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May 11, 2005

Weiterhin Probleme mit ALG-II-Software

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Weiterhin Probleme mit ALG-II-Software

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Nürnberg (Deutschland), 11.05.2005 – Ursprünglich sollte die neue Hartz IV-Software mit der Einführung am 1. Januar reibungslos laufen, dennoch gab es seitdem etliche Probleme. Jetzt, vier Monate danach, steht fest, dass die geplante Endabnahme für das Softwareprogramm noch nicht erfolgen kann.

Geliefert wurde die Software von der Telekom-Tochter T-Systems. Grund für die Verzögerung sind Fehler im Computerprogramm für die Auszahlung des Arbeitslosengeldes II. Mehrmals wurde die Abnahme bereits verschoben, denn es fehlen nach wie vor wichtige Funktionen für die Bearbeitung. So können momentan noch keine Sanktionen gegen Arbeitslosengeld-II-Empfänger per Programm erfasst werden, wenn diese ein Stellenangebot oder Weiterqualifizierungsangebot ablehnen. Diese Vorgänge müssen manuell bearbeitet werden, da die Software die in diesen Fällen vorgeschriebene Kürzung der Grundsicherung um 30 Prozent noch nicht automatisch errechnen kann.

Ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg wollte gegenüber der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) auf Anfrage nicht bestätigen, dass von der Telekom-Tochter eine Schadensersatzforderung in Höhe von fünf Millionen Euro gefordert werde. Dies sei eine interne Angelegenheit, die zwischen den Vertragspartnern zu klären sei.

Nach Angaben der WAZ beträgt der wegen der Verzögerung entstandene Schaden für die BA per heute etwas über 28 Millionen Euro. T-Systems arbeitet derzeit an der Nachbesserung des Programms.

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Quelle

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April 7, 2005

T-Systems-Chef Reiss plötzlich verstorben

T-Systems-Chef Reiss plötzlich verstorben

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T-Systems-Darmstadt-2005-11-13.jpg

Bonn (Deutschland), 07.04.2005 – Völlig überraschend ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag der erst 47-jährige Chef der T-Systems, Konrad F. Reiss, an Herzversagen gestorben. Dies teilte die Deutsche Telekom heute in Bonn mit.

Reiss war seit Anfang des Jahres 2003 Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. Am 20.01.2003 wurde er Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Systems International. Seit März 2004 war er auch Vorsitzender des Lenkungs- und Gesellschafterausschusses der Toll Collect GmbH. Es wird Reiss zugeschrieben, das in die Kritik geratene Mautsystem durch konsequentes Projektmanagement auf Erfolgskurs zurückgebracht zu haben.

Der Vorstandschef der Telekom, Kai-Uwe Ricke, würdigte das Engagement von Reiss ‘„für den Umbau der Deutschen Telekom AG“. Reiss war wegen seiner überragenden Kompetenz und seiner Kollegialität sehr angesehen. Er hatte national und international einen herausragenden Ruf in seiner Branche.

Reiss studierte in Berlin und Erlangen-Nürnberg Betriebswirtschaft. Nach seinen ersten beruflichen Erfahrungen gründete er 1986 zwei Unternehmensberatungsgesellschaften, deren geschäftsführender Gesellschafter er wurde. Er verkaufte beide Unternehmen an Cap Gemini und war anschließend dort in verschiedenen Managementpositionen tätig. Zusätzlich war er Mitglied des Global Executive Boards der Gemini Consulting Gruppe und ab 1998 Managing Director von Cap Gemini Deutschland. Im Jahr 2000 wechselte er in den Vorstand der Daimler-Chrysler Services AG. Dort war er für das Debis Systemhaus verantwortlich, bevor er die Führungsposition bei der Deutschen Telekom übernahm.

Die Leitung des Geschäftsfeldes Geschäftskunden bei der Deutschen Telekom übernimmt kommissarisch der Vorstandsvorsitzende Kai-Uwe Ricke, den Vorsitz der Geschäftsführung von T-Systems übernimmt bis auf weiteres Wilfried Peters. Peters war bei der T-Systems bisher für die Bereiche Finanzen und Controlling verantwortlich.

Konrad Reiss hinterlässt Ehefrau und drei Kinder.

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Quellen

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December 3, 2004

Weiterhin Probleme mit Hartz IV-Software

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T-Systems

Nürnberg (Deutschland), 03.12.2004 – Angaben von Mitarbeitern der Bundesagentur für Arbeit zufolge stockt seit zwei Tagen die Bearbeitung der ALG II Anträge wegen erneuter Softwareprobleme. Über das Wochenende soll eine überarbeitete Version der Software auf den zentralen Servern eingespielt werden. Bis zum Jahresende müssen 2,5 Millionen Anträge verarbeitet werden – zum jetzigen Zeitpunkt wurden 1,1 Millionen Aufträge verarbeitet.

Die von der Telekom-Tochter T-Systems entwickelte Software sah bereits vor ihrem Einsatz öffentlicher Kritik entgegen, weil mangels Zeit auf wichtige Tests verzichtet wurde.

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