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June 15, 2012

Mallorca: Alkoholverbot am Ballermann

Mallorca: Alkoholverbot am Ballermann – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Mallorca: Alkoholverbot am Ballermann

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Veröffentlicht: 07:18, 15. Jun. 2012 (CEST)
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Balneario 6

Palma de Mallorca (Spanien), 15.06.2012 – Der Strandabschitt Balneario 6 steht für das Eimersaufen von Sangria. Damit soll jetzt Schluss sein. Nach einer Verordnung der Inselhauptstadt Palma werden bei Zuwiderhandlungen bis zu 3.000 Euro fällig. Die neue Verordnung verbietet Alkoholkonsum auf öffentlichen Straßen, wenn dadurch die öffentliche Ordnung gestört wird oder Minderjährige zur Teilnahme verleitet werden.

Zunächst werden 30 Plakate aufgestellt, die auf die neuen Verbote hinweisen. Neben dem Trinken und Rauchen ist auch das Hinterlassen von Müll und die Mitnahme von Hunden zum Strand verboten. Später sind polizeiliche Kontrollen geplant, spätestens dann werden auch die angekündigten Bußgelder bei Verstößen fällig.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Spanien

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February 20, 2011

Kurioser Banküberfall in Alicante

Kurioser Banküberfall in Alicante – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Kurioser Banküberfall in Alicante

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Veröffentlicht: 13:48, 20. Feb. 2011 (CET)
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Alicante (Spanien), 20.02.2011 – Mit zwei Fleischmessern bewaffnet stürmte ein 44-jähriger Spanier in die Sparkasse von Alicante. Drei anwesende Angestellte nahm er als Geiseln. Der eintreffenden Polizei teilte er seine Forderungen mit: „Ein Bier und ein Interview im Fernsehen“. Freier Abzug, ein Fluchtwagen, Geld interessiere ihn nicht.

Ein Polizeibeamter verwandelte sich in einen Kameramann, ein weiterer in einen Reporter. Mit Westen eines TV-Senders, einer Kamera und einem Mikrofon gingen sie in die Bank und brachten das geforderte Bier mit. Bei der Übergabe der Flasche wurde der Mann überwältigt und festgenommen. Die Geiseln sind befreit und unverletzt. Bei der Aktion war das Gelände um die Bank weiträumig abgesperrt.

Bei der Vernehmung gab der Täter an, mittellos zu sein. Durch den Überfall hätte er auf seine Lage aufmerksam machen wollen. Der Polizei war der Mann bekannt, er ist mehrfach vorbestraft.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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December 4, 2010

Fluglotsenstreik in Spanien: Regierung ruft Alarmzustand aus

Fluglotsenstreik in Spanien: Regierung ruft Alarmzustand aus

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Veröffentlicht: 15:15, 4. Dez. 2010 (CET)
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Madrid (Spanien), 04.12.2010 – Das spanische Militär hat am Freitagabend die Kontrolle über den Luftraum des Landes übernommen, die spanische Regierung verhängte nach einer außerordentlichen Kabinettssitzung den „Alarmzustand“. Laut Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba werden die Fluglotsen mit dieser Maßnahme dem Militärrecht unterstellt. Wer nicht zur Arbeit erscheint, macht sich dann der Befehlsverweigerung schuldig und muss möglicherweise mit einer langjährigen Gefängnisstrafe rechnen. Die Angeklagten werden dann einem Schnellverfahren nach militärischem Recht unterworfen. Nicht erklärte Streiks der Fluglotsen haben gestern den Flugbetrieb in Spanien nahezu zum Erliegen gebracht. Acht Flughäfen mussten aufgrund des Streiks ihren Betrieb einstellen.

Der Alarmzustand ist eine Maßnahme, die eine unmittelbare Vorstufe des Ausnahmezustandes darstellt. Die Regierung erhält unter dieser Bedingung besondere Vollmachten. Seit dem Ende der Franco-Herrschaft in Spanien wurde der Alarmzustand zum ersten Mal ausgerufen. Die spanische Regierung hat außerdem angekündigt, den Notstand auszurufen, wenn sich die Situation nicht verbessern sollte und die Fluglotsen an ihre Arbeitsplätze zurückkehren würden.

Hintergrund des Streiks sind Verhandlungen der Fluglotsen mit der Flughafenbehörde AENA über Löhne und Arbeitsbedingungen. Bereits vor zwei Wochen hatte die Fluglotsengewerkschaft erklärt, dass die Fluglotsen für dieses Jahr ihre Maximalarbeitszeit erreicht hätten. Gegen 17 Uhr am Freitagnachmittag hatten sich dann viele Fluglotsen überraschend krank gemeldet und ihren Dienst nicht angetreten. Rund 250.000 Passagiere waren betroffen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Arbeit und Soziales
  • Portal:Luftfahrt

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November 16, 2007

Madrid: Antifaschist von Neonazi erstochen

Madrid: Antifaschist von Neonazi erstochen

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Veröffentlicht: 10:03, 16. Nov. 2007 (CET)
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Madrid (Spanien), 16.11.2007 – In der madrilenischen Metrostation Legazpi wurde am Sonntag, den 11. November, ein 20-jähriger so genannter „Red Skin“ mutmaßlich von einem Neonazi mit einem Jagdmesser erstochen. Auch zwei Begleiter wurden durch Messerstiche verletzt, einer davon schwer. Im Anschluss des Zwischenfalls kam es zu Auseinandersetzungen in Madrid. Antifaschisten blockierten einen geplanten Naziaufmarsch, die Polizei setzte Gummigeschosse ein. Ein Polizist wurde durch einen Flaschenwurf verletzt, ebenfalls ein Antifaschist durch ein Gummigeschoss an den Kopf.

Quellen

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October 31, 2007

Urteile im Prozess gegen die Attentäter von Madrid

Urteile im Prozess gegen die Attentäter von Madrid

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Veröffentlicht: 20:18, 31. Okt. 2007 (CET)
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Madrid (Spanien), 31.10.2007 – Der Nationale Gerichtshof in der spanischen Hauptstadt hat heute die Urteile im Prozess gegen die Bombenattentäter von Madrid verkündet. Bei einem Anschlag auf einen Nahverkehrszug am 11. März 2004 waren 191 Menschen getötet und 1800 verletzt worden. Dabei waren insgesamt zehn Bomben eingesetzt worden. Für das Attentat wird eine islamistische Terrorzelle verantwortlich gemacht, die sich von dem Terrornetzwerk al-Qaida inspirieren ließ.

Islamisten hatten sich zu dem Attentat bekannt und es als einen Akt der Rache wegen der Beteiligung Spaniens am Irakkrieg bezeichnet.

Angeklagt waren insgesamt 28 Personen, sieben von ihnen wurden freigesprochen. Gegen die übrigen Angeklagten wurden hohe Haftstrafen verhängt, teilweise mehrere tausend Jahre. In Spanien ist die Höchstdauer für die Verbüßung einer Haftstrafe jedoch auf 40 Jahre begrenzt.

Mit Überraschung wurde der Freispruch des Ägypters Rabei Osman el Sayed aufgenommen, den die Anklagevertretung als einen der Hauptverantwortlichen des Attentats angesehen hatte. Die Anklage hatte für ihn ein Strafmaß von 38.962 Jahren gefordert. Weitere sieben Haupttäter hatten sich bereits drei Wochen nach den Anschlägen dem Gerichtsverfahren und einer möglichen Verurteilung durch Selbsttötung entzogen. Als die Polizei ihre konspirative Wohnung im Madrider Vorort Leganés umstellte, sprengten sie sich in die Luft.

Die Hälfte der 28 verurteilten Angeklagten stammte aus Marokko, weitere neun kamen aus Spanien. Außerdem waren zwei Syrer und je ein Täter aus Ägypten, Algerien und dem Libanon unter den Verurteilten.

In der Urteilsbegründung schloss der Vorsitzende Richter Javier Gómez Bermudez eine Beteiligung der baskischen Separatistenorganisation ETA ausdrücklich aus. Dafür gebe es keine Beweise. Die damalige konservative Regierung hatte wenige Tage vor den Parlamentswahlen die baskische Terrororganisation ETA für die Anschläge verantwortlich gemacht. Die Angeklagten plädierten alle auf „nicht schuldig“. Es wird erwartet, dass sie gegen das Urteil Rechtsmittel einlegen werden.

Den zahlreichen Opfern des Anschlages wurden durch das Gerichtsurteil Ansprüche auf Entschädigungen zwischen 30.000 Euro und 1,5 Millionen Euro pro Person zugesprochen.

Die Gerichtsverhandlung fand unter strengen Sicherheitsmaßnahmen statt. Polizeihunde hatten den Gerichtssaal zuvor nach Sprengstoff abgesucht, während der Urteilsverkündung kreisten Hubschrauber über dem Gerichtsgebäude. Der 600-seitige Text der Urteilsbegründung war bis zuletzt geheim gehalten worden.

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Quellen

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July 23, 2005

Bernd Schuster erhält 94.000 Euro Abfindung und geht in Berufung

Bernd Schuster erhält 94.000 Euro Abfindung und geht in Berufung

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Artikelstatus: Fertig 23. Jul. 2005 (CEST)
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Valencia / Getafe (Spanien), 23.07.2005 – Der frühere deutsche Nationalspieler Bernd Schuster hat von seinem ehemaligen Verein UD Levante eine Abfindung in Höhe von 94.000 Euro zugesagt bekommen.

Schuster war im Mai 2005 von Levante wegen Erfolglosigkeit entlassen worden, obwohl sein Vertrag noch bis 2006 lief. Sein ehemaliger Verein war während seiner Amtszeit in die zweite Liga abgestiegen. Nach der Entlassung ging der Augsburger vor das Arbeitsgericht in Valencia um eine Abfindung zu erstreiten.

Der „Blonde Engel“, der mittlerweile beim spanischen Erstligisten CF Getafe arbeitet, ist mit diesem Urteil nicht zufrieden. Er hatte eine Summe von 800.000 Euro gefordert und geht nun in Berufung.

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