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January 30, 2006

Motorenausfall zwingt zur Notlandung auf dem Acker

Motorenausfall zwingt zur Notlandung auf dem Acker

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Artikelstatus: Fertig 22:05, 30. Jan. 2006 (CET)
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Ziemetshausen (Bayern), 30.01.2006 – Ein Kleinflugzeug der Marke Bölkow musste am Montagnachmittag, den 23. Januar 2006 auf einem gefrorenen Acker in der Nähe von Ziemetshausen notlanden. Der Unglückort befand sich 400 Meter von Ortsrand entfernt. Das Flugzeug war mit zwei Personen besetzt, die beide unverletzt blieben. Sie waren auf dem Flughafen in Augsburg-Mühlhausen gestartet und wollten nach Memmingen fliegen. Warum der Motor in der Luft aussetzte, ist noch nicht geklärt und wird nun vom Luftfahrtbundesamt in Braunschweig untersucht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 50.000 Euro, unter anderem wurde das Fahrwerk des Flugzeuges in Mitleidenschaft gezogen.

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October 3, 2005

Vier Tote beim Absturz eines Helikopters des Roten Kreuzes in Südafrika

Vier Tote beim Absturz eines Helikopters des Roten Kreuzes in Südafrika

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Kapstadt (Südafrika), 03.10.2005 – Bei einem Absturz eines Helikopters des Roten Kreuzes nahe Uniondale in Western Cape sind vier Menschen gestorben. Das teilte der südafrikanische Rot-Kreuz-Service am Montag mit. Die Maschine vom Typ „Eurocopter B0105“ stürzte Sonntagnacht mit einem Patienten und drei Besatzungsmitgliedern an Bord ab. Das Wrack wurde im Morgengrauen des frühen Montags gefunden.

Die Sprecherin Susann Elphick teilte mit: „Ein Ambulanz-Flugzeug und ein Helikopter des südafrikanischen Roten Kreuzes, die in Knysa stationiert sind, lokalisierten das ausgebrannte Wrack in der Nähe von Haarlem bei Uniondale direkt nach Anbruch des Morgens. Es gibt keine Überlebenden, und auch die Ursache des Absturzes ist uns noch nicht bekannt.“ Elphick führte weiter aus, der Helikopter habe um 18:15 Uhr Ortszeit vom „George Airport“ abgehoben und sei in Richtung Haarlem gestartet, um einen Patienten in die „Lamprecht Klinik“ zu transportieren, der in einem Motorradunfall verwickelt war.

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September 30, 2005

Rettungshubschrauber kollidiert mit Bus der Städtischen Verkehrsbetriebe

Rettungshubschrauber kollidiert mit Bus der Städtischen Verkehrsbetriebe

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Pforzheim (Deutschland), 30.09.2005 – Am Mittwoch, den 21.09.2005 ist etwa gegen 10:00 Uhr MESZ ein Stadtbus der Städtischen Verkehrsbetriebe Pforzheim (SVP) mit einem Rettungshubschrauber des Typ „Bölkow Bo 105“ kollidiert. An der Wendeschleife im Gewerbegebiet an der Gablonzer Straße hatte ein Rettungshubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht e.V. (DRF) geparkt. Er wartete auf einen schwer verletzten Angestellten der Lebenshilfe, um ihn wegen eines medizinischen Notfalls auszufliegen. Der Mann hatte einen Unfall in der Werkstatt der Lebenshilfe. Der Notarzt behandelte ihn in der Werkstatt. Bevor der Patient im Hubschrauber war, fuhr der Bus los und streifte den Hubschrauber. Der Pilot Werner Reichel, seit 36 Jahren Hubschrauber-Pilot, stand in dem Moment unter einem der vier Rotorblätter. Er wurde nicht verletzt, da er rechtzeitig zur Seite sprang.

Die Front des Linien-Busses Nr. 63, die oben aus Silikon besteht, streifte das Rotorblatt des Hubschraubers. Bereits durch diese minimale Berührung wurde der Hubschrauber flugunfähig. Rotorblätter sind hoch empfindlich und bestehen unter anderem aus Glasfaserverbundstoff, der leicht splittert. Die im Rotorblatt entstandenen Risse würden sich durch den Flugwind um ein Vielfaches erweitern. Ein Rotorblatt hat in etwa einen Wert von 100.000 Euro.

Schuld am Unfall war der Busfahrer, der die Länge der Rotorblätter unterschätzt hatte. Obwohl der Pilot den Hubschrauber abgesichert hatte und den Busfahrer gewarnt hatte, kam ihm der Bus zu nahe. Der Unfall behinderte stundenlang den Verkehr in diesem Stadtgebiet.

Da die Sicherheit des Hubschraubers nach der Berührung mit dem Bus nicht mehr gegeben war, musste der Flieger mit einem Tieflader abtransportiert werden. Um den Patienten trotzdem versorgen zu können, wurde eine Ersatzmaschine angefordert. Es kam der Mannheimer Intensiv-Transporthubschrauber „Christoph 53“, der inzwischen ruhig gestellte Patient wurde ins Krankenhaus nach Ludwigshafen geflogen.

Vor dem Abtransport des beschädigten Hubschraubers kam noch ein dritter Hubschrauber, diesmal eine Ersatzmaschine des DRF. Sie kam aus Baden-Baden und holte den Piloten der defekten Maschine ab. Damit er seine medizinische Notfallausrüstung mitnehmen konnte, konnte er nicht mit dem Taxi fahren.

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