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February 7, 2006

Schüler stirbt an Wiener Schule: Urteil lautet auf Mord

Schüler stirbt an Wiener Schule: Urteil lautet auf Mord

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Artikelstatus: Fertig 11:55, 7. Feb. 2006 (CET)
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Wien (Österreich), 07.02.2006 – Der Tod eines 14-jährigen Schülers am Polytechnikum in Wien-Währing (Schopenhauerstraße 81) wurde im Januar 2006 vor Gericht verhandelt. Der Täter, ein damals 15-jähriger Schüler derselben Schule, wurde wegen Mordes verurteilt. Er hatte den 14-Jährigen im September 2005 erstochen. Das Urteil – sieben Jahre Gefängnis – ist noch nicht rechtskräftig.

Das Gericht sagte am Donnerstag, dem 26.01.2006, in der Urteilsverkündung, der Schüler habe seinen Kameraden „ohne Anlass“ erstochen, daher sei es keine Körperverletzung gewesen, sondern Mord. Der Täter ist heute 16 Jahre alt.

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September 16, 2005

Trotz Gewaltprävention: Schüler stirbt an Wiener Schule

Trotz Gewaltprävention: Schüler stirbt an Wiener Schule

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Artikelstatus: Fertig 16. Sep. 2005 (CEST
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Wien (Österreich), 16.09.2005 – Gestern hat ein 15-jähriger Schüler am Polytechnikum in Wien-Währing (Schopenhauerstraße 81) einem 14-jährigen Mitschüler tödliche Stichverletzungen beigebracht. Dies war der erste Todesfall, der als Folge eines Streits zwischen Schülern an einer Schule in Österreich eintrat.

Laut Aussagen von Zeugen ist eine anfängliche Rauferei eskaliert. Der 14-jährige, der sich eingemischt hatte, wurde mit einem Taschenmesser verletzt. Der mutmaßliche Täter gab an, er wäre von dem später gestorbenen Schüler gewürgt worden.

Heute hat sich die Wiener Vizebürgermeisterin Grete Laska an die Öffentlichkeit gewandt. Sie zeigte sich erschüttert über den Vorfall an der Schule: „Es handelt sich hier um einen tragischen Vorfall, der mich auch persönlich sehr getroffen hat.“ Den Eltern des Schülers sprach sie ihr Beileid aus. Des Weiteren sagte sie: „Er (der Vorfall) zeigt uns auch, dass wir alle – sowohl Eltern als auch in der Schule – nie aufhören können an einer friedlichen Konfliktlösung zu arbeiten und diese auch tagtäglich selbst zu leben und Vorbild zu sein. In Wiens Schulen wird derzeit schon viel an Präventionsarbeit geleistet.“

Laska wies darauf hin, dass speziell an der jetzt betroffenen Schule in der Vergangenheit zusammen mit der Polizei eine intensive Gewaltpräventionsarbeit stattgefunden habe. Für Laska bedeutet der gestrige Vorfall aufgrund bisheriger Statistiken eine Ausnahme.

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