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June 28, 2008

ICANN: Einigung auf neue Internet-Adresszonen

ICANN: Einigung auf neue Internet-Adresszonen

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Veröffentlicht: 10:48, 28. Jun. 2008 (CEST)
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Paris (Fankreich), 28.06.2008 – Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat sich am Donnerstag, den 26. Juni auf die Einführung neuer Top-Level-Domains (TLD) geeinigt. Auf einer Sitzung der ICANN in Paris wurde ein jahrelang ausgearbeitetes Konzept beschlossen. Demnach sind nun beispielsweise Städtenamen wie „.berlin“ als Endung möglich. Außerdem sollen künftig Domain-Namen auch in anderen Schriftzeichen unterstützt werden, zum Beispiel in arabischer, chinesischer oder kyrillischer Schrift. Bisher waren nur die lateinischen Schriftzeichen für Domain-Namen zulässig. Mit diesem Schritt soll die Ausbreitung des Internets in anderen Teil der Welt, insbesondere in Asien und Osteuropa gefördert werden.

Wie der Registrierungsprozess ablaufen soll und was eine TLD kostet, wurde indes noch nicht ausgehandelt. Die Direktoren der ICANN warnten allerdings davor, dass das Domain Name System (DNS) nach etwa 5.000 neuen TLDs an seine Grenzen stoßen werde.

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May 11, 2006

Ablehnung der Porno-Domain .xxx durch ICANN endgültig

Ablehnung der Porno-Domain .xxx durch ICANN endgültig

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Artikelstatus: Fertig 19:44, 11. Mai 2006 (CEST)
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Marina del Rey (Vereinigte Staaten), 11.05.2006 – Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) aus dem kalifornischen Marina del Rey gab gestern das endgültige Aus für die Porno-Domain bekannt. Die Domain sollte .xxx heißen. In der Organisation wurde mit neun zu fünf Stimmen gegen die Domain entschieden.

Der Antragsteller dieser Domain wollte mit der .xxx-Domain einen virtuellen „Rotlichtbezirk“ im Internet erschaffen. Gegen die Einführung einer solchen Domain hatte sich die US-Regierung bereits seit längerer Zeit ausgesprochen. Die Genehmigung der Domain durch die ICANN wurde immer und immer wieder verzögert, bis jetzt die Ablehnung kam. Wie ICANN-Chef Paul Twomey betonte, hatte die Entscheidung keine politischen Gründe.

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November 14, 2005

Streit um Internethoheit

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Streit um Internethoheit

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Artikelstatus: Fertig 14:17, 14. Nov. 2005 (CET)
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Tunis (Tunesien), 14.11.2005 – Vom 16. bis 18. Dezember dieses Jahres wird in Tunis der zweite „Weltgipfel zur Informationsgesellschaft“ stattfinden. Von den Vereinten Nationen initiiert, wollen die Teilnehmer darüber diskutieren, „wie man die Verwaltung des Internets demokratischer gestalten könnte“.

Seit 1998 ist die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), eine US-amerikanische Non-Profit-Organisation, für die Verwaltung der Internetadressen zuständig, die dem Handelsministerium der USA untersteht. Sie regelt die Verwaltung der Domainnamen und hat damit rein hypothetisch die Möglichkeit, ganze Länder vom Netz abzuhängen oder den E-Mail-Verkehr zu blockieren. Der ICANN-Vertrag läuft im September 2006 aus. Aus diesem Anlass forderten die 25 EU-Länder eine vollständige Neuregelung, insbesondere einer überstaatlichen Kontrolle des Internets innerhalb der UN. Länder wie Brasilien, China, Indien und Iran unterstützen die europäische Position. Die USA sind für einen Beibehalt der bisherigen Ordnung. Diese sei nicht verhandelbar.

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