WikiNews de

May 3, 2010

Weiteres Engagement für Vegi-Tag in Magdeburg

Weiteres Engagement für Vegi-Tag in Magdeburg

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:55, 3. Mai 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Magdeburg (Deutschland), 03.05.2010 – Obwohl in Magdeburg Anfang des Jahres eine Initiative von SPD, future! und Tierschutzpartei für einen fleischfreien Tag im Jahr („Vegi-Tag“) am Widerstand von CDU, FDP und der LINKEN scheiterte, scheint die Idee an sich immer wieder neue Unterstützer zu finden. Etwas überraschend hat Dirk Cuno, Geschäftsführer der Fleischfirma „Delikata“, nun Gefallen an ihr gefunden, nachdem er sich diesbezüglich einige Monate zuvor noch skeptisch geäußert hatte. Delikata hat nun die sogenannte „Vegetarierwurst“ kreiert, die komplett aus fleischfreien Produkten besteht.

Auf einer Pressekonferenz wurde diese neue Wurst präsentiert und getestet. Anwesend waren unter anderem Lothar Tietge, Stadtrat der Tierschutzpartei und Josef Fassl, Landesvorsitzender der Partei und Vertreter der „Initiative Vegi-Tag“, Hans- Dieter Bromberg, Vorsitzender der Fraktionsgemeinschaft SPD-future-Tierschutzpartei und Stefan Bernhard Eck, Bundesvorsitzender der Tierschutzpartei.

Fassl zeigte sich sichtlich erfreut über diese Unterstützung, wenngleich er es bedauerte, dass die Initiative im Stadtrat keinen Erfolg gehabt habe. Andererseits haben jedoch andere Institutionen der sachsen-anhaltinischen Hauptstadt die Idee bereits verwirklicht; so werden donnerstags in der Mensa der Otto-von-Guericke-Universität ausschließlich fleischfreie Speisen angeboten.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 11, 2009

Ergebnisse der Magdeburger Stadtratswahl 2009 stehen fest

Ergebnisse der Magdeburger Stadtratswahl 2009 stehen fest

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 14:41, 11. Jun. 2009 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Magdeburg (Deutschland), 11.06.2009 – Mit leichten Stimmenzuwächsen und erstmals seit 1994 wieder als stärkste Partei ging die SPD, die den derzeit amtierenden Oberbürgermeister Lutz Trümper stellt, bei der Magdeburger Stadtratswahl mit 23,9 Prozent als Sieger hervor. Deutliche Verluste musste Die Linke hinnehmen, die vor fünf Jahren mit rund 30 Prozent – damals noch unter dem Namen PDS – als stärkste Kraft hervorgegangen war, diesmal jedoch mit 23,4 Prozent knapp hinter der SPD landete. Auf Platz drei landete die CDU mit 23,1 Prozent.

Zu den Gewinnern der Wahl zählen GRÜNE und FDP, während die Jugendpartei „Future! – Die junge Alternative“ bei leichtem Zugewinn ihre beiden bisherigen Stadtratsmandate halten konnte.

Der Tierschutzpartei gelang es mit 2,5 Prozent ebenfalls, in den dortigen Stadtrat einzuziehen; bereits 2004 hatte sie mit 1,2 Prozent dort ein Mandat erringen können, jedoch sagte sich die damalige Stadträtin Birgit Kriese 2006 nach Differenzen bezüglich eines Tierheims von ihr los und schloss sich der Wählergemeinschaft „Bund für Magdeburg“ (BfM) an. Das künftige Mandat im Stadtrat wird durch den 74-jährigen Lothar Tiedge wahrgenommen werden, der der Partei 2007 beigetreten war. Anders als 2004 war sie diesmal in allen Wahlkreisen mit Kandidaten angetreten.

Der BfM verlor mit 2,2 Prozent seinen 2006 durch den besagten Übertritt hinzugewonnenen Sitz; Kriese wird dem Parlament damit nicht mehr angehören. Die rechtsextreme NPD, die erstmals angetreten war, konnte mit 2,0 Prozent ebenfalls einen Sitz erlangen.

Die 56 Sitze im Stadtrat verteilen sich künftig wie folgt: SPD 14, Die Linke 13, CDU 13, GRÜNE 6, FDP 5, Future! 2, Die Tierschutzpartei 1, BfM 1, NPD 1.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 13, 2007

Aktionen gegen Rechts in Magdeburg

Aktionen gegen Rechts in Magdeburg – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Aktionen gegen Rechts in Magdeburg

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 11:19, 13. Jan. 2007 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Magdeburg (Deutschland), 13.01.2007 – In Magdeburg soll es heute am Westfriedhof eine Menschenkette geben. Damit soll verhindert werden, dass Neonazis dort aufmarschieren und eine Gedenkfeier für die Opfer der Bombennacht am 16. Januar 1945 veranstalten. An diesem Tag war die Stadt fast völlig zerstört worden. 2.000 Menschen kamen ums Leben.

Der Evangelische Kirchenkreis Magdeburg und das Bündnis gegen Rechts riefen zu der Menschenkette auf. Außer der Menschenkette wird es eine Demonstration durch die Innenstadt geben. Als Redner werden unter anderem der katholische Bischof Gerhard Feige, Oberbürgermeister Lutz Trümper und Landtagspräsident Dieter Steinecke erwartet.

Insgesamt wird die Polizei fünf Demonstrationszüge in der Stadt absichern müssen. Neben den beiden Aktionen des Bündnisses gegen Rechts sind eine Demonstration der Antifa und zwei rechte Aufmärsche geplant. Aktionen direkt an der Gedenkstätte auf dem Westfriedhof sind durch einen Passus in der Friedhofsordnung im Monat Januar grundsätzlich nicht möglich.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 6, 2006

Studenten aus ganz Deutschland äußern sich in Magdeburg zur Globalisierung

Artikelstatus: Fertig 06.12.2006/17:50
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Magdeburg (Deutschland), 06.12.2006 – Bei einem Bundestreffen der Evangelischen Studentengemeinden Deutschlands (ESG) Mitte November in Magdeburg haben deutsche und ausländische Studierende Forderungen zur Gestaltung der Globalisierung aufgestellt. Das Treffen stand unter dem Titel „TOTAL GLOBAL – Ich in einer vernetzten Welt“ und kam auf Einladung der ESG Magdeburg zustande. Es waren etwa 80 junge Leute von Hochschulen aus ganz Deutschland angereist.

Nach einer intensiven Beschäftigung mit dem Thema in einem Referat und neun Workshops entstand auf dem Treffen ein Brief aus Magdeburg, in dem die Studierenden ihre Forderungen und Wünsche an Kirche und Gesellschaft deutlich machen. Der Brief aus Magdeburg ist ein Beitrag zur Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Sibiu (Rumänien) im nächsten Jahr. Bei einem Gottesdienst im Magdeburger Dom wurde er an Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) übergeben.

Wichtige Forderungen aus dem Brief sind unter anderem die Förderung des interkulturellen Austauschs und die Erstellung eines Weißbuchs für Produkte, die unter Einhaltung sozialer Mindeststandards produziert wurden. Darüber hinaus fordern die Studierenden die Kirchengemeindem auf, bei allen Veranstaltungen fair gehandelte Produkte zu nutzen. Sie drücken ihre Erwartung aus, dass sich die Kirchen nicht nur mit individueller Seelsorge beschäftigen, sondern sich „auch vor Ort konsequent gegen soziale Missstände wenden und für die sozial Benachteiligten einsetzen“. Einer Privatisierung öffentlicher Güter wird eine deutliche Abfuhr erteilt.

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 21, 2005

AKH-Delegiertenversammlung 2005 in Erlangen abgehalten

AKH-Delegiertenversammlung 2005 in Erlangen abgehalten

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Erlangen (Deutschland), 21.11.2005 – Vom 18. bis zum 20. November 2005 trafen sich zirka 60 hauptamtliche und ehrenamtliche Mitglieder aus 27 katholischen Studenten- und Hochschulgemeinden in Erlangen zur jährlichen Delegiertenversammlung der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemeinden (AKH). Die Delegiertenversammlung fand in der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) in Erlangen statt.

Infostand der KSG Ilmenau zum Wintertreffen

Für früh Angereiste gab es schon am Freitagnachmittag, gemeinsam mit einem ehemaligen Geschichtsstudenten die Möglichkeit die Neustadt von Erlangen zu erkunden. Nach dem gemeinsamen Abendbrot referierte Prof. Dr. Peter Hess kurz zum Thema „Christlicher Glaube und berufliches Handeln – Wie bringe ich das zusammen?“ Er ist heute einerseits Prorektor an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg und sitzt andererseits auch in der Landessynode der evangelisch-lutherischen Kirche Bayern. Die markantesten Erlebnisse, wo ihm seine christliche Moralvorstellung Fragen aufwarf, kamen aus drei Bereichen. Zum einen wurde ihm früher einmal ein Job angeboten, das voll automatische Lenksystem einer militärischen Rakten mitzuentwickeln, was er aber ablehnte. Dafür arbeitete er später bei Siemens und dann an der Fachhochschule in Nürnberg. Auch hier wurde er oft vor Probleme gestellt.

Nach dem Vortrag wurde der Vorstand seitens der Delegierten entlastet. Dabei kamen vor allem Diskussionen in Hinblick auf die Arbeit der AKH zum Weltjugendtag in Köln und Bonn auf. Auch ist das Projekt, die Fachhochschul-Studenten mehr in das Leben der Studentengemeinden einzubinden, gescheitert. Zusätzlich wurde die schlechte Kommunikation zwischen den Hochschulgemeinden und der AKH stark kritisiert.

Am Samstag Morgen wurde eine Gruppenarbeit unter dem Thema „Wissenschaft(s)glaube“ angeboten. Hierbei sammelten sich die Teilnehmer in den Gruppen „Technik“, „Naturwissenschaft“, „Wirtschaft“, „Sozialwissenschaft“ und „Theologie“ und diskutierten darüber, wie stark man in welchen Bereichen als Christ auf Konflikte stößt und in wieweit man dafür selbst verantwortlich gemacht werden kann. In den Gruppen haben zum Anfang Berufstätige aus den jeweiligen Fachrichtung einen Einstieg gegeben.

Die Gruppe Technik war sehr stark der Meinung, es sei heutzutage schwierig, den Techniker für Waffen oder Unfälle verantwortlich zu machen. Die Grundlagenforschung wird oft vom Wissenschaftler getätigt, der Markt entscheidet dann, was vom Techniker weiterentwickelt und gebaut werden soll. Oft kann man als Techniker auch nicht sagen: „Wenn ich’s nicht baue, wird es nicht gebaut“. Darum sollte man eher sagen, wenn ich mein Fachwissen einbringe, wird es wenigstens so präzise gebaut, dass kein unnötiger Kolateralschaden entsteht. Zusätzlich wurde die Frage gestellt, wieviel Moral denn gut sei. Sollte der Arbeitslose Familienvater den Job nicht annehmen, dann wird ihm das Arbeitslosengeld gekürzt und die Chance nochmal ein Jobangebot zu bekommen wird auch eventuell gering sein. Nach eine Kaffeepause kam darauf zu sprechen, inwieweit die Ethik in den Technischen Studiengängen in Deutschland vertreten ist. Dabei wurde festgestellt, dass einige Hochschulen selber Vorlesungen dazu anbieten und an einigen die Vereine und Hochschulgemeinden dafür zuständig sind. Oftmals wurde auch kritisiert, dass es schwierig ist, Technikern etwas von Ethik beizubringen, da es starke Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Technikern und Sozialwissenschaftlern gibt.

Neuer Vorstand. Zusätzlich der Studentenpfarrer der KHG Erlangen, Harald Kreßmann (links) und zwei Vertreter des Forums Hochschule und Kirche Willi Junkmann (ganz links) und Tobias Nowesky (2. v.r. h.). Es fehlt Andreas Ihm aus Augsburg.

Am Nachmittag wurde der Regularienteil weiter abgehandelt. Es gab Grußworte der Bundes-ESG, welche durch Sabine Rühmland aus Berlin auf der Delegiertenversammlung vertreten war. Des weiteren richtete Dr. Bruno Kurth aus Bonn, der erste Vorsitzende des Forums Hochschule und Kirche seine Grüße von diesem aus. Das Forum ist der Dachverband aller Hochschularbeit der Katholischen Kirche in Deutschland. Des weiteren gab es die Berichte aus den einzelnen Ausschüssen und der Ausschuss Lobbyarbeit wurde wieder einstimmig für ein Jahr eingesetzt. Außerdem wurde der neue Vorstand der AKH gewählt. Als neuer und alter Vorstandvorsitzender wurde Florian Schulz, ein Theologiestudenten aus Münster gewählt. Zu guter Letzt haben einige Delegierte zwei Anträge gestellt. Zum einen wurde dem Vorstand nocheinmal explizit auf dem Weg gegeben, die Kommunikation zwischen dem Vorstand und den Gemeinden zu verbessern. Der zweite Antrag wurde dagegen abgelehnt. Er beinhaltete die Diskussion um eine Namensänderung der AKH, zu einem namen ähnlich der Bundes-ESG, damit er für sich sprechen würde.

Abendliche Disko in der KHG Erlangen

Am Abend fiel leider das Stück der internationalen Schauspielgruppe zum Thema „Gleis 9 3/4“ aus. Dafür wurde wieder Musik durch Tobias Weber aus Köln aufgelegt und die KHG Erlangen versorgte die Delegierten mit verschiedenen Getränken.

Der Sonntag begann mit einem Festvortag von Dr. Florian Schuller. Er war einmal Studentenpfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg. Später agierte er als Geistlicher Rektor des Cusanuswerkes und heute ist er Rektor der katholischen Akademie in Bayern. Florian Schuller refferierte über das Thema „Einsamkeit und Nüchternheit, unter anderem. Thesen zur Spirituellen Einübung des Christentums für postmoderne Studierende“. Dabei ging er zum einen auf die geschichtliche Entwicklung des Chistentums nach der Reformation ein. Der zweite Teil handelte dagegen über die geistige Entwicklung der Katholischen Hochschulgemeinden in Deutschland, auch gegenüber der Kirche selbst.

Beendet wurde die Sitzund durch einen feierlichen Gottesdienst in der Kapelle der KHG Erlangen. Außerdem lud man die Delegierten zum Wintertreffen der AKH in Ilmenau, sowie zur nächsten Delegiertenversammlung nach Magdeburg ein.

Quellen

Originäre Berichterstattung
Plume ombre.png
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Siehe auch die Diskussionsseite für Details.

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 18, 2005

Suche nach Bankräuber per Hubschrauber

Suche nach Bankräuber per Hubschrauber – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Suche nach Bankräuber per Hubschrauber

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 23:29, 18. Nov. 2005 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Magdeburg (Deutschland), 18.11.2005 – Zur Suche nach zwei Bankräubern, die eine Sparkassenfiliale in Magdeburg überfallen und mehrere tausend Euro Bargeld erbeutet hatten, hat die Polizei am Donnerstag einen Hubschrauber und einen Fährtenhund eingesetzt.

Am Morgen des 18. November betraten zwei bisher unbekannte Männer die Sparkassenfiliale. Sie forderten die Angestellten nach Polizeiangaben unter Androhung von Waffengewalt zur Herausgabe von Bargeld auf. Nach Erhalt des Geldes flüchteten die beiden Männer zu Fuß in unbekannter Richtung.

Laut ersten Zeugenaussagen sollen die Verdächtigen einen osteuropäischen Dialekt gesprochen haben.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 2, 2005

Misshandlung einer 13-Jährigen durch vier Mädchen gestanden

Misshandlung einer 13-Jährigen durch vier Mädchen gestanden

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Magdeburg (Deutschland), 02.11.2005 – Am vergangenen Freitag haben vier Schülerinnen der Goethe-Schule eine Dreizehnjährige auf einem der Schule benachbarten Spielplatz misshandelt. Dabei schlugen, traten und bespuckten die vier Mädchen das Opfer. Zum Schluss musste sich das Opfer auch noch ausziehen und es wurde eine Zigarette auf ihrem Bauch ausgedrückt. Dem Mädchen wurde außerdem das Handy und die Jacke geraubt. Nach der Gewalttat rannte das Mädchen direkt nach Hause und erstattete mit ihrer Mutter Anzeige.

Laut Aussage der Schulleiterin Viola Piedmont, die mit drei der vier Mädchen gesprochen hat, war vor der Vergewaltigung ein Streit zwischen den Mädchen eskaliert. Eines der Mädchen hätte sich nach der Tat nicht wieder erkannt. Die drei Mädchen im Alter von dreizehn, 14 und 15 Jahren waren vorher nicht gewaltätig aufgefallen. Die Schulleiterin erkannte aber Reue zur Tat bei den drei Mädchen. Die 15jährige war gestern nicht in der Schule erschienen, so dass bisher kein Gespräch möglich war.

Frau Piedmont will sich morgen mit den Eltern der Täterinnen, einem Sozialarbeiter und der Polizei zu einem Gespräch zusammensetzen. Die Abteilung Jugendkriminalität ermittelte parallel. Die vier Mädchen gestanden die Tat, so dass der Fall nun der Staatsanwaltschaft übertragen wurde, die über das weitere Vorgehen entscheiden wird.

An der Goetheschule gab es bisher keine Gewalttaten, so die Schulleiterin. Der Fall wurde in der Schule ausführlich besprochen und es wurde ein Aufruf unter dem Motto „Seht nicht weg!“ an die Schülerschaft gerichtet. Um der Sensationsberichterstattung vorzubeugen wurde der Presse das Betreten der Schule verboten.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.