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July 27, 2005

Todesfall nach verweigerter Bluttransfusion

Todesfall nach verweigerter Bluttransfusion

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Landau an der Isar (Deutschland), 27.07.2005 – In Landau ist eine 33-jährige Frau bei der Geburt ihres Kindes verstorben. Sie ist verblutet, weil sie aufgrund einer schriftlich niedergelegten Patientenverfügung eine Bluttransfusion verwehrt hatte. Die Frau gehörte den Zeugen Jehovas an, die aufgrund ihres religiösen Verständnisses bestimmte medizinische Behandlungen ablehnt.

Aus medizinischer Sicht wäre der Tod der Frau vermeidbar gewesen. Zwei oder drei Blutkonserven hätten ausgereicht um das Leben der Frau zu retten. Die Ärzte und Krankenschwestern waren jedoch verpflichtet, den Willen der Frau zu respektieren. Sie mussten tatenlos das Sterben der Frau mit ansehen. Die emotionale Belastung für das Krankenhauspersonal war hoch und wird psychologische Nachsorge nötig machen.

Auf dem Totenschein wurde eine nichtnatürliche Todesursache angegeben. Dies bedeutet automatisch die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens durch die zuständige Staatsanwaltschaft Landshut. Die Frau wurde inzwischen obduziert. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass kein Fremdverschulden vorliegt. Der amtshabende Oberstaatsanwalt Alfons Obermeier hat dem Krankenhauspersonal trotz aller widrigen Umstände vorbildliches Verhalten attestiert.

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June 14, 2005

Tödlicher Betriebsunfall in Landshut

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Tödlicher Betriebsunfall in Landshut

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Landshut (Deutschland), 14.06.2005 – Gestern ist bei einem Betriebsunfall in Landshut ein Mann ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich in der Produktionshalle für Instrumententafeln im BMW-Werk Landshut.

Der 49-jähriger Mitarbeiter arbeitete gegen 11:00 Uhr an einer Stanze als der Unfall geschah. Obwohl sofort nach dem Unfall der Notarzt vor Ort war, konnte der Mann nicht gerettet werden. Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut und die Berufsgenossenschaft Landshut ermittelt nun zusammen mit dem Gewerbeaufsichtsamt Landshut und Spezialisten des Autowerks bezüglich der Unfallursache.

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April 27, 2005

Skelett aus Altdorf stammt von Steinzeitmann

Skelett aus Altdorf stammt von Steinzeitmann

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Landshut

Landshut (Deutschland), 27.04.2005 – In der Jungsteinzeit zwischen etwa 2500 und 2400 vor Christus hat ein Mann gelebt, dessen Skelett im Oktober 2004 in Altdorf bei Landshut entdeckt wurde. Das ergab eine wissenschaftliche Altersdatierung mit der C 14-Methode, berichtet Archäologie-Online. Nach dieser Altersangabe zu schließen handelte es sich bei dem Toten um einen Angehörigen der Schnurkeramischen Kultur, deren Tongefäße oft mit Schnurabdrücken verziert wurden.

Der Schnurkeramiker von Altdorf kam bei Erdarbeiten auf einer Wiese in etwa einem Meter Tiefe zum Vorschein. Seine Hinterbliebenen hatten ihm ein Tongefäß und einen Feuersteindolch mit ins Grab gelegt. Diese Beigaben dokumentieren die Wertschätzung für den Toten und den damaligen Glauben an das Weiterleben im Jenseits.

Dr. Bernd Engelhardt, der Leiter der Landshuter Dienststelle des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, vermutet, dass das Tongefäß aus der Gegend von Straubing stammt. Die Machart des Feuersteindolches dagegen deutet auf eine Herkunft aus dem Rhein-Main-Gebiet. In der Jungsteinzeit gab es bereits Tauschgeschäfte beziehungsweise Handel über große Entfernungen hinweg.

Die Schnurkeramische Kultur währte etwa von 2800 bis 2400 vor Christus. Da für sie der Besitz von tönernen Bechern und steinernen Streitäxten typisch ist, ordnet man sie den Becherkulturen oder Streitaxtkulturen zu. Früher hatte man die Schnurkeramiker wegen ihrer weit nach Osten reichenden Verbreitung sogar als die ersten bekannten Indogermanen betrachtet. In Wirklichkeit waren sie aber keine einheitliche Erscheinung, weshalb von einem Volk mit gleicher Sprache keine Rede sein kann.

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