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July 30, 2006

Vogelgrippe: In Thailand 113 Menschen unter Beobachtung

Vogelgrippe: In Thailand 113 Menschen unter Beobachtung

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Artikelstatus: Fertig 21:15, 30. Jul. 2006 (CEST)
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Bangkok (Thailand), 30.07.2006 – Das Thema Vogelgrippe lässt die Weltbevölkerung noch nicht los, nachdem einige Monate wenig darüber zu hören und zu lesen war. In Thailand befinden sich zurzeit 113 Personen wegen des Verdachts einer Infektion mit dem tödlichen H5N1-Virus unter Beobachtung. Am Mittwoch war bereits bekannt geworden, dass in Thailand ein 17-Jähriger an einer Infektion mit dem Vogelgrippevirus gestorben war. Der letzte Todesfall im Zusammenhang mit der so genannten Vogelgrippe in Thailand war im Dezember vergangenen Jahres aufgetreten.

Bei dem 17-Jährigen aus der Provinz Phetchabun, der nach Angaben der WHO unter Bezug auf das thailändische Gesundheitsministerium am 24. Juli gestorben ist, waren die Symptome aufgetreten, nachdem er fünf Tage vorher tote Hühner beerdigt hatte. Gleichzeitig waren bei Tieren in dieser Provinz H5N1-Infektionen gemeldet worden. Aus der Türkei wurden bei drei kleinen Kindern verdächtige Symptome festgestellt.

Die Labortests der in Thailand unter Beobachtung stehenden 113 Patienten stehen jedoch noch aus. Die meisten Patienten dieser Gruppe, 75, stammen aus der Provinz Phichit in Zentralthailand. Weitere 14 erkrankte Personen kommen aus Sukhothai. Der Zustand der Patienten wurde von den Behörden bis jetzt als nicht besorgniserregend bezeichnet.

In 19 Zonen Thailands werden die Kontrollen der Geflügelhaltung verschärft. In Phichit und den benachbarten Provinzen Phitsanulok, Sukhothai und Uttaradit wurde das gesamte Geflügel als Vorsichtsmaßnahme gekeult. Kampfhähne werden registriert, Geflügeltransporte zwischen den Provinzen beobachtet. Geflügelhalter werden angehalten, ihre Tiere in umzäunten Gehegen zu halten. Patienten mit Grippesymptomen stehen unter besonderer Beobachtung. Auch gesetzliche Maßnahmen sollen verschärft werden. Die Menschen werden aufgefordert, Informationen über besondere Vorkommnisse wie den Tod von Vögeln beizutragen. Eine Strafe von 2000 Baht bedroht alle, die Fälle von erkranktem oder totem Geflügel nicht an die Behörden melden.

Das Gesundheitsministerium Indonesiens gab den Tod eines 44-jährigen Mann aus Jakarta bekannt, der sich mit dem Virus infiziert hatte. Der Mann war am 12. Juli gestorben. Damit steigt die Zahl der bisher aus Indonesien gemeldeten Infektionen auf 54, davon endeten 42 Fälle tödlich. Aus Europa liegen keine Meldungen über an dem gefährlichen H5N1-Virus erkrankte Menschen vor. Aus Spanien wurde Anfang Juli ein an dem Virus verendeter Haubentaucher, ein Wasservogel, gemeldet. Hier waren bisher noch keine an dem Virus erkrankten Vögel gemeldet worden.

In Deutschland hat sich die Lage seit Beginn des Sommers entspannt. Seit dem 12. Mai ist in Deutschland kein toter Vogel mehr gemeldet worden, der mit dem H5N1-Virus infiziert war, sagte Elke Reinking, eine Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Instituts, am Freitag. Reinking machte für die Situation zum Teil das warme Sommerwetter verantwortlich. Durch die hohe Ultraviolettstrahlung und die schnelle Austrocknung von Tierkadavern habe das Virus nur geringe Überlebenschancen.

Seit Beginn des Jahres wurden weltweit aus 30 Ländern H5N1-Infektionen gemeldet. Seit 2003 sind insgesamt weltweit 131 Menschen an dieser Infektion gestorben, die meisten Todesfälle waren in Asien zu beklagen. Eine direkte Ansteckung von Mensch zu Mensch wurde bisher noch nicht beobachtet.

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March 9, 2006

Vogelgrippe im bayerischen Straubing: Aggressive Variante H5N1 bestätigt

Vogelgrippe im bayerischen Straubing: Aggressive Variante H5N1 bestätigt

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Artikelstatus: Fertig 16:47, 9. Mrz. 2006 (CET)
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Straubing (Deutschland), 09.03.2006 – Die am Donnerstag, den 26. Februar, im Innenhof der Justizvollzugsanstalt (JVA) Straubing gefundene Wildente hatte den aggressiven Virus Typ H5N1. Dies gab heute das Veterinäramt in Straubing bekannt.

Offiziell bekannt wurde der Vorfall erst am 4. März, nachdem das Friedrich-Loeffler-Institut den Virus bestätigt hatte. Heute kam vom Friedrich-Loeffler-Institut die Untersuchung mit dem Ergebnis, dass es sich um einen aggressiven Typ handele. Straubing bleibt damit Schutzgebiet und Sperrgebiet. Die Sperre gilt voraussichtlich bis 24. März.

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March 7, 2006

Vogelgrippe im bayerischen Straubing

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Vogelgrippe im bayerischen Straubing

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Artikelstatus: Fertig 09:15, 7. Mrz. 2006 (CET)
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Straubing (Deutschland), 07.03.2006 – Bereits am Donnerstag, den 26. Februar wurde in Straubing eine Wildente mit dem H5N1-Virus gefunden. Offiziell bekannt wurde der Vorfall erst am 4. März, nachdem das Friedrich-Loeffler-Institut den Virus bestätigt hatte. Die Ente lag tot im Innenhof der Justizvollzugsanstalt (JVA) Straubing. Der Innenhof gehört zur Krankenabteilung des Gefängnisses. Inhaftierte hatten das Tier bei einem Freigang gefunden und um Hilfe gerufen.

Da sich die Beamten mit dem Thema Vogelgrippe auskannten, langten sie das Tier nicht an sondern bargen es in Schutzkleidung. Der Innenhof wurde sofort gesperrt und desinfiziert. Straubing und Umgebung wurden daraufhin zum Geflügelpest-Sperrgebiet erklärt. Drei Kilometer um das Gefängnis herum wurde die enge Sperrzone eingerichtet.

Der Nachweis, ob es sich um den für Menschen gefährlichen Asia-Typ handelt steht noch aus.

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February 28, 2006

Mit Vogelgrippe infizierte Katze gefunden

Mit Vogelgrippe infizierte Katze gefunden

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Artikelstatus: Fertig 19:43, 28. Feb. 2006 (CET)
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3D-Modell der Influenza

Rügen (Deutschland), 28.02.2006 – Auf der Insel Rügen ist in der Nähe der Wittower Fähre erstmals in Deutschland bei einer toten Katze der H5N1-Virus nachgewiesen worden. Bereits aus Asien ist bekannt, dass sich die kleinen Säugetiere durch das Fressen von infizierten Vogelleichen mit dem Virus anstecken können. Ein Fall, dass sich ein Mensch mit dem Virus von dem Haustier angesteckt hat, ist bisher nicht bekannt.

Das Friedrich-Loeffler-Institut, das den Kadaver der Katze untersucht hat, rät Katzenbesitzern auf besondere Hygiene bei ihren Tieren zu achten. Der Präsident des Institutes sagte: „Eine theoretisch nicht auszuschließende Ansteckung des Menschen kann vermutlich nur bei sehr innigem Kontakt mit infizierten Tieren erfolgen.“

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February 25, 2006

Vogelgrippe nun in drei Bundesländern

Vogelgrippe nun in drei Bundesländern – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Vogelgrippe nun in drei Bundesländern

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Artikelstatus: Fertig 14:24, 25. Feb. 2006 (CET)
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Eutin (Deutschland), 25.02.2006 – Die Vogelgrippe hat sich nun nach Mecklenburg-Vorpommern auch auf Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg ausgeweitet. Aus dem Kreis Ostholstein wurden am 24. Februar zwei verendete Wildenten positiv getestet, eine Tafelente, die in Überlingen am Bodensee gefunden wurde, trug das gefährliche Virus ebenfalls. Die Ergebnisse stammen alle vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems bei Rügen. Zurzeit wird noch untersucht, ob es sich um den hoch ansteckenden H5N1-Typ aus Asien handelt. Mit weiteren Ergebnissen wird nicht vor Montag gerechnet.

Um die Fundorte wurden jeweils im Umkreis von drei Kilometern Sperrzonen und im Umkreis von zehn Kilometern Beobachtungszonen eingerichtet. Die Behörden am Bodensee berichteten, sie hätten die Lage unter Kontrolle. Ein Chaos wie auf Rügen werde es hier nicht geben.

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February 19, 2006

Vogelgrippe breitet sich auf deutsches Festland aus

Vogelgrippe breitet sich auf deutsches Festland aus

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Artikelstatus: Fertig 17:56, 20. Feb. 2006 (CET)
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Rostock (Deutschland), 19.02.2006 – Die Vogelgrippe hat sich von Rügen auf das deutsche Festland ausgebreitet. Schnelltests haben in Rostock und im Landkreis Nordvorpommern fünf Verdachtsfälle angezeigt. In zwei von fünf Fällen konnte das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems den Virus „H5N1“ zweifelsfrei nachweisen. Dabei handelt es sich um einen Bussard aus dem Kreis Ostvorpommern und eine Silbermöwe aus Nordvorpommern.

Zur Ausbreitung des Virus auf das deutsche Festland sagte der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, Thomas C. Mettenleiter, im ARD-Morgenmagazin, dass das eingetreten sei, was zu befürchten war. Wildvögel ließen sich eben leider nicht reglementieren, so der Leiter des Instituts weiter. Insgesamt wurden bisher 81 Vögel vom Friedrich-Loeffler-Institut positiv auf H5N1 getestet. 79 der positiv getesteten Wildvögel stammen von der Insel Rügen.

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January 8, 2006

Türkei: Neue Fälle von Vogelgrippe

Türkei: Neue Fälle von Vogelgrippe – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Türkei: Neue Fälle von Vogelgrippe

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Artikelstatus: Fertig 21:35, 8. Jan. 2006 (CET)
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Ankara (Türkei), 08.01.2006 – Nachdem am Sonntag, dem 1. Januar, der 14-jährige Mehmet Ali Kocyigit im Osten der Türkei im Ort Doğubeyazıt vermutlich an der Vogelgrippe gestorben war, haben auch zwei seiner Geschwister die Erkrankung nicht überlebt. Seine ältere Schwester Fatma (15) starb am Donnerstag, dem 5. Januar, die elfjährige Hülya am Samstag, dem 7. Januar 2006. Die Geschwister waren in der vergangenen Woche ins Krankenhaus eingeliefert worden. Sie hatten auf dem Bauernhof der Familie an der Grenze zum Iran mitgearbeitet und standen in engem Kontakt zu erkrankten Vögeln.

Vorgestern haben die Behörden nun mitgeteilt, dass der 14-Jährige und seine 15-jährige Schwester und ein weiterer Patient der Klinik an dem H5N1-Virus erkrankt und gestorben seien. Das hätten Tests von zwei türkischen Laboren ergeben. Die Ergebnisse wurden auch noch einmal von britischen Wissenschaftlern nachgeprüft und bestätigt.

Der Gesundheitsminister der Türkei, Recep Akdag, berichtete vorgestern von weiteren 33 Patienten mit Vogelgrippeverdacht. 26 Personen unter ihnen wohnten in dem Ort, aus dem auch die verstorbenen Kinder gekommen seien. Neuere Quellen sprechen sogar von mindestens 45 Verdachtsfällen für die Krankheit. Es wurden auch Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in die Region geschickt.

Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) hat den türkischen Behörden angeboten, Virologen des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit (Friedrich-Loeffler-Institut) in die Türkei zu schicken. Sie könnten helfen, die Krankheit rechtzeitig zu erkennen und zu bekämpfen. Es wurden Befürchtungen laut, dass es auch in anderen Gegenden der Türkei zu Erkrankungen kommen könne. Deutschland hat bereits jetzt einen bundesweiten Krisenplan erarbeitet. Im Falle geringster Gefahr werde er sofort wieder eine Stallpflicht für Geflügel anordnen, teilte Seehofer mit.

Die Sprecherin des Robert-Koch-Instituts, Susanne Glasmacher, und auch der Präsident des Instituts, Prof. Reinhard Kurth, warnten jedoch vor Panikmache. Nach wie vor handele es sich um eine Tierseuche, die zwar den Menschen befallen könne, aber nicht von Mensch zu Mensch übertragen werde.

Ende nächster Woche werden sich nun Gesundheitsexperten mehrerer Länder und Vertreter asiatischer Staaten in Tōkyō zu einem Austausch über die vorhandenen Schutzmaßnahmen in der Region treffen. Es soll geklärt werden, wie eine massenhafte Ausbreitung des Virus verhindert werden kann.

Unterdessen wurde bekannt, dass die EU trotz wiederholter Vogelgrippeausbrüche in Rumänien Importbeschränkungen für Geflügelprodukte aus dem Land gelockert hat.

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