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April 27, 2011

Afghanischer Luftwaffenpilot tötet im Streit mindestens sechs ISAF-Soldaten

Afghanischer Luftwaffenpilot tötet im Streit mindestens sechs ISAF-Soldaten

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Veröffentlicht: 17:36, 27. Apr. 2011 (CEST)
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Kabul (Afghanistan), 27.04.2011 – Mindestens sechs Soldaten der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe für Afghanistan (ISAF) starben am heutigen Mittwoch auf dem militärischen Teil des Kabuler Flughafens durch Schüsse eines afghanischen Luftwaffenpiloten. Bei den Toten handelt es sich offenbar um Ausbilder, deren Nationalität jedoch nicht bekannt gegeben wurde. Laut dem arabischen Nachrichtenportal Al Jazeera handelte es sich bei den Opfern um US-Soldaten. Bundeswehr-Soldaten sollen nicht unter den Toten gewesen sein, erklärte ein Bundeswehrsprecher.

Laut Al Jazeera erklärte General Mohammad Zahir Azimi von der afghanischen Luftwaffe, bei dem Täter habe es sich um einen Piloten gehandelt, der seit 20 Jahren in der afghanischen Luftwaffe diene.

Über die Zahl der bei der Schießerei getöteten Soldaten gibt es unterschiedliche Angaben. N-tv berichtet von bis zu zehn Toten. Al-Jazeera nennt die Zahl von acht Toten.

Vor dem tödlichen Schusswechsel war es nach Angaben des afghanischen Verteidigungsministeriums im Hauptquartier der afghanischen Luftwaffe auf dem Flughafen zu einem Streit zwischen dem afghanischen Soldaten und Ausbildern gekommen. Wie der private Fernsehsender Tolo berichtet, soll auch der afghanische Soldat ums Leben gekommen sein. Unter den Toten soll auch ein ziviler Nato-Mitarbeiter sein.

Ein Taliban-Sprecher übernahm im Namen der Taliban die Verantwortung für den Zwischenfall. Nach seinen Angaben handelte es sich bei dem Afghanen um einen Aufständischen namens Asisullah, berichtet die Frankfurter Rundschau.

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November 12, 2005

Ziviles Frachtflugzeug bei Kabul abgestürzt

Ziviles Frachtflugzeug bei Kabul abgestürzt

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Artikelstatus: Fertig 17:17, 12. Nov. 2005 (CET)
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Kabul (Afghanistan), 12.11.2005 – 30 Kilometer nordwestlich von Kabul in der Schomali-Ebene ist ein ziviles Frachtflugzeug des Typs „Iljuschin Il-76“ abgestürzt. Bei dem Vorfall kamen mehrere Menschen ums Leben, die Maschine hatte insgesamt zehn Besatzungsmitglieder an Bord.

Ein Sicherheitsbeamter am Flughafen Kabul teilte der BBC mit, dass keiner den Absturz überlebt habe. Diese Meldung ist aber noch nicht bestätigt. Die afghanische Polizei sagte, die Maschine sei komplett ausgebrannt.

Die Ursache für den Absturz steht noch nicht fest. Soldaten der ISAF haben den Absturzbereich abgesichert, zeitweise seien hunderte von Polizisten im Einsatz gewesen. Alexander Drobyschewsk, ein Oberst der russischen Luftstreitkräfte, sagte, das Flugzeug gehöre nicht der russischen Luftwaffe. Zeugenaussagen hatten zuvor berichtet, dass im Wrack russische Zeitschriften und Rubelscheine gefunden wurden.

Eine Pressesprecher des russischen Außenministeriums sagte, das Flugzeug habe Lebensmittel an Bord gehabt und sei von der pakistanischen Fluggesellschaft Royal Karachi Airlines geleast worden.

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February 5, 2005

Vermisstes Flugzeug in Afghanistan gefunden

Artikelstatus: Fertig
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Kabul (Afghanistan), 05.02.2005 – Nach einer zweitägigen Suche haben Rettungsmannschaften in Afghanistan das Wrack des Passagierflugzeugs mit 104 Menschen an Bord gefunden. Nach ersten Angaben rechnet die Bergungsmannschaft nicht mit Überlebenden.

Wie die Internationale Schutztruppe ISAF bekannt gab, liege die abgestürzte Boeing 737 der privaten Fluglinie Kam Air rund 20 Kilometer südöstlich von Kabul in der Nähe von Band-e-Ghazi.

Zur Bergung des Flugzeuges wurden Hubschrauber sowie Rettungstrupps der Schutztruppe und der afghanischen Armee an den Unfallort geschickt. Mindestens 13 der 96 Passagiere waren Ausländer, darunter drei amerikanische Mitarbeiterinnen einer Hilfsorganisation und vier türkische Staatsbürger, sechs der acht Besatzungsmitglieder waren Russen.

Das Flugzeug wurde seit Donnerstag vermisst. Es befand sich auf dem Weg vom westafghanischen Herat nach Kabul und ist während eines Schneesturm von den Radarschirmen verschwunden. Der Kabuler Flughafen liegt inmitten hoher Berge. Die Flugverhältnisse im Winter sind dort seit jeher problematisch, viele Flüge fallen daher in diesen Monaten aus.

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