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October 6, 2013

Sicherheitslücke bei Wikimedia entdeckt

Sicherheitslücke bei Wikimedia entdeckt

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Veröffentlicht: 16:29, 6. Oktober 2013
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Logo der Wikimedia Foundation

San Francisco (Vereinigte Staaten), 06.10.2013 – Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter entdeckte eine Sicherheitslücke in der Software von Wikimedia-Projekten am 1. Oktober 2013, und innerhalb von 15 Minuten wurden entsprechende Maßnahmen zum Schutz ergriffen. Betroffen waren rund 40.000 Benutzer der Projekte, die umgehend per E-Mail in englischer Sprache benachrichtigt wurden. Wikimedia betreibt verschiedene Projekte, das größte ist Wikipedia – die freie Enzyklopädie mit mehr als 20 Millionen Artikel in über 280 Sprachen und 450 Millionen Nutzern im Monat.

Hintergrund ist die Entwicklung zusätzlicher Tools und Auswertungen, die es ermöglichen in Echtzeit auf die Datenbanken von Wikimedia zuzugreifen. Dies ist von Wikimedia so unterstützt worden, doch dadurch wäre es seit Mai 2013 auch möglich gewesen, beispielsweise die E-Mail-Adressen von Benutzern auszuspionieren.

Die Passwörter selbst waren nicht sichtbar, jedoch deren Hashes. Mit einem Hash lässt sich ein Passwort prüfen, man kann sich mit dem Hash selbst jedoch nicht einloggen. Es wurde eine Änderung des Passworts empfohlen, da das Knacken eines Passworts zwar immer noch sehr schwer, aber doch leicht vereinfacht wurde.

Eine konkretere Gefahr ging von dem Umstand aus, dass auch die E-Mail-Adressen offen sichtbar waren. Abgesehen davon, dass sie an Spam-Datenbanken verkauft worden sein könnten, lassen sich mit Hilfe der E-Mail-Adresse Benutzernamen in manchen Fällen einer Person zuordnen. Es gab zwar keine Anhaltspunkte dafür, dass unberechtigte Zugriffe auf vertrauliche Benutzerdaten erfolgten, doch mussten unverzüglich Maßnahmen zum Schutz der Anonymität getroffen werden, denn die Anonymität ist eines der Grundrechte aller, die an Projekten der Wikimedia mitarbeiten.

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  • Portal:Wikimedia
  • Portal:Datenschutz

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December 26, 2012

Plattdeutsche Wikipedia hat jetzt mehr als 20.000 Artikel

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Veröffentlicht: 13:32, 26. Dez. 2012 (CET)
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Eingangsseite der plattdeutschen Wikipedia mit dem Verbreitungsgebiet der Sprache

Der Kommunalverband „Ostfriesische Landschaft“ mit Sitz in Aurich vertritt auch die Interessen der Regionalsprache

Aurich (Deutschland), 26.12.2012 – Die Internet-Enzyklopädie Wikipedia existiert in 285 Sprachenversionen. Sogar manche Dialekte haben eine eigene Version. Das Plattdeutsche spielt hier insgesamt gesehen nur eine verhältnismäßig geringe Rolle und liegt im Rang etwa mit dem Kurdischen und Kirgisischen gleichauf. Dennoch ist es beachtlich, dass nunmehr die Marke von 20.000 Artikeln überschritten werden konnte. Die plattdeutsche Wikipedia startete vor fast zehn Jahren am 27. April 2003.

Plattdeutsch – auch als Niederdeutsch bezeichnet – ist kein Dialekt (Mundart), sondern eine eigenständige westgermanische Sprache, die hauptsächlich im Norden Deutschlands sowie im Osten der Niederlande verbreitet ist. In anderen Ländern der Welt wird die Sprache von Auswanderern gepflegt, die sich der Heimat besonders verbunden fühlen. Es wird geschätzt, dass rund 10 Millionen Menschen die Sprache verstehen und etwa eine Million Menschen diese als ihre Muttersprache bezeichnen. Die Sprache ist seit 1999 als Minderheitensprache anerkannt und hat in Deutschland und den Niederlanden den Status einer zweiten Amtssprache. Das bedeutet, dass Bürger Anträge und Anfragen bei Behörden in Plattdeutsch stellen und auch eine Antwort in derselben Sprache verlangen können.

In Deutschland werden die Pflege und der Erhalt der Sprache staatlicherseits vom Kommunalverband „Ostfriesische Landschaft“ und privat von mehreren Vereinen unterstützt. In Niedersachsen wurde im September 2011 erstmals eine Landtagssitzung in Plattdeutsch abhalten.


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November 18, 2012

Deutschsprachige Wikipedia hat 1,5 Millionen Artikel

Deutschsprachige Wikipedia hat 1,5 Millionen Artikel

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Veröffentlicht: 20:17, 18. Nov. 2012 (CET)
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Artikelwachstum der deutschsprachigen Wikipedia

Berlin (Deutschland), 18.11.2012 – Wikipedia, die freie Enzyklopädie, erscheint in über 280 Sprachen und ist seit Mai 2001 auf Deutsch verfügbar. Am 17. November 2012 waren mehr als 1,5 Millionen Artikel in deutscher Sprache entstanden. Damit ist nach der englischsprachigen Version mit vier Millionen Artikeln die deutschsprachige Wikipedia die zweitstärkste Sprachausgabe. Die Statistik zeigt für die deutsche Version ein kontinuierliches Wachstum seit dem Jahre 2004.

Gegenwärtig ist die Zahl der registrierten Mitglieder mit rund 1.540.000 größer als die Zahl der Artikel, allerdings ist nur ein Teil dieser Personen tatsächlich aktiv am Aufbau der Enzyklopädie beteiligt.

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July 14, 2012

Englischsprachige Wikipedia hat jetzt mehr als 4 Millionen Artikel

Englischsprachige Wikipedia hat jetzt mehr als 4 Millionen Artikel

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Veröffentlicht: 16:57, 14. Jul. 2012 (CEST)
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Statistische Anzeige auf der Titelseite der englischsprachigen Wikipedia

San Francisco (Vereinigte Staaten), 14.07.2012 – Am späten Nachmittag des 13. Juli 2012 erreichte die Zahl der Artikel in der englischsprachigen Online-Enzyklopädie Wikipedia die magische Marke von 4 Millionen. Dies spornte viele Mitwirkende an, weil sie hofften, dass der von ihnen neu verfasste Artikel die Nummer 4.000.000 werden könnte. Im Laufe des Tages konnte jedoch ein Schwanken der Zahl beobachtet werden, weil es immer wieder Themen gibt, an denen über längere Zeit nicht weiter gearbeitet wird oder um deren enzyklopädische Relevanz sich streiten lässt, so dass einzelne Artikel wieder gelöscht werden. Daher lässt sich nicht feststellen, welches tatsächlich der viermillionste Artikel war. Im Gegensatz zur deutschen Sprachversion, bei der Kriterien festgelegt wurden, wann etwa eine Persönlichkeit oder Firma durch einen Artikel gewürdigt wird, sind die englischen Regeln nicht so streng. Ein dem englischen Kurzartikel (stub) entsprechendes Format gibt es in der deutschen Version nicht, für eine sogenannte Schnelllöschung (speedy deletion) besteht eine Frist bis zu sieben Tagen.

Doch auch in der englischsprachigen Wikipedia ist nicht gewiss, ob ein Artikel Bestand hat, wenn der Verfasser sich nicht um eine ausführliche Darstellung bemüht. So wurden gerade heute Artikel über mehrere hundert türkischer Dörfer erstellt, bei denen noch nicht klar ist, ob es im Einzelfall Ortschaften mit historischer, archäologischer oder sonstiger Bedeutung sind. Auch für den Leser, der selbst nicht mitwirkt, ist die Enzyklopädie spannend, weil es immer etwas neues zu entdecken gibt. Um eine Vorstellung davon zu geben, wie Wikipedia wächst, soll folgendes Beispiel dienen: Wenn ein Leser schätzungsweise 600 Wörter in der Minute erfassen kann und jeden Tag 16 Stunden ununterbrochen lesen würde, käme er auf rund 17 Millionen Wörter im Monat. Im Juli 2006 wuchs die englische Wikipedia um 30 Millionen Wörter.

In den über zehn Jahren ihres Bestehens ist die Gesamtzahl der Artikel bei Wikipedia auf über 22 Millionen gestiegen und es gibt 285 verschiedene Sprachversionen, zu denen neben den amtlichen Nationalsprachen auch zahlreiche Dialekte und Mundarten gehören. Nach dem Englischen sind als häufigste Sprachen Deutsch, Französisch und Holländisch mit jeweils mehr als einer Million Artikeln vertreten. Die rund 1,3 Milliarden Chinesen lieferten bisher weniger als eine halbe Million Artikel. Einer aktuellen Statistik von Wikipedia zufolge sind nach den englischsprachigen Nutzern die Japaner die häufigsten Leser der Enzyklopädie.

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July 12, 2012

Russische Wikipedia protestiert gegen geplante Internetzensur

Russische Wikipedia protestiert gegen geplante Internetzensur

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Veröffentlicht: 14:40, 12. Jul. 2012 (CEST)
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Startseite der russischen WIKIPEDIA am 10. Juli 2012

Moskau (Russland), 12.07.2012 – Am Dienstag 10. Juli 2012 war die russische Version der Online-Enzyklopädie Wikipedia für 24 Stunden nicht erreichbar. Dies war als Protest gegen ein geplantes Gesetz der russischen Regierung gedacht. Kritiker befürchten eine weitergehende Zensur und eine Einschränkung der Informationsfreiheit. Bisher seien vor allem regierungskritische Aktivisten oder Medien Opfer von Hackerangriffen geworden. Der Mediendirektor der Internetfirma SUP, Anton Nossik, bezweifelt die Wirkung des Gesetzes in der jetzigen Form und glaubt, es sei nur ein erster Schritt „um herauszufinden, wie solche Maßnahmen in der Zukunft umgesetzt werden können.“ Die russische Regierung selbst gab keine Erklärung zu dem Gesetzesvorhaben ab.

Auf der russischen Startseite von Wikipedia erschien ein schwarzer Zensurbalken über dem Logo und ein kurzer Text informierte über das Gesetz genau an dem Tag, an dem es im Parlament in erster Lesung beraten werden sollte. Abgeordnete des Parlaments erklärten, es ginge darum kinderpornografische Inhalte, Anleitungen für Selbsttötungen oder Informationen über Drogen im Internet zu blockieren. Die Organisatoren des Protestes befürchten eine willkürliche Internetzensur durch die Regierung nach chinesischem Vorbild. Dadurch würde die Arbeit der Opposition weiter eingeschränkt, wie dies bereits durch die Änderung des Demonstrationsrechts erfolgt sei, wodurch Nichtregierungsorganisationen behindert würden.

Gestern am Mittwoch wurde das Gesetz in zweiter Lesung vom russischen Parlament beschlossen. Es soll im November in Kraft treten.

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  • Portal:Russland
  • Portal:Internet
  • Wikipedia ist aus Protest 24 Stunden nicht erreichbar (18.01.2012)

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June 9, 2012

Schufa stoppt Forschungsprojekt

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Veröffentlicht: 16:09, 9. Jun. 2012 (CEST)
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Schufa Logo.svg

Potsdam (Deutschland), 09.06.2012 – Zwei Tage nach der Ankündigung des Forschungsprojektes zur Datensammlung im Internet beschloss der Vorstand der SCHUFA Holding AG, das Projekt nicht weiter zu verfolgen. Zuvor hatte das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam den Forschungsvertrag gekündigt. Hintergrund ist die anhaltende Dauerkritik von Politikern und Datenschützern.

Das HPI sollte erforschen, wie im Internet allgemein zugängliche Daten der Schufa bei der Bewertung der Bonität von Bankkunden, Mietern oder Immobilienkäufern helfen können. HPI-Direktor Christoph Meinel erklärte, das Projekt könne nach entstandenen Missverständnissen und der massiven Kritik nicht mehr unbelastet durchgeführt werden.

Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner (CSU) hatte gewarnt: „Die Schufa darf nicht zum Big Brother des Wirtschaftslebens werden.“ Die Bundesministerin der Justiz Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) erklärte, dass die Schufa die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt nicht umsetzen können wird. Uli Röhm, Mitglied des Verbraucherbeirats der Schufa, bat am Freitag, schnellstmöglich eine gemeinsame Sitzung mit dem Vorstand der Schufa einzuberufen. Er sagte dabei, er könne nicht verstehen, wie man „bei der derzeitigen Diskussion über Soziale Netzwerke anfängt, so blauäugig zu forschen“.

In den Sozialen Netzwerken löste die Ankündigung diverse ironische Kommentare aus. Häufig zielten diese darauf ab, durch welche Beiträge man seine Kreditwürdigkeit erhöhen könne. Zitat: „Mist, der Ferrari hat ‘nen Platten. Jetzt müssen wir wieder mit dem Q7 nach Sylt.“ Noch am Donnerstag hatten Schufa und HPI das Projekt verteidigt, es gehe um Grundlagenforschung.

Ungeachtet der aktuellen Diskussion sollte der Verbraucher daran denken, dass schon jetzt diverse Daten aus dem Internet für die Bewertung der Kreditwürdigkeit herangezogen werden. Es ist Vorsicht geboten, bei der Preisgabe von persönlichen Informationen in sozialen Netzwerken. Schnell wird man als Kreditnehmer mit erhöhtem Risiko eingeschätzt, wenn man sich beispielsweise über die Situation am Arbeitsplatz äußert, man fühle sich unwohl und rechne mit einem Ende des Arbeitsverhältnisses.

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June 8, 2012

Schufa will Daten aus sozialen Netzwerken auswerten

Schufa will Daten aus sozialen Netzwerken auswerten

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Veröffentlicht: 18:51, 8. Jun. 2012 (CEST)
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Potsdam (Deutschland), 08.06.2012 – Im Rahmen eines Forschungsprojektes unter dem Titel „SCHUFALab@HPI“ will die Auskunftei Schufa zusammen mit dem Hasso-Plattner-Institut in Potsdam Daten aus Netzwerken sammeln. Das Institut ist eine weitgehend privat finanzierte Einrichtung des SAP-Gründers Hasso Plattner. Recherchen des Norddeutschen Rundfunks haben ergeben, dass die Profile von Nutzern bei Facebook, Xing und anderen sozialen Netzwerken gezielt ausgewertet werden sollen. Dazu müssten die Mitarbeiter des Projektes jeweils ein eigenes Profil anlegen und einzelne Personen gezielt anschreiben, um als „Kontakt“ bzw. „Freund“ aufgenommen zu werden.

Politiker und Datenschützer sind alarmiert. Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger erklärte gegenüber Spiegel online: „Es darf nicht sein, dass Facebook-Freunde und Vorlieben dazu führen, dass man zum Beispiel keinen Handy-Vertrag abschließen kann.“ Mitarbeiter der Schufa, die vereinzelt bei Xing angemeldet sind, zeigten sich überrascht und erklärten, sie seien nicht informiert worden, sondern hätten auch erst aus den Medien von dem Forschungsvorhaben erfahren. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshof vom 19. September 1985 dürfen jedoch Kundendaten nur dann an die Schufa übermittelt werden, wenn der Betroffene damit einverstanden ist. Hierfür verlangen Banken und Sparkassen in der Regel eine Unterschrift bei der Kontoeröffnung.

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December 26, 2011

Anonymous hackt sich bei US-Sicherheitsunternehmen ein und bucht 1 Million Dollar für gemeinnützige Zwecke ab

Anonymous hackt sich bei US-Sicherheitsunternehmen ein und bucht 1 Million Dollar für gemeinnützige Zwecke ab

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Veröffentlicht: 13:01, 26. Dez. 2011 (CET)
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Expectus.jpg

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 26.12.2011 – Anonymous suchte das US-Institut Stratfor an Weihnachten heim. Nach Angaben der Hacker wurden Zugangsdaten für 90.000 Kreditkarten entwendet. Über Twitter wurde ein Internet-Link veröffentlicht, über den man Einsicht in die sonst geheimgehaltenen Kundendaten von Stratfor nehmen konnte.

Anonymous hat mit den Kreditkartendaten 1 Million Dollar an wohltätige Organisationen überwiesen. Unfreiwillig wurden Stratfor-Kunden so zu Spendern. Kunden von Stratfor sollen sein: das US-Verteidigungsministerium, die US-Armee, die US-Luftwaffe und Technologiekonzerne wie Apple und Microsoft. Zum Beispiel gab es eine Spende von 180 Dollar vom Heimatschutz-Ministerium an das Rote Kreuz in den USA.

Homepage des US-Instituts Stratfor nach dem Hackerangriff

4.000 Kreditkartennummern sollen von Angestellten der betroffenen Kunden von Stratfor stammen. Über die YouTube-Seite sind Berichte des Instituts noch abrufbar; die offizielle Homepage arbeitet nicht mehr.

Strategic Forecasting, Inc – bekannt als STRATFOR – ist ein 1996 gegründetes, privatwirtschaftlich betriebenes Unternehmen, das Analysen, Berichte und Zukunftsprojektionen zur Geopolitik anbietet. Meist sind die außenpolitischen Spielräume der Vereinigten Staaten im Fokus der Untersuchungen. Für Projektionen und Szenarien werden aber auch die internationalen Ausgangslagen und Interessen berücksichtigt und analysiert. Das US-Magazin Barrons bezeichnete Stratfor aufgrund seiner nachrichtendienstlichen Eigenschaften 2010 als „Schatten-CIA“.

Anonymous bekundete, dass die Daten leicht zugänglich gewesen seien und nicht verschlüsselt waren. „Gar nicht mehr so privat und sicher?“ schrieben die Hacker und kündigten weitere Aktionen an. Unternehmenschef George Friedman teilte mit, dass man mit den zuständigen Behörden zusammenarbeitet, um die Verantwortlichen zu überführen.

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July 5, 2011

Wiki-Watch mit Manipulationsvorwürfen konfrontiert

Wiki-Watch mit Manipulationsvorwürfen konfrontiert

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Veröffentlicht: 18:52, 5. Jul. 2011 (CEST)
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Frankfurt am Main (Deutschland), 05.07.2011 – Das Internetprojekt „Wiki-Watch“ sieht sich Manipulationsvorwürfen ausgesetzt. Die FAZ berichtete am 2. Juli 2011 in ihrer Printausgabe, dass aus dem Umfeld des Projektes von Wolfgang Stock Einträge „in firmenfreundlicher Richtung optimiert“ wurden. So berichtete die FAZ etwa über Manipulationen beim Artikel zu Sanofi-Aventis, dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG), Insulin Glargin und weiterer Artikel um Insulin. Das IQWIG hatte über Krebsrisiken des Insulin Glargin berichtet, das von Sanofi-Aventis entwickelt wurde. Die Zeitung kommt zu dem Schluss, dass es „… einer speziellen Auffassung von Forschung [bedarf], um die Qualität der Einträge bei Wikipedia eigenhändig zu optimieren und im selben Projekt die Güte der Artikel statistisch zu bewerten.“ Die FAZ nennt auch weitere Manipulationen. Die Online-Ausgabe des Artikels musste die FAZ „aus presserechtlichen Erwägungen“ entfernen, nachdem Wolfgang Stock und Johannes Weberling juristische Schritte angekündigt hatten.

Das Projekt Wiki-Watch weist sich als „Arbeitsstelle im Studien- und Forschungsschwerpunkt ,Medienrecht‘ der Juristischen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)“ aus. Es ist aber laut Rechtsanwalt Johannes Weberling, einem der drei Mitarbeiter, ausschließlich drittmittelfinanziert. Wer diese Mittel zur Verfügung stellt, wollte er gegenüber der FAZ nicht sagen.

Quellen

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July 4, 2011

Totaler Sendeausfall beim ZDF

Totaler Sendeausfall beim ZDF – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Totaler Sendeausfall beim ZDF

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Veröffentlicht: 20:00, 4. Jul. 2011 (CEST)
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Die ZDF-Zentrale in Mainz (Bild aus der Wikipedia)

Mainz (Deutschland), 04.07.2011 – Diesen Montag fielen um 17 Uhr der Sender ZDF (inklusive ZDF HD) und seine Ableger ZDFneo, ZDFinfokanal, ZDF.kultur aus. Auch die Programme von 3sat und KI.KA konnten nicht empfangen werden. Der Fernsehzuschauer empfing nur ein Schwarzbild. Um 17:45 ging es unvermittelt mit den letzten Szenen von „hallo deutschland“ weiter, ehe sich Karen Webb mit „Leute heute“ meldete.

Der Internetauftritt funktioniert laut Informationen von dwdl.de schon den ganzen Tag nicht ordnungsgemäß. Eingeschränkt online ist die ZDFmediathek.

Unbekannt ist, ob ein Zusammenhang zwischen dem Ausfall der Internetseite und dem Ausfall der Sender besteht. Der Pressemappe ist zu entnehmen, dass es sich um einen Stromausfall gehandelt haben soll, genaueres ist momentan nicht bekannt.

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  • Portal:Medien in Deutschland

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