provence. Zielgruppe der neuen Strecke sind weniger Geschäftsreisende, die eher das Flugzeug bevorzugen dürften, als vielmehr Touristen, die auch daran interessiert sind, auf dem Weg ans Mittelmeer noch einen Zwischenstopp einzulegen.

Derweil musste ein anderes Projekt von der Deutschen Bahn auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Die Aufnahme des Regelbetriebs der neuen ICE-Verbindung nach London, der bis 2013 zustande kommen sollte, muss voraussichtlich auf 2015 verschoben werden, weil Siemens die hierfür bestellten Züge nicht früher liefern kann.

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Quellen[Bearbeiten]

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May 25, 2007

Premiere: Mit dem TGV von Stuttgart nach Paris

Premiere: Mit dem TGV von Stuttgart nach Paris

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Artikelstatus: Fertig 14:11, 25. Mai 2007 (CEST)
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Vom Neckar an die Seine: Mit dem TGV geht’s schneller

Stuttgart / Frankfurt am Main (Deutschland) / Paris (Frankreich), 25.05.2007 – Heute Morgen startete am Stuttgarter Hauptbahnhof ein französischer TGV (train à grande vitesse, auf deutsch Hochgeschwindigkeitszug) zu seiner Premierenfahrt nach Paris. Die Strecke führte über Karlsruhe und Straßburg. Auf der Neubaustrecke zwischen Straßburg und Paris erreichte der Zug eine Spitzengeschwindigkeit von 320 Kilometern in der Stunde und sollte nach nur drei Stunden und 40 Minuten die französische Hauptstadt erreichen. Bisher dauerte die Zugfahrt von Stuttgart nach Paris mindestens sechs Stunden.

Wenige Minuten zuvor startete ein deutscher ICE vom Hauptbahnhof in Frankfurt am Main. An Bord befand sich der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn. Beide Züge sollten am Mittag gleichzeitig den Pariser Bahnhof Gare de l’Est erreichen. Dort wurde mit einem „großen Bahnhof“ die Einrichtung der Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Frankreich und Deutschland als „Meilenstein in der europäischen Eisenbahngeschichte“ gefeiert. Sechs schwierige Jahre, in denen bürokratische Hürden ausgeräumt und wirtschaftliche sowie technische Schwierigkeiten gelöst werden mussten, gingen dem heutigen Ereignis voraus.

Ab dem 10. Juni, wenn der neue Fahrplan der Deutschen Bahn Gültigkeit erlangt, wird der TGV jeden Tag von Stuttgart nach Paris und zurück fahren, ab Dezember sind vier Hin- und Rückfahrten täglich vorgesehen. Das Ticket für die einfache Fahrt soll 95 Euro kosten. Zwischen Frankfurt am Main und Paris gibt es vom gleichen Termin an eine regelmäßige ICE-Verbindung. Auf dieser Strecke verkürzt sich die Reisezeit von bisher sechs Stunden und fünfzehn Minuten um mehr als zwei Stunden, da auch die ICE-Züge auf der neuen französischen Hochgeschwindigkeitsstrecke Geschwindigkeiten von bis zu 320 Stundenkilometern erreichen werden.

Quellen

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