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March 9, 2006

Vogelgrippe im bayerischen Straubing: Aggressive Variante H5N1 bestätigt

Vogelgrippe im bayerischen Straubing: Aggressive Variante H5N1 bestätigt

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Artikelstatus: Fertig 16:47, 9. Mrz. 2006 (CET)
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Straubing (Deutschland), 09.03.2006 – Die am Donnerstag, den 26. Februar, im Innenhof der Justizvollzugsanstalt (JVA) Straubing gefundene Wildente hatte den aggressiven Virus Typ H5N1. Dies gab heute das Veterinäramt in Straubing bekannt.

Offiziell bekannt wurde der Vorfall erst am 4. März, nachdem das Friedrich-Loeffler-Institut den Virus bestätigt hatte. Heute kam vom Friedrich-Loeffler-Institut die Untersuchung mit dem Ergebnis, dass es sich um einen aggressiven Typ handele. Straubing bleibt damit Schutzgebiet und Sperrgebiet. Die Sperre gilt voraussichtlich bis 24. März.

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March 7, 2006

Vogelgrippe im bayerischen Straubing

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Vogelgrippe im bayerischen Straubing

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Artikelstatus: Fertig 09:15, 7. Mrz. 2006 (CET)
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Straubing (Deutschland), 07.03.2006 – Bereits am Donnerstag, den 26. Februar wurde in Straubing eine Wildente mit dem H5N1-Virus gefunden. Offiziell bekannt wurde der Vorfall erst am 4. März, nachdem das Friedrich-Loeffler-Institut den Virus bestätigt hatte. Die Ente lag tot im Innenhof der Justizvollzugsanstalt (JVA) Straubing. Der Innenhof gehört zur Krankenabteilung des Gefängnisses. Inhaftierte hatten das Tier bei einem Freigang gefunden und um Hilfe gerufen.

Da sich die Beamten mit dem Thema Vogelgrippe auskannten, langten sie das Tier nicht an sondern bargen es in Schutzkleidung. Der Innenhof wurde sofort gesperrt und desinfiziert. Straubing und Umgebung wurden daraufhin zum Geflügelpest-Sperrgebiet erklärt. Drei Kilometer um das Gefängnis herum wurde die enge Sperrzone eingerichtet.

Der Nachweis, ob es sich um den für Menschen gefährlichen Asia-Typ handelt steht noch aus.

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April 27, 2005

Skelett aus Altdorf stammt von Steinzeitmann

Skelett aus Altdorf stammt von Steinzeitmann

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Landshut

Landshut (Deutschland), 27.04.2005 – In der Jungsteinzeit zwischen etwa 2500 und 2400 vor Christus hat ein Mann gelebt, dessen Skelett im Oktober 2004 in Altdorf bei Landshut entdeckt wurde. Das ergab eine wissenschaftliche Altersdatierung mit der C 14-Methode, berichtet Archäologie-Online. Nach dieser Altersangabe zu schließen handelte es sich bei dem Toten um einen Angehörigen der Schnurkeramischen Kultur, deren Tongefäße oft mit Schnurabdrücken verziert wurden.

Der Schnurkeramiker von Altdorf kam bei Erdarbeiten auf einer Wiese in etwa einem Meter Tiefe zum Vorschein. Seine Hinterbliebenen hatten ihm ein Tongefäß und einen Feuersteindolch mit ins Grab gelegt. Diese Beigaben dokumentieren die Wertschätzung für den Toten und den damaligen Glauben an das Weiterleben im Jenseits.

Dr. Bernd Engelhardt, der Leiter der Landshuter Dienststelle des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, vermutet, dass das Tongefäß aus der Gegend von Straubing stammt. Die Machart des Feuersteindolches dagegen deutet auf eine Herkunft aus dem Rhein-Main-Gebiet. In der Jungsteinzeit gab es bereits Tauschgeschäfte beziehungsweise Handel über große Entfernungen hinweg.

Die Schnurkeramische Kultur währte etwa von 2800 bis 2400 vor Christus. Da für sie der Besitz von tönernen Bechern und steinernen Streitäxten typisch ist, ordnet man sie den Becherkulturen oder Streitaxtkulturen zu. Früher hatte man die Schnurkeramiker wegen ihrer weit nach Osten reichenden Verbreitung sogar als die ersten bekannten Indogermanen betrachtet. In Wirklichkeit waren sie aber keine einheitliche Erscheinung, weshalb von einem Volk mit gleicher Sprache keine Rede sein kann.

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