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February 9, 2013

Berlin: Bundesbildungsministerin Annette Schavan tritt zurück

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Veröffentlicht: 17:20, 9. Feb. 2013 (CET)
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Johanna Wanka – die neue Bundesbildungsministerin

Anette Schavan

Berlin (Deutschland), 09.02.2013 – Die Bundeskanzlerin gab heute in Berlin den Rücktritt der Bundesbildungsministerin Annette Schavan bekannt. Hintergrund ist die Aberkennung des Doktortitels durch die Universität Düsseldorf am Dienstag. Der Fakultätsrat der Universität geht davon aus, dass Schavan in ihrer schriftlichen Arbeit vorsätzlich getäuscht hat.

Die Exministerin: „Ich habe in meiner Dissertation weder abgeschrieben noch getäuscht, die Vorwürfe treffen mich tief“ und „der heutige Tag ist der richtige Tag zu gehen, ich werde mich auf mein Bundestagsmandat konzentrieren“. Schweren Herzens habe sie die Bitte von Frau Schavan zurückzutreten angenommen, so die Bundeskanzlerin. Angela Merkel gab unmittelbar bekannt, wer die Nachfolge im Ministeramt antreten wird. Es handelt sich um Johanna Wanka. Sie ist seit dem 27. April 2010 im niedersächsischen Kabinett von David McAllister Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

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July 19, 2005

Union über Einführung der neuen Rechtschreibung gespalten

Union über Einführung der neuen Rechtschreibung gespalten

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Artikelstatus: Fertig 19. Jul. 2005 (CEST)
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Rechtschreibung.jpg

Hannover (Deutschland), 19.07.2005 – Die unionsregierten Bundesländer Bayern und Nordrhein-Westfalen sind mit ihrem Vorstoß vom Freitag alleine geblieben, den Beschluss der Kultusministerkonferenz zur Einführung der neuen Rechtschreibung mit Beginn des neuen Schuljahres einzuführen. Damit gelten in Deutschland mit Beginn des neuen Schuljahres unterschiedliche Regeln.

Entgegen den Erwartungen beschloss die niedersächsische Landesregierung heute einstimmig, bei dem vereinbarten Termin zur Einführung der unstrittigen Teile der Rechtschreibung zu bleiben. Auch die Landesregierung von Baden-Württemberg sah keinen Grund von dem vereinbarten Zeitplan abzurücken. Die Appelle des Vorsitzenden des Rates für deutsche Rechtschreibung, Hans Zehetmair (CSU), er halte es für richtig, wenn jetzt alle Länder von dem gefassten Plan wieder abrückten, verhallten offensichtlich ungehört.

Klaus Wowereit (SPD), der regierende Bürgermeister Berlins, hatte sich brieflich an seine Amtskollegen in den anderen Bundesländern gewandt, von dem Beschluss der Kultusministerkonferenz nicht abzurücken. Wenig Verständnis für das Ausscheren Bayerns und Nordrhein-Westfalens zeigte auch die gegenwärtige Vorsitzende der KMK, die brandenburgische Kultusministerin Johanna Wanka (CDU). Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) nannte das Gerangel um die Reform „ein Stück aus dem Tollhaus“.

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June 2, 2005

Rechtschreibreform kommt verbindlich zum 1. August

Rechtschreibreform kommt verbindlich zum 1. August

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Artikelstatus: Fertig 2. Jun. 2005 (CEST)
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Quedlinburg (Deutschland), 02.06.2005 – Wie geplant startet nach einem einstimmigen Beschluss der deutschen Länder-Kultusministerkonferenz die neue Rechtschreibung verbindlich zum 1. August 2005. Ein Aussetzen der Reform, wie von Reformgegnern gefordert wurde, ist derzeit nicht in Sicht.

Eingeführt werden nach Angaben des Rates für die deutsche Rechtschreibung zu diesem Termin für Schulen und Behörden nur die unstrittigen Teile der Rechtschreibreform. Die Übergangsfristen für die strittigen Bereiche werden verlängert. Streitfälle sollten von den Lehrern mit «Toleranz» behandelt werden und den Schülern nicht als Fehler angekreidet werden. Für diese Fälle würden in nächster Zeit Änderungsvorschläge des Rates für die deutsche Rechtschreibung erwartet .

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Johanna Wanka, erwartet bis zum 1. August Klarheit für Schüler und Lehrer in der Frage, was strittig und was nicht strittig ist. Wanka würdigte die Arbeit des Rates für deutsche Rechtschreibung ausdrücklich in ihrer heutigen Erklärung.

Strittige Punkte sind nach wie vor die Getrennt- und Zusammenschreibung, die Silbentrennung und die Zeichensetzung. Um diese Punkte zu klären, wird der von den Kultusministern eingesetzte Expertenrat am Freitag in Mannheim Änderungsvorschläge bekannt geben. Geklärt sind die neuen Regeln für die Groß- und Kleinschreibung und die Laut-Buchstaben-Zuordnung. Teilnehmer des Expertenrates sind auch Reformgegner.

Die Kultusminister haben den Rat speziell zur Wiederherstellung des «Rechtschreibfriedens» ins Leben gerufen. Leiter des Rates ist der frühere bayerische Kultusminister Hans Zehetmair (CSU).

Falls sich der Rat bis Freitag auf Empfehlungen zur Getrennt- und Zusammenschreibung einigen kann, wird eine Anhörung vor der Kultusministerkonferenz angesetzt. Teilnehmen werden Lehrer und Elternverbände, die zu den Vorschlägen Stellung nehmen können. In deutschen Schulen wird der Unterricht bereits seit dem Jahr 2000 nach dem neuen Regelwerk abgehalten.

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