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July 25, 2005

Spaceshuttle-Nachfolger soll bereits 2011 erstmals starten

Spaceshuttle-Nachfolger soll bereits 2011 erstmals starten

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Bremen (Deutschland), 25.07.2005 – Wie unter anderem aus einem redaktionellen Beitrag der Financial Times Deutschland zu entnehmen ist, soll nach einem verkürzten Zeitplan ein möglicher Space-Shuttle-Nachfolger bereits im Jahr 2011 ins Weltall starten.

Ursprünglich war vorgesehen, ab dem Jahr 2014 einen bemannten Flug mit dem Nachfolgesystem „Crew Exploration Vehicle (CEV)“ in den Erdorbit durchzuführen. Das hätte aber bedeutet, dass die USA vier Jahre lang keine Astronauten mit eigenen Mitteln in den Weltraum transportieren könnten, da das Space-Shuttle-Programm nur noch bis zum Jahr 2010 läuft.

Diese Lücke von vier Jahren bereitete den Verantwortlichen bei der Raumfahrtbehörde NASA und den Politikern Bauchschmerzen, wäre man so doch abhängig von den Transportsystemen anderer Staaten. Prominentester Kritiker ist der neue NASA-Chef Michael D. Griffin. Er gab eine Studie in Auftrag, wie man ein neues Transportsystem für Astronauten gegebenenfalls schon im Jahr 2010 zur Verfügung stellen kann.

Anfang Mai 2005 gab Griffin bekannt, eine schnellere Einsatzbereitschaft des CEV bereits für das Jahr 2010 anzustreben. Dazu sollen bis Mitte Juli 2005 von der NASA modifizierte Spezifikationen für CEV ausgegeben werden, die dann in das bereits von Firmen vorgeschlagene Design einfließen sollen. Außerdem soll, um Geld zu sparen, bereits Anfang 2006 über den endgültigen Gewinner des CEV-Wettbewerbs entschieden werden und nicht wie vorher geplant erst 2008. Somit wird ab 2006 die Entwicklung nur eines CEV-Konzeptes finanziert. Zudem soll in dem modifizierten CEV-Konzept eine Möglichkeit vorgesehen werden, mit dem Raumfahrzeug die Internationale Raumstation (ISS) anfliegen zu können. Bei dem alten Konzept wurde diese Möglichkeit nicht explizit aufgegriffen.

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June 27, 2005

Vier Jahre ohne Astronauten-Transportsystem für neuen NASA-Chef Griffin nicht akzeptabel

Vier Jahre ohne Astronauten-Transportsystem für neuen NASA-Chef Griffin nicht akzeptabel

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NASA Headquarters, Washington, D.C (USA), 27.06.2005 – Bei der NASA und in den Vereinigten Staaten wächst der Unmut über die Zukunftsplanung bei den bemannten Trägersystemen. Im Jahr 2010 wird der in den 1970er-Jahren entwickelte Space Shuttle außer Dienst gestellt. Und erst vier Jahre später 2014 soll das Crew Exploration Vehicle (CEV) zum Einsatz kommen. Diese Lücke bereitet den Verantwortlichen bei der Raumfahrtbehörde NASA und den Politikern Bauchschmerzen, wäre man so doch abhängig von den Transportsystemen anderer Staaten.

An oberster Stelle der Kritiker steht der neue NASA-Chef Michael D. Griffin. Nun gab er eine Studie in Auftrag, wie man ein neues Transportsystem für Astronanten gegebenfalls schon im Jahr 2010 zur Verfügung stellen kann. Fest steht jedenfalls, dass der Space Shuttle in der heutigen Form – ob nach dem Unfall generalüberholt oder nicht – für die zukünftigen Pläne der NASA nicht geeignet ist. Die Raumfähren sind für einen niedrigen Orbit ausgelegt, zum Mond oder gar zum Mars kann man damit nicht fliegen.

Wie es nun weitergeht, ist momentan noch nicht abzusehen. Es gibt mehrere Konzepte, die sich aber alle noch in der Planungsphase befinden. Nun zeigt sich, dass der abrupte Kurswechsel bzw. die Neuausrichtung vor 16 Monaten nicht so einfach zu bewältigen ist.

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