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August 19, 2007

Informationszentrum kritisiert Menschenrechtsverletzungen in China

Informationszentrum kritisiert Menschenrechtsverletzungen in China

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Veröffentlicht: 00:16, 19. Aug. 2007 (CEST)
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Berlin (Deutschland) / New York City (Vereinigte Staaten) / Peking (Volksrepublik China), 19.08.2007 – Im Juni wurden dem „Falun Dafa“-Informationszentrum 20 Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden durch die Verfolgung der Kommunistischen Partei Chinas gemeldet, die erst jetzt bekannt wurden. Insgesamt sind 3.075 Todesfälle durch die Einrichtung bestätigt, das Zentrum geht aber von einer zehnmal höheren Dunkelziffer aus, da tausende Personen vermisst werden. Weiter zieht das Informationszentrum aus seinen Untersuchungen den Schluss, dass ein Organraub in noch nie dagewesenem Ausmaß stattfand und immer noch stattfindet.

Ein Beispiel ist Wei Fengju. Sie war als angesehene Lehrerin in der Mittelschule Nr. 4 in Dongfeng, einer Stadt in der nordost-chinesischen Provinz Jilin, tätig. Da sie Falun Gong ausübte, wurde sie ohne eine gerichtliche Verhandlung und gesetzliche Grundlage, beispielsweise ein Verbot, in die Abteilung eines Zwangsarbeitslagers (Heizuizi, Stadt Changchun) gesperrt. Dort musste sie jeden Tag zirka 17 bis 20 Stunden arbeiten. Auch Folter musste sie erleiden. Mit Elektroschockstäben wurde sie an Mund und Brust zugerichtet. Nach einer Freilassung im März 2001 wurde sie im Januar 2002 erneut festgenommen und im Arbeitslager inhaftiert. Dort war sie drei Jahre. Als ihre Mutter verstarb, durfte sie das Lager nicht verlassen. Außerdem war kein einziger Besuch erlaubt. Weitere zwei Jahre war sie in Haft. Aufgrund von Essenentzug litt sie an extremen Magenschmerzen, ihr Urin enthielt Blut. Sie war dermaßen abgemagert, dass sie am 12. Juli 2007 im Alter von 50 Jahren starb.

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August 25, 2005

UN-Mitarbeiter dürfen zum ersten Mal Foltervorwürfe in China überprüfen

UN-Mitarbeiter dürfen zum ersten Mal Foltervorwürfe in China überprüfen

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Artikelstatus: Fertig 25. Aug. 2005 (CEST)
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Peking (Volksrepublik China), 25.08.2005 – Die chinesischen Justizbehörden haben es erstmalig dem UN Sonderberichterstatter für Folter erlaubt, mit einem Spezialistenteam nach China einzureisen, um dort vor Ort Foltervorwürfen nachzugehen.

Vom 21. November bis zum 2. Dezember wird der Wiener Rechtsprofessor Manfred Nowak in chinesischen Haftlagern überprüfen, ob es dort zur regelmäßigen Folter und Misshandlungen gegen Gefangene kommt. Diese Vorwürfe werden seit längerer Zeit von der chinesischen Meditationssekte Falun Gong vorgebracht, wobei sie von zehntausenden in Haft genommenen Anhängern und zahlreichen Fällen von Totschlag berichten.

Doch wird die Untersuchung Nowaks sich nicht nur auf diese Vorwürfe reduzieren. Weiterhin soll die Praxis bezüglich der Todesstrafe überprüft werden. Gerade in jüngerer Zeit vermehrten sich die Berichte über Fehlurteile und erzwungene Geständnisse.

Weiterhin wird Nowaks Team nach Xinjang und auch nach Tibet reisen, um dort Menschenrechtsverletzungen gegen uigurische und tibetanische Nationalisten zu untersuchen, von denen amnesty international berichtet hat.

Zu der Frage, ob die Vorwürfe wohl berechtigt seien, wollte Nowak sich vor dem Besuch noch nicht äußern. Die Vorwürfe kämen vorwiegend von chinesischen Dissidenten, und der Wahrheitsgehalt könne sich erst bei den Untersuchungen durch sein Team ergeben.

Sowohl der Besuch Nowaks als auch der Besuch der UN-Menschenrechtskommissarin Louise Arbour am 29. August wurde seitens der Regierung der chinesischen Öffentlichkeit bisher nicht mitgeteilt.

Wikipedia-logo.png Wikipedia bietet Hintergrundinformationen zum Thema: Menschenrechtssituation in China

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