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September 22, 2014

Video: Vor dem Parlament Kataloniens wird das Gesetz zum Unabhängigkeitsreferendum gefeiert

Video: Vor dem Parlament Kataloniens wird das Gesetz zum Unabhängigkeitsreferendum gefeiert

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Veröffentlicht: 22:50, 22. Sep. 2014 (CEST)
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Barcelona (Spanien), 22.09.2014 – Vor dem Parlament Kataloniens begrüßte eine Menschenmenge am 19. September die Verabschiedung eines Gesetzes, das die Durchführung eines Unabhängigkeitsreferendums in der spanischen Region ermöglichen soll. Das umstrittene, von der Zentralregierung in Madrid abgelehnte Referendum soll am 9. November stattfinden.

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March 4, 2013

Mobilfunkmesse MWC ohne Sensationen

Mobilfunkmesse MWC ohne Sensationen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Mobilfunkmesse MWC ohne Sensationen

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Veröffentlicht: 18:19, 4. Mär. 2013 (CET)
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Das Wahrzeichen Barcelonas, die Sagrada Familia

Barcelona (Spanien), 04.03.2013 – Von Montag bis Donnerstag letzter Woche fand zum 27. Mal die weltgrößte Messe für mobile Geräte, der Mobile World Congress (MWC), statt. Zahlreiche Firmen aus der Mobilbranche haben in Barcelona ihre neuesten technischen Errungenschaften zur Schau gestellt.

Samsung, der weltgrößte Handyhersteller, zeigte in Sachen Smartphones nicht den wirklich großen Knaller. Grund dafür ist, dass das neue Flaggschiff „Samsung Galaxy S4“ der Koreaner im März auf einer externen Samsung-Veranstaltung in New York vorgestellt werden soll. Allerdings veröffentlichte das Unternehmen ein paar Mittel- bis Unterklasse-Geräte, nämlich das Outdoor-Handy „Samsung Galaxy Xcover 2“, den vergleichsweise kleinen 3,3-Zöller „Samsung Galaxy Young“ und seinen etwas größeren Bruder „Samsung Galaxy Fame“. Außerdem präsentierte die Firma das angekündigte 8-Zoll-Tablet „Samsung Galaxy Note 8.0“ schon im Vorfeld am Sonntag vor der Messe. Auch weitere Tablets der Samsung Galaxy Tab-Serie wurden erwartet, diesbezügliche Gerüchte erwiesen sich jedoch als falsch. Dafür aber zeigte die Firma den „Samsung HomeSync“, eine TV-Box, die statt mit „Google TV“ mit dem von Samsung für Fernseher optimierten Android läuft. Zudem veröffentlichten die Koreaner ihren neuen Dienst „Samsung Wallet“, der etwa zum Sammeln und Verwalten von Coupons, Flugtickets, Eintritts- und Bonuskarten nützlich sein soll. Kritiker halten dies jedoch für eine „eklatante“ Kopie von Apples „Passbook“, da zum einen das Design (u. a. des Logos), aber auch die Funktion sehr ähnlich sind. Ein kleiner Unterschied zu Apple soll aber die Unterstützung von NFC (Near Field Communication) sein, die „Passbook“ nicht hat.

Huawei zeigte auf dem MWC eine Vielzahl an Geräten. So veröffentlichte die Firma genauso wie Samsung schon vor dem offiziellen Beginn der Messe ihr neues Smartphone-Flaggschiff „Huawei Ascend P2“. Dieses besitzt statt der erwarteten 5 Zoll „nur“ 4,7 Zoll Bildschirmdiagonale, und die CPU ist mit vier und nicht acht Kernen ausgestattet. Dafür aber sei es laut dem Hersteller das „schnellste LTE-Smartphone der Welt“ mit Download-Raten von bis zu 150 Mbit/s. Auch ist das Handy mit 8 mm Dicke vergleichsweise schlank. Weiter versuchte sich die Firma mit den Einsteigermodellen „Huawei Ascend G510“ mit einem für seine 4,7 Zoll eher niedrigauflösenden Display und dem „Huawei Ascend Y300“, einem Zweikernprozessor-Vierzöller. Auch gab es den Display-Riesen „Huawei Ascend Mate“ zu sehen, der mit 6-Zoll Bildschirmdiagonale als Phablet (Phone + Tablet) daherkommt. Ebenso wurde das 13-Megapixel-Smartphone „Huawei Ascend D2“ vorgestellt. Neben den vielen Smartphones veröffentlichte das aufstrebende chinesische Unternehmen noch das 10-Zoll-Tablet „Huawei MediaPad 10 Link“, das eher für die Mittel- und Unterklasse bestimmt ist.

Die Benutzeroberfläche von Firefox OS, dem Betriebssystem, mit dem das „ZTE Open“ läuft

LG möchte wohl LTE „unter’s Volk bringen“ und zeigte so mit dem „LG Optimus F5“ und seinem etwas größeren Bruder „LG Optimus F7“ zwei Mittelklasse-Smartphones, die den neuen Standard für schnelles Internet unterstützen. Ihr neues Flaggschiff veröffentlichten die Japaner mit dem „LG Optimus G Pro“, dem Nachfolger des „LG Optimus G“. Obwohl es durchaus potentielle Kunden geben würde, wird das Gerät voraussichtlich nicht in Europa verkauft. Für manch einen mag die gerade vorgestellte zweite Generation der Optimus-L-Serie eine Versöhnung sein, jedenfalls sind das „LG Optimus L5 2“ und das „LG Optimus L7 2“ wahre Augenschmeichler – zumindest aus der Sicht des Herstellers.

ZTE, ein weiterer chinesischer Hersteller von mobilen Geräten, zeigte ebenfalls neue Smartphones. So ist das „ZTE Grand Memo“ ein 5,7-Zoll-Phablet, welches mit Qualcomms neuem Prozessor „Snapdragon 600“ ausgestattet ist. Und das „ZTE Grand S LTE“ besitzt viele der Eigenschaften eines Highendgeräts, wie etwa einen Vierkernprozessor, LTE und ein Full-HD-Display. Auch wenn der Preis noch nicht bekannt ist, steht fest, dass er relativ hoch sein wird. Den vollen Gegensatz dazu bietet das „ZTE Open“, welches das erste Smartphone mit Mozillas Betriebssystem für mobile Geräte Firefox OS sein wird und mit knubbeligem Design und einfacher Hardware überzeugen soll. Und hauptsächlich durch den extrem niedrigen Preis soll vor allem in Entwicklungsländern das Handy seine Käufer finden.

HTC und Sony zeigten beide bereits vor kurzem ihre neuen Smartphone-Flaggschiffe: das „HTC One“ und das „Sony Xperia Z“. Beide Hersteller veröffentlichten also kein neues Smartphone. Im Tablet-Bereich sah es ähnlich aus: Sonys bei der CES 2013 in Las Vegas im Januar vorgestellter und ebenfalls Xperia Z betitelter 10-Zöller wird zwar nun auch in Europa verkauft werden, doch neue Geräte präsentierte keine der beiden Firmen.

Dieses Jahr gab es Newcomer im Mobilfunkbereich: So versuchte sich die chinesische Firma Lenovo mit ihrem ersten Smartphone „Lenovo IdeaPhone K900“ an einem edlen 5,5-Zoll-Phablet mit nur 7 mm Dicke. Auch die inneren Werte sprechen für sich: Zweikernprozessor mit 1,8 GHz, 2 GB RAM, Full-HD-Display. Und dass die Software mit der (fast) neuesten Android-Version von 4.2.1 läuft, kann überzeugen.

Das japanische Unternehmen Fujitsu stellte mit dem „Fujitsu Arrows X F02E“ ein Smartphone vor, welches mit der Konkurrenz mithalten kann, da es alle Kriterien eines High-End-Geräts erfüllt. Nur hierzulande wird es kein Kassenschlager werden, da der Verkauf im deutschsprachigen Raum nicht geplant ist.

Der Computerhersteller Hewlett Packard (HP) versuchte sich schon seit letztem Jahr als Hersteller im Mobilfunkmarkt. Während sein 10-Zoll-„HP TouchPad“ noch mit dem offenen Betriebssystem webOS lief und sich mäßig gut verkaufte, will es das Unternehmen diesmal anders machen und zeigte mit dem „HP Slate 7“ ein 7-Zoll-Tablet, das stark an das „Google Nexus 7“ erinnert. Und den mit ihm eingeführten Trend der günstigen Tablets führte HP weiter und kündigte einen Preis von 149 Euro an. Ob darunter die Qualität nicht leidet, bleibt abzuwarten.

Asus zeigte mit dem „Asus Padfone Infinity“ eine Mischung aus Smartphone und Tablet: Steckt man Ersteres in das sonst nicht funktionsfähige größere Display, wird daraus sogleich ein vollwertiges Tablet. Mit 999 Euro zwar ein stolzer Preis, aber günstiger als beim Einzelkauf eines vergleichbar guten Tablets und eines vergleichbar guten Smartphones. Wer noch weniger ausgeben möchte und große Hosentaschen hat, für den ist das „Asus Padfone“ interessant, ein 7-Zoll-Tablet mit Telefonie-Funktion. Das Gerät erinnert ein wenig an das in Kooperation mit Asus hergestellte „Nexus 7“, und hat einen günstigen Preis von 219 Euro.

Ein etwas anderes Smartphone hat Yota gezeigt: Der russische Hersteller lud dazu ein, das neue Yotaphone „aus erster Hand zu erleben“. Das besagte Gerät besitzt zwei Displays: zuerst ein ganz normales, wie jedes andere auch, dazu aber auf der Rückseite noch ein e-Ink-Display. Dieses kann zum Lesen von Büchern oder auch als Uhr genutzt werden. Auch andere Dienste, die kein farbenfrohes und extrem scharfes Display erfordern, wie z. B. die Musikwiedergabe, können dort gesteuert werden und Stadtpläne und Webseiten abgelegt werden. Auch entwickle das Telefon eine eigene Persönlichkeit, es suche nämlich nach bestimmten Wörtern in Nachrichten und versehe diese anhand der erhaltenen Daten mit Symbolen, ja zeige sogar Schmerz, wenn man das Yotaphone fallen lässt. Ob dieses Smartphone nach seinem voraussichtlichen Release im 4. Quartal des Jahres auch für den Massenmarkt geeignet ist, wird sich jedoch zeigen.

Kritiker behaupten, das hier abgebildete „Blackberry Z10“ sähe aus wie Apples „iPhone 5“

Aber auch Android-ferne Betriebssysteme waren mit Windows Phone und Blackberry OS auf der MWC vorhanden. Nokia, der einst größte Handyhersteller weltweit, versuchte sich nach dem eigenen Betriebssystem Symbian schon seit geraumer Zeit mit Microsofts Windows Phone und zeigte daher das „Nokia Lumia 520“, welches mit Handschuhen bedient werden kann, und das „Nokia Lumia 720“. Letzteres ist etwas größer und soll durch eine gute Kamera sowie auswechselbare Schale bestechen. Ob Microsofts mobilem System damit allerdings der Durchbruch gelingt, bleibt abzuwarten. Blackberry hingegen möchte mit seinen neuen Modellen „Blackberry Q10“ und dem „Blackberry Z10“ den Wiedereinstieg in die mobile Branche wagen. Fans der kanadischen Firma dürfen sich bei letzterem Gerät auf ein gutes Smartphone mit 1,5-GHz-Zweikernprozessor mit 2 GB RAM freuen.

Googles „Nexus 7“ stieß den Trend der preiswerten 7-Zoll-Tablets an und wurde u. a. deswegen von der Jury zum „besten Tablet“ gekürt

Neben Gerätevorstellungen gab es auf der MWC auch noch einige Preisverleihungen. So ging der Titel „Bestes Smartphone“ an das „Samsung Galaxy S III“ (wenig verwunderlich anhand der hohen Verkaufszahlen) und der Preis „Bestes Tablet“ an das vorher schon oftmals erwähnte „Google Nexus 7“. „Beste App für Konsumenten“ darf sich nun die Facebook-App nennen, „beste App für Firmen“ ist laut der Jury die Notizen-Applikation „Evernote“. Die Navigationsapp „Waze“ bekam den Titel der „besten Overall App“.

Die MWC bekam dieses Jahr Kritik, weil nicht wie noch ein paar Jahre davor die großen Hersteller ihre Flaggschiffe dort präsentieren, sondern dies auf externen eigenen Veranstaltungen tun. Stattdessen sei die Messe eher eine Veranstaltung für Newcomer im mobilen Markt. Dennoch erhielt der Mobile World Congress mediale Aufmerksamkeit bei den größten deutschsprachigen Techblogs.

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siehe auch: Portal:Computer

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February 28, 2013

Technische Neuheiten auf der Messe für mobile Geräte in Barcelona

Technische Neuheiten auf der Messe für mobile Geräte in Barcelona

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Veröffentlicht: 14:48, 3. Mär. 2014 (CET)
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Barcelona (Spanien), 28.02.2013 – Eine der größten Messen für mobile Geräte und damit auch ein wichtiges Ereignis für einige Techblogs und -zeitschriften endete vergangenen Donnerstag, den 27. Februar, in der katalanischen Hauptstadt Barcelona: der Mobile World Congress, kurz MWC. Im Gegensatz zu letztem Jahr war dies auch wieder die Bühne der großen Firmen, stellten doch Samsung und Sony ihre neuesten Smartphone-Flaggschiffe vor. Außerdem wagt die Microsoft-Tochter Nokia mit dem Nokia X den Schritt zum ersten Handy mit dem bisher konkurrierenden Betriebssystem Android. Vergangenes Mal war es ein Kritikpunkt an der Messe, dass hauptsächlich asiatische Firmen als Neustarter im mobilen Markt hier Gehör fanden.

Vier Tage lang waren die Tore für Besucher geöffnet: von Montag, dem 24. Februar, bis zum darauf folgenden Donnerstag. Die meisten Pressekonferenzen und Gerätevorstellungen fanden aber bereits am Montag zum Auftakt oder schon im Vorfeld am Sonntag, dem 23. Februar, statt. Insgesamt 85.000 Leute besuchten die diesjährige Messe, letztes Jahr waren es etwa 72.000. Neben den großen Events sind auch die Global Mobile Awards ein Thema, bei dem diesmal das HTC One zum besten Smartphone und das Apple iPad Air zum besten Tablet gekürt wurden. Außerdem erhielt das Nokia Lumia 520 den Preis als bestes Einsteiger-Smartphone, bestes Feature Phone wurde das Nokia 105. LG darf sich neuerdings „innovativster Gerätehersteller des Jahres“ nennen.

Ein Highlight des MWC waren die Smartphone-Vorzeigemodell-Vorstellungen zweier großen Hersteller von Android-Geräten. Letztes Jahr geschahen diese immer in externen Events außerhalb des MWC.

Kantiges Design, großer Rand: Die auffälligsten äußeren Merkmale des Z2.

Zuerst präsentierte Sony mobile mit dem Sony Xperia Z2 als erster Hersteller zum Auftakt am Montag sein neuestes Gerät der Z-Reihe, ein Jahr nach dem Xperia Z. Damit rücken das Z1 vom September 2013 und dessen leistungsstarker kleiner Bruder Z1 Compact von Januar dieses Jahres in die zweite Reihe. Das FullHD-Display ist leicht auf 5,2-Zoll gewachsen, allerdings befinden sich die Navigationstasten wie auch bei den letzten Modellen auf dem Bildschirm statt darunter. Trotzdem bleibt an den Seiten weiterhin ein großer Rand, der sonytypisch das Gehäuse etwas klobiger wirken lässt. Im Inneren werkelt der ebenfalls auf dem MWC vorgestellte „Snapdragon 801“-Prozessor von Qualcomm. Dieser ist eine leichte Verbesserung der 800er-Variante, in dem unter anderem die Taktfrequenz auf 2,5 GHz angehoben wurde. Ihm stehen üppig bemessene 3 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. Wie schon beim Z1 soll vor allem die Kamera überzeugen: 20,1 MP hatte zwar auch schon das Vorgängermodell, doch zusätzlich sind 4K-Videoaufnahmen möglich. 599 € lautet die UVP, dafür sind aber auch Standards wie LTE, Bluetooth 4.0 und NFC mit drin. Bei Letzterem handelt es sich um einen Standard, der es erlaubt, zwischen zwei Geräten bei Aneinanderhalten Daten (z.B. Fotos oder Kontakte) auszutauschen. Passend zum Handy stellte Sony auch das „Xperia Z2 Tablet“ vor, welches mit nahezu derselben Ausstattung daherkommt. Mit 6,4 Millimetern ist es eines der dünnsten 10-Zoll-Tablets überhaupt und übertrumpft damit sogar Apples iPad Air. Beide Geräte werben damit, wasserfest zu sein.

Das S5 mit Android 4.4 KitKat und Samsungs TouchWiz

Samsungs erfolgreichste Android-Handy-Reihe aller Zeiten „Galaxy S“ wird mit dem Samsung Galaxy S5 weitergeführt. Das Modell des südkoreanischen Unternehmens ist am Montagabend im Rahmen der so genannten „Unpacked 5“-Pressekonferenz vorgestellt worden. Im Inneren des 5,1-Zoll-FullHD-Geräts befindet sich wie in Sonys Z2 ein Snapdragon 801, es gibt aber „nur“ 2 Gigabyte Arbeitsspeicher. Dies ist aber gar kein Problem, denn die ausgelieferte Android-Version 4.4.2 „KitKat“ ist so entwickelt, dass sie selbst auf Smartphones und Tablets mit nur 512 MB RAM flüssig läuft. Zusätzlich kommt Samsungs eigene Oberfläche TouchWiz zum Einsatz, die gerade vom Aussehen und im User Interface stark geändert wurde. Die Symbole wirken flach, und generell setzt das Unternehmen mehr auf ein modernes Design, das in Tests gut ankommt. Auch die in der vorherigen Version bemängelte Einstellungs-App wurde überarbeitet. Bei den Navigationstasten unter dem Bildschirm wird auf den nach Googles Richtlinien schon länger veralteten Menü-Button zugunsten des Multitasking-Buttons verzichtet. Ein vom iPhone 5S bekanntes Feature, der Fingerabdruckscanner auf dem Homebutton, wurde nun auch implementiert. Dies hilft nicht nur beim Entsperren vom Handy, sondern auch beim Online-Bezahlen, z.B. bei Paypal. Die Kamera bietet 16 Megapixel. Ein praktisches Feature ist dabei Real-Time-HDR, womit das Ergebnis eines HDR-Fotos schon beim Aufnehmen angezeigt wird. Unterhalb der Kamera befindet sich neben dem LED-Blitz ein Pulsmesser, der mit Samsungs überarbeiteter Fitness-Software „S Health“ arbeiten kann. Da Samsung hierfür ein SDK für freie Entwickler zur Verfügung stellt, darf sich der Nutzer über ein stetig wachsendes Repertoire an Funktionen für S-Health freuen. Das Gerät ist ab 699 € zu haben, das Z2 von Sony bietet aber eine ähnliche Technik zum kleineren Preis.

Jede Menge neuer SoCs (Systems-on-a-Chip) hatte der diesjährige MWC zu bieten

Neben dem „Snapdragon 805“ präsentierte der Chiphersteller Qualcomm auch noch die neuen Modelle 610 und 615. Beide SoCs basieren auf der 64-Bit-Architektur, die zuvor mit Apples Prozessor A7 erstmals in mobilen Geräten verwendet wurde. Die 610er-Varainte ist ein normaler Vierkerner, der größere Bruder 615 dagegen wartet mit einem Octa-Core (acht Kernen) auf. Zusätzlich kündigte Intel die Nachfolgerreihe seiner „Clover Trail+“-Prozessoren an. Mit „Merrifield“, so lautet der Name der neuen Reihe, sollen gleichzeitig Leistung und Energieeffizienz verbessert werden. Obwohl nur Dual-Core, soll der 64-Bit-Chip etwa Qualcomms „Snapdragon 800“ in Benchmarks schlagen. Im zweiten Halbjahr 2014 werden dann sogar auch noch Vierkern-Modelle mit der Bezeichnung „Moorefield“ an den Start gehen. Beide Prozessoren unterstützen auch die „Out-of-Order Execution“, durch die der Prozessor Anfragen nicht strikt nacheinander abarbeiten muss und so produktiver arbeitet. Die eingebaute LTE-Funktionalität ist ein Merkmal sowohl von Intels als auch von Qualcomms neuen SoCs.

Auch 64 GB reicht schon manchmal nicht mehr aus

Bei vielen mobilen Geräten ist der im Vergleich zum PC meistens recht knappe Speicher ein Problem, am häufigsten sieht man heutzutage 16 oder 32 GB. Abhilfe schafft dabei oft eine microSD-Karte. Sofern das Gerät eine solche unterstützt, lässt sich der Speicher bequem vergrößern. Wer aber beispielsweise auf seinem Tablet einige Filme speichern will, kommt auch da an die Grenzen. Nun präsentierte der SD-Karten-Hersteller SanDisk jedoch eine 128-GB-microSD-Karte. Damit lassen sich etwa 24 Stunden HD-Videomaterial speichern. So viel Speicher hat aber auch seinen Preis, rund 200 US-Dollar wird die Karte kosten.

NOKIA X и Х+ таки на андроиде. С возможностью быстро переделать под них существующие андроид-придожения. (12740923705).jpg  NokiaXlogo.svg
CEO Stephen Elop preist die neuen Geräte. Logo der Serie

Für viele eine der größten Enttäuschungen ist wohl das „Nokia X“. Wochenlang geisterte es auch als „Nokia Normandy“ durch die Techmedien, denn es ist das erste Gerät der Microsoft-Tochter mit Android. Die Windows-Oberfläche der Nokia Lumias war vielen ein Argument gegen den Kauf, auch bei ansonsten guter Hardware. Doch die Software der neuen X-Modelle ist auch keineswegs normales Android. Erstens gibt es keine Google-Play-Lizensierung und somit auch keinen Zugriff auf den größten App-Markt für Googles mobiles Betriebssystem; zweitens wurde das User Interface so angepasst, dass es nun fast schon wieder wie Windows Phone wirkt. Auch die technische Ausstattung siedelt sich im unteren Einsteiger-Bereich an. Lediglich der Preis von 89 bis 99 € für eines der drei Modelle X, X+ (leicht verbesserter Prozessor) und XL (5-Zoll-Display) kann wirklich überzeugen.

Die neue Version der Samsung Gear soll mit einem anderen System überzeugen

Dieses mal erhielten „Wearables“, also am Körper tragbare Geräte, eine noch höhere mediale Präsenz. Der Elektronikgigant Samsung präsentierte gleich zwei Neuauflagen seiner erst im September vorgestellten smarten Uhr „Galaxy Gear“: die „Samsung Gear 2“ und die „Samsung Gear 2 Neo“. Samsung verzichtet hier bewusst auf das „Galaxy“ vor dem Namen, denn beide Geräte laufen mit Samsungs alternativer Software Tizen OS. Die Abmessungen sind etwa genauso wie beim Vorgängermodell, das Gewicht wurde aber verringert und die Kamera vom Armband in das Gehäuse verlegt. Der Akku hat 300mAh und soll so etwa drei Tage halten, bei geringerer Nutzung sogar bis zu eine Woche. Dies liegt wohl auch an der neuen Software. Mit solchen Laufzeiten wäre ein Kritikpunkt an der ersten Version beseitigt oder zumindest verringert. Der MP3-Player wurde so verbessert, dass auch Musik lokal auf der Uhr gespeichert und abgespielt werden kann. Vorher war es lediglich möglich, die vom Smartphone abgespielte Musik zu steuern. Um die bis zu 4GB Musik abzuspielen, ist ein Bluetooth-Headset vorgesehen. Zudem ermöglicht eine Infarot-LED die Steuerung von kompatiblen Geräten wie Fernsehern oder Set-Top-Boxen. Mit einem Schritt- und Pulsmesser sowie angezeigten Fitnessübungen sprechen die neuen Version vor allem Sportler und Jogger an, was von der Presse bereits als großer Pluspunkt gewertet wurde. Die Uhr mit dem Zusatz „Neo“ soll wohl bei einer etwas schlechteren Ausstattung und minimal verändertem Design mit einem niedrigeren Preis überzeugen. Genaue Informationen zu Spezifikations- und Preisunterschieden sind noch nicht bekannt, allerdings setzte Samsung auch beim Smartphone „Samsung Galaxy Note 3“ auf eine normale und eine Sparversion mit dem Zusatz „Neo“.

HTC verkündete bereits vor kurzem, mehr auf Wearables zu setzen, stellte aber keine Smartwatch auf dem MWC öffentlich vor. Gerüchten zufolge soll jedoch hinter verschlossenen Türen bereits eine solche gezeigt werden, die auf Qualcomms Uhr „Toq“ basiert. Offizielle Bestätigungen gibt es nicht.

Huawei.svg

Dafür veröffentlichte das chinesische Unternehmen Huawei das „Huawei Talkband B1“, welches sich vom Aussehen her deutlich von anderen Smartwatches unterscheidet: Statt auf ein quadratisches Herzstück an einem Armband setzt Huawei auf eine Art Ring, der auf einer Seite einen horizontalen Bildschirm besitzt, der flexibel ist und sich somit an die Rundung des Arms perfekt anpasst. Das Display zeigt Informationen wie eingehende Anrufe oder Fitnessdaten (Schrittzähler, verbrannte Kalorien) an, außerdem wird das Schlafverhalten des Nutzers analysiert. Obwohl der Akku mit 90 mAh bemessen ist, soll er wie der dreimal so große Akku der Samsung Gear 2 bis zu sechs Tage halten. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch Sony mit dem neu vorgestellten „Sony SmartBand SWR10“. Dabei wird allerdings auf ein Display verzichtet, lediglich drei LEDs interagieren mit dem Träger. Durch die berührungsempfindliche Oberseite lassen sich aber dennoch Eingaben tätigen. Der japanische Elektronik-Allrounder setzt jedoch vor allem auf das Agieren im Hintergrund, da das Armband Orte, Bewegungen, erstellte / abgespielte Medien, Kommunikationsdaten und sonstige Aktivitäten sammelt und in einer App für’s Smartphone anzeigt. Diese ist im Gegensatz zu Samsung herstellerübergreifend in Googles Play Store verfügbar, benötigt wird jedoch eine bestimmte Android-Version, da Sony den Standard „Bluetooth 4.0 Low Energy“ voraussetzt. Manche Daten, wie z.B. die des Schlafrhythmus, soll die Applikation gleich so verwerten, dass beispielsweise die beste Weckzeit automatisch eingestellt wird.

Der für mobile Geräte eher unbekannte Hersteller Alcatel (bzw. TCL) stellte auch ein fast-Wearable vor, das „Alcatel One Touch Pop Fit“. Von den Spezifikationen her ist es ein normales Einsteiger-Smartphone mit recht großem Speicher, doch mit entsprechendem Zubehör lässt sich das Handy beispielsweise so an den Körper schnallen, dass es mit dem eigentlich recht kleinen 2,8-Zoll-Display fast wie eine übergroße Smartwatch wirkt. Mit unter 90 € ist das Gerät auch durch seinen Preis interessant. Außerdem präsentierte das Unternehmen die zweite Version seiner letztjährigen „One Touch Idol“-Produkte. Der qHD-5-Zoller „One Touch Idol 2“ versucht sich mit 1,3-GHz-Vierkernprozessor wie so viele andere auch im Mittelklassebereich, eine Variante mit dem an Apple erinnernden Zusatz „S“ verspricht 720p-Auflösung und einen 1,2-GHz-Prozessor mitsamt LTE-Modul. Die Preise von 199 bzw. 249 € sprechen vor allem Kunden mit kleinerem Geldbeutel an. Zusätzlich bietet der Hersteller auch den 1,2-GHz-Vierkerner “One Touch Idol 2 Mini” mit 4,5-Zoll-Anzeige bei qHD-Auflösung an. Verwendet wird das im August 2013 vorgestellte Betriebssystem Android 4.3 „Jelly Bean“. Wie schon beim größeren Bruder gibt es für 40 € Aufpreis, also insgesamt 209 €, noch eine „S“-Variante. Diese unterstützt LTE und setzt auf eine metallene Rückseite statt auf eine aus Plastik. Auch die Normalversion ist mit 169 € ein kleines Preiswunder. Ob darunter die Qualität leidet, wird man erst sehen, wenn das Gerät auf den Markt kommt.

Die non-profit-Foundation Mozilla, die Organisation hinter dem Webbrowser Mozilla Firefox, machte wieder mit dem mobilen Betriebssystem Firefox OS auf sich aufmerksam. Zusammen mit dem chinesischen Hersteller Spreadtrum will Mozilla bereits dieses Jahr ein Smartphone für 25 Dollar veröffentlichen. Dies wird durch sehr einfache Technik und der Software, die auch auf dieser flüssig läuft, möglich. Denn Firefox OS basiert auf dem extrem ressourcensparenden HTML5. Mozilla plant weiterhin, vorallem Entwicklungsländer damit zu erreichen. Mit Erfolg, denn in mehreren südamerikanischen Ländern vermeldet der Provider Telefónica um die 10 % an Telefon-Verkäufen mit Firefox OS. Absolute Verkaufszahlen sind nicht bekannt. Außerdem wurden neue Smartphones mit dem offenen Betriebssystem von mehreren Anbietern vorgestellt: Alcatel (drei), ZTE (zwei) und Huawei (eines). Dazu zeigte Alcatel auch noch ein Tablet.

Bilder vom Mozilla-Stand beim MWC und Firefox-OS-Geräten
Mozilla stall at MWC 2014.jpg
Mozilla at MWC 2014.jpg
Mozilla stand at MWC 2014 with firefox logo and fox.jpg
Firefox OS phone at MWC 2014 with logo.jpg
Mozilla at MWC 2014 holding a Firefox OS phone.jpg

Boeing, der nächste große Handyhersteller? (Bild: Boeing 747-281F)

Boeing, einer der größten Hersteller für Flugzeuge, macht mit einer ungewöhnlichen Nachricht auf sich aufmerksam: Erst einmal überhaupt die Tatsache, dass sich das Unternehmen mit mobilen Geräten auskennt, und dann auch noch, was für ein Smartphone die Amerikaner da präsentierten. Beim „Boeing Black“ handelt es sich nämlich um ein Handy, das sich vor allem gegen Manipulation im Gerät schützt. Dies ist dadurch möglich, dass alle Ränder mit Epoxidharz versiegelt sind. Dabei handelt es sich um ein Kunstharz, das unlöslich und nicht zu schmelzen oder schweißen ist. Außerdem wird erkannt, wenn jemand das Gehäuse aufbrechen möchte. Damit wird dann ein Mechanismus ausgelöst, der sämtliche Daten und die Software unverzüglich löscht. Das hauptsächlich für Geschäftskunden gedachte Mobiltelefon ist demnach nicht zu warten oder reparieren. Genauere Informationen zu Hardware und Selbstzerstörungsmechanismus sind nicht bekannt, um es Leuten, die das Blackphone dennoch knacken wollen, noch schwerer zu machen. Lediglich eine LTE- und Dual-Sim-Funktionalität ist bekannt, ein HDMI-Anschluss ist ebenfalls inklusive.

„Black“ scheint wohl zum Fachnamen für sichere Telefone zu werden, jedenfalls stellten Geekphone und Silent Circle gemeinsam ein angeblich abhörsicheres Handy vor, das auch „Blackphone“ heißt. Die Hardware entspricht etwa der oberen Mittelklasse, der eigentliche Fokus liegt aber auf der Software. Zum einen läuft auf dem Telefon die auf Android basierende Weiterentwicklung „Privat OS“. Ähnlich wie bei der beliebten freien Custom-ROM (alternatives System) CyanogenMod, die ebenfalls auf Android basiert, lassen sich Apps fragliche Berechtigungen entziehen. Zum anderen sind laut Hersteller besonders sichere Applikationen von Silent Circle vorinstalliert und deren Nutzung auch zwei Jahre gratis. Dies ist im Preis von 629 US-Dollar (ohne Mwst.) enthalten. Klingt nach einem Schnäppchen, da die Nutzung aller Dienste auf einem normalen Gerät 480 Dollar zusätzlich kosten würde. Außerdem kann der Nutzer drei 1-Jahres-Abos im Wert von je 120 Dollar verschenken. Nach den zwei Jahren verliert das Blackphone allerdings einen großen Teil seiner Sicherheit, wenn man nicht alle Dienste für insgesamt 20 Dollar monatlich verlängert.

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December 12, 2011

Tollwoodfestival München: Osadia performt haarige Kunst

Tollwoodfestival München: Osadia performt haarige Kunst

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Veröffentlicht: 17:03, 12. Dez. 2011 (CET)
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029 Osadia Tollwood.jpg
042 Osadia Tollwood.JPG

München (regional) (Deutschland), 12.12.2011 – Am Sonntag begeisterte das Duo Osadia Zuschauer und ausgewählte Freiwillige auf dem Wintertollwood. Auf der Bühne verwandelten sie mit allerlei Hilfsmitteln und bunten Farben die Frisuren von Festivalbesuchern in aufregende und außergewöhnliche Kunstwerke.

Schon die Kostüme der beiden Performancekünstler, mit denen sie durch die Zuschauermenge schritten, löste Staunen aus. Als sich die ersten Freiwilligen an den Haarschopf gehen ließen, wurde es bunt und schrill. Draht, Metall, Plastik, Stoffe und Farben wurden zum Umgestalten der Frisuren verwendet. Als die Modelle von der Bühne gelassen wurden, waren sie in vergängliche Kunstwerke verwandelt, die über das Festivalgelände schritten und große Aufmerksamkeit anzogen.

Die Straßentheatergruppe Osadia wurde 1996 in Barcelona gegründet.

Bilder[Bearbeiten]

Commons-logo.svg Wikimedia Commons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema „Osadia“.

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Originäre Berichterstattung
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April 22, 2010

Langjähriger IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch gestorben

Langjähriger IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch gestorben

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Veröffentlicht: 21:50, 22. Apr. 2010 (CEST)
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Barcelona (Spanien) / Neuss (Deutschland), 22.04.2010 – Der langjährige Präsident und Ehrenpräsident des Internationalen Olympischen Kommitees (IOC), Juan Antonio Samaranch ist am vergangenen Mittwoch im Alter von 89 Jahren einer Herzinsuffizienz in einem Krankenhaus in Barcelona erlegen. In einem Nachruf bescheinigte der Nachfolger Jacques Rogge dem Verstorbenen, ein „Architekt einer starken olympischen Bewegung“ gewesen zu sein.

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January 27, 2009

Orkan Klaus schädigte 60 Prozent der Wälder in Südwestfrankreich

Orkan Klaus schädigte 60 Prozent der Wälder in Südwestfrankreich

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Veröffentlicht: 23:24, 27. Jan. 2009 (CET)
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Orkan Klaus: Blockierte Straßen
Foto:D. López

Bordeaux (Frankreich) / Barcelona (Spanien), 27.01.2009 – Zwei Tage nach dem Durchzug von Orkan „Klaus“ sind im Südwesten Frankreichs und Norden Spaniens die Aufräumarbeiten in vollem Gang. Der Eisenbahnverkehr konnte auf den Hauptstrecken Bordeaux – Agen – Toulouse, Tarbes – Toulouse und Bordeaux – Périgueux erneuert werden. Bereits am Sonntag, 25. Januar 2009 wurde die Verbindung auf der wichtigen Verbindung von Paris nach Bordeaux wieder aufgenommen. Viele Reisende mussten ihre Fahrt jedoch mit dem Bus fortsetzen, da einige Bahnstrecken immer noch wegen umgestürzter Bäume und beschädigter Oberleitungen nicht befahrbar waren. Nach Angaben der SNCF sind mehr als tausend Bahnbedienstete im Einsatz, um die Strecken passierbar zu machen.

Mehr als vierhundert Bahnübergänge im Südwesten Frankreichs waren aufgrund der Stromausfälle außer Betrieb und trugen so zum Chaos im Straßnverkehr bei. Viele Straßen waren durch umgestürzte Bäume blockiert. Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy war am Sonntag in die Gironde gereist, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Mehr als 1000 Starkstromelektriker wurden von Électricité réseau distribution France (ERDF) vor Ort gebracht, um das Netz wiederherzustellen. Sie werden durch Einsatzkräfte aus dem Vereinigten Königreich, Deutschland und Portugal unterstützt. Mehr als 500 Notfallgeneratoren wurden vor Ort aufgestellt. Keinen elektrischen Strom gab es am Montag, 26. Januar, noch für etwa eine halbe Million Haushalte. Ein großes Problem war die schwere Beschädigung einer 400.000-Volt-Leitung im Département Aude. France Télécom teilte mit, dass noch etwa 200.000 Festnetztelefonanschlüsse nicht erreichbar seien.

Nach Angaben des spanischen Netzbetreibers REE hatte der Sturm im Norden Spaniens 17 Hochspannungsleitungen unterbrochen, zehntausende Einwohner Galiciens und Kataloniens waren betroffen. In Spanien waren am Montag noch etwa 50.000 Kunden betroffen.

Nach Angaben des Syndicat des sylviculteurs du Sud-Ouest wurden durch den Sturm in den betroffenen Gebieten der Départements Gironde und Landes ein Großteil der Wälder verwüstet. Nach ersten Schätzungen stürzten etwa im Médoc 20 Prozent und an Bassin d’Arcachon 60 Prozent der Bäume um. Im Département Landes wurden offenbar mehr als 60 Prozent der Wälder geschädigt.

Die Wälder Aquitaniens umfassen rund 1,7 Millionen Hektar Wald, 34.000 Menschen sind in der Forstwirtschaft tätig, die in diesem Bereich jährlich einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Der Sturm entwurzelte selbst dickste Bäume.
Foto:Pablo Herrero

Der Orkan „Klaus“ wird in seinen Auswirkungen mit Orkan „Lothar“ verglichen, der allerdings ein Gebiet mit größerer Ausdehnung verwüstete. Damals waren in Frankreich 88 Personen ein Opfer des Sturmes geworden. Frankreich hatte daraufhin ein Wetterwarnsystem aufgebaut. Diesem wird nun das Verdienst zugeschrieben, dass die Zahl der Opfer durch „Klaus“ in Frankreich relativ gering ist. Im Dezember 1999 seien darüberhinaus alle Regionen Frankreichs betroffen gewesen und nicht nur drei wie jetzt, so Météo-France. Die Fédération française des sociétés d’assurances (FFSA) hat unterdessen den Sachschaden vorläufig mit „mehreren hundert Millionen Euro“ angegeben. „Lothar“ und „Martin“ hatten seinerzeit in Frankreich zu einem Schaden von sieben Milliarden Euro geführt, 92 Personen kamen um.

Mehr als 14.000 Bewohner mussten in Benidorm in der Nähe von Alicante wegen eines Waldbrandes ihre Häuser verlassen. Das Feuer wurde durch einen umgestützten Hochspannungsmast verursacht. Die spanische Regierung hat Armeeeinheiten in die Region geschickt, die bei der Brandbekämpfung helfen sollen.

Der Orkan, der mindestens 26 direkte Opfer forderte, hatte in geringerem Ausmaß auch Auswirkungen auf Italien. Im Süden des Landes kamen drei Menschen um. Zwei Personen wurden von einem Erdrutsch auf einer Autobahn verschüttet und eine Frau wurde bei einem Strandspaziergang vom Meer mitgerissen. Der Fährverkehr zwischen Sizilien und den kleineren Inseln kam zum Erliegen. Durch die Ausläufer des Sturmes wurden auch in Algerien zwei Personen getötet. Nach Angaben des Zivilschutzes in Sétif war durch den Wind eine Hausmauer zusammengebrochen.

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  • Orkantief über Europa fordert Menschenleben (25.01.2009)

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January 25, 2009

Orkantief über Europa fordert Menschenleben

Orkantief über Europa fordert Menschenleben

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Veröffentlicht: 21:41, 25. Jan. 2009 (CET)
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Offenbach am Main (Deutschland) / Barcelona (Spanien) / Bordeaux (Frankreich), 25.01.2009 – Orkantief „Klaus“ hat mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 175 Stundenkilometern und Starkregen (20 bis 40 Liter pro Quadratmeter) in Europa sowie starkem Wellengang zwischen sechs bis neun Metern im französischen „Golf von Gascogne“ beziehungsweise angeblichen 21 Metern in Galicien zu erheblichen Schäden geführt. Bislang starben – direkt oder indirekt über durch den Orkan verursachte Lawinenabgänge – 38 Menschen. Auch in Schottland gab es drei Tote und einen verletzten Bergsteiger (die drei Toten sind zu beklagen, weil orkanbedingt die Rettungskräfte nicht rechtzeitig zum Einsatzort gelangen konnten). Dieser Sturm gilt nach Ansicht von Meteorologen als der zweitstärkste nach Orkantief „Lothar“ aus dem Jahre 1999. Parallel dazu sorgten die Wetterverhältnisse ebenfalls für zwei Todesopfer in Deutschland. Die Höhe des wirtschaftlichen Schadens dieses Orkantiefs ist derzeit noch nicht absehbar.

Orkan „Klaus“ zog quer durch Südwestfrankreich.

In Frankreich wurden durch den Sturm mindestens vier Menschen getötet, drei davon im Départment Landes. Ein Autofahrer wurde auf einer Landstraße durch einen umstürzenden Baum erschlagen, sein Beifahrer schwer verletzt. Ebenfalls ein umgestürzter Baum war für den Tod eines Mannes in Losse verantwortlich. Herumfliegende Trümmer töteten in Saint-Vincent-de-Tyrosse einen Mann. Das vierte Opfer war eine 73-jährige Frau aus dem Département Gironde. Die Frau starb, weil ihr Beatmungsgerät aufgrund eines Stromausfalles versagte. Aus Frankreich hieß es, der Wind lasse Tannenzapfen wie Gewehrkugeln durch die Gegend fliegen. Besonders betroffen war hier der Südwesten des Landes. Der Verkehr ist in allen Bereichen zusammengebrochen, in zwei Millionen Haushalten in den Regionen Aquitaine, Midi-Pyrénées, Languedoc-Roussillon, Poitou-Charentes, Auvergne und Limousin kam es durch den Sturm zum Ausfall des Stromnetzes. Ein Sprecher von Météo-France bezeichnete den Orkan als den schlimmsten Sturm, seitdem die Wetterwerte aufgezeichnet werden. Die Auswirkungen seien absolut vergleichbar mit denen von Orkan „Lothar“ vom 26. und 27. Dezember 1999. In Perpignan wurde eine Spitzenböe mit 184 km/h verzeichnet. In der Nacht zu Sonntag wurde die „Alarmstufe Rot“ wieder aufgehoben.

Rund 330 Reisende im Schnellzug von Paris nach Hendaye mussten die Reise unterbrechen und wurden von der staatlichen Eisenbahngesellschaft SNCF in einem Hotel untergebracht. Genauso erging es 195 Fahrgästen zweier TGVs und 200 Insassen eines Fernzuges von Marseille nach Bordeaux. Bei Hendaye mussten 60 Passagiere die Nacht zum Sonntag, den 25.01.2009 im Zug verbringen. Mehrere Straßen sind durch Windbruch unpassierbar, sogar Wintersporteinrichtungen in den Pyrenäen wurden geschlossen. Die Flughäfen in Bordeaux, Toulouse, Perpignan und Biarritz mussten zeitweise ebenfalls den Betrieb unterbrechen. In einigen Regionen wurde der Notstand ausgerufen, ebenso bestand ein Verkehrsverbot im Département Aude.

Umgefallende Mopeds und Pflanzen in Barcelona

In Sant Boi de Llobregat bei Barcelona in Spanien wurde die Wand einer Sporthalle durch den Orkan eingedrückt, wodurch das Dach einstürzte. Dabei starben vier Kinder im Alter zwischen 9 und 12 Jahren, mindestens 13 weitere Kinder und zwei Erwachsene wurden verletzt. Es wurden jedoch noch weitere Kinder verschüttet. Nach offiziellen Angaben haben 20 bis 30 Personen im Freien Baseball gespielt und vor dem Sturm in der 25 Jahre alten Halle Zuflucht gesucht. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet. Andernorts in Spanien wurden durch den Sturm mindestens fünf weitere Personen getötet.

Hoher Wellengang an der Küste des Baskenlandes.
Foto: D. López

Ein Fischer ertrank auf hoher See, sechs Besatzungsmitglieder konnten noch gerettet werden. Am Kap Matxitxako (Baskenland) wurden Wellenhöhen von bis zu 21,5 m beobachtet. Der Wind erreichte hier in Böen bis zu 194  Kilometer pro Stunde. Rund 700.000 Bewohner Nordspaniens waren ohne elektrischen Strom. Im Baskenland kam es angesichts der Wetterwarnung mit 12 Meter hohen Wellen zu Evakuierungen. 51 Flüge von spanischen Flughäfen wurden annulliert.

Vier Personen starben durch umstürzende Bäume oder Mauern. Im Stadtzentrum von Barcelona wurde eine 52-jährige Bewohnerin von einer Mauer erschlagen, die der Wind umgeworfen hatte. Der Versuch, ein Hindernis von der Straße zu beseitigen, kostete einen Verkehrspolizisten auf einer Landstraße bei Lugo im Nordwesten des Landes das Leben, als er von einem umstürzendem Baum erschlagen wurde. Inwieweit die Verkehrssicherungspflicht hinsichtlich der Standfestigkeit des Baumes verletzt wurde, steht noch nicht fest.

Der Sturm erschwert Löscharbeiten bei einem Waldbrand, der durch einen umstürzenden Hochspannungsmast und Kurzschluss ausgelöst worden war und an der Costa Blanca einen Kiefernwald in Brand gesetzt haben soll. Ebenfalls wegen eines umstürzenden Hochspannungsmastes wurde aus Sicherheitsgründen die Autobahn AP-7 zwischen Alicante und Monforte de Cid gesperrt; der Verkehr wird über die A-70 umgeleitet.

In Deutschland brachte „Orkan Klaus“ einen Wintereinbruch mit sich. Glatteis, Orkanböen und starker Schneefall behinderten den Verkehr. Betroffen waren vor allem Baden-Württemberg, Hessen und Bayern. In Gerabronn in Baden-Württemberg brach ein Scheunentor zusammen und begrub einen 70-jährigen Mann unter sich, ein weiterer Mann starb bei einem sturmbedingten Verkehrsunfall bei Offenbach in Hessen.

Auf der Bundesautobahn 98 im Landkreis Konstanz begrub ein Erdrutsch fünf Autos und einen Lastwagen unter den Geröllmassen, fünf Insassen wurden verletzt. Der Hang drohte weiter abzurutschen, so bleibt die Autobahn bis Montag gesperrt. In dem Stau, der sich durch den Erdrutsch bildete, konnte die Polizei zwei Betrüger festnehmen, die sich mit zwei unredlich erworbenen Autos ins Ausland absetzen wollten – sie hatten mit Falschgeld bezahlt.

Bereits am Freitag war es in mehreren Landesteilen Deutschlands zu starken Niederschlägen und Neuschnee gekommen, mit den üblichen Auswirkungen auf den Verkehr. Keller liefen voll und Fließgewässer traten über die Ufer. Die Feuerwehren waren pausenlos im Einsatz. Zusätzlich war auch die Polizei mit der Aufnahme von Verkehrsunfällen aufgrund von Glatteis oder Schneeglätte beschäftigt. Betroffen war vor allem das Waldecksche Upland.

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October 4, 2008

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2008: Paul di Resta gewinnt in Barcelona sein zweites Saisonrennen

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2008: Paul di Resta gewinnt in Barcelona sein zweites Saisonrennen

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Veröffentlicht: 21:04, 4. Okt. 2008 (CEST)
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der Wagen von Barcelona-Sieger Paul di Resta

Barcelona (Spanien), 04.10.2008 – Vom Freitag, den 19. September bis Sonntag, den 21. September fand auf dem Circuit de Catalunya der neunte Saisonlauf der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) statt.

Beim ersten Testdurchlauf auf dem Rundkurs in Barcelona am Freitag war der deutsche Meisterschaftsführende Timo Scheider, im Audi A4, mit 1:07.935 Minuten der Schnellste, Zweiter wurde sein Markenkollege Tom Kristensen (Dänemark), Dritter Mattias Ekström (Schweden). Auf Platz vier lag Paul di Resta aus Schottland in seiner Mercedes C-Klasse; es folgten die zwei Audi-Jahreswagen der deutschen Fahrer Mike Rockenfeller und Markus Winkelhock. Jamie Green aus England wurde in einem weiteren Mercedes siebter.
Beim zweiten Test war Kristensen mit einer Bestzeit von 1:08.113 Minuten am schnellsten, vor Mattias Ekström und Mike Rockenfeller. Neuling Oliver Jarvis kam auf den vierten Platz. Fünfter wurde Bruno Spengler, der mit 0,203 Sekunden Rückstand bester Mercedesfahrer wurde. Scheider kam lediglich auf Rang sieben.
Beim dritten und letzten Test war Mattias Ekström schnellster, vor Kristensen, Martin Tomczyk (Deutschland) und Scheider, alle im Audi A4.

Im Qualifying am Samstag sicherte sich der fünffache DTM-Meister Bernd Schneider die Pole-Position vor Timo Scheider und Paul di Resta. Kristensen und Spengler scheiterten, dafür kamen Mike Rockenfeller und Alexandre Prémat unter die letzten acht. Sie belegten hier die letzten Plätze, also Startplatz 7 und 8. Mathias Lauda und Ralf Schumacher landeten auf den Plätzen 16 und 17. Wegen einer unsportlichkeit wurde Kristensen zudem auf den letzten Platz strafversetzt. Gary Paffet (England) durfte nach einer Unregelmäßigkeit an seinem Auto nur unter Vorbehalt starten.

Bereits beim Start des Rennens über 58 Runden fuhren Scheider und di Resta an Bernd Schneider vorbei und gingen als Führungsduo in die erste Kurve. Im Mittelfeld gab es in der ersten Kurve einige Rangeleien: Katherine Legge rammte Mathias Lauda, der nach wenigen Runden das Rennen wegen Leistungsverlust beenden musste. Maro Engel und Tom Kristensen mussten bereits am Anfang des Rennens aufgrund von Problemen an die Box fahren. Susie Stoddart bekam eine Durchfahrtsstrafe weil sie in einer Schikane abkürzte. In der 17. Runde musste Bruno Spengler sein Auto vorzeitig mit Kühlerproblemen abstellen, die er sich bei einem „Ausritt“ ins Kiesbett zugezogen hatte. Auch Legge musste ihr Auto abstellen. In Runde 19 konnte di Resta Scheider überholen und so die Führung übernehmen. Dennoch blieb es an der Spitze bis zur Zieleinfahrt spannend. Nachdem Winckelhock an dem Niederländer Albers vorbei gefahren war, geriet er mit Paffet aneinander, wofür Winkelhock eine Durchfahrtsstrafe kassierte. Acht Runden vor Schluss kollidierten Jarvis und Paffett. Gegen die beiden Briten hatte die Rennleitung eine Ermittlung eingeleitet, jedoch noch ohne Ergebnis. In der letzten Runde gab es noch eine heftige Kollision mit anschließendem Revangefoul, zwischen Mattias Ekström und Jamie Green. Im Ergebnis wurde Green mit einer Zeitstrafe belegt, Ekström sogar disqualifiziert. Das Rennen gewann letztenendes Paul di Resta vor Timo Scheider und Bernd Schneider.

In der Gesamtwertung liegt Timo Scheider nun bei noch 20 zu vergebenen Punkten mit 62 Zählern vor Paul di Resta mit 55, Jamie Green mit 46 und Titelverteidiger Mattias Ekström mit 44 Punkten in Führung. Bruno Spengler hat mit seinem Ausfall seine Meisterschaftschancen verspielt.

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December 20, 2007

Vereinigte Staaten wollen ihr Atomwaffenprogramm verkleinern

Vereinigte Staaten wollen ihr Atomwaffenprogramm verkleinern

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Veröffentlicht: 18:47, 20. Dez. 2007 (CET)
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Barcelona (Spanien) / Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 20.12.2007 – Einer Pressemitteilung zufolge, die das Weiße Haus am Dienstag veröffentlichte, wollen die Vereinigten Staaten ihr Atomwaffenarsenal erheblich reduzieren.

„Auf Empfehlung von Verteidigungsminister Robert Gates und Energieminister Samuel Bodman und mit voller Unterstützung der Militärführung“ stimmte der amerikanische Präsident George W. Bush einer Umstrukturierung im Bereich von Kernwaffen zu, die unter anderem vorsieht, die Anzahl der aktiven Atomsprengköpfe in den kommenden vier Jahren um 15 Prozent zu verringern.

Unabhängige Experten gehen davon aus, dass sich der Bestand an Sprengköpfen von einst 16.000 gegen Ende des Kalten Krieges und 10.500, als Bush im Januar 2001 sein Amt übernahm, auf etwa 4.600 reduzieren wird. Die eigentlich als geheim eingestufte Zahl der strategischen Atomsprengköpfe, die in Raketen montiert oder mit Flugzeugen oder U-Booten ihr Ziel erreichen sollen, wird nach Angaben eines Mitarbeiters der für das Atomwaffenprogramm zuständigen Behörde NNSA dann zwischen 1.700 und 2.200 betragen, wie mit der russischen Seite im Jahr 2003 vertraglich festgelegt.

Weiterhin sollen in Zukunft hunderte Gebäude stillgelegt und zwischen 20 und 30 Prozent weniger Mitarbeiter für die Behörde beschäftigt sein. Momentan arbeiten dort etwa 37.000 Personen. Bis 2015 sollen auch zwei Testgelände geschlossen werden.

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April 23, 2007

Barcelona feiert Sant Jordi

Artikelstatus: Fertig 18:40, 23. Apr. 2007 (CEST)
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Einer der vielen Rosenstände in Barcelona

Einer der vielen Rosenstände in Barcelona

Barcelona (Spanien), 23.04.2007 – Wie jedes Jahr werden auch heute wieder tausende Rosen und Bücher zu Ehren des Heiligen Georg in ganz Katalonien verschenkt. Wie auch schon in den vergangenen Jahren, werden am Abend tausende Menschen in den Straßen trinken und ausgelassen feiern.

Es ist nicht genau bekannt, warum und seit wann die Einwohner Kataloniens Rosen am Tag ihres Schutzpatrons verschenken. Dokumenten zufolge reichen die Wurzeln bis in das 15. Jahrhundert zurück. Eine Legende besagt, dass Georg eine Königstochter aus den Klauen eines Drachen befreite und diesen tötete. Aus dessen Blut sei dann eine Rose entsprungen. Außerdem ist seit dem Jahr 1926 der 23. April in Spanien „Tag des Buches“.

Als kleiner negativer Aspekt ist die Vermüllung des Stadtstrandes zu nennen.

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